Im April besuchte ich zusammen mit einem guten Freund zum ersten Mal die „Gourmetabteilung“ der „Krone“ im Tabakdorf Hayna bei Herxheim. Der weit über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannte Genusstempel stand schon immer ganz oben auf meiner „To-Eat-Liste“ und als „echter Herxheimer Genießer“ sollte man da schon einmal gewesen sein. Bei uns würde man sagen: „ma muss doch mitredde kinne“. Die „Krone“ ist nebenbei noch eine äußerst beliebte Hoteladresse und kann mit Fug und Recht als eine der wichtigsten Institutionen der gehobenen Pfälzer Küche bezeichnet werden. Der Hausherr der „Krone“ genießt einen überregionalen Bekanntheitsgrad. Es ist Sternekoch Karl-Emil Kuntz, der für seine Gourmetküche seit Jahrzehnten in allen Restaurantführern hohe Bewertungen erhält und von George W. Bush, über Jacques Chirac bis hin zu Helmut Kohl schon etliche Staatsmänner verköstigt hat. In seinem Zweitrestaurant, der sogenannten „Pfälzer Stube“ geht es etwas legerer zu. Hier widmet sich Kuntz verstärkt einer ambitionierten Regionalküche ohne dabei bei Qualität und Anspruch zu sparen.
Die Haynaer „Krone“ ist ein echter Familienbetrieb. Ihre Wurzeln gehen zurück auf das Jahr 1908, als die Großeltern Augustin und Katharina Kuntz eine Dorfwirtschaft und den größten Bauernhof von Hayna betrieben. Nachdem Wiederaufbau 1960 (ein Brand hatte das Anwesen heimgesucht) übernahmen die Eltern von Karl-Emil Kuntz den Betrieb und setzten immer mehr auf Gastronomie. Als 1982 Sohn Karl-Emil nach mit Bravour bestandener Kochausbildung zusammen mit seiner Frau Martina, die selbst gelernte Hotelfachfrau ist, im elterlichen Betrieb einstieg, kam es zu einer Zweiteilung: mit dem Gourmetrestaurant und der „Pfälzer Stube“ waren von nun an zwei Lokale unter einem Dach untergebracht. Im Jahr 1986 kam dann auch der ersehnte Michelin-Stern, dem viele weitere Auszeichnungen und der Ausbau der „Krone“ zu einem beeindruckenden Anwesen mit mittlerweile 66 Zimmern und allem Komfort folgten.
Wir waren die ersten an diesem Donnerstagabend und wurden von der Service-Brigade sehr herzlich in Empfang genommen. Der Gastraum für die Besucher des Gourmetrestaurants wirkt wie ein nobles Separée, das einem schon beim Betreten den Stress und die Hektik des Alltagslebens sofort vergessen lässt. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf dem Ankommen und Wohlfühlen der Gäste. Seichte Musik aus den Lautsprechern, warmes Kerzenlicht gepaart mit wohliger indirekter Beleuchtung. Dezente Kunst an den Wänden, eine klassisch elegante Eindeckung der Tische (selbstverständlich mit Stoffservietten und silbern glänzenden Untersetzern) sowie bequem gepolsterte Armlehnstühle in barocker Optik. Die ganze Einrichtung strahlte eine wunderbar gediegene Atmosphäre aus, derer wir uns nicht entziehen konnten. Wir waren gespannt wie ausgehungerte Michelin-Tester, welche Leckereien uns Marathon-Mann Kuntz heute auf die Teller zaubern würde.
Aus fahrtechnischen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass wir zu diesem besonderen Essen sicherlich eine gute Flasche Rotwein zum Menü genießen werden, übte ich mich im Hinblick auf einen Aperitif in Verzicht. Die alkoholfreien Aperos sind ehrlich gesagt nicht so mein Ding. Um einen guten Einblick in die Kuntz’sche Kulinarik zu erlangen, bestellte mein Kollege das große Degustationsmenü (8 Gänge plus eine ganze Reihe kulinarischer „Gaumenkitzler“ als Amuse, plus süße Naschereien hinterher für 124 Euro), während ich mich mit dem kleinen „begnügte“ (für 116 Euro). Was heißt eigentlich „klein“? Gerade mal einen Gang weniger zählte die „Lightversion“ und hatte die gleichen Preziosen vorneweg in Form zahlreicher (es waren ca. 8, wenn ich mich recht entsinne!!!) Amuse-Happen, die auf kleinen Tellerchen nach und nach serviert wurden.
Ein wahrer Genuss-Reigen, der sich da noch vor der ersten Vorspeise über uns ergoss. Das Kurkumahörnchen mit Avocado und Curry-Gamberoni machte den Anfang. Es folgten ein Mini-Nordseekrabbenburger, ein Chorizo-Muffin mit Paprikafrischkäse und ein kleines Stück gebeizter Rinderrücken mit Pumpernickel und Rotweinschalotten. Die aromatische Würze des Räucheraals ging mit der säuerlichen Gurke und dem salzigen Fliegenfischkaviar eine spannende Aromenkomposition ein. Das Nori-Lachs-Sushi mit Tapioka-Vinaigrette sorgte dagegen für frische Geschmacksakzente. Neben einem Gläschen mit fein abgeschmecktem Cappuccino von der Petersilienwurzel lag ein Mini-Saumagen auf cremigem Rahmsauerkraut, ein absoluter Amuse-Klassiker von „Krone“-Wirt Kuntz. Hier merkt man, dass der Maestro mit Pfälzer Gerichten aufgewachsen zu sein scheint, denn er kennt die traditionelle Würze und behält bei aller Verfeinerung deren Grundstruktur bei.
Wohlgemerkt, das waren bisher alles Grüße aus der Küche und jede einzelne Kleinigkeit stimulierte unsere Geschmackspapillen auf wunderbare Weise. „Let the menu begin!“ Den Anfang machte ein perfekt angerichteter Teller mit Allerlei von der Wachtel. Kross-gebratene Wachtelbrust, eine kleine Keule in knuspriger Panade, eine Rolle mit Wachtelleber, die zu einer Art Farce verarbeitet wurde, eine Mini-Brioche gefüllt mit delikat gewürztem „Wachtelklein“, sowie ein Wachtelspiegelei wurden von Walldorfsalat und Mandarine-Tupfern kongenial begleitet. Ein erster Gang, bei dem einfach alles stimmte. Ein Gericht, das zweifellos als deutsche Adaption der Nouvelle Cuisine verstanden werden kann und bei dem aus einem Grundprodukt (Wachtel), das in verschiedenen Texturen auf dem Teller lag, ein komplexes Geschmacksgebilde, dessen Einzelteile in einer Beziehung zueinander standen, kreiert wurde. Warum solch eine avancierte Küche „nur“ einen Stern verdient, wissen wahrscheinlich nur die Michelin-Tester.
Gang 2 nahte. Ein in Pankomehl gewälzter Kaisergranat, der wirklich „granatenmäßg“ schmeckte, thronte auf einer abgefahrenen Vitello-tonnato-Variante, einer Art Tunfischcreme im Kalbfleischmantel und einem säuerlich-fruchtigen Tomatengelee, das wiederum auf knackigem Thai-Spargel lag. Wow!
Nun musste ich einen Gang pausieren, da mein Kollege ja einen mehr hatte aufgrund seines großen Degustationshungers. Ich blickte schon etwas neidisch auf seine rosa gebratene Taube, die mit Trompetenpilzen, Vadouvan (Pfeffersack) Sauce und Crème de Cassis ein echter Hingucker war. Mein dritter „Streich“ war ein perfekt auf der Haut gebratenes Stück Skrei (Winterkabeljau), der auf geräuchertem Apfelmark lag und zusammen mit dem Blutwurstgeröstel und dem Lauchgemüse eine feine Liaison einging. Auch dieses Gericht war extrem gut gelungen. Apfel und Blutwurst sind ja immer eine gute Kombi. Und der Fisch war von geradezu sensationeller Produktqualität.
Es ging in Runde 4, die den Hauptgang einläutete. Ein im Brotteig à point gebackener Lammrücken, bei dem der klare Fleischgeschmack im Vordergrund stand, lag auf einem orientalisch-mediterran angehauchten Bett aus Couscous, Ofenpaprika und Poweraden (Artischockenart). Dazu gesellte sich ein mit Kaffirblättern verfeinertes Schmorsößchen, dessen Aroma an die Küche allerbester Mütter und Großmütter erinnerte. Hier hat Kuntz wirklich allerbestes Material verwendet und so den Hauptgang zum würdigen Gipfel des Menüs erhoben.
Zeit zum kulinarischen Durchschnaufen schaffte ein Glas Champagnerbowle, die mit Sanddorn-Sorbet und Buttermilch für Erfrischung sorgte. Gelee und Mousse von Apfel, Minze und Koriander kam als Pré-Dessert und stimmte gekonnt auf den dekonstruierten Caipirinha à la Karl-Emil Kuntz ein, der das eigentliche Dessert des Menüs darstellte. Von der Anrichtung her war dieses Dessert – genau wie die Rhabarber-Butterkeks-Landschaft, die mein Kollege hatte – eine echte Augenweide. Eine herrliche Limettenfrische prägte diese aufwendige Dessertkomposition, die aus einer Kuchenschnitte, einem Sorbet, einer Trüffelpraline, einem Schaum sowie einem Gläschen Caipirinha-Cocktail bestand. Kurzum: ein Frühlingsdessert, das Gefühle weckte. Die süßen Naschereien (hausgemachte Trüffel) zum Abschluss beendeten unsere Marathon-Menüs und ließen uns pappsatt und hochzufrieden von dannen ziehen.
Noch ein paar Worte zum Service. Der ist einem Sternelokal entsprechend aufmerksam, jedoch nie aufdringlich. Wir fühlten uns total wohl und rundum sehr gut bedient und beraten. Die freundliche Sommelière brachte uns die 5cm dicke Weinbibel, in der wirklich das ganze Pfälzer Who-is-who vertreten war. Alle namhaften Weingüter sowie einige Underdogs tummeln sich in dieser Enzyklopädie. Daneben gibt es jede Menge französischer, italienischer und spanischer Tropfen zu entdecken. Wir entschieden uns an diesem Abend für einen Rotwein aus der Pfalz, nämlich den 2009er Cabernet Sauvignon „Kirchenstück“ vom Weingut Stachel aus Maikammer (48 Euro die Flasche). Ein Traum von einem Cabernet mit herrlich eingebundener Holznote und ordentlich Volumen dahinter. Dennoch nicht plump oder marmeladig, sondern samtig und finessenreich. Gerade zu meinem Lamm-Hauptgang machte dieser „Super-Pfälzer“ eine formidable Figur.
Abschließend sei bemerkt, dass beide Menüs ihr Geld wirklich wert waren. Da war kein einziger kleiner Schwachpunkt dabei. Diese derart perfekt zubereitete Menüfolge verschlug mir glatt die Sprache. Wohl so sehr, dass ich über dieses kulinarische Erlebnis im Anschluss noch nicht einmal schreiben konnte. Als ich letztens mit meinem GG-Kollegen, den man hier unter dem Namen „Daueresser“ kennt, bei Sternekoch Norbert Dobler saß und ihm von meinem Gastro-Highlight 2015 in der Krone berichtete, keimte in mir der Wunsch, diese Rezension nun doch noch (ein gutes halbes Jahr später) zu verfassen. Sie ist etwas länger ausgefallen und man braucht schon ein wenig mehr Zeit zum Lesen. Aber das passt ja dann wieder zum Menü von Karl-Emil Kuntz und seinem eingespielten Team, das wir an jenem Aprilabend sehr genossen haben.
Im April besuchte ich zusammen mit einem guten Freund zum ersten Mal die „Gourmetabteilung“ der „Krone“ im Tabakdorf Hayna bei Herxheim. Der weit über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannte Genusstempel stand schon immer ganz oben auf meiner „To-Eat-Liste“ und als „echter Herxheimer Genießer“ sollte man da schon einmal gewesen sein. Bei uns würde man sagen: „ma muss doch mitredde kinne“. Die „Krone“ ist nebenbei noch eine äußerst beliebte Hoteladresse und kann mit Fug und Recht als eine der wichtigsten... mehr lesen
Krone · Kronen-Restaurant
Krone · Kronen-Restaurant€-€€€Restaurant, Hotel, Sternerestaurant072765080Hauptstr. 62-64, 76863 Herxheim bei Landau/Pfalz
5.0 stars -
"Optisch und geschmacklich brillant arrangierte Hochküche mit nahezu fanatischem Streben nach Produktqualität und ausgeprägter regionaler sowie traditioneller Authentizität" Ehemalige UserIm April besuchte ich zusammen mit einem guten Freund zum ersten Mal die „Gourmetabteilung“ der „Krone“ im Tabakdorf Hayna bei Herxheim. Der weit über die Grenzen der Pfalz hinaus bekannte Genusstempel stand schon immer ganz oben auf meiner „To-Eat-Liste“ und als „echter Herxheimer Genießer“ sollte man da schon einmal gewesen sein. Bei uns würde man sagen: „ma muss doch mitredde kinne“. Die „Krone“ ist nebenbei noch eine äußerst beliebte Hoteladresse und kann mit Fug und Recht als eine der wichtigsten
Dieses Lokal hieß bis vor Kurzem "La Sepia". Obwohl es nach wie vor existiert, nicht auch nur einen Tag lang geschlossen war, darf es diesen Namen nicht mehr führen.
Hintergrund: Um die Rechte am bisherigen Namen "La Sepia" schwelt ein Rechtsstreit, die Betreiber dürfen diesen Lokalnamen bis zur endgültigen juristischen Klärung nicht mehr verwenden. Bis dahin prangt über dem Restaurant jetzt schlicht ein Schild "Neuer Pferdemarkt 16".
Da das Lokal aber existiert, sich eigentlich nichts geändert hat, stelle ich eine Bewertung ein:
Laut, wuselig, eng, etwas südländisch-chaotisch, mit durchschnittlichen, dafür aber preiswerten Speisen. Keine Location für feinsinnige Feinschmecker, die in gedämpfter Atmosphäre Gourmetfreuden genießen möchten, sondern eher für´s fröhliche Gruppenerlebnis à la quatschen, Spaß haben, Leute gucken und nebenbei auch etwas essen. Schanzenfeeling halt.
November-Stammtisch in Hamburg, das (momentan namenlose) Ex-La Sepia haben wir ausgesucht. Bereits vor der Tür Menschenschlangen. Wohl hoffnungsfrohe Gäste die blauäugig meinten, ohne Reservierung Plätze zu ergattern. Keine Chance, zumindest an diesem Abend. Das Lokal rappelvoll bis auf den letzten Platz.
Entsprechend laut ist es, ziemlich sogar. An unserer langen Tafel, wir waren zwölf Stammtisch-Teilnehmer, war an Unterhaltung vom einen zum anderen Tischende nicht zu denken. Die einzige Möglichkeit, sich auch einmal mit den Leuten am anderen Tischende auszutauschen: Wandern und mal Plätze tauschen, sofern man es schaffte, sich durch die sehr eng stehenden Tischreihen zu schlängeln.
Dem Massenansturm so vieler Gäste musste auch der Service Tribut zollen. Zumindest anfangs dauerte es doch sehr lange, bis wir unsere ersten Bestellungen loswerden durften. Aber das ist nun mal so in derartigen Lokalen, verdurstet ist keiner, und später pegelte sich das eigentlich ganz gut ein. Passte schon.
Ich hätte ja gerne vier Sterne vergeben. Geht aber leider nicht. Weil in einem Restaurant ja auch das Essen eine gewichtige Rolle spielt :-)
Kaninchen nach Art des Hauses, da habe ich mich richtig drauf gefreut. Lange nicht gegessen, und wo sonst als beim Portugiesen könnte man sich wohl bestens auf die Zubereitung verstehen?
Immerhin habe ich Einblick in die Anatomie der Hoppelviecher bekommen: Es sind Wirbeltiere (ganz viele Wirbel), an denen große Mengen von Knochen hängen, die allesamt durch einige wenige Fleischfasern zusammengehalten werden. Wenn es nach dem Restarant geht, bestehen Karnickel also fast ausschließlich aus Knochenskelett. Vielleicht noch ein Fell drumherum, das lag zum Glück nicht mit auf dem Teller. Wenn das ganze dann noch in einer geschmacksneutralen dunklen Suppe, garniert mit zwei Kartoffelhälten schwimmt, ist das weit von einem Kaninchengericht entfernt, wie ich es kenne.
Vielleicht lag das Problem ja aber auch darin begründet, dass Kaninchen eigentlich aus war, wie der Kellner zunächst andeutete? Die Überreste, vielleicht ein wenig gestreckt, haben dann ja eventuell mein ´Kaninchen nach Art des Hauses´ ergeben.
Auch bei einigen anderen Stammtischfreunden gab es Grund zu kleinen Beanstandungen am Essen (nicht warm, Fleisch nicht durch).
Also: Es war, wie immer bei unseren Treffen ein wunderbarer Abend. Die quirlige Atmosphäre in diesem Lokal kann man durchaus genießen und einen netten Abend hier verbringen.
Für ein romantisches Rendevouz mit Überzeugungsarbeit durch Gaumenfreuden-Verwöhntaktik eher nicht zu empfehlen.
Dieses Lokal hieß bis vor Kurzem "La Sepia". Obwohl es nach wie vor existiert, nicht auch nur einen Tag lang geschlossen war, darf es diesen Namen nicht mehr führen.
Hintergrund: Um die Rechte am bisherigen Namen "La Sepia" schwelt ein Rechtsstreit, die Betreiber dürfen diesen Lokalnamen bis zur endgültigen juristischen Klärung nicht mehr verwenden. Bis dahin prangt über dem Restaurant jetzt schlicht ein Schild "Neuer Pferdemarkt 16".
Siehe auch: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article148250939/Warum-ein-Kult-Restaurant-namenlos-bleiben-muss.html
Da das Lokal aber existiert, sich eigentlich nichts geändert hat, stelle... mehr lesen
Restaurant ohne Namen Neuer Pferdemarkt 16
Restaurant ohne Namen Neuer Pferdemarkt 16€-€€€Restaurant040 432 24 84Neuer Pferdemarkt 16, 20359 Hamburg
3.0 stars -
"Gute-Laune-Portugiese mit Durchschnittsspeisen" Ehemalige UserDieses Lokal hieß bis vor Kurzem "La Sepia". Obwohl es nach wie vor existiert, nicht auch nur einen Tag lang geschlossen war, darf es diesen Namen nicht mehr führen.
Hintergrund: Um die Rechte am bisherigen Namen "La Sepia" schwelt ein Rechtsstreit, die Betreiber dürfen diesen Lokalnamen bis zur endgültigen juristischen Klärung nicht mehr verwenden. Bis dahin prangt über dem Restaurant jetzt schlicht ein Schild "Neuer Pferdemarkt 16".
Siehe auch: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article148250939/Warum-ein-Kult-Restaurant-namenlos-bleiben-muss.html
Da das Lokal aber existiert, sich eigentlich nichts geändert hat, stelle
Nun, eigentlich sind ja in diesen Mittelklasse-Hotels alle Frühstücksbuffets gleich. Die Auswahl ist gut, die Präsentation in dem üblichen Rahmen - alles nichts Besonderes!
Was mir aber auffiel, bei einem total ausgebuchten Hotel (Tagungen der nahe liegenden Stadthalle) war der Service. Es ist sicherlich einfach vorzustellen, dass bei so vielen Gästen, die dann auch noch fast all zum gleichen Zeitpunkt erscheinen, einige Frühstücksartikel ausgehen. Und es war wirklich eine Freude z. B. zu hören: "Oh, keine Croissants? Einen kleinen Moment bitte und setzen Sie sich, ich bringe Ihnen diese an den Tisch!" Und so geschah es dann auch, zwei Minuten später hatte ich frische (aufgebackene) Croissants. Es war auch kein Problem, einen Cappuccino
zu bestellen und zu erhalten.
Ein für mich sehr guter Service, der den Tag gut anfangen ließ.
Nun, eigentlich sind ja in diesen Mittelklasse-Hotels alle Frühstücksbuffets gleich. Die Auswahl ist gut, die Präsentation in dem üblichen Rahmen - alles nichts Besonderes!
Was mir aber auffiel, bei einem total ausgebuchten Hotel (Tagungen der nahe liegenden Stadthalle) war der Service. Es ist sicherlich einfach vorzustellen, dass bei so vielen Gästen, die dann auch noch fast all zum gleichen Zeitpunkt erscheinen, einige Frühstücksartikel ausgehen. Und es war wirklich eine Freude z. B. zu hören: "Oh, keine Croissants? Einen kleinen Moment bitte und setzen Sie sich, ich bringe Ihnen diese an den Tisch!" Und so geschah es dann auch, zwei Minuten später hatte ich frische (aufgebackene) Croissants. Es war auch kein Problem, einen Cappuccino
zu bestellen und zu erhalten.
Ein für mich sehr guter Service, der den Tag gut anfangen ließ.
Bistro Mainhattan im Mercure Hotel Frankfurt Airport
Bistro Mainhattan im Mercure Hotel Frankfurt Airport€-€€€Restaurant, Bistro0610259940Frankfurter Str. 190, 63263 Neu-Isenburg
4.0 stars -
"Standard-Frühstück, aber mit nettem Service!" Ehemalige UserNun, eigentlich sind ja in diesen Mittelklasse-Hotels alle Frühstücksbuffets gleich. Die Auswahl ist gut, die Präsentation in dem üblichen Rahmen - alles nichts Besonderes!
Was mir aber auffiel, bei einem total ausgebuchten Hotel (Tagungen der nahe liegenden Stadthalle) war der Service. Es ist sicherlich einfach vorzustellen, dass bei so vielen Gästen, die dann auch noch fast all zum gleichen Zeitpunkt erscheinen, einige Frühstücksartikel ausgehen. Und es war wirklich eine Freude z. B. zu hören: "Oh, keine Croissants? Einen kleinen Moment bitte
Das Pulcinella ist eine Pizzeria und italienisches Restaurant in Radolfzell am Bodensee.
Die Bedienung war freundlich, hat aber immer sehr lange gebraucht, bis sie zu uns kam. Schon bei der Bestellung, und auch später beim Bezahlen mussten wir sehr lange warten.
Das Essen war gut.
Die Speisekarte hat uns jedoch nicht gefallen. Es waren sehr viele italienische Begriffe darauf, so dass wir erstmal nachfragen mussten, was das eigentlich ist. Auch die Auswahl war nicht sehr groß. Gerade beim Italiener ist man doch immer eine große Auswahl an Nudeln gewöhnt. Hier gab es nur Spaghetti und Penne, zwar mit verschiedenen Soßen, aber keine anderen Nudeln. Auch die Fleischauswahl war sehr gering. Es gab nur Rindfleisch, und das nur mit Salat. Wir hätten gern ein paar Pommes Frites oder irgendeine Beilage zum Fleisch gehabt. Dies ging jedoch nicht, zum Rindfleisch wird nur Salat oder Gemüse serviert. Wir haben uns dann für etwas anderes entschieden.
Das Ambiente hat mir nicht so gefallen. Die Einrichtung war sehr einfach und wirkte etwas alt.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis war normal.
Das Pulcinella ist eine Pizzeria und italienisches Restaurant in Radolfzell am Bodensee.
Die Bedienung war freundlich, hat aber immer sehr lange gebraucht, bis sie zu uns kam. Schon bei der Bestellung, und auch später beim Bezahlen mussten wir sehr lange warten.
Das Essen war gut.
Die Speisekarte hat uns jedoch nicht gefallen. Es waren sehr viele italienische Begriffe darauf, so dass wir erstmal nachfragen mussten, was das eigentlich ist. Auch die Auswahl war nicht sehr groß. Gerade beim Italiener ist man doch immer... mehr lesen
Pizzeria Pulcinella
Pizzeria Pulcinella€-€€€Pizzeria07732941514Seestraße 20, 78315 Radolfzell am Bodensee
3.0 stars -
"Italienisches Restaurant" Ehemalige UserDas Pulcinella ist eine Pizzeria und italienisches Restaurant in Radolfzell am Bodensee.
Die Bedienung war freundlich, hat aber immer sehr lange gebraucht, bis sie zu uns kam. Schon bei der Bestellung, und auch später beim Bezahlen mussten wir sehr lange warten.
Das Essen war gut.
Die Speisekarte hat uns jedoch nicht gefallen. Es waren sehr viele italienische Begriffe darauf, so dass wir erstmal nachfragen mussten, was das eigentlich ist. Auch die Auswahl war nicht sehr groß. Gerade beim Italiener ist man doch immer
Neues 1A-Steakhaus direkt am Cospudener See. Super moderne Location mit Riesen-Steaks vom US-Grill. Hohe, aber für die Qualität (Dry-aged-Fleisch von Otto-Gourmet) faire Preise. Daneben tolle Weine und ein sehr freundlicher Service. Bin jetzt schon auf den Sommer gespannt, wenn auch die Außenplätze genutzt werden können. Das hat der Region gefehlt.
Neues 1A-Steakhaus direkt am Cospudener See. Super moderne Location mit Riesen-Steaks vom US-Grill. Hohe, aber für die Qualität (Dry-aged-Fleisch von Otto-Gourmet) faire Preise. Daneben tolle Weine und ein sehr freundlicher Service. Bin jetzt schon auf den Sommer gespannt, wenn auch die Außenplätze genutzt werden können. Das hat der Region gefehlt.
Seehaus Cospuden
Seehaus Cospuden€-€€€Restaurant, Bar, Cafe, Imbiss034135882603Ostuferstr. 1, 04416 Markkleeberg
5.0 stars -
"Bestes Steakhaus der Region Leipzig!" Ehemalige UserNeues 1A-Steakhaus direkt am Cospudener See. Super moderne Location mit Riesen-Steaks vom US-Grill. Hohe, aber für die Qualität (Dry-aged-Fleisch von Otto-Gourmet) faire Preise. Daneben tolle Weine und ein sehr freundlicher Service. Bin jetzt schon auf den Sommer gespannt, wenn auch die Außenplätze genutzt werden können. Das hat der Region gefehlt.
Ich schreib mal nur eine Kurzkritik, da ich die Pizzeria Sole ja erst im Juli bewertet habe.
Heute war ein herrlicher Sonnentag. Man könnte meinen, es wäre Frühling. Also entschieden sich meine Gattin und ich, dass wir unser Mittagessen heute in der Pizzeria Sole in Hörstein einnehmen. Von uns aus zu Fuß, der Weg immer ansteigend, ca. 35 Minuten bis zum Ziel.
Von Montag bis Donnerstag gibt es in der Sole ein Mittagsangebot, das sich sehen lassen kann. Jedes Schnitzel nur 6,- €, große Pizza mit 4 Zutaten nach Wahl 5,- €, Salat nach Wahl, 4,50 €. Selbstverständlich kann man auch aus der normalen Karte bestellen.
Gegen dreiviertel eins betraten wir die Pizzeria und setzten uns an einen freien Tisch. Zu diesem Zeitpunkt waren noch acht weitere Gäste anwesend. Während unseres Aufenthaltes steigerte sich dies auf ca. 20 Personen. Die Tochter des Hauses begrüßte uns freundlich, wie gewohnt, und brachte bei der Gelegenheit gleich die Speisekarten mit.
Für uns war von vornherein klar, dass wir das Mittagsangebot nutzen und so entschieden wir uns beide für das Bolognese-Schnitzel mit Pommes. Normalpreis laut Karte 9,80 €. Wer denkt, dass man dabei Abstriche machen muss, der irrt sich gewaltig. Für die Preiswert-Variante gelten die selben Regeln wie für Vollzahler. Man bekommt vorab als Gruß aus der Küche je zwei erstklassige Bruschetta auf einem Teller, danach noch einen Beilagensalat, der wirklich gut schmeckt. Auch das Schnitzel, paniert, mit Käse überbacken und dazu die köstliche Bolognese-Sauce ist um keinen Deut kleiner als am Abend. Dass es uns mundete ist selbstredend. Die dazu gereichten Pommes haben wir gar nicht alle geschafft.
Getrunken haben wir je einen Montepulciano in schönen großen Gläsern (0,25 l, 3,50 €, gut eingeschenkt, wohl temperiert und genossen haben wir ihn auch). Die due Espressi für je 1,50 € möchte ich auch lobend erwähnen. Ne große 0,7-l-Flasche Sodenthaler Gourmet Mineralwasser 3,- € als Durstlöscher wurde nebenbei geleert.
Beim Bezahlen kam noch die Frage, welches Getränk aufs Haus sie uns servieren darf. Wir entschieden uns für Amaretto. Ich verrate es ja ungern, aber ein spitzenmäßiger Amaretto, der locker über der 4-cl-Eich eingeschenkt war, rundete das Mittagessen zu unserer vollsten Zufriedenheit ab.
Fazit: Wir haben gleich mal für unser traditionelles Familien-Weihnachtsessen reserviert und werden dann mit 30 Personen dort feiern.
Auf dem Nachhauseweg, der dann logischerweise nur noch bergab ging, war für mich und Schätzchen klar, dass wir öfters mal den Mittagstisch dort in Anspruch nehmen sollten. Was will man schließlich mehr als für 25,- € plus Trinkgeld äußerst zufrieden sein. Fotos fand ich für eine Kurzkritik überflüssig und hab deshalb auch keine gemacht.
Ich schreib mal nur eine Kurzkritik, da ich die Pizzeria Sole ja erst im Juli bewertet habe.
Heute war ein herrlicher Sonnentag. Man könnte meinen, es wäre Frühling. Also entschieden sich meine Gattin und ich, dass wir unser Mittagessen heute in der Pizzeria Sole in Hörstein einnehmen. Von uns aus zu Fuß, der Weg immer ansteigend, ca. 35 Minuten bis zum Ziel.
Von Montag bis Donnerstag gibt es in der Sole ein Mittagsangebot, das sich sehen lassen kann. Jedes Schnitzel nur 6,-... mehr lesen
Pizzeria Sole
Pizzeria Sole€-€€€Restaurant, Pizzeria060232658Aschaffenburger Weg 4, 63755 Alzenau in Unterfranken
4.0 stars -
"Auch beim Mittagsangebot top!" Ehemalige UserIch schreib mal nur eine Kurzkritik, da ich die Pizzeria Sole ja erst im Juli bewertet habe.
Heute war ein herrlicher Sonnentag. Man könnte meinen, es wäre Frühling. Also entschieden sich meine Gattin und ich, dass wir unser Mittagessen heute in der Pizzeria Sole in Hörstein einnehmen. Von uns aus zu Fuß, der Weg immer ansteigend, ca. 35 Minuten bis zum Ziel.
Von Montag bis Donnerstag gibt es in der Sole ein Mittagsangebot, das sich sehen lassen kann. Jedes Schnitzel nur 6,-
Das „Carls“ an der Elbphilharmonie besteht aus dem Bistro, der Brasserie, einer Bar und Räumlichkeiten, die für allerlei Festivitäten genutzt werden könnten.
In der Brasserie , die über eine große Fensterfront mit Blickrichtung Hafen verfügt, wird große Küche zelebriert.
Als Speisekarte ist eine Seite ausreichend, bietet aber von Vorspeisen über Hauptgängen, Menus und Speciale viel, was sehr lecker und nach Abwechslung klingt.
Ich hatte mich für ein Menu aus Ziegenfrischkäse – Tartelette auf Chicorée, Boueuf Bourguignon und Créme Brulée entschieden. Meine Begleiter wählten Barbarie-Entenbrust mit Heidelbeersause.
Die Gänge wurden nach angenehmer Wartezeit serviert, alles handwerklich und optisch einwandfrei.
Dazu verfügt das Lokal über eine schöne Auswahl auch offener Weine und anderer Getränke.
Dass der Service sehr aufmerksam und dabei doch unaufdringlich bleibt, versteht sich von selbst.
Durch die extreme Starknebelwetterlage am Tag unseres Besuches, wurde der Blick aus dem Fenster, auf den fast unsichtbaren Hafen, vereinzelten Positionslichtern, zusätzlich zum perfekten Essen zu einem Erlebnis, das an einen frühen Edgar Wallace Film erinnerte.
Das „Carls“ an der Elbphilharmonie besteht aus dem Bistro, der Brasserie, einer Bar und Räumlichkeiten, die für allerlei Festivitäten genutzt werden könnten.
In der Brasserie , die über eine große Fensterfront mit Blickrichtung Hafen verfügt, wird große Küche zelebriert.
Als Speisekarte ist eine Seite ausreichend, bietet aber von Vorspeisen über Hauptgängen, Menus und Speciale viel, was sehr lecker und nach Abwechslung klingt.
Ich hatte mich für ein Menu aus Ziegenfrischkäse – Tartelette auf Chicorée, Boueuf Bourguignon und Créme Brulée entschieden. Meine Begleiter... mehr lesen
Brasserie Carls · An der Elbphilharmonie
Brasserie Carls · An der Elbphilharmonie€-€€€Bistro, Weinstube, Brasserie040300322400Am Kaiserkai 69, 20457 Hamburg
5.0 stars -
"Ein Top am Hafen" Ehemalige UserDas „Carls“ an der Elbphilharmonie besteht aus dem Bistro, der Brasserie, einer Bar und Räumlichkeiten, die für allerlei Festivitäten genutzt werden könnten.
In der Brasserie , die über eine große Fensterfront mit Blickrichtung Hafen verfügt, wird große Küche zelebriert.
Als Speisekarte ist eine Seite ausreichend, bietet aber von Vorspeisen über Hauptgängen, Menus und Speciale viel, was sehr lecker und nach Abwechslung klingt.
Ich hatte mich für ein Menu aus Ziegenfrischkäse – Tartelette auf Chicorée, Boueuf Bourguignon und Créme Brulée entschieden. Meine Begleiter
Das Molencafe ist ein Cafe und Restaurant direkt an der Seepromenade am Bodensee. Von hier aus hat man den besten Blick auf den See.
Der Kellner war freundlich.
Wir haben dort nur gemütlich einen Capuccino getrunken. Man kann dort aber auch Essen und die gute deutsche Küche genießen.
Das Ambiente ist sehr schön. Sowohl von innen wie auch von der Terrasse aus hat man einen schönen Blick auf den Bodensee.
Die Sauberkeit war in Ordnung, es gab nichts zu beanstanden.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung.
Das Molencafe ist ein Cafe und Restaurant direkt an der Seepromenade am Bodensee. Von hier aus hat man den besten Blick auf den See.
Der Kellner war freundlich.
Wir haben dort nur gemütlich einen Capuccino getrunken. Man kann dort aber auch Essen und die gute deutsche Küche genießen.
Das Ambiente ist sehr schön. Sowohl von innen wie auch von der Terrasse aus hat man einen schönen Blick auf den Bodensee.
Die Sauberkeit war in Ordnung, es gab nichts zu beanstanden.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung.
Molencafé
Molencafé€-€€€Restaurant07732823045Karl-Wolf-Straße 5, 78315 Radolfzell am Bodensee
4.0 stars -
"Restaurant und Cafe direkt am See" Ehemalige UserDas Molencafe ist ein Cafe und Restaurant direkt an der Seepromenade am Bodensee. Von hier aus hat man den besten Blick auf den See.
Der Kellner war freundlich.
Wir haben dort nur gemütlich einen Capuccino getrunken. Man kann dort aber auch Essen und die gute deutsche Küche genießen.
Das Ambiente ist sehr schön. Sowohl von innen wie auch von der Terrasse aus hat man einen schönen Blick auf den Bodensee.
Die Sauberkeit war in Ordnung, es gab nichts zu beanstanden.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Ordnung.
Die Seekatze ist ein Cafe und Restaurant mit deutschem Essen in der Fußgängerzone von Radolfzell am Bodensee.
Die Bedienung war zwar freundlich, aber auch recht aufdringlich. Immer wieder kam sie zwischendurch an unseren Tisch um zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Das war schon etwas zu viel des Guten. Man konnte sich kaum unterhalten, weil mitten im Gespräch wieder die Kellnerin kam, um schon wieder zu fragen, ob wir noch etwas wünschen. Das ging mir irgendwann etwas auf die Nerven.
Das Essen war gut. Wir hatten "Käsespätzle" und "Leber in Streifen mit Bratkartoffeln". Das Essen war wirklich gut.
Das Ambiente ist recht schön. Die Einrichtung in rot/schwarz ist modern und gemütlich.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistung-Verhältnis ist in Ordnung für einen Urlaubsort.
Die Seekatze ist ein Cafe und Restaurant mit deutschem Essen in der Fußgängerzone von Radolfzell am Bodensee.
Die Bedienung war zwar freundlich, aber auch recht aufdringlich. Immer wieder kam sie zwischendurch an unseren Tisch um zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Das war schon etwas zu viel des Guten. Man konnte sich kaum unterhalten, weil mitten im Gespräch wieder die Kellnerin kam, um schon wieder zu fragen, ob wir noch etwas wünschen. Das ging mir irgendwann etwas auf die Nerven.
Das Essen war gut. Wir hatten "Käsespätzle" und "Leber in Streifen mit Bratkartoffeln". Das Essen war wirklich gut.
Das Ambiente ist recht schön. Die Einrichtung in rot/schwarz ist modern und gemütlich.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistung-Verhältnis ist in Ordnung für einen Urlaubsort.
Altstadtcafe Seekatze
Altstadtcafe Seekatze€-€€€Restaurant077323539Seestraße 61, 78315 Radolfzell am Bodensee
3.0 stars -
"Kleines Restaurant in der Innenstadt" Ehemalige UserDie Seekatze ist ein Cafe und Restaurant mit deutschem Essen in der Fußgängerzone von Radolfzell am Bodensee.
Die Bedienung war zwar freundlich, aber auch recht aufdringlich. Immer wieder kam sie zwischendurch an unseren Tisch um zu fragen, ob alles in Ordnung sei. Das war schon etwas zu viel des Guten. Man konnte sich kaum unterhalten, weil mitten im Gespräch wieder die Kellnerin kam, um schon wieder zu fragen, ob wir noch etwas wünschen. Das ging mir irgendwann etwas auf die Nerven.
Das
Geschrieben am 01.11.2015 2015-11-01| Aktualisiert am
01.11.2015
Besucht am 31.10.2015
Das Ni Hao ist schlicht modern eingerichtet und kommt ohne den für viele chinesische Lokale üblichen Kitsch aus.
Alle Speisen scheinen frisch zubereitet und von guter Qualität. Die Wartezeit ist angemessen.
Der Service ist aufmerksam und bleibt dabei aber angenehm unaufdringlich.
Obwohl der Speiseraum sehr groß ist, war die Geräuschkulisse angenehm niedrig.
Insgesamt hebt sich das Ni Hao deutlich von den "chinesischen Lokalen um die Ecke" ab.
Das Ni Hao ist schlicht modern eingerichtet und kommt ohne den für viele chinesische Lokale üblichen Kitsch aus.
Alle Speisen scheinen frisch zubereitet und von guter Qualität. Die Wartezeit ist angemessen.
Der Service ist aufmerksam und bleibt dabei aber angenehm unaufdringlich.
Obwohl der Speiseraum sehr groß ist, war die Geräuschkulisse angenehm niedrig.
Insgesamt hebt sich das Ni Hao deutlich von den "chinesischen Lokalen um die Ecke" ab.
Ni Hao
Ni Hao€-€€€Restaurant, Bar, Catering0406520888Wandsbeker Zollstraße 25-2, 22041 Hamburg
4.0 stars -
"Das etwas andere chinesische Lokal" Ehemalige UserDas Ni Hao ist schlicht modern eingerichtet und kommt ohne den für viele chinesische Lokale üblichen Kitsch aus.
Alle Speisen scheinen frisch zubereitet und von guter Qualität. Die Wartezeit ist angemessen.
Der Service ist aufmerksam und bleibt dabei aber angenehm unaufdringlich.
Obwohl der Speiseraum sehr groß ist, war die Geräuschkulisse angenehm niedrig.
Insgesamt hebt sich das Ni Hao deutlich von den "chinesischen Lokalen um die Ecke" ab.
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Die Haynaer „Krone“ ist ein echter Familienbetrieb. Ihre Wurzeln gehen zurück auf das Jahr 1908, als die Großeltern Augustin und Katharina Kuntz eine Dorfwirtschaft und den größten Bauernhof von Hayna betrieben. Nachdem Wiederaufbau 1960 (ein Brand hatte das Anwesen heimgesucht) übernahmen die Eltern von Karl-Emil Kuntz den Betrieb und setzten immer mehr auf Gastronomie. Als 1982 Sohn Karl-Emil nach mit Bravour bestandener Kochausbildung zusammen mit seiner Frau Martina, die selbst gelernte Hotelfachfrau ist, im elterlichen Betrieb einstieg, kam es zu einer Zweiteilung: mit dem Gourmetrestaurant und der „Pfälzer Stube“ waren von nun an zwei Lokale unter einem Dach untergebracht. Im Jahr 1986 kam dann auch der ersehnte Michelin-Stern, dem viele weitere Auszeichnungen und der Ausbau der „Krone“ zu einem beeindruckenden Anwesen mit mittlerweile 66 Zimmern und allem Komfort folgten.
Wir waren die ersten an diesem Donnerstagabend und wurden von der Service-Brigade sehr herzlich in Empfang genommen. Der Gastraum für die Besucher des Gourmetrestaurants wirkt wie ein nobles Separée, das einem schon beim Betreten den Stress und die Hektik des Alltagslebens sofort vergessen lässt. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf dem Ankommen und Wohlfühlen der Gäste. Seichte Musik aus den Lautsprechern, warmes Kerzenlicht gepaart mit wohliger indirekter Beleuchtung. Dezente Kunst an den Wänden, eine klassisch elegante Eindeckung der Tische (selbstverständlich mit Stoffservietten und silbern glänzenden Untersetzern) sowie bequem gepolsterte Armlehnstühle in barocker Optik. Die ganze Einrichtung strahlte eine wunderbar gediegene Atmosphäre aus, derer wir uns nicht entziehen konnten. Wir waren gespannt wie ausgehungerte Michelin-Tester, welche Leckereien uns Marathon-Mann Kuntz heute auf die Teller zaubern würde.
Aus fahrtechnischen Gründen und in Anbetracht der Tatsache, dass wir zu diesem besonderen Essen sicherlich eine gute Flasche Rotwein zum Menü genießen werden, übte ich mich im Hinblick auf einen Aperitif in Verzicht. Die alkoholfreien Aperos sind ehrlich gesagt nicht so mein Ding. Um einen guten Einblick in die Kuntz’sche Kulinarik zu erlangen, bestellte mein Kollege das große Degustationsmenü (8 Gänge plus eine ganze Reihe kulinarischer „Gaumenkitzler“ als Amuse, plus süße Naschereien hinterher für 124 Euro), während ich mich mit dem kleinen „begnügte“ (für 116 Euro). Was heißt eigentlich „klein“? Gerade mal einen Gang weniger zählte die „Lightversion“ und hatte die gleichen Preziosen vorneweg in Form zahlreicher (es waren ca. 8, wenn ich mich recht entsinne!!!) Amuse-Happen, die auf kleinen Tellerchen nach und nach serviert wurden.
Ein wahrer Genuss-Reigen, der sich da noch vor der ersten Vorspeise über uns ergoss. Das Kurkumahörnchen mit Avocado und Curry-Gamberoni machte den Anfang. Es folgten ein Mini-Nordseekrabbenburger, ein Chorizo-Muffin mit Paprikafrischkäse und ein kleines Stück gebeizter Rinderrücken mit Pumpernickel und Rotweinschalotten. Die aromatische Würze des Räucheraals ging mit der säuerlichen Gurke und dem salzigen Fliegenfischkaviar eine spannende Aromenkomposition ein. Das Nori-Lachs-Sushi mit Tapioka-Vinaigrette sorgte dagegen für frische Geschmacksakzente. Neben einem Gläschen mit fein abgeschmecktem Cappuccino von der Petersilienwurzel lag ein Mini-Saumagen auf cremigem Rahmsauerkraut, ein absoluter Amuse-Klassiker von „Krone“-Wirt Kuntz. Hier merkt man, dass der Maestro mit Pfälzer Gerichten aufgewachsen zu sein scheint, denn er kennt die traditionelle Würze und behält bei aller Verfeinerung deren Grundstruktur bei.
Wohlgemerkt, das waren bisher alles Grüße aus der Küche und jede einzelne Kleinigkeit stimulierte unsere Geschmackspapillen auf wunderbare Weise. „Let the menu begin!“ Den Anfang machte ein perfekt angerichteter Teller mit Allerlei von der Wachtel. Kross-gebratene Wachtelbrust, eine kleine Keule in knuspriger Panade, eine Rolle mit Wachtelleber, die zu einer Art Farce verarbeitet wurde, eine Mini-Brioche gefüllt mit delikat gewürztem „Wachtelklein“, sowie ein Wachtelspiegelei wurden von Walldorfsalat und Mandarine-Tupfern kongenial begleitet. Ein erster Gang, bei dem einfach alles stimmte. Ein Gericht, das zweifellos als deutsche Adaption der Nouvelle Cuisine verstanden werden kann und bei dem aus einem Grundprodukt (Wachtel), das in verschiedenen Texturen auf dem Teller lag, ein komplexes Geschmacksgebilde, dessen Einzelteile in einer Beziehung zueinander standen, kreiert wurde. Warum solch eine avancierte Küche „nur“ einen Stern verdient, wissen wahrscheinlich nur die Michelin-Tester.
Gang 2 nahte. Ein in Pankomehl gewälzter Kaisergranat, der wirklich „granatenmäßg“ schmeckte, thronte auf einer abgefahrenen Vitello-tonnato-Variante, einer Art Tunfischcreme im Kalbfleischmantel und einem säuerlich-fruchtigen Tomatengelee, das wiederum auf knackigem Thai-Spargel lag. Wow!
Nun musste ich einen Gang pausieren, da mein Kollege ja einen mehr hatte aufgrund seines großen Degustationshungers. Ich blickte schon etwas neidisch auf seine rosa gebratene Taube, die mit Trompetenpilzen, Vadouvan (Pfeffersack) Sauce und Crème de Cassis ein echter Hingucker war. Mein dritter „Streich“ war ein perfekt auf der Haut gebratenes Stück Skrei (Winterkabeljau), der auf geräuchertem Apfelmark lag und zusammen mit dem Blutwurstgeröstel und dem Lauchgemüse eine feine Liaison einging. Auch dieses Gericht war extrem gut gelungen. Apfel und Blutwurst sind ja immer eine gute Kombi. Und der Fisch war von geradezu sensationeller Produktqualität.
Es ging in Runde 4, die den Hauptgang einläutete. Ein im Brotteig à point gebackener Lammrücken, bei dem der klare Fleischgeschmack im Vordergrund stand, lag auf einem orientalisch-mediterran angehauchten Bett aus Couscous, Ofenpaprika und Poweraden (Artischockenart). Dazu gesellte sich ein mit Kaffirblättern verfeinertes Schmorsößchen, dessen Aroma an die Küche allerbester Mütter und Großmütter erinnerte. Hier hat Kuntz wirklich allerbestes Material verwendet und so den Hauptgang zum würdigen Gipfel des Menüs erhoben.
Zeit zum kulinarischen Durchschnaufen schaffte ein Glas Champagnerbowle, die mit Sanddorn-Sorbet und Buttermilch für Erfrischung sorgte. Gelee und Mousse von Apfel, Minze und Koriander kam als Pré-Dessert und stimmte gekonnt auf den dekonstruierten Caipirinha à la Karl-Emil Kuntz ein, der das eigentliche Dessert des Menüs darstellte. Von der Anrichtung her war dieses Dessert – genau wie die Rhabarber-Butterkeks-Landschaft, die mein Kollege hatte – eine echte Augenweide. Eine herrliche Limettenfrische prägte diese aufwendige Dessertkomposition, die aus einer Kuchenschnitte, einem Sorbet, einer Trüffelpraline, einem Schaum sowie einem Gläschen Caipirinha-Cocktail bestand. Kurzum: ein Frühlingsdessert, das Gefühle weckte. Die süßen Naschereien (hausgemachte Trüffel) zum Abschluss beendeten unsere Marathon-Menüs und ließen uns pappsatt und hochzufrieden von dannen ziehen.
Noch ein paar Worte zum Service. Der ist einem Sternelokal entsprechend aufmerksam, jedoch nie aufdringlich. Wir fühlten uns total wohl und rundum sehr gut bedient und beraten. Die freundliche Sommelière brachte uns die 5cm dicke Weinbibel, in der wirklich das ganze Pfälzer Who-is-who vertreten war. Alle namhaften Weingüter sowie einige Underdogs tummeln sich in dieser Enzyklopädie. Daneben gibt es jede Menge französischer, italienischer und spanischer Tropfen zu entdecken. Wir entschieden uns an diesem Abend für einen Rotwein aus der Pfalz, nämlich den 2009er Cabernet Sauvignon „Kirchenstück“ vom Weingut Stachel aus Maikammer (48 Euro die Flasche). Ein Traum von einem Cabernet mit herrlich eingebundener Holznote und ordentlich Volumen dahinter. Dennoch nicht plump oder marmeladig, sondern samtig und finessenreich. Gerade zu meinem Lamm-Hauptgang machte dieser „Super-Pfälzer“ eine formidable Figur.
Abschließend sei bemerkt, dass beide Menüs ihr Geld wirklich wert waren. Da war kein einziger kleiner Schwachpunkt dabei. Diese derart perfekt zubereitete Menüfolge verschlug mir glatt die Sprache. Wohl so sehr, dass ich über dieses kulinarische Erlebnis im Anschluss noch nicht einmal schreiben konnte. Als ich letztens mit meinem GG-Kollegen, den man hier unter dem Namen „Daueresser“ kennt, bei Sternekoch Norbert Dobler saß und ihm von meinem Gastro-Highlight 2015 in der Krone berichtete, keimte in mir der Wunsch, diese Rezension nun doch noch (ein gutes halbes Jahr später) zu verfassen. Sie ist etwas länger ausgefallen und man braucht schon ein wenig mehr Zeit zum Lesen. Aber das passt ja dann wieder zum Menü von Karl-Emil Kuntz und seinem eingespielten Team, das wir an jenem Aprilabend sehr genossen haben.