Besucht am 01.06.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 44 EUR
Allgemeines
Die Schafkopfkumpel wollten wieder mal eine Reise zusammen machen. Natürlich mit ihren Ehefrauen. Das diesjährige Ziel sollte der Bodensee sein. Also nahm einer das Heft in die Hand und buchte schon im Januar vier Doppelzimmer mit Frühstück im Hotel Krone in Langenargen als Standort für die Zeit von Sonntag 27.05. bis 03. 06. 2018.
Ich wusste bis dahin noch gar nicht, dass es diesen Ort am Bodensee gibt. Das Hotel, angeblich mit einem der schönsten Biergärten am Bodensee, liegt zentral in einer verkehrsberuhigten Zone. Zum See höchstens 30 m. Wenig Verkehr. Unsere Zimmer ziemlich neu renoviert aussehend, mit ordentlichem Bad, Balkon, genügend Schrank, Safe, großer Fernseher, bequemes Bett. Gottseidank auch nicht hellhörig.
Die nur ca. 50 m entfernt stehende Kirche sorgte gleich nach dem Zwitschern der vielen Vögel täglich für ein frühes Erwachen, denn spätestens ab 6 Uhr läuten die Glocken und beenden so die geruhsame Nacht. Die Zeit bis zum Frühstück kann man schön für eine Runde joggen oder walken nutzen.
Das Frühstück wurde im großen Gastraum eingenommen. Hier wurde für uns ein Achter-Tisch eingedeckt. Das Buffet stand hierfür im Zwischengang bereit. Die Auswahl an Brot und Brötchen war sehr gut. Die Brötchen sogar klasse. Vier Sorten Aufschnittwurst, Salamischeiben, zwei verschiedene Schnittkäse, dazu noch abgepackte Würstchen und Käseecken. Als Eier gab es nur in der hartgekochten Variante. Die Möglichkeit Rühr- oder Spiegeleier zu bekommen erwies sich als Unmöglichkeit. Der Kaffee stand in Kannen auf dem Tisch. Nachschub zu erlangen war kein Problem. Die Müsli-Fraktion hatte allerdings ihre helle Freude, denn da fehlte es an nichts. Verschiedene Säfte konnte man sich aus bereitgestellten Karaffen ins Glas gießen. Joghurt, Marmelade sowie Rohkost-Gemüse war reichlich vorhanden. Aus unserer Sicht spartanisch, aber dennoch ausreichend
Leider gab es keine Gelegenheit für uns Männer, mal an einem Abend im Gastraum unserem geliebten Hobby Schafkopfspielen nachzukommen. Dies war schlicht und einfach unerwünscht, obwohl am Abend genügend Platz in einer ruhigen Ecke gewesen wäre, weil sich bei dem schönen Wetter in der Woche eh alles im Biergarten abspielte. Unsere besseren Hälften hat es gefreut.
Der Service
Ein jedes Paar reiste individuell mit dem eigenen Auto an. Innerhalb einer halben Stunde waren allesamt um die Mittagszeit vor Ort. Die Begrüßung war freundlich. Das Einchecken verlief reibungslos. Parkplätze rund um das Hotel gibt es leider nicht. Dem Mann, also dem Fahrer, wurde von der freundlichen Empfangsdame, gleich nachdem das Gepäck im Zimmer verstaut war, ein Schlüssel für eine Tiefgarage in ca. 300 m Entfernung in die Hand gedrückt. Während der Mann also das Auto in die Tiefgarage bugsierte, konnte die Gattin schon mal die Koffer in dem insgesamt sehr schönen Zimmer mit Balkon auspacken.
Nach Beendigung der Formalitäten plagte uns der Durst, Hunger hatten wir eher weniger. Einen Platz im vollbesetzten Biergarten zu erwischen, war schon schwer. Schließlich gelang es uns, zwei Vierertische in Beschlag zu nehmen.
An unserem Tisch hatte ein junger Mann das Heft in der Hand. Die Begrüßung für die neuen Hausgäste war ausgesprochen freundlich. Seine Vermutung, dass wir durstig sind, konnten wir bejahen und bestellten gleich mal je ein Hefeweizen von der Brauerei Farny. Einmal mit, einmal ohne Alkohol (0,5 l, 3,40 €). Als Kleinigkeit für den Magen bestellte Schätzchen eine Leberspätzlesuppe (3,60 €) und ich eine Maultaschensuppe (4,- €). Beide Suppen kamen schön heiß schnell an den Tisch. Exzellente Brühe und auch der jeweilige Inhalt hatte durchaus seinen Geschmack.
Leider war es uns aus organisatorischen Gründen nicht vergönnt, am Abend alle zusammen an einem Tisch zu sitzen und zu essen, da Reservierungen für den Biergarten nicht vorgenommen wurden. So kann ich jetzt schon sagen, dass wir uns für die Abende jeweils eine andere Location aussuchten. (Berichte folgen).
Allerdings saßen wir jeden späten Nachmittag, wenn wir von unseren Ausflügen zurückkamen, im Biergarten und genehmigten uns noch schnell ein oder zwei Hefeweizen bzw. Pils (0,4 l, 3,20 €). Ein super aufmerksamer und freundlicher Kellner brachte spätestens nach zwei Tagen, kaum dass wir Platz nahmen, die Durstlöscher schon automatisch an den Tisch.
Insgesamt fiel das Servicepersonal durch Aufmerksamkeit, Professionalität und Freundlichkeit während unseres gesamten Aufenthaltes auf.
4*
Das Essen
Es kann ja nicht sein, dass man als Gast im Hause Krone niemals im hoteleigenen Biergarten Platz für acht Personen findet und deshalb die Heimfahrt antreten muss, ohne die zweifellos vorhandene gut bürgerliche Küche jemals genossen zu haben. Wenn es jeden Abend brummt im Biergarten muss das Essen ja gut sein.
Und so ergab sich am Freitagabend, dass eines unserer Paare in der naheliegenden Kirche ein Chorkonzert aufsuchen wollte und deshalb schon um 17.30 Uhr einen Vierertisch zum Abendessen belegten, den wir dann um 19 Uhr mit zwei Stühlen rechts und links zum Sechsertisch verwandelten und sozusagen als zweite Schicht nutzten.
Ich bewerte natürlich nur die beiden Gerichte, die Schätzchen und ich sich einverleibten. Für meine bessere Hälfte sollte es ein Cordon Bleu mit Pommes und Salat (stramme 17,90 €) sein.
Das Cordon Bleu, ich denke mal vom Schwein, war schön ausgebacken, die Panade, wie auch die Füllung sehr schmackhaft und das Fleisch superzart. Die Pommes konnten ebenfalls gefallen. Einen frischen Beilagensalat gab es vorab. Schätzchen hat es geschmeckt. Der Teller war leer geputzt. Cordon Bleu mit Pommes und Salat
Ich wählte an diesem Abend die deftige Variante: Schweizer Wurstsalat mit frischem Brot, der mit 8,90 € in der Karte gelistet war. Statt Brot wollte ich Bratkartoffeln. Die Umbestellung war problemlos. Für die Bratkartoffeln standen dann 4,50 € zusätzlich auf der Rechnung. Schweizer Wurstsalat
Der Wurstsalat bestand aus in Streifen geschnittener Lyoner, dazu Käsestreifen, deren Provenienz mir unbekannt blieb, die aber gut passten. Mindestens die Hälfte der obendrauf liegenden Zwiebelringe schob ich zur Seite. Das wär mir zu viel des Guten gewesen. Die Bratkartoffeln wurden in einer Aluschale separat serviert. Gut gebräunt, mit Speck drin, wie ich es mag, sowie ein paar Kräuter. Optisch wie geschmacklich sehr ansprechend. Alles in allem ein einfaches, aber sehr gut gemachtes Gericht. Lodda wurde pappsatt. Da mussten dann noch zwei, drei Pils nachgeschoben werden. Bratkartoffeln zum Wurstsalat
3,5*
Das Ambiente
Außer beim Frühstück saßen wir nur draußen im Biergarten. Der hat allerdings in der Tat ein gewisses Etwas. Zum Essen wird vom Personal eine Tischdecke auf den Tisch gelegt. Saubere Bestecke, eingewickelt in Papierservietten. Wer nur trinkt kommt ohne Tischdecke aus. Durch dichte Baumkronen dringt kaum die Sonne, trotzdem stehen an jedem Tisch Sonnenschirme. Im Winter ist der große Gastraum wahrscheinlich auch urgemütlich.
3,5*
Die Sauberkeit
Im Hotel- und Restaurantbereich gab es überhaupt nichts zu beanstanden. Wenn wir die Toilette beanspruchen mussten, gingen wir aufs Zimmer, deshalb kann ich zu den Restaurant-Toiletten gar nichts sagen.
4*
Mein Fazit
Wir fühlten uns insgesamt wohl über die Tage unserer Anwesenheit. Ich denke, dass ich sowohl Restaurant als auch Hotelbereich wärmstens empfehlen kann. Gesamteindruck (nach „Küchenreise“)
3,5 – wenn es sich ergibt, gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt, wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder)
Allgemeines
Die Schafkopfkumpel wollten wieder mal eine Reise zusammen machen. Natürlich mit ihren Ehefrauen. Das diesjährige Ziel sollte der Bodensee sein. Also nahm einer das Heft in die Hand und buchte schon im Januar vier Doppelzimmer mit Frühstück im Hotel Krone in Langenargen als Standort für die Zeit von Sonntag 27.05. bis 03. 06. 2018.
Ich wusste bis dahin noch gar nicht, dass es diesen Ort am Bodensee gibt. Das Hotel, angeblich mit einem der schönsten Biergärten am Bodensee, liegt zentral in... mehr lesen
3.5 stars -
"Im Großen und Ganzen okay!" Ehemalige User
Allgemeines
Die Schafkopfkumpel wollten wieder mal eine Reise zusammen machen. Natürlich mit ihren Ehefrauen. Das diesjährige Ziel sollte der Bodensee sein. Also nahm einer das Heft in die Hand und buchte schon im Januar vier Doppelzimmer mit Frühstück im Hotel Krone in Langenargen als Standort für die Zeit von Sonntag 27.05. bis 03. 06. 2018.
Ich wusste bis dahin noch gar nicht, dass es diesen Ort am Bodensee gibt. Das Hotel, angeblich mit einem der schönsten Biergärten am Bodensee, liegt zentral in
Leider ist das Alt Rodach Geschichte - das gesamte Objekt wurde zwangsversteigert. Die vormalige Besitzerin ist schwer erkrankt und konnte den Betrieb nicht fortführen.
Leider ist das Alt Rodach Geschichte - das gesamte Objekt wurde zwangsversteigert. Die vormalige Besitzerin ist schwer erkrankt und konnte den Betrieb nicht fortführen.
Alt Rodach
Alt Rodach€-€€€Restaurant0956492200Heldburger Straße 57, 96476 Bad Rodach
stars -
"Alt Rodach ist Geschichte - Objekt wurde zwangsversteigert" Ehemalige UserLeider ist das Alt Rodach Geschichte - das gesamte Objekt wurde zwangsversteigert. Die vormalige Besitzerin ist schwer erkrankt und konnte den Betrieb nicht fortführen.
Geschrieben am 02.06.2018 2018-06-02| Aktualisiert am
02.06.2018
Besucht am 31.05.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 30 EUR
Aufgrund mehrfacher Empfehlungen kehrten wir am Ankunftstag mal nicht im Thermenrestaurant ein, sondern im "lustigen Kegler". Da das Wetter mitspielte, nahmen wir auf der gut besuchten Terrasse Platz.
Wir hatten (sehr zarte) Schweinemedaillons mit Pfefferrahmsoße und Kroketten sowie einen Brotzeitteller. Wir wurden nicht enttäuscht - alles schmeckte sehr gut.
Zum Essen gabs Weismainer Pils zu 2,60 für 0,5 - da alles passte und wir mit anderen Gästen ins Gespräch kamen, hatte jeder letztendlich 3 davon.
Wir waren erstmals im Jahr 1983 im "lustigen Kegler" - hieß seinerzeit noch Keglerheim. Die derzeitigen Pächter bewirtschaften das Lokal nun seit 1991.
Aufgrund mehrfacher Empfehlungen kehrten wir am Ankunftstag mal nicht im Thermenrestaurant ein, sondern im "lustigen Kegler". Da das Wetter mitspielte, nahmen wir auf der gut besuchten Terrasse Platz.
Wir hatten (sehr zarte) Schweinemedaillons mit Pfefferrahmsoße und Kroketten sowie einen Brotzeitteller. Wir wurden nicht enttäuscht - alles schmeckte sehr gut.
Zum Essen gabs Weismainer Pils zu 2,60 für 0,5 - da alles passte und wir mit anderen Gästen ins Gespräch kamen, hatte jeder letztendlich 3 davon.
Wir waren erstmals im Jahr 1983 im "lustigen Kegler" - hieß seinerzeit noch Keglerheim. Die derzeitigen Pächter bewirtschaften das Lokal nun seit 1991.
Gasthaus Zum Lustigen Kegler
Gasthaus Zum Lustigen Kegler€-€€€Restaurant, Gasthaus, Biergarten09563798Heldburger Straße 61, 96476 Bad Rodach
4.0 stars -
"Unser neues Stammlokal in Bad Rodach" Ehemalige UserAufgrund mehrfacher Empfehlungen kehrten wir am Ankunftstag mal nicht im Thermenrestaurant ein, sondern im "lustigen Kegler". Da das Wetter mitspielte, nahmen wir auf der gut besuchten Terrasse Platz.
Wir hatten (sehr zarte) Schweinemedaillons mit Pfefferrahmsoße und Kroketten sowie einen Brotzeitteller. Wir wurden nicht enttäuscht - alles schmeckte sehr gut.
Zum Essen gabs Weismainer Pils zu 2,60 für 0,5 - da alles passte und wir mit anderen Gästen ins Gespräch kamen, hatte jeder letztendlich 3 davon.
Wir waren erstmals im Jahr 1983 im "lustigen
Besucht am 01.06.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 39 EUR
Am Fink kommt man nicht vorbei, wenn man im Coburger Land Urlaub macht. So stand der Fink auch in diesem Jahr im Besuchsprogramm.
Wir hatten 1 Spargelcremesuppe, 2 Cordon bleu (vom Schwein) mit Pommes und Salat und 4 alkoholfreie Kapuziner Weißbier.
Was soll man noch sagen? Es war ausgezeichnet wie immer zu Preisen, von denen man in meiner Heimatregion nur träumen kann. Cordon bleu 10,80, Weißbier 2,40 (In Büsum zahlten wir eine Woche zuvor für ein Benediktiner 4,80).
Der Fink ist und bleibt Pflichtprogramm. War zwar volles Haus, aber man bemüht sich immer, noch 2 Plätzchen aufzutreiben. Warum haben wir in unserer Gegend keine derartige Lokalität? Schade! Sehr schade!
Am Fink kommt man nicht vorbei, wenn man im Coburger Land Urlaub macht. So stand der Fink auch in diesem Jahr im Besuchsprogramm.
Wir hatten 1 Spargelcremesuppe, 2 Cordon bleu (vom Schwein) mit Pommes und Salat und 4 alkoholfreie Kapuziner Weißbier.
Was soll man noch sagen? Es war ausgezeichnet wie immer zu Preisen, von denen man in meiner Heimatregion nur träumen kann. Cordon bleu 10,80, Weißbier 2,40 (In Büsum zahlten wir eine Woche zuvor für ein Benediktiner 4,80).
Der Fink ist und bleibt Pflichtprogramm. War zwar volles Haus, aber man bemüht sich immer, noch 2 Plätzchen aufzutreiben. Warum haben wir in unserer Gegend keine derartige Lokalität? Schade! Sehr schade!
Gasthof Fink
Gasthof Fink€-€€€Restaurant0956124940Lützelbucher Straße 22, 96450 Coburg
5.0 stars -
"Same procedure as every year....." Ehemalige UserAm Fink kommt man nicht vorbei, wenn man im Coburger Land Urlaub macht. So stand der Fink auch in diesem Jahr im Besuchsprogramm.
Wir hatten 1 Spargelcremesuppe, 2 Cordon bleu (vom Schwein) mit Pommes und Salat und 4 alkoholfreie Kapuziner Weißbier.
Was soll man noch sagen? Es war ausgezeichnet wie immer zu Preisen, von denen man in meiner Heimatregion nur träumen kann. Cordon bleu 10,80, Weißbier 2,40 (In Büsum zahlten wir eine Woche zuvor für ein Benediktiner 4,80).
Der Fink ist und bleibt
Geschrieben am 02.06.2018 2018-06-02| Aktualisiert am
03.06.2018
Irgendwie kriegt man das Gefühl, man wechselt die Chefköche wie andere Leute die Unterwäsche. Länger als sechs Monate war in letzter Zeit keiner mehr da. Und wieder wird ein neuer Name präsentiert auf der Speisekarte. Schade, dass es der Thermenleitung, die mittlerweile auch für die Gastronomie verantwortlich zeichnet, nicht gelingt, eine gewisse Kontinuität zu erreichen.
Da uns die neue Karte überhaupt nicht zusagte, ließen wir es bei unserem ersten Besuch beim Weismainer Weißbier (kostet inzwischen 3 Euro) bewenden. Beim zweiten Besuch nachmittags bestellten wir dann Kuchen, Eiscafe und Cappuccino. Die beiden als erstes Genannten waren ok, der Cappuccino jedoch total ungenießbar. Meine Reklamation ergab, dass dies an den verwendeten Schweizer Kaffeebohnen liegen würde.
Einen derart schlechten Cappuccino habe ich zeitlebens nicht getrunken! Ich verzichtete nach ein, zwei kleinen Schluck, denn mir wurde fast schlecht. Grauenhafte Brühe.
Irgendwie kriegt man das Gefühl, man wechselt die Chefköche wie andere Leute die Unterwäsche. Länger als sechs Monate war in letzter Zeit keiner mehr da. Und wieder wird ein neuer Name präsentiert auf der Speisekarte. Schade, dass es der Thermenleitung, die mittlerweile auch für die Gastronomie verantwortlich zeichnet, nicht gelingt, eine gewisse Kontinuität zu erreichen.
Da uns die neue Karte überhaupt nicht zusagte, ließen wir es bei unserem ersten Besuch beim Weismainer Weißbier (kostet inzwischen 3 Euro) bewenden. Beim zweiten Besuch... mehr lesen
Restaurant ThermenBlick
Restaurant ThermenBlick€-€€€Restaurant, Schnellrestaurant09564923246Thermalbadstr. 18, 96476 Bad Rodach
2.0 stars -
"Wieder neuer Chefkoch, wieder neue Karte......." Ehemalige UserIrgendwie kriegt man das Gefühl, man wechselt die Chefköche wie andere Leute die Unterwäsche. Länger als sechs Monate war in letzter Zeit keiner mehr da. Und wieder wird ein neuer Name präsentiert auf der Speisekarte. Schade, dass es der Thermenleitung, die mittlerweile auch für die Gastronomie verantwortlich zeichnet, nicht gelingt, eine gewisse Kontinuität zu erreichen.
Da uns die neue Karte überhaupt nicht zusagte, ließen wir es bei unserem ersten Besuch beim Weismainer Weißbier (kostet inzwischen 3 Euro) bewenden. Beim zweiten Besuch
Besucht am 09.05.2018Besuchszeit: Mittagessen 6 Personen
Wir wurden von unseren Geschäftspartner hier zum Mittagessen eingeladen. Es war ein warmer sonniger Tag in der Speicherstadt und draußen war leider schon alles besetzt, also mussten wir reingehen. Ich fand es Innen sehr warm. Klimatisiert scheint es hier nicht zu sein.
Wir wurden gar nicht so sehr beachtet, also suchten wir unseren reservierten Tisch schnell selber. Nach einer kleinen Weile wurden auch schon die Karten gereicht, wir bestellten unsere Getränke und begannen die Karten zu studieren. Erwähnenswert finde ich, dass eine extra Vegi/Vegane Karte gereicht wird.
Die Getränke wurden nach einem kurzen Moment serviert und die Essensbestellung wurde aufgenommen.
Zwischenzeitlich wurde Brot und ein Dip gereicht, was sehr harmonierte.
Vorweg nahmen einige die kleine Portion des Tagesangebotes von der
- Kl. Süßkartoffelsuppe, die wirklich top war, nur vermisste ich die Chiliflocken, die auf der Karte standen, aber geschmacklich waren sie auf jeden Fall wohl mit durch püriert worden.
- Süßkartoffel Pommes, auf die 2 Heißhunger hatten und diese vorweg bestellten. Die Kartoffeln schmeckten richtig gut, nur leider vermisste ich eine Sour Creme oder was Äquivalentes, das normalerweise dazu super passt. Aber das gibt es auch auf Nachfrage nicht. Also nahmen wir den Dip vom Brot.
Als Hauptgang hatten wir:
- Spargel mit Schinken, es waren ein halbes Pfund Spargel (ca. 5 Stangen) mit Kartoffeln und Schinken. Die Portion ist sehr übersichtlich, schmeckte aber ausgezeichnet.
- Spargel mit Schnitzel, das gleiche wie eben, aber nur mit Schnitzel anstelle des Schinkens. Auch dieses schmeckte ausgezeichnet
- Ganze Nordseescholle mit Gurkensalat und Bratkartoffeln, die Scholle nahm schon einen beträchtlichen Teil des Tellers ein. Das Fleisch war noch leicht glasig, die Bratkartoffeln (welche separat serviert wurden) leicht knusprig. Es war eine große Portion.
- Sushi Teller, sehr übersichtlicher Teller mit 12 Sushi, Algensalat und 3 Soßen. Alles sehr schön stimmig und lecker.
- Gebackenes Sushi, Auch ein übersichtlicher Teller mit Tempura Hähnchen, Mango, Paprika und Glasnudelsalat. Hier gab es auch nichts zu beanstanden.
- Riesen Currywurst mit Süßkartoffel Pommes, riesig liegt im Auge des Betrachters, aber sie war schon ordentlich groß. Die Currysauce war auf selber zubereitet und schmeckt ausgezeichnet. Die Süßkartoffel Pommes passten genial dazu, nur wie auch schon oben erwähnt, hätte ich mir dazu etwas Cremiges wie Sour Creme oder ähnliches gewünscht. Auf jeden Fall ist diese Currywurst unter meinen Top5!
Das Essen ist hier frisch zubereitet und von sehr guter Qualität. Die Zutaten sind gut ausgewählt und lassen absolut keinen Grund zur Beanstandung zu. Die Preise sind natürlich dementsprechend auch etwas höher, aber völlig gerechtfertigt!
Das Personal war sehr distanziert aber nicht unfreundlich. Zwischenzeitliches Nachfragen nach Zufriedenheit und eventuellen Getränkewünsche blieben völlig aus. Selbst beim Verabschieden, haben einige es nicht für nötig gehalten, auch zu verabschieden.
Essen Top, Ambiente Top, nur die fehlende Klimatisierung und das in meinen Augen unprofessionelle Verhalten des Personals lassen Grund für 1 Stern Abzug.
Wir wurden von unseren Geschäftspartner hier zum Mittagessen eingeladen. Es war ein warmer sonniger Tag in der Speicherstadt und draußen war leider schon alles besetzt, also mussten wir reingehen. Ich fand es Innen sehr warm. Klimatisiert scheint es hier nicht zu sein.
Wir wurden gar nicht so sehr beachtet, also suchten wir unseren reservierten Tisch schnell selber. Nach einer kleinen Weile wurden auch schon die Karten gereicht, wir bestellten unsere Getränke und begannen die Karten zu studieren. Erwähnenswert finde ich, dass... mehr lesen
Restaurant Schönes Leben Speicherstadt
Restaurant Schönes Leben Speicherstadt€-€€€Restaurant040180482680Alter Wandrahm 15, 20457 Hamburg
4.0 stars -
"Hier kann man sehr gut essen gehen!" Ehemalige UserWir wurden von unseren Geschäftspartner hier zum Mittagessen eingeladen. Es war ein warmer sonniger Tag in der Speicherstadt und draußen war leider schon alles besetzt, also mussten wir reingehen. Ich fand es Innen sehr warm. Klimatisiert scheint es hier nicht zu sein.
Wir wurden gar nicht so sehr beachtet, also suchten wir unseren reservierten Tisch schnell selber. Nach einer kleinen Weile wurden auch schon die Karten gereicht, wir bestellten unsere Getränke und begannen die Karten zu studieren. Erwähnenswert finde ich, dass
Geschrieben am 26.05.2018 2018-05-26| Aktualisiert am
26.05.2018
Besucht am 06.05.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 278 EUR
Das japanische Traditionsrestaurant Osaka hat schon lange seinen festen Platz in der Mannheimer Gastronomie gefunden. Seit rund 18 Jahren wird hier am Kaiserring fernöstliche Kochkunst auf ganz besondere Art und Weise zelebriert. Denn hier werden die Gerichte direkt vor den Augen der Gäste auf einem Tischgrill, dem sogenannten Teppanyaki, zubereitet. Besonders bei Freunden asiatisch inspirierter Grillgerichte ist diese Art der Zubereitung sehr beliebt. Dies hat dem Osaka über die Grenzen Mannheims hinaus einen guten Ruf eingebracht. In unserer Region lässt sich eine solche Teppanyaki-Erfahrung eher selten machen, weshalb ich umso gespannter war, die frisch vom Teppan gereichten Preziosen einmal genauer zwischen die Essstäbchen zu nehmen.
Die an eine gutbürgerliche Küche erinnernden, etwas aus der Mode gekommenen Buntglasscheiben verwirren den Neuankömmling. Diese würde man nicht unbedingt einem japanischen Gasthaus zuordnen. Stattdessen weisen rote Papierlaternen und ein japanisches Torii (Holztor) in Miniaturform unmissverständlich den Weg nach drinnen, wo wir ausgesprochen freundlich empfangen und in den extra dafür vorgesehenen Empfangsbereich im hinteren Teil das Gastraumes geführt wurden. Hier ließ man uns ausreichend Zeit, um in Ruhe anzukommen und die reichhaltige Speisenkarte bei einem warmen Reiswein (6,50 Euro) und einem Glas Martini Rosso (4,80 Euro) zu studieren.
Die Karte listete eine ganze Reihe vielsprechender Mehrgangmenüs, die man direkt am heißen Tisch genießen konnte. Je nach Anzahl ihrer Gänge und der verwendeten Zutaten lagen diese preislich zwischen 49 und 83 Euro. Dies mag schon recht ambitioniert klingen, war aber in Anbetracht der hier eingesetzten Edelprodukte wie Hummer, Fasan oder Gänseleber nachvollziehbar kalkuliert. Neben den abwechslungsreichen Menüs, konnte man aus einer Vielzahl von Teppanyaki-Hauptgerichten wählen. Daneben komplettierten diverse Suppen, einige Reis- und Nudelgerichte, Feines vom Robata-Grill sowie eine ordentliche Auswahl an Sushi den äußerst breitgefächerten Speisezettel im Osaka.
Doch bevor wir uns kulinarisch ins Tischgrill-Treiben stürzten, wurden wir mit einem seidig-glänzenden Kimono ausgestattet. Dieser sollte uns gegen Fettspritzer schützen und erleichterte uns ganz nebenbei das Eintauchen in die japanische Esskultur. Wir entschieden uns zweimal für das verlockend klingende Osaka-Menü (70 Euro) sowie die günstigere Edo-Variante (49 Euro). Eine stattliche Preisdifferenz, die uns trotz des beim Edo-Menü fehlenden Hummers und der Seezunge nicht ganz nachvollziehbar erschien.
In gespannter Erwartung nahmen wir unsere Plätze rund um den heißen Tisch ein. Als Durstlöscher fungierten eine Flasche Mineralwasser (6,50 Euro) sowie eine trockene Weißburgunder-Chardonnay-Cuvée vom Weingut Knipser aus Laumersheim (30 Euro die Flasche), die sich als passende Begleitung der überwiegend aus Fisch und Meeresfrüchten bestehenden Menüs entpuppte. Schade, dass der sehr aufmerksam agierende Service beim Nachschenken der Getränke so auf die Tube drückte. Hier hätten wir uns etwas mehr Entschleunigung und weniger Geschäftssinn gewünscht.
Die beiden von einem schmalen Durchgang getrennten Grilltische bildeten eine in sich abgeschlossene Einheit. An ihrer Peripherie fanden bis zu 15 Personen Platz. Wir saßen an schon etwas abgenutzt wirkenden Tischen, die aus einfachen Spanholzplatten gefertigt waren. Zwei Teppanyaki-Köche schnippelten, spachtelten, brutzelten und flambierten fast Rücken an Rücken. Sie waren dabei stets hochkonzentriert und ließen ihre Grillspachteln mit großer Präzision über die heiße Stahlplatte gleiten. Über ihnen thronten etwas antiquiert wirkende Abzugshauben, die, ähnlich wie das gesamte Interieur des Lokals, ihre beste Zeit schon hinter sich hatten. Leider halfen da auch die gereichten Kimonos recht wenig, als der fetthaltige Dunst in unsere Kleider zog.
Auf jedem Platz befanden sich drei Saucen zum Dippen (Soja, Erdnuss, Süß-scharf), eine kleine Schale mit pikant mariniertem Kimchi und die obligatorischen Essstäbchen. Nichts sollte von der nun folgenden Bratkunst ablenken. Doch bevor der Teppanyaki-Meister in Aktion trat, wurden die Vorspeisen gereicht. Eine kleine Sashimi-Auswahl mit rohem Lachs, Surimi und Meerbrasse und eine dick im Tempuramantel frittierte Garnele kamen als erste Leckerbissen aus der Küche, ehe kunstvoll zerteiltes Gemüse (Zucchini, Champignons und Lotus) auf der heißen Platte zischend die Menüfolge eröffnete.
Wir staunten nicht schlecht, mit welcher Akribie unser Koch die mit Knoblauch verfeinerte Margarine auf seine gigantische Herdplatte manövrierte. Wie er die übrig gebliebene Karkasse einer frischen Hummerkrabbe zur Aromatisierung des Öls nutzte, um so die Basis für einen mit Reiswein und Sojasauce verfeinerten Sud zu erstellen. Auf das Grillgemüse folgte Fisch. Genauer gesagt zwei dünne Tranchen Seezunge und etwas Lachs. Anfänglich kommen einem die Portionen vielleicht etwas zu knapp bemessen vor. Aber mit zunehmender Dauer des Menüs weiß man die wohl kalkulierten Mengen zu schätzen.
Nach dem fein gewürzten, aber leider etwas zu trocken ausgefallenen Seezungenfilet, bekamen die Meeresfrüchte eins übergebraten. Die Hummerhälften wurden dabei noch weiter in ihre Einzelteile zerlegt. Das leicht süßlich duftende Fleisch wurde von den Schalen befreit und genau wie die Jakobsmuscheln scharf angebraten. Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer und ein wenig Sojasauce sorgten für eine subtile Würze, die den frischen Geschmack des Krustentieres in den Vordergrund rückten. Die restlichen Teile des Hummers dünsteten unter eine Art Kupferglocke. Mit einem Extrabesteck konnten wir die Scheren knacken und das geschmacksintensive Innere des Kopfes auspuhlen. Dies stellte zweifellos den kulinarischen Höhepunkt unseres Teppanyaki-Menüs dar.
Die gebratenen Reis- und Nudelbeilagen kamen ebenfalls von der heißen Platte frisch auf unsere Teller, ehe die Vorbereitungen für die Fleischgänge getroffen wurden. Dazwischen durften wir uns an einer umami-würzigen Miso-Suppe erfreuen. Die dünnen, mit gebratenen Champignons gefüllten Scheiben vom Entrecôte, hatten genau wie das in Würfel geschnittene Rinderfilet den perfekten Gargrad erwischt. Letzteres wurde mit hoher Flamme vor unseren Augen flambiert. Kein Wunder, dass uns bei dieser Zubereitungsart ganz warm ums Herz wurde.
Fazit:
Den süßen Schlusspunkt setzte ein einfallsreich aus Pfannkuchenteig kreiertes Dessertmäuschen, das mit seiner Vanille-Eis-Nase und dem süßen Sirup-Mund ein echter Hingucker war. Mit knapp 280 Euro war das für drei Personen kein günstiges Vergnügen. Aber man zahlt hier eben nicht nur für die angebotenen Edelprodukte, sondern in erster Linie für ihre virtuose Art der Zubereitung. Für manche mag das alles nach „mehr Schein als Sein“ klingen, aber den Erlebnisfaktor sollte man im Osaka nicht unterschätzen. Schade nur, dass die Inneneinrichtung so anachronistisch ausfiel. Hier wäre sicherlich noch deutlich Luft nach oben.
Das japanische Traditionsrestaurant Osaka hat schon lange seinen festen Platz in der Mannheimer Gastronomie gefunden. Seit rund 18 Jahren wird hier am Kaiserring fernöstliche Kochkunst auf ganz besondere Art und Weise zelebriert. Denn hier werden die Gerichte direkt vor den Augen der Gäste auf einem Tischgrill, dem sogenannten Teppanyaki, zubereitet. Besonders bei Freunden asiatisch inspirierter Grillgerichte ist diese Art der Zubereitung sehr beliebt. Dies hat dem Osaka über die Grenzen Mannheims hinaus einen guten Ruf eingebracht. In unserer Region lässt... mehr lesen
3.5 stars -
"Alteingesessenes, etwas in die Jahre gekommenes Teppanyaki-Restaurant mit hohem Erlebnischarakter und mindestens genauso hoher Preisgestaltung" Ehemalige UserDas japanische Traditionsrestaurant Osaka hat schon lange seinen festen Platz in der Mannheimer Gastronomie gefunden. Seit rund 18 Jahren wird hier am Kaiserring fernöstliche Kochkunst auf ganz besondere Art und Weise zelebriert. Denn hier werden die Gerichte direkt vor den Augen der Gäste auf einem Tischgrill, dem sogenannten Teppanyaki, zubereitet. Besonders bei Freunden asiatisch inspirierter Grillgerichte ist diese Art der Zubereitung sehr beliebt. Dies hat dem Osaka über die Grenzen Mannheims hinaus einen guten Ruf eingebracht. In unserer Region lässt
Besucht am 21.05.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 45 EUR
Allgemein
Pfingst-Montag, herrliches Wetter, perfekt fürs Radfahren. Schätzchen machte den Vorschlag, nach Alzenau zu unserem Lieblings-Chinesen fahren, um wieder mal dort zu Mittag essen. Also Räder aus dem Schuppen geholt, und ab ging es nach Alzenau. Als wir dort hungrig und durstig eintrafen, stellten wir verwundert fest, dass keine Autos den Parkplatz belegten, die Tür zum Garten geschlossen war. An der Eingangstür fanden wir dann einen Hinweis, dass am Pfingst-Montag geschlossen ist. Zwar ist der Montag allgemein der Ruhetag, aber am Feiertag hätten wir das nicht erwartet. Also musste eine andere Location aufgesucht werden.
Nach einigem Überlegen war ein Plan B einfach in die Tat umzusetzen, denn direkt neben dem Peking-Garden befindet sich das Restaurant Sale e Pepe. Seit 1990 gibt es dieses Restaurant. Lange Zeit war es die erste Adresse für italienische Küche in Alzenau und Umgebung. Auch wir waren in den ersten zwanzig Jahren dort öfter zu Gast. Ich glaube unser letzter Besuch dort, ist mindestens schon acht bis zehn Jahre her.
Wir schoben also unsere Räder ca. 10 m weiter. An den vorhandenen Fahrradständern die Räder abgestellt und schnurstracks in den schattigen Außenbereich vor dem Restaurant gegangen. Viel war gegen 13 Uhr nicht mehr los. Vielleicht noch ein Drittel der Tische mit Gästen besetzt. Wir suchten uns selbstständig ein angenehmes Plätzchen unter einem riesigen Sonnenschirm aus.
Bedienung (4*)
Kurz darauf trat ein freundlicher Herr in schwarzer Montur an den Tisch, begrüßte uns freundlich und gab jedem eine Speisekarte in die Hand. Gleichzeitig stellte er eine Schiefertafel mit den aktuellen Tagesangeboten auf den Tisch. Angebote des Tages
Da wir ja mit dem Fahrrad gekommen sind, meinte er, dass wir bestimmt durstig sind und bot sofort eine Flasche Mineralwasser an. Wir waren seiner Meinung und bestellten diese auf der Stelle. Kurz darauf wurde eine Flasche San Pellegrino, was eigentlich sonst, von einer ebenfalls während unseres Aufenthaltes sehr freundlichen Bedienung an unseren Tisch gebracht (0,7 l, 5,40 €). Die Flasche, wie es sich gehört, am Tisch geöffnet und das schön kalte Wasser in die beiden mitgebrachten Gläser eingeschenkt.
Zum Essen bestellte ich für mich noch einen offenen Rotwein. Schätzchen trinkt bei einer Radtour keinen Alkohol. Ein Primitivo aus Apulien (0,2 l, 5,50 €, für unsere Gegend schon eine Hausnummer). Die nette Bedienung kam kurz darauf mit der ungeöffneten Flasche an den Tisch. Fachmännisch wurde diese entkorkt und ein Probierschluck eingeschenkt. Schon beim Probieren merkte ich, dieser Wein war sein Geld wert. Schätzchen probierte auch und bestätigte meinen Eindruck. Das Glas wurde ordentlich gefüllt. Das hatte ich ja schon ewig nicht mehr erlebt, dass beim offenen Wein, die Flasche am Tisch geöffnet wird und auch am Tisch bleibt, falls wir uns doch nach für ein Nachschenken entscheiden würden. Trotzdem beließ ich es bei diesem einen Glas, der warmen Witterung und der Heimfahrt wegen. Primitivo aus Apulien
Beide Servicekräfte wirkten professionell, aufmerksam. Wir fühlten uns anständig um- und versorgt. Beim Bezahlen wurde ein korrekter Bon vorgelegt. Die Verabschiedung war freundlich.
Auf meinen Wunsch nach einer Visitenkarte bekam ich auch noch einen kleinen Flyer, aus dem hervorging: Entdecken Sie bei uns unsere täglich ausgewählten Weine aus unserer Heimatregion Apulien. Weinverkauf zu den Öffnungszeiten des Ristorantes!
Das Essen (4,5*)
Täglich wechselnde Mittagsangebote sowie frische mediterrane Fischgerichte werden angeboten. Diese aber zum größten Teil schon nicht mehr verfügbar waren.
So schloss ich mich meiner Gattin an und entschied mich auch für die Pasta fresce mit Baby Calamari (14,50 €). Pasta fresce bedeutet hausgemacht wurde mir auf Nachfrage beschieden. Wobei hausgemacht hier nur in so weit zutrifft, dass die Pasta fresce kein industriell gefertigtes Produkt, sondern ein handgemachtes Produkt, aber nicht vom Restaurant selbst gemacht, sondern eingekauft ist. Laut Beleg handelt es sich hierbei um Ciccatielli, die uns bisher noch nie untergekommen sind. Sei‘s drum, sie schmeckten vorzüglich. Die Calamari-Stücke waren leicht angegrillt, gut im Biss. Ein toll schmeckender Sud tat ein Übriges. Pasta Fresce mit Baby-Calamari
Ciabatta
Die dazu gereichten Ciabatta-Brötchen eigneten sich hervorragend, dieses aufzusaugen. Übrigens, die Portionen waren größer als es auf dem Foto ausschaut. Der Rotstich ist den roten Sonnenschirmen geschuldet, die die Sonnenstrahlen abmilderten.
Bevor die ausgezeichneten Speisen serviert wurden, grüßte die Küche noch mit zwei verschiedenen Bruschetta für jeden, die in einem Schälchen auf einem kleinen erstklassigen Olivenölspiegel schon ein schöner Auftakt waren. Gruß aus der Küche
Vorspeise oder Dessert benötigen wir bei einer Mittagseinkehr nicht. Jedoch ein guter Espresso zum Abschluss ist für uns beim guten Italiener ein Muss. Hier war er genauso wie wir ihn lieben. Dicke, heiße Tasse, schöne Crema, der Espresso auch ordentlich heiß. Auf der Untertasse noch ein Amarettini. Top für 2,- €. Espresso
Das Ambiente (3,5*)
Im Gastgarten sitzt man bei schönem Wetter ordentlich auf Plastikstühlen an einem ebenfalls aus Kunststoff bestehenden Tisch. Der Tisch ist mit einer Tischdecke versehen. Die Stühle haben eine Sitz- und Rückenauflage, man sitzt äußerst bequem. Zwei riesige Sonnenschirme schützen vor der Sonne. Teil des Außenbereichs
Drinnen ist alles einen Tick feiner, allerdings stehen die Tische doch recht eng, wie ich bei einem Toilettengang in der Kürze optisch erkennen konnte.
Sauberkeit (4*)
Tisch, Bestecke, Gläser, Teller in einwandfreiem Zustand. Apropos Toiletten: Die befinden sich im Keller: Man muss doch einige Stufen nach unten gehen. Da wird es schwer, wenn nicht gar unmöglich, für Gehandicapte. Auf alle Fälle sind die Örtlichkeiten in einem tadellos sauberen und modernen Zustand. Wasserspiele auf dem Herren-WC Fazit:
Klare Empfehlung von mir. Nach langer Abstinenz hat uns dieser Besuch bewogen, in der Zukunft wieder öfter bei Sale e Pepe einzukehren. Wer mehr über das Ristorante erfahren will, dem empfehle ich die Website des Hauses.
Deshalb mein Gesamteindruck: (nach Küchenreise)
4 = gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt, wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder)
Allgemein
Pfingst-Montag, herrliches Wetter, perfekt fürs Radfahren. Schätzchen machte den Vorschlag, nach Alzenau zu unserem Lieblings-Chinesen fahren, um wieder mal dort zu Mittag essen. Also Räder aus dem Schuppen geholt, und ab ging es nach Alzenau. Als wir dort hungrig und durstig eintrafen, stellten wir verwundert fest, dass keine Autos den Parkplatz belegten, die Tür zum Garten geschlossen war. An der Eingangstür fanden wir dann einen Hinweis, dass am Pfingst-Montag geschlossen ist. Zwar ist der Montag allgemein der Ruhetag, aber am... mehr lesen
Sale é Pepe
Sale é Pepe€-€€€Restaurant60234990An den Mühlengärten 60, 63755 Alzenau in Unterfranken
4.0 stars -
"Nach vielen Jahren wieder mal dort eingekehrt und hochzufrieden das Restaurant verlassen!" Ehemalige UserAllgemein
Pfingst-Montag, herrliches Wetter, perfekt fürs Radfahren. Schätzchen machte den Vorschlag, nach Alzenau zu unserem Lieblings-Chinesen fahren, um wieder mal dort zu Mittag essen. Also Räder aus dem Schuppen geholt, und ab ging es nach Alzenau. Als wir dort hungrig und durstig eintrafen, stellten wir verwundert fest, dass keine Autos den Parkplatz belegten, die Tür zum Garten geschlossen war. An der Eingangstür fanden wir dann einen Hinweis, dass am Pfingst-Montag geschlossen ist. Zwar ist der Montag allgemein der Ruhetag, aber am
Geschrieben am 19.05.2018 2018-05-19| Aktualisiert am
19.05.2018
Besucht am 10.03.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 64 EUR
Zumindest in kulinarischer Hinsicht. Denn das vietnamesische Restaurant „Le Cyclo“ befindet sich nicht am Mekong, sondern in Rheinnähe. Genauer gesagt in der Wormser Straße zu Speyer, keine 5 Minuten Fußmarsch vom Altpörtel entfernt. Der Name des Lokals leitet sich übrigens von den dreirädrigen Fahrrad-Taxis, den sogenannten „Cyclos“ ab. Diese sind als Transportmittel in den Städten Südostasiens nach wie vor von großer Bedeutung.
Auf das im Juni 2014 eröffnete, von einer vietnamesischen Familie betriebene Restaurant wurde ich durch einen Bericht im Rhein-Neckar-Gastromagazin „Espresso“ aufmerksam. Rudimentär versprachlichte Schilderungen des dort Erlebten veranlassten etliche Kolumnisten bei Tripadvisor zum fast schon inflationären Gebrauch der Begriffe „authentisch“ und „traditionell“. Da wird man natürlich schnell hellhörig, zumal der letzte Besuch unseres Mannheimer Lieblingsindochinesen „Mémoires d‘ Indochine“ schon länger zurück lag. Da Speyer immer eine Stippvisite wert ist, kehrten wir im Rahmen zweier Ausflüge Mitte März bzw. Ende April beide Male im „Le Cyclo“ ein.
Beim Erstbesuch hatten wir vorsorglich reserviert, was an jenem Samstagabend auch absolut notwendig war, denn wir besetzten die letzten beiden Tische im knapp 50 Sitzplätze umfassenden Gastraum. Man platzierte uns in einem schummrigen Winkel im hinteren Teil des Lokals, was für die Qualität meiner „Beweisfotos“ nicht gerade förderlich war. Für einen romantischen Abend zu zweit mag die omnipräsente Farbe Rot ja ganz dienlich sein, denn sie steht ja bekanntermaßen für Glück und Erfolg. Dass manche damit auch Kommunismus und Revolution verbinden, passt dann eher zur wechselvollen Landesgeschichte Vietnams.
Egal, das Rot der Wände schaffte jedenfalls eine leicht obskure Atmosphäre. Von der Decke baumelten Leuchten im Stil asiatischer Lampions. Die dunkle Bambusverkleidung der Wände (und des Thekenbereichs) und das schwarz lackierte Mobiliar kontrastierten zum helleren Holz des Laminatbodens. Zusammen mit der gläsernen Fensterfront ergab das ein durchaus stimmiges, mit einer gehörigen Portion Asia-Flair versehenes Interieur, das zum Verweilen einlud und ideale Rahmenbedingungen für unsere kulinarische Reise in das Land des aufgehenden Drachens bot.
Kaum hatten wir das kleine Lokal betreten, empfing man uns mit der bekannten asiatischen Freundlichkeit. Den gesamten Abend hindurch fühlten wir uns vom Servicepersonal gut umsorgt. Man bediente uns fürsorglich, beantwortete bereitwillig Fragen zu verschiedenen Gerichten und fragte mehrfach nach, ob denn alles zu unserer Zufriedenheit sei. Dabei agierten die Bedienungen weder aufdringlich noch überengagiert. Sicherlich ein Umstand, der uns schnell ankommen und wohlfühlen ließ.
Auf der ersten Seite der Speisenkarte war vom Einfluss Frankreichs auf die vietnamesische Küche die Rede. Keine Frage, die Grande Nation hat der auf einfachen Zutaten basierenden Landesküche Vietnams gehörig ihren Stempel aufgedrückt. Immerhin brachte die rund 100-jährige Kolonialherrschaft der Franzosen neben Repression, Aufständen und dem verheerenden Indochinakrieg auch eine ganze Reihe interessanter Gerichte hervor.
Aus der zehn Gerichte umfassenden Vorspeisenauswahl entschieden wir uns für das gemischte Programm. Auf der „Entrée-mixte-Platte“ (12,50 Euro) befanden sich jeweils zwei Frühlingsrollen, Wantan und kleine vietnamesische Pfannkuchen (erinnerten an die niederländischen Poffertjes) sowie vier mit Garnelen, Salat und Reisnudeln gefüllte Sommerrollen. Die süßliche, mit Erdnussraspel versehene Dipsauce auf Fischbasis verlieh dem Vorspeisenreigen die nötige Süffigkeit.
Besonders die herzhaften, nach Garnelen und Frühlingszwiebeln schmeckenden Mini-Pfannkuchen (5,50 Euro) hatten es uns angetan, weshalb wir sie als deftigen „Nachtisch“ noch einmal nachorderten. Wir genossen die aus Reismehl hergestellten Vietnam-Crêpes zusammen mit einer leichten, nach Kokosnuss duftenden Nuoc Mam Sauce quasi zum Dessert und verzichteten deshalb auf etwas Süßes.
Bei den Hauptspeisen fiel uns die Entscheidung nicht leicht. Kein Wunder, klangen doch die meisten der zwanzig verschiedenen Hauptgerichte mehr als verlockend. Hinter dem Namen „Bò Bún Chả Giò“ (10,50 Euro) verbarg sich eine Schale mit kurzgebratenen Rinderfiletstreifen und frittierten vietnamesischen Frühlingsrollen auf Reisnudeln bzw. Salat. Das lauwarm servierte Gericht wurde am Tisch mit Nuoc Mam Sauce übergossen. Es hatte eine schöne Koriander-Note, war mit Erdnuss- und Karottenklein verfeinert und ergab auch texturell ein in sich stimmiges Gesamtbild. Meine Begleitung war jedenfalls hochzufrieden damit.
Die krossfrittierten, in Stücke geschnittenen Frühlingsrollen ließen es im Mund ordentlich krachen, während die zarten Streifen vom Rinderfilet und die geschmeidigen Reisnudeln für ein eher samtiges Mundgefühl sorgten. Eine ganze Schüssel voll „umami“ hatte auch mein „Tôm Bún Chả Giò“ (11.50 Euro) zu bieten. Im Prinzip handelte es sich um das gleiche Gericht, nur wurden hier die Rinderfiletstreifen durch gebratene Garnelen ersetzt. Beide Hauptgerichte überzeugten uns auf ganzer Linie und wir hätten gerne noch ein wenig mehr davon in der Schale gehabt. Zugegeben, die Portionsgröße hätte an dieser Stelle etwas üppiger ausfallen dürfen.
Das empfanden wir als nicht besonders schlimm, konnten wir das Restvolumen unserer Mägen mit einem frischen Nachgang sinnvoll füllen. Knusprige, von grünen Klebreisflocken ummantelte Riesengarnelen standen zusammen mit einem frischen Pomelo-Salat (13,50 Euro) auf der „Menu Spécial“ genannten Empfehlungskarte. Die in der asiatischen Küche verbreitete, sehr fruchtig schmeckende Pampelmusenart wurde dank Karotten, frischer Minze, Limette, Chili, Ingwer und Erdnüssen zum einem sommerlich-frischen Geschmackserlebnis erhoben. Die hausgemachte Nuoc Mam Sauce war die Basis für das süßsäuerliche Dressing, das den Teller harmonisch abrundete.
Als wir das „Le Cyclo“ an einem Montagmittag Ende April besuchten, schien der Ansturm auf den Mittagstisch schon abgeflaut und wir ließen es uns bei frittierten Crevetten (7,50 Euro), gebratenen Schweinerippchen (6,50 Euro) von der Mittagskarte und Udon-Nudeln mit Tofu aus dem Wok (10,50 Euro) so richtig gut gehen. Auch an jenem Mittag mundete uns die einfache, aber äußerst schmackhafte Viet-Küche und verschaffte uns ein kleines Break vom Alltag, das man sich ja auch mal unter der Woche gönnen sollte. Auf meinen mit Zitronengras, Soja und Frühlingszwiebeln gewürzten Rippchen lag noch ein Spiegelei. Der Reis befand sich darunter. Alles in allem ein unkompliziertes, aber appetitlich zubereitetes Tellergericht, das gut sättigte.
Für die Flasche Selters Classic wurden stolze 5,80 Euro berechnet. Das süffige Saigon-Bier aus der 0,33l-Flasche schlug mit 3,80 Euro zu Buche, genau wie der Maracuja-Saft (0,4 l). Die Getränkepreise sind für kleinstädtische Verhältnisse schon am oberen Rand kalkuliert. Dass die Domstadt Speyer primär vom Tourismus lebt, merkt man nicht nur an ihrer hohen Restaurantdichte, sondern eben auch an den sportlichen Wasserpreisen. Trotzdem kein Grund, die Kaiserstadt nicht öfter zu besuchen. Und auch im „Cyclo“ werden wir sicherlich mal wieder auf Asia-Reise gehen.
Zumindest in kulinarischer Hinsicht. Denn das vietnamesische Restaurant „Le Cyclo“ befindet sich nicht am Mekong, sondern in Rheinnähe. Genauer gesagt in der Wormser Straße zu Speyer, keine 5 Minuten Fußmarsch vom Altpörtel entfernt. Der Name des Lokals leitet sich übrigens von den dreirädrigen Fahrrad-Taxis, den sogenannten „Cyclos“ ab. Diese sind als Transportmittel in den Städten Südostasiens nach wie vor von großer Bedeutung.
Auf das im Juni 2014 eröffnete, von einer vietnamesischen Familie betriebene Restaurant wurde ich durch einen Bericht im Rhein-Neckar-Gastromagazin... mehr lesen
Le Cyclo
Le Cyclo€-€€€Restaurant06232 6845877Wormser Straße 23, 67346 Speyer
4.0 stars -
"I was in ‘Nam…!" Ehemalige UserZumindest in kulinarischer Hinsicht. Denn das vietnamesische Restaurant „Le Cyclo“ befindet sich nicht am Mekong, sondern in Rheinnähe. Genauer gesagt in der Wormser Straße zu Speyer, keine 5 Minuten Fußmarsch vom Altpörtel entfernt. Der Name des Lokals leitet sich übrigens von den dreirädrigen Fahrrad-Taxis, den sogenannten „Cyclos“ ab. Diese sind als Transportmittel in den Städten Südostasiens nach wie vor von großer Bedeutung.
Auf das im Juni 2014 eröffnete, von einer vietnamesischen Familie betriebene Restaurant wurde ich durch einen Bericht im Rhein-Neckar-Gastromagazin
Wir kamen am Sonntag Mittag. Das Restaurant war fast leer. Ein Tisch war besetzt und wartete sichtlich auf die Rechnung. Erst auf Nachfrage bekamen wir die Karte. Nach dem Essen saßen wir lange vor den inzwischen leeren Tellern. Die Kellnerin saß mit dem Rücken zu uns am Tisch der Familie. Erst auf Rufen kam sie und räumte die Teller ab. Es gab nicht einmal eine Entschuldigung oder ein Getränk auf ihre Kosten.
Wir kamen am Sonntag Mittag. Das Restaurant war fast leer. Ein Tisch war besetzt und wartete sichtlich auf die Rechnung. Erst auf Nachfrage bekamen wir die Karte. Nach dem Essen saßen wir lange vor den inzwischen leeren Tellern. Die Kellnerin saß mit dem Rücken zu uns am Tisch der Familie. Erst auf Rufen kam sie und räumte die Teller ab. Es gab nicht einmal eine Entschuldigung oder ein Getränk auf ihre Kosten.
Das Mittelmeer-Restaurant
Das Mittelmeer-Restaurant€-€€€Restaurant, Take Away, Pizzeria041237887Steindamm 1, 25485 Hemdingen
0.5 stars -
"Eigene Familie wichtiger als Gäste" Ehemalige UserWir kamen am Sonntag Mittag. Das Restaurant war fast leer. Ein Tisch war besetzt und wartete sichtlich auf die Rechnung. Erst auf Nachfrage bekamen wir die Karte. Nach dem Essen saßen wir lange vor den inzwischen leeren Tellern. Die Kellnerin saß mit dem Rücken zu uns am Tisch der Familie. Erst auf Rufen kam sie und räumte die Teller ab. Es gab nicht einmal eine Entschuldigung oder ein Getränk auf ihre Kosten.
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Allgemeines
Die Schafkopfkumpel wollten wieder mal eine Reise zusammen machen. Natürlich mit ihren Ehefrauen. Das diesjährige Ziel sollte der Bodensee sein. Also nahm einer das Heft in die Hand und buchte schon im Januar vier Doppelzimmer mit Frühstück im Hotel Krone in Langenargen als Standort für die Zeit von Sonntag 27.05. bis 03. 06. 2018.
Ich wusste bis dahin noch gar nicht, dass es diesen Ort am Bodensee gibt. Das Hotel, angeblich mit einem der schönsten Biergärten am Bodensee, liegt zentral in einer verkehrsberuhigten Zone. Zum See höchstens 30 m. Wenig Verkehr. Unsere Zimmer ziemlich neu renoviert aussehend, mit ordentlichem Bad, Balkon, genügend Schrank, Safe, großer Fernseher, bequemes Bett. Gottseidank auch nicht hellhörig.
Die nur ca. 50 m entfernt stehende Kirche sorgte gleich nach dem Zwitschern der vielen Vögel täglich für ein frühes Erwachen, denn spätestens ab 6 Uhr läuten die Glocken und beenden so die geruhsame Nacht. Die Zeit bis zum Frühstück kann man schön für eine Runde joggen oder walken nutzen.
Das Frühstück wurde im großen Gastraum eingenommen. Hier wurde für uns ein Achter-Tisch eingedeckt. Das Buffet stand hierfür im Zwischengang bereit. Die Auswahl an Brot und Brötchen war sehr gut. Die Brötchen sogar klasse. Vier Sorten Aufschnittwurst, Salamischeiben, zwei verschiedene Schnittkäse, dazu noch abgepackte Würstchen und Käseecken. Als Eier gab es nur in der hartgekochten Variante. Die Möglichkeit Rühr- oder Spiegeleier zu bekommen erwies sich als Unmöglichkeit. Der Kaffee stand in Kannen auf dem Tisch. Nachschub zu erlangen war kein Problem. Die Müsli-Fraktion hatte allerdings ihre helle Freude, denn da fehlte es an nichts. Verschiedene Säfte konnte man sich aus bereitgestellten Karaffen ins Glas gießen. Joghurt, Marmelade sowie Rohkost-Gemüse war reichlich vorhanden. Aus unserer Sicht spartanisch, aber dennoch ausreichend
Leider gab es keine Gelegenheit für uns Männer, mal an einem Abend im Gastraum unserem geliebten Hobby Schafkopfspielen nachzukommen. Dies war schlicht und einfach unerwünscht, obwohl am Abend genügend Platz in einer ruhigen Ecke gewesen wäre, weil sich bei dem schönen Wetter in der Woche eh alles im Biergarten abspielte. Unsere besseren Hälften hat es gefreut.
Der Service
Ein jedes Paar reiste individuell mit dem eigenen Auto an. Innerhalb einer halben Stunde waren allesamt um die Mittagszeit vor Ort. Die Begrüßung war freundlich. Das Einchecken verlief reibungslos. Parkplätze rund um das Hotel gibt es leider nicht. Dem Mann, also dem Fahrer, wurde von der freundlichen Empfangsdame, gleich nachdem das Gepäck im Zimmer verstaut war, ein Schlüssel für eine Tiefgarage in ca. 300 m Entfernung in die Hand gedrückt. Während der Mann also das Auto in die Tiefgarage bugsierte, konnte die Gattin schon mal die Koffer in dem insgesamt sehr schönen Zimmer mit Balkon auspacken.
Nach Beendigung der Formalitäten plagte uns der Durst, Hunger hatten wir eher weniger. Einen Platz im vollbesetzten Biergarten zu erwischen, war schon schwer. Schließlich gelang es uns, zwei Vierertische in Beschlag zu nehmen.
An unserem Tisch hatte ein junger Mann das Heft in der Hand. Die Begrüßung für die neuen Hausgäste war ausgesprochen freundlich. Seine Vermutung, dass wir durstig sind, konnten wir bejahen und bestellten gleich mal je ein Hefeweizen von der Brauerei Farny. Einmal mit, einmal ohne Alkohol (0,5 l, 3,40 €). Als Kleinigkeit für den Magen bestellte Schätzchen eine Leberspätzlesuppe (3,60 €) und ich eine Maultaschensuppe (4,- €). Beide Suppen kamen schön heiß schnell an den Tisch. Exzellente Brühe und auch der jeweilige Inhalt hatte durchaus seinen Geschmack.
Leider war es uns aus organisatorischen Gründen nicht vergönnt, am Abend alle zusammen an einem Tisch zu sitzen und zu essen, da Reservierungen für den Biergarten nicht vorgenommen wurden. So kann ich jetzt schon sagen, dass wir uns für die Abende jeweils eine andere Location aussuchten. (Berichte folgen).
Allerdings saßen wir jeden späten Nachmittag, wenn wir von unseren Ausflügen zurückkamen, im Biergarten und genehmigten uns noch schnell ein oder zwei Hefeweizen bzw. Pils (0,4 l, 3,20 €). Ein super aufmerksamer und freundlicher Kellner brachte spätestens nach zwei Tagen, kaum dass wir Platz nahmen, die Durstlöscher schon automatisch an den Tisch.
Insgesamt fiel das Servicepersonal durch Aufmerksamkeit, Professionalität und Freundlichkeit während unseres gesamten Aufenthaltes auf.
4*
Das Essen
Es kann ja nicht sein, dass man als Gast im Hause Krone niemals im hoteleigenen Biergarten Platz für acht Personen findet und deshalb die Heimfahrt antreten muss, ohne die zweifellos vorhandene gut bürgerliche Küche jemals genossen zu haben. Wenn es jeden Abend brummt im Biergarten muss das Essen ja gut sein.
Und so ergab sich am Freitagabend, dass eines unserer Paare in der naheliegenden Kirche ein Chorkonzert aufsuchen wollte und deshalb schon um 17.30 Uhr einen Vierertisch zum Abendessen belegten, den wir dann um 19 Uhr mit zwei Stühlen rechts und links zum Sechsertisch verwandelten und sozusagen als zweite Schicht nutzten.
Ich bewerte natürlich nur die beiden Gerichte, die Schätzchen und ich sich einverleibten. Für meine bessere Hälfte sollte es ein Cordon Bleu mit Pommes und Salat (stramme 17,90 €) sein.
Das Cordon Bleu, ich denke mal vom Schwein, war schön ausgebacken, die Panade, wie auch die Füllung sehr schmackhaft und das Fleisch superzart. Die Pommes konnten ebenfalls gefallen. Einen frischen Beilagensalat gab es vorab. Schätzchen hat es geschmeckt. Der Teller war leer geputzt.
Ich wählte an diesem Abend die deftige Variante: Schweizer Wurstsalat mit frischem Brot, der mit 8,90 € in der Karte gelistet war. Statt Brot wollte ich Bratkartoffeln. Die Umbestellung war problemlos. Für die Bratkartoffeln standen dann 4,50 € zusätzlich auf der Rechnung.
Der Wurstsalat bestand aus in Streifen geschnittener Lyoner, dazu Käsestreifen, deren Provenienz mir unbekannt blieb, die aber gut passten. Mindestens die Hälfte der obendrauf liegenden Zwiebelringe schob ich zur Seite. Das wär mir zu viel des Guten gewesen. Die Bratkartoffeln wurden in einer Aluschale separat serviert. Gut gebräunt, mit Speck drin, wie ich es mag, sowie ein paar Kräuter. Optisch wie geschmacklich sehr ansprechend. Alles in allem ein einfaches, aber sehr gut gemachtes Gericht. Lodda wurde pappsatt. Da mussten dann noch zwei, drei Pils nachgeschoben werden.
3,5*
Das Ambiente
Außer beim Frühstück saßen wir nur draußen im Biergarten. Der hat allerdings in der Tat ein gewisses Etwas. Zum Essen wird vom Personal eine Tischdecke auf den Tisch gelegt. Saubere Bestecke, eingewickelt in Papierservietten. Wer nur trinkt kommt ohne Tischdecke aus. Durch dichte Baumkronen dringt kaum die Sonne, trotzdem stehen an jedem Tisch Sonnenschirme. Im Winter ist der große Gastraum wahrscheinlich auch urgemütlich.
3,5*
Die Sauberkeit
Im Hotel- und Restaurantbereich gab es überhaupt nichts zu beanstanden. Wenn wir die Toilette beanspruchen mussten, gingen wir aufs Zimmer, deshalb kann ich zu den Restaurant-Toiletten gar nichts sagen.
4*
Mein Fazit
Wir fühlten uns insgesamt wohl über die Tage unserer Anwesenheit. Ich denke, dass ich sowohl Restaurant als auch Hotelbereich wärmstens empfehlen kann.
Gesamteindruck (nach „Küchenreise“)
3,5 – wenn es sich ergibt, gerne wieder!
(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt, wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder)