Wer die Zitrone im Wappen trägt, bringt mit hoher Wahrscheinlichkeit Frisches auf die Teller. Unter dieser Prämisse besuchten wir die Osteria Limoni in der Mannheimer Neckarstadt. Das vom Betreiberpaar Martina und Mario Paba bereits 1995 eröffnete Ristorante in der Schimperstraße verbreitet schon von weitem südländisches Flair, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Im Sommer lädt zudem der begrünte Außengarten zum genussvollen Verweilen bei einem Gläschen Vino blanco sowie diversen kulinarischen Klassikern aus den verschiedensten Regionen Italiens ein.
Im heimeligen Gastraum angekommen, erwartet einen pure Gemütlichkeit, die sich im Laufe des Abends mit geselliger Lebensfreude füllt. Die Tische sind schlicht, aber elegant eingedeckt. Durch die angenehm gedimmten Deckenstrahler, das romantisch flackernde Kerzenlicht und die indirekte Beleuchtung an den Wänden wird eine wohlige Atmosphäre geschaffen, die man so auch in manch einem italienischen Landhaus vorfindet. Dunkles Holz dominiert den Barbereich und vermittelt stilvollen Gastro-Schick. Diese aparte Handschrift bei der Raumgestaltung setzt sich in Form dezenter Kunst an den Wänden nahtlos fort. Kurzum: ein italienisches Kleinod mit ganz hohem Wohlfühlcharakter.
Auf den Tisch kommen in der Osteria Limoni traditionelle, aus frischen Zutaten gekochte, Regionalgerichte, wie man sie in dieser Form nicht beim „Otto-Normal-Italiener“ vorfindet. In erster Linie sind das leckere Fleisch- und Fischkreationen, die das Pasta- und Pizzaangebot vorzüglich erweitern. Auch die Antipasti-Auswahl kann sich sehen lassen. Ob karamellisierter Kürbis auf Ziegenkäsecreme (10,50 Euro) oder gebratener Oktopus auf Püree von weißen Bohnen und Oliven (12 Euro), alles klingt verdammt lecker und erschwert die Entscheidungsfindung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verwendung saisonaler Produkte. Alle drei Monate wechselt deshalb, passend zur Jahreszeit, die Speisekarte.
Wir haben es uns an unserem Besuchsabend leicht gemacht und die gemischte Vorspeisenplatte für 2 Personen (19 Euro) zur Eröffnung gewählt. Darauf befanden sich ein paar Scheiben geräucherter Entenbrust, ein delikates Vitello tonnato, zwei in Pesto getauchte Mini-Mozzarellas, Garnelen auf einer Paste aus getrockneten Bohnen mit scharfer Salami, mit Ricottokäse gefüllte Wirsingtäschchen und ein mit Kartoffeln und Schnittlauch servierter Oktopussalat, dessen Frische man förmlich schmecken konnte. Die Antipasti-Platte gab uns einen guten Einblick in das variantenreiche Vorspeisenrepertoire der Küche und war von der Menge her gut bemessen.
Als eine Art Zwischengang fungierte die Pizza Bianca (10,50 Euro) mit frischen Tomatenstücken, feuriger Salsiccia und dem leckersten „Unkraut“ Italiens, dem bei uns auch als Rauke bekannten Rucola. Da wir uns die kross gebackene Rundbackware teilten, kam diese schon halbiert und auf zwei Teller verteilt zu uns an den Tisch. Sie verströmte genau diesen Duft, der das Zeug dazu hat, einen mental ins ferne Neapel zu katapultieren. Mit einem Spritzer Olivenöl versehen, hatte der Belag genau die richtige Saftigkeit um den fluffigen Boden subtil zu veredeln. Nur die Größe machte uns ein wenig zu schaffen. Da unsere Hauptgänge noch ausstanden, verzichteten wir auf den Komplettverzehr vor Ort und nahmen sie im Alu-Päckchen mit nach Hause.
Dann war Haupt-Speise-Zeit. Wir hatten zwei Gerichte aus der kleinen, aber feinen Pasta-Karte geordert. Zum einen waren das die gratinierten, mit Mozzarella und Steinpilzen gefüllten Crespelle (11,50 Euro). Das sind, mit den französischen Crêpes verwandte, hauchdünne Pfannkuchen, die in Norditalien gerne an die Stelle des Nudelgangs treten. Meine Wahl fiel auf die in Safran und Mascarpone geschwenkten Trofie mit Scampi (12 Euro). Eine spitzzulaufende, verdrehte Pastaspezialität ligurischer Herkunft, derer ich mich von diversen Italienurlauben her erinnerte.
Kleinere Schwächen bei den beiden Pastagängen wurden vom fulminanten Nachtisch mehr als wettgemacht. Der Bonet aus dem Piemont (6,50 Euro), eine mit unserem Pudding verwandte Nachspeise aus Schokolade und Haselnüssen, war vom Geschmack her schlichtweg sensationell. Die Zuppa inglese (5,50 Euro), eine Biskuitversuchung aus der italienischen Region Emilia-Romagna, wurde klassischerweise mit Alchermes-Likör verfeinert und kam mit einer sündhaft leckeren Vanillecreme daher. Ein absolutes Top-Dessert, das jedem Tiramisu-Vergleich locker standhält.
Der von Inhaber Paba geleitete Service erfährt zusätzliche Unterstützung durch Sebastiano Marseglia. Dieses Team wirkt gut eingespielt und agiert dementsprechend umsichtig, routiniert und unaufdringlich. Die Gäste werden herzlich begrüßt und mit Hingabe umsorgt. Besonders wenn es um die Auswahl der passenden Weine geht. Hier ist man um keine Empfehlung aus der gut sortierten Karte verlegen. Das Angebot an guten italienischen Tropfen – egal ob offen oder in der Flasche – ist wirklich bemerkenswert.
Fazit:
Nach den delikaten Vorspeisen und den leider eher mäßigen Hauptgängen, waren es die Desserts, die sich als wahre Leckereien erwiesen und jede Kalorie wert waren. Dieses Refugium italienischer Lebensart lässt sich jedoch nicht auf die Pizza-Pasta-Schiene reduzieren. Um der Osteria kulinarisch gerecht zu werden, kommt man nicht umhin, eine der erlesenen Fleisch- oder Fischkreationen zu probieren. Beim unserem nächsten Besuch wird das definitiv der Fall sein.
Wer die Zitrone im Wappen trägt, bringt mit hoher Wahrscheinlichkeit Frisches auf die Teller. Unter dieser Prämisse besuchten wir die Osteria Limoni in der Mannheimer Neckarstadt. Das vom Betreiberpaar Martina und Mario Paba bereits 1995 eröffnete Ristorante in der Schimperstraße verbreitet schon von weitem südländisches Flair, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Im Sommer lädt zudem der begrünte Außengarten zum genussvollen Verweilen bei einem Gläschen Vino blanco sowie diversen kulinarischen Klassikern aus den verschiedensten Regionen Italiens ein.
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4.0 stars -
"Ambitionierter Italiener mit Desserts zum Dahinschmelzen" Ehemalige UserWer die Zitrone im Wappen trägt, bringt mit hoher Wahrscheinlichkeit Frisches auf die Teller. Unter dieser Prämisse besuchten wir die Osteria Limoni in der Mannheimer Neckarstadt. Das vom Betreiberpaar Martina und Mario Paba bereits 1995 eröffnete Ristorante in der Schimperstraße verbreitet schon von weitem südländisches Flair, dessen Charme man nur schwer widerstehen kann. Im Sommer lädt zudem der begrünte Außengarten zum genussvollen Verweilen bei einem Gläschen Vino blanco sowie diversen kulinarischen Klassikern aus den verschiedensten Regionen Italiens ein.
Im heimeligen Gastraum
Ich durfte 5 Tage hier tagen und u. a. an einem Tag ein Abendbuffet (geschlossene Gesellschaft), verschiedene Mittagsbuffets und natürlich das Frühstücksbuffet "testen". Ich kann nicht auf alles im Einzelnen eingehen, nur so viel, dass die Qualität der Speisen insgesamt gut ist, der Service perfekt und sich dieses Haus insgesamt für Firmen- oder größere Privatveranstaltungen empfiehlt!
Ich durfte 5 Tage hier tagen und u. a. an einem Tag ein Abendbuffet (geschlossene Gesellschaft), verschiedene Mittagsbuffets und natürlich das Frühstücksbuffet "testen". Ich kann nicht auf alles im Einzelnen eingehen, nur so viel, dass die Qualität der Speisen insgesamt gut ist, der Service perfekt und sich dieses Haus insgesamt für Firmen- oder größere Privatveranstaltungen empfiehlt!
Restaurant Grande Basilico im Dorint Pallas Hotel
Restaurant Grande Basilico im Dorint Pallas Hotel€-€€€Restaurant061133060Auguste-Viktoria-Straße 15, 65185 Wiesbaden
4.0 stars -
"sehr guter Veranstaltungsort für Tagungen" Ehemalige UserIch durfte 5 Tage hier tagen und u. a. an einem Tag ein Abendbuffet (geschlossene Gesellschaft), verschiedene Mittagsbuffets und natürlich das Frühstücksbuffet "testen". Ich kann nicht auf alles im Einzelnen eingehen, nur so viel, dass die Qualität der Speisen insgesamt gut ist, der Service perfekt und sich dieses Haus insgesamt für Firmen- oder größere Privatveranstaltungen empfiehlt!
Es ist eine sehr große Räumlichkeit und bietet die Möglichkeit draußen zu sitzen, oder aber an der Bar zu stehen, vielleicht an den Tischen Platz zu nehmen und auch besteht die Möglichkeit auf der oberen Ebene große Feste zu feiern. An diesem Abend waren wir geschäftlich mit ca.60 Personen anwesend und natürlich geht so etwas nur in Büffetform.
Die Präsentation der Speisen war sehr gut und die Qualität gut, teilweise sehr gut. Abstriche mussten manchmal bei der Temperatur der Hauptgerichte gemacht werden, einige Kollegen sagten, dass es etwas zu kalt gewesen sei.
Die Auswahl der Vorspeisen (z. B. Salat mit verschiedensten Dressings, Roastbeef, Lachs) und der Hauptspeisen mit Fisch und Fleisch war gut und wichtig, auch ausreichend. Es wurde rechtzeitig nachgelegt. Und das sind wir beim Service, der anfänglich sehr gut war, aber it zunehmender Zeit leider etwas nachließ und es musste schon mal nachgefragt werden, wann das bestellte Getränk kommt.
Ich fand die Location sehr interessant und für solche Anlässe perfekt.
Es ist eine sehr große Räumlichkeit und bietet die Möglichkeit draußen zu sitzen, oder aber an der Bar zu stehen, vielleicht an den Tischen Platz zu nehmen und auch besteht die Möglichkeit auf der oberen Ebene große Feste zu feiern. An diesem Abend waren wir geschäftlich mit ca.60 Personen anwesend und natürlich geht so etwas nur in Büffetform.
Die Präsentation der Speisen war sehr gut und die Qualität gut, teilweise sehr gut. Abstriche mussten manchmal bei der Temperatur der Hauptgerichte gemacht... mehr lesen
3.5 stars -
"gute Location....für jeden etwas!" Ehemalige UserEs ist eine sehr große Räumlichkeit und bietet die Möglichkeit draußen zu sitzen, oder aber an der Bar zu stehen, vielleicht an den Tischen Platz zu nehmen und auch besteht die Möglichkeit auf der oberen Ebene große Feste zu feiern. An diesem Abend waren wir geschäftlich mit ca.60 Personen anwesend und natürlich geht so etwas nur in Büffetform.
Die Präsentation der Speisen war sehr gut und die Qualität gut, teilweise sehr gut. Abstriche mussten manchmal bei der Temperatur der Hauptgerichte gemacht
.. und nach Wolfgang Nagel auch wieder eine tolle Speisekarte. Habe schon fast alles ausprobiert und bin immer wieder und regelmäßig begeistert, wie locker Kevin Wilde das alles von der Hand geht. Weine wie immer topp, gutes Neureuter Bier und ein äußerst charmanter und freundlicher Service locken uns immer wieder zurück an den Tatort. Nur zu empfehlen. Unbedingt reservieren.
.. und nach Wolfgang Nagel auch wieder eine tolle Speisekarte. Habe schon fast alles ausprobiert und bin immer wieder und regelmäßig begeistert, wie locker Kevin Wilde das alles von der Hand geht. Weine wie immer topp, gutes Neureuter Bier und ein äußerst charmanter und freundlicher Service locken uns immer wieder zurück an den Tatort. Nur zu empfehlen. Unbedingt reservieren.
4.5 stars -
"Endlich wieder ein HighLight in KA-Neureut ..." Ehemalige User.. und nach Wolfgang Nagel auch wieder eine tolle Speisekarte. Habe schon fast alles ausprobiert und bin immer wieder und regelmäßig begeistert, wie locker Kevin Wilde das alles von der Hand geht. Weine wie immer topp, gutes Neureuter Bier und ein äußerst charmanter und freundlicher Service locken uns immer wieder zurück an den Tatort. Nur zu empfehlen. Unbedingt reservieren.
Geschrieben am 16.10.2015 2015-10-16| Aktualisiert am
16.10.2015
Am Sonntag, 25. Oktober ist das Ristorante letztmals geöffnet. Die künftige Nutzung der leerstehenden Waldaschaffer Tennishalle als Notunterkunft für Flüchtlinge bedeutet das Aus für das angrenzende Speiselokal. Ab 9. November werden 300 Asylsuchende in der Tennishalle im Waldaschaffer Gewerbegbiet Am Heerbach einziehen. Laut Landrat Reuter wird das Restaurant als Küche und Speisesaal für die Flüchtlinge benutzt. Seit fast 11 Jahren betrieb der Pächter Ilario Piscioneris sein Ristorante mit 90 Sitzplätzen und dem 100 Gäste fassenden Biergarten. Seit Bekanntwerden der Pläne, die Tennishalle als Notunterkunft zu nutzen hatte er schon Angst um seine Existenz. Etliche Gäste hätten seitdem schon fest gebuchte Termine wie z. B. Kommunionfeiern abgesagt, so hat er keinen anderen Weg gesehen, als sich nach etwas Neuem umzuschauen. Spruchreif ist aber noch nichts, wo und wann er demnächst wieder ein Restaurant eröffnet.
Quelle: Main-Echo, 16,10,2015
Am Sonntag, 25. Oktober ist das Ristorante letztmals geöffnet. Die künftige Nutzung der leerstehenden Waldaschaffer Tennishalle als Notunterkunft für Flüchtlinge bedeutet das Aus für das angrenzende Speiselokal. Ab 9. November werden 300 Asylsuchende in der Tennishalle im Waldaschaffer Gewerbegbiet Am Heerbach einziehen. Laut Landrat Reuter wird das Restaurant als Küche und Speisesaal für die Flüchtlinge benutzt. Seit fast 11 Jahren betrieb der Pächter Ilario Piscioneris sein Ristorante mit 90 Sitzplätzen und dem 100 Gäste fassenden Biergarten. Seit Bekanntwerden der Pläne, die Tennishalle als Notunterkunft zu nutzen hatte er schon Angst um seine Existenz. Etliche Gäste hätten seitdem schon fest gebuchte Termine wie z. B. Kommunionfeiern abgesagt, so hat er keinen anderen Weg gesehen, als sich nach etwas Neuem umzuschauen. Spruchreif ist aber noch nichts, wo und wann er demnächst wieder ein Restaurant eröffnet.
Quelle: Main-Echo, 16,10,2015
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"Das Ristorante Portofino schließt!" Ehemalige UserAm Sonntag, 25. Oktober ist das Ristorante letztmals geöffnet. Die künftige Nutzung der leerstehenden Waldaschaffer Tennishalle als Notunterkunft für Flüchtlinge bedeutet das Aus für das angrenzende Speiselokal. Ab 9. November werden 300 Asylsuchende in der Tennishalle im Waldaschaffer Gewerbegbiet Am Heerbach einziehen. Laut Landrat Reuter wird das Restaurant als Küche und Speisesaal für die Flüchtlinge benutzt. Seit fast 11 Jahren betrieb der Pächter Ilario Piscioneris sein Ristorante mit 90 Sitzplätzen und dem 100 Gäste fassenden Biergarten. Seit Bekanntwerden der Pläne,
Wir haben das Schweinske im Hauptbahnhof zur Frühstückszeit gegen 09:00 Uhr mit einer größeren Gruppe besucht. Zu diesem Zeitpunkt war das Lokal gut besucht, aber noch lange nicht voll besetzt.
Das, was das Lokal zum Frühstück anbietet, ist „Hausmannskost“, die durch Kombinationsmöglichkeiten viele Wünsche erfüllen müsste, ein Highlight der Gastronomie ist es sicherlich nicht. Es gibt Brötchen und Brot, Wurst und Käse, Marmelade, Speck, Schinken, Ei und vieles mehr und dazu eine größere Auswahl heißer und kalter Getränke. So, wie in jedem anderen Schweinske eben auch.
Service und Küche waren vermutlich noch nicht in voller Stärke besetzt, etwas längere Wartezeiten auf die bestellten Speisen lassen das vermuten.
Trotzdem ließ sich die Frau vom Service nicht aus der Ruhe bringen und erfüllte auch zusätzliche Bestellungen souverän und blieb dabei nett und höflich.
Wer zwischen zwei Zügen nur wenig Zeit hat, sollte zumindest fragen, ob die gewünschte Bestellung zu realisieren ist.
Wir haben das Schweinske im Hauptbahnhof zur Frühstückszeit gegen 09:00 Uhr mit einer größeren Gruppe besucht. Zu diesem Zeitpunkt war das Lokal gut besucht, aber noch lange nicht voll besetzt.
Das, was das Lokal zum Frühstück anbietet, ist „Hausmannskost“, die durch Kombinationsmöglichkeiten viele Wünsche erfüllen müsste, ein Highlight der Gastronomie ist es sicherlich nicht. Es gibt Brötchen und Brot, Wurst und Käse, Marmelade, Speck, Schinken, Ei und vieles mehr und dazu eine größere Auswahl heißer und kalter Getränke. So, wie in... mehr lesen
3.0 stars -
"Schweinske im Hauptbahnhof" Ehemalige UserWir haben das Schweinske im Hauptbahnhof zur Frühstückszeit gegen 09:00 Uhr mit einer größeren Gruppe besucht. Zu diesem Zeitpunkt war das Lokal gut besucht, aber noch lange nicht voll besetzt.
Das, was das Lokal zum Frühstück anbietet, ist „Hausmannskost“, die durch Kombinationsmöglichkeiten viele Wünsche erfüllen müsste, ein Highlight der Gastronomie ist es sicherlich nicht. Es gibt Brötchen und Brot, Wurst und Käse, Marmelade, Speck, Schinken, Ei und vieles mehr und dazu eine größere Auswahl heißer und kalter Getränke. So, wie in
Geschrieben am 15.10.2015 2015-10-15| Aktualisiert am
15.10.2015
In der Alten Wache, oder genauer gesagt davor, haben wir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei herrlichem Sonnenschein und Blick auf das Münster das ein oder andere „Achtele“ getrunken. Das Angebot an offenen Weinen ist ganz passabel, 5 Rotweine, 12 Weißweine, Sekt, Secco und für Abstinenzler alkoholfreien Traubensecco. Meine Begleitung lobte ausdrücklich den 2014 St. Laurent Rotwein Herrenberg Frank Reben (3,-€), mein Favorit nach einigen Probiereinheiten war letztendlich der 2014 Sauvignon Blanc Dr. Schneider (3,50€), Viertele oder Dreiviertele sind ebenfalls zu haben.
Hier geht es schon früh zur Sache (Öffnungszeiten Mo-Fr. 10.00-19.00, Sa 10.00-18.00 Uhr), bei schönem Wetter fließt der Wein bis 21.00 Uhr. Service gibt es nicht wirklich, leere Gläser werden zwar abgeräumt, doch den Wein holt man sich in der Vinothek der Alten Wache und kann hier auch ein oder mehrere Fläschchen für zu Hause mitnehmen, mittlerweile werden über 100 Weine und auch diverse Feinkostprodukte angeboten. Die Damen sind allesamt freundlich und schenken wie fast überall im Badischen recht großzügig aus und geht ein Fläschle gerade zur Neige, gibt’s den Rest noch obenauf.
Wein erzeugt bekanntlich ein „latentes“ Hungergefühl, an einem Verkaufsstand im Außenbereich wird relativ unspektakulärer Zwiebel- und Flammkuchen (5,-€) zubereitet, Pfand für das Brettchen 3,-€. Donnerstags gibt es auf Vorbestellung Tapas.
Die Alte Wache war bis zur Eröffnung der „Weinstube“ 1997 eine öffentliche Toilette. Ich erspare Euch jetzt allerdings weitere historische Details. Interessierte finden nähere Informationen auf der gut gestalteten Website.
Die Heizstrahler auf der Terrasse sorgten für wohlige Wärme, den Sinn der Palmen vermochten wir allerdings nicht ergründen.
Empfehlung für alle Weintrinker oder die es noch werden wollen.
In der Alten Wache, oder genauer gesagt davor, haben wir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei herrlichem Sonnenschein und Blick auf das Münster das ein oder andere „Achtele“ getrunken. Das Angebot an offenen Weinen ist ganz passabel, 5 Rotweine, 12 Weißweine, Sekt, Secco und für Abstinenzler alkoholfreien Traubensecco. Meine Begleitung lobte ausdrücklich den 2014 St. Laurent Rotwein Herrenberg Frank Reben (3,-€), mein Favorit nach einigen Probiereinheiten war letztendlich der 2014 Sauvignon Blanc Dr. Schneider (3,50€), Viertele oder Dreiviertele sind ebenfalls zu... mehr lesen
Alte Wache · Vinothek & Weinbar
Alte Wache · Vinothek & Weinbar€-€€€Weinstube0761202870Münsterplatz 38, 79098 Freiburg im Breisgau
4.0 stars -
"Badischer Wein....." Ehemalige UserIn der Alten Wache, oder genauer gesagt davor, haben wir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei herrlichem Sonnenschein und Blick auf das Münster das ein oder andere „Achtele“ getrunken. Das Angebot an offenen Weinen ist ganz passabel, 5 Rotweine, 12 Weißweine, Sekt, Secco und für Abstinenzler alkoholfreien Traubensecco. Meine Begleitung lobte ausdrücklich den 2014 St. Laurent Rotwein Herrenberg Frank Reben (3,-€), mein Favorit nach einigen Probiereinheiten war letztendlich der 2014 Sauvignon Blanc Dr. Schneider (3,50€), Viertele oder Dreiviertele sind ebenfalls zu
Geschrieben am 14.10.2015 2015-10-14| Aktualisiert am
14.10.2015
Besucht am 14.10.2015
Leider ist der alte Eintrag zu dieser Lokation aus unerfindlichen Gründen gelöscht worden, daher hier noch einmal meine Bewertung. Ich besuche dieses Backhauscafé mind. einmal im Monat, sodass die Bewertung absolut aktuell und zutreffend ist. Hinzuzufügen ist höchstens, dass das Angebot nun um einige herzhafte Snacks erweitert wurde.
Das Steiskal BACKHAUSCAFÉ oder besser "Café und Bistrorante", wie es nach dem Umbau nun phantasievoll heißt, befindet sich in Neu-Meimersdorf, einem Vorort von Kiel.
Das Herz dieses Betriebes mit vielen Filialen und Cafés in Kiel und Umgebung ist dieses Backhauscafé, eine Kombination aus Fabrikationsladen und Café.
Das Café ist außerordentlich gut besucht, bekommt man doch dort alles ganz frisch von der Quelle. Man kann entweder außen in der Sonne an netten Tischen sitzen, oder drinnen dem emsigen Treiben der Bäcker zusehen, während man sein leckeres Frühstück, welches es in vielen Preisklassen gibt, genießt.
Am Tresen findet man alles an Backwaren und Kuchen, was das Herz begehrt, manchmal sogar neue Produkte, die noch nicht in den Verkaufsstätten angeboten werden. Ich frühstücke dort sehr oft, da das Preisleistungsverhältnis wirklich unschlagbar ist und zudem noch die Qualität und der Geschmack stimmt. Man kann sich zu seinem Frühstück die Brötchen nach seinem Geschmack auswählen, also freie Auswahl aus dem Sortiment. Zudem sind die Mitarbeiter immer freundlich; ich habe es noch nie anders erlebt. Der Kaffee ist auch immer sehr gut und kleine Sonderwünsche werden selbstverständlich gern erfüllt. Ich nehme meist ein rel. einfaches Frühstück. Es gibt natürlich nach oben auch noch Luxusvarianten mit Sekt, etc.
Auf Wunsch kann man auch vorbestellen, es werden dann die Tische entsprechend hergerichtet. Übrigens kann man auch die Backwerkstatt besichtigen und anschließend in aller Herrgottsfrühe ein leckeres Frühstück genießen. Ebenso werden Erlebnis-Kindergeburtstagsfeiern angeboten. Zur Kaffeezeit wird es naturgemäß in der Bäckerei arbeitsmäßig etwas ruhiger. Die Kuchenstücke und Torten sind ebenfalls geschmacklich top und sehr zu empfehlen. Fazit: längst kein Geheimtipp mehr – Preisleistungs-Tipp – lecker! ;-)
Leider ist der alte Eintrag zu dieser Lokation aus unerfindlichen Gründen gelöscht worden, daher hier noch einmal meine Bewertung. Ich besuche dieses Backhauscafé mind. einmal im Monat, sodass die Bewertung absolut aktuell und zutreffend ist. Hinzuzufügen ist höchstens, dass das Angebot nun um einige herzhafte Snacks erweitert wurde.
Das Steiskal BACKHAUSCAFÉ oder besser "Café und Bistrorante", wie es nach dem Umbau nun phantasievoll heißt, befindet sich in Neu-Meimersdorf, einem Vorort von Kiel.
Das Herz dieses Betriebes mit vielen Filialen und Cafés in... mehr lesen
Café in der Bäckerei Steiskal
Café in der Bäckerei Steiskal€-€€€Bistro, Cafe04315455432Radewisch 160, 24145 Kiel
5.0 stars -
"Erlebnisbäckerei mit gutem und günstigen Frühstück" Ehemalige UserLeider ist der alte Eintrag zu dieser Lokation aus unerfindlichen Gründen gelöscht worden, daher hier noch einmal meine Bewertung. Ich besuche dieses Backhauscafé mind. einmal im Monat, sodass die Bewertung absolut aktuell und zutreffend ist. Hinzuzufügen ist höchstens, dass das Angebot nun um einige herzhafte Snacks erweitert wurde.
Das Steiskal BACKHAUSCAFÉ oder besser "Café und Bistrorante", wie es nach dem Umbau nun phantasievoll heißt, befindet sich in Neu-Meimersdorf, einem Vorort von Kiel.
Das Herz dieses Betriebes mit vielen Filialen und Cafés in
Geschrieben am 14.10.2015 2015-10-14| Aktualisiert am
14.10.2015
Besucht am 13.10.2015
Unglaublich, was aus den alten Gemäuern unseres historischen Remscheider Ratskellers geworden ist und das meine ich wahrlich nicht im positiven Sinne. Vor ewig langer Zeit konnte man hier in rustikalem Ambiente gute traditionelle Hausmannskost genießen. Ich erinnere mich an gute Steaks mit handgeschlagener Sauce Béarnaise und hervorragende Bratkartoffeln. Später wechselte der Pächter und irgendwann war das Restaurant für viele Jahre verwaist. 2014 fand man neue Pächter, ein chinesisches Ehepaar. Die Umbauphase zog sich immens in die Länge, erst war von der Eröffnung Ostern 2015 die Rede, dann spätestens Juni und schließlich wurde es der 4. Oktober. Giftige Dämmwolle musste entsorgt werden, es gab Probleme mit der Lieferung der Bodenfliesen aus China und, und, und. Der Gewölbekeller wurde komplett saniert und umgestaltet.
Obwohl China-Buffet nicht wirklich und mongolischer Grill schon mal gar nicht mein Fall sind, war ich selbstredend neugierig. Eine Website mit näheren Informationen gibt es noch nicht und so war ich gespannt, was uns erwartet. Ich habe wenig Vergleichsmöglichkeiten, aber bei unserem Chinesen auf der Blumenstraße habe ich mit dem Buffet eher positive Erfahrungen machen können.
Mittags wird das China-Buffet inklusive Sushi für sehr günstige 8,50 € angeboten, abends zusätzlich mit Mongolischem Grill für 14,90 €. Kinder bis 10 J. zahlen etwas weniger.
Ambiente
Die ehemals schwere massive Holztür musste weichen und statt dessen gibt es nun einen gläsernen Windfang oberhalb der sieben Treppenstufen. Positiv ist anzumerken, dass inzwischen für gehbehinderte Gäste ein Treppenlift installiert wurde. Bei unserem Eintreffen wird gerade ein älterer Herr mit Rollator zu Boden gelassen. Zur linken Seite findet man einen kleineren Gastraum, in dem in Kürze ab 21.00 Uhr Karaoke -Abende geplant sind. Rechts erstreckt sich ein großzügiger, langer, in zwei Bereiche geteilter Gastraum sowie eine meterlange Theke, zwei lange Reihen mit Vierertischen und mehrere Tischgruppen für etwas größere Gesellschaften. Am Ende soll sich ein weiterer abgeteilter Raum für private Veranstaltungen für bis zu 20 Personen befinden. Helle Wände und dunkles Mobiliar können ein stimmiges Gesamtbild ergeben, in diesen Räumen passt es nach meinem Erachten nicht. Die Kunstlederstühle sind bequem, die Tische sind lediglich mit hellen Plastiksets und bunten Papierservietten eingedeckt. Teller, Besteck und Gewürzmenage findet man am Buffet.
Geblieben ist letztendlich nur das alte Mauerwerk, das schöne Kreuzgewölbe und die massiven Rundbögen. Die riesigen Deckenlampen wirken auf mich wie futuristisch anmutende Kronleuchter und die indirekte neonblaue Beleuchtung halte ich für weniger gelungen. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag es schlicht, modern und schön, nur Letzteres fehlt mir hier vollends.
Service
Anmutende asiatische Gastfreundschaft habe ich etwas anders in Erinnerung, selbst eine zurückhaltende Freundlichkeit war auch in Nuancen nicht vernehmbar, nicht einmal der Hauch eines Lächelns. Die für uns zuständige junge Servicedame ist extrem wortkarg und muffig, ihr Gesicht wirkt auf mich wie zur Faust geballt und die unverbindliche Kommunikation beschränkt sich ihrerseits auf das Allernotwendigste. Allerdings und das muss man der jungen Dame wirklich lassen, erfragt sie mit einem „Sonst alles in Ordnung?“ unsere Zufriedenheit. Sonst? Was ist sonst? In solchen Situationen lasse ich mir gerne von meinem klassischen „Danke“ helfen.
Benutze Teller werden prompt abgeräumt, da gibt es nix, auch wenn der letzte Bissen gerade erst im Mund verschwunden ist, fleißig und schwungvoll ist man hier zweifelsfrei. Bierdeckel werden mit einer gezielten Wurftechnik auf dem Tisch platziert.
Höflichkeit geht anders.
Essen (Mittagsbuffet)
Am Buffet findet man eine riesige Auswahl: Sushi, Muscheln, Garnelen mit Schale, viel Frittiertes wie Frühlingsrollen, Huhn, Ente, Krabbenchips etc., verschiedene Fleischgerichte (Huhn, Schwein, Rind) mit reichlich Gemüse zubereitet. Da muss man schon mal fleißig angeln, um das ein oder andere Stück Fleisch zu erwischen. Wir haben mehrere kleine Portionen probiert, die gesamten Speisen waren bis auf die Pekingsuppe kalt bis lauwarm, geschmacklich für uns eher unterdurchschnittlich, bei einigen Gerichten wurde mit Saucenbinder nicht gegeizt.
Die Sushi konnten ebenfalls nicht punkten, die Nori-Blätter sehr hart und auch der Reis sehr bissfest und krümelig. Ich habe mich nur an die vegetarisch Variante herangetraut und kann daher die Fischqualität nicht beurteilen.
Das Dessertbuffet habe ich links liegenlassen: u. a. Eis, verschiedene Obstsorten, Schokobrunnen. Roten und grünen Wackelpudding in Würfeln mit Kokosstreuseln muss ich nicht haben.
Sauberkeit
…..sollte das A und O in einem Restaurant sein. Am Ende meiner Buffetreise erwischte ich einen völlig verschmierten Teller und habe dann mal etwas genauer geschaut, ca. die Hälfte des Geschirrs war nicht richtig sauber und in den Suppen- und Dessertschälchen fanden sich teilweise „oh Graus“ noch Speisereste. Entweder ist die Spülmaschine defekt oder man arbeitet mit dem Kurz-Kaltwasch-Programm. Ich habe unsere vorbeihuschende Kellnerin auf meinen zur Seite gestellten Teller aufmerksam gemacht, mit einem „ja“ und ohne ein Zeichen des Bedauerns wurde dieser schwuppdiwupp abgeräumt.
Ein Besuch der Toilette ist nicht zu empfehlen oder es ist dringende Eile geboten. Die Böden sind so klebrig, da kommt man im Zweifelsfall nicht mehr weg ;-)
„Nein“ wir kommen sicher nicht wieder. Wenn sich hier nicht grundlegend „Alles“ verändert, sehe ich für die Zukunft schwarz. Der erste Hype ist schnell vorbei.
Masse statt Klasse, anspruchslose Vielesser werden hier vielleicht glücklich. Für 8,50 € dürfen die Erwartungen nicht allzu groß sein, aber es geht besser. Wir werden weiterhin gelegentlich bei unserem Stammchinesen aufschlagen.
Unglaublich, was aus den alten Gemäuern unseres historischen Remscheider Ratskellers geworden ist und das meine ich wahrlich nicht im positiven Sinne. Vor ewig langer Zeit konnte man hier in rustikalem Ambiente gute traditionelle Hausmannskost genießen. Ich erinnere mich an gute Steaks mit handgeschlagener Sauce Béarnaise und hervorragende Bratkartoffeln. Später wechselte der Pächter und irgendwann war das Restaurant für viele Jahre verwaist. 2014 fand man neue Pächter, ein chinesisches Ehepaar. Die Umbauphase zog sich immens in die Länge, erst war von... mehr lesen
Chou Shi Ratskeller
Chou Shi Ratskeller€-€€€Restaurant017622007298Theodor-Heuss-Platz 3, 42853 Remscheid
1.0 stars -
"Das geht besser" Ehemalige UserUnglaublich, was aus den alten Gemäuern unseres historischen Remscheider Ratskellers geworden ist und das meine ich wahrlich nicht im positiven Sinne. Vor ewig langer Zeit konnte man hier in rustikalem Ambiente gute traditionelle Hausmannskost genießen. Ich erinnere mich an gute Steaks mit handgeschlagener Sauce Béarnaise und hervorragende Bratkartoffeln. Später wechselte der Pächter und irgendwann war das Restaurant für viele Jahre verwaist. 2014 fand man neue Pächter, ein chinesisches Ehepaar. Die Umbauphase zog sich immens in die Länge, erst war von
Das Casa-Blanca ist ein Restaurant mit deutschen und italienischen Speisen mitten in Eiterfeld.
Die Kellnerin war sehr freundlich.
Das Essen war gut. Wir hatten einmal "Schweinekotelett mit Bandnudeln und Salat" und einmal "Pizza Calzone gefüllt mit Spaghetti". Die Portionen waren groß und es hat geschmeckt. Beim Salat wurden wir gefragt ob wir ihn mit Joghurt-Dressing oder mit Essig-Öl möchten. Das finde ich immer wichtig. Auch bei den Getränken wurde gefragt ob wir klein oder groß wollen. So war also wirklich alles in Ordnung.
Das Ambiente war nicht so schön. Das Lokal war früher eine deutsche Kneipe. Genau so sieht es auch noch aus, es wurde nichts renoviert.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis war gut. Die Speisen sind dort gut und günstig.
Das Casa-Blanca ist ein Restaurant mit deutschen und italienischen Speisen mitten in Eiterfeld.
Die Kellnerin war sehr freundlich.
Das Essen war gut. Wir hatten einmal "Schweinekotelett mit Bandnudeln und Salat" und einmal "Pizza Calzone gefüllt mit Spaghetti". Die Portionen waren groß und es hat geschmeckt. Beim Salat wurden wir gefragt ob wir ihn mit Joghurt-Dressing oder mit Essig-Öl möchten. Das finde ich immer wichtig. Auch bei den Getränken wurde gefragt ob wir klein oder groß wollen. So war also wirklich alles in Ordnung.
Das Ambiente war nicht so schön. Das Lokal war früher eine deutsche Kneipe. Genau so sieht es auch noch aus, es wurde nichts renoviert.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis war gut. Die Speisen sind dort gut und günstig.
3.0 stars -
"Deutsch-italienisches Restaurant" Ehemalige UserDas Casa-Blanca ist ein Restaurant mit deutschen und italienischen Speisen mitten in Eiterfeld.
Die Kellnerin war sehr freundlich.
Das Essen war gut. Wir hatten einmal "Schweinekotelett mit Bandnudeln und Salat" und einmal "Pizza Calzone gefüllt mit Spaghetti". Die Portionen waren groß und es hat geschmeckt. Beim Salat wurden wir gefragt ob wir ihn mit Joghurt-Dressing oder mit Essig-Öl möchten. Das finde ich immer wichtig. Auch bei den Getränken wurde gefragt ob wir klein oder groß wollen. So war also wirklich alles in
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Im heimeligen Gastraum angekommen, erwartet einen pure Gemütlichkeit, die sich im Laufe des Abends mit geselliger Lebensfreude füllt. Die Tische sind schlicht, aber elegant eingedeckt. Durch die angenehm gedimmten Deckenstrahler, das romantisch flackernde Kerzenlicht und die indirekte Beleuchtung an den Wänden wird eine wohlige Atmosphäre geschaffen, die man so auch in manch einem italienischen Landhaus vorfindet. Dunkles Holz dominiert den Barbereich und vermittelt stilvollen Gastro-Schick. Diese aparte Handschrift bei der Raumgestaltung setzt sich in Form dezenter Kunst an den Wänden nahtlos fort. Kurzum: ein italienisches Kleinod mit ganz hohem Wohlfühlcharakter.
Auf den Tisch kommen in der Osteria Limoni traditionelle, aus frischen Zutaten gekochte, Regionalgerichte, wie man sie in dieser Form nicht beim „Otto-Normal-Italiener“ vorfindet. In erster Linie sind das leckere Fleisch- und Fischkreationen, die das Pasta- und Pizzaangebot vorzüglich erweitern. Auch die Antipasti-Auswahl kann sich sehen lassen. Ob karamellisierter Kürbis auf Ziegenkäsecreme (10,50 Euro) oder gebratener Oktopus auf Püree von weißen Bohnen und Oliven (12 Euro), alles klingt verdammt lecker und erschwert die Entscheidungsfindung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verwendung saisonaler Produkte. Alle drei Monate wechselt deshalb, passend zur Jahreszeit, die Speisekarte.
Wir haben es uns an unserem Besuchsabend leicht gemacht und die gemischte Vorspeisenplatte für 2 Personen (19 Euro) zur Eröffnung gewählt. Darauf befanden sich ein paar Scheiben geräucherter Entenbrust, ein delikates Vitello tonnato, zwei in Pesto getauchte Mini-Mozzarellas, Garnelen auf einer Paste aus getrockneten Bohnen mit scharfer Salami, mit Ricottokäse gefüllte Wirsingtäschchen und ein mit Kartoffeln und Schnittlauch servierter Oktopussalat, dessen Frische man förmlich schmecken konnte. Die Antipasti-Platte gab uns einen guten Einblick in das variantenreiche Vorspeisenrepertoire der Küche und war von der Menge her gut bemessen.
Als eine Art Zwischengang fungierte die Pizza Bianca (10,50 Euro) mit frischen Tomatenstücken, feuriger Salsiccia und dem leckersten „Unkraut“ Italiens, dem bei uns auch als Rauke bekannten Rucola. Da wir uns die kross gebackene Rundbackware teilten, kam diese schon halbiert und auf zwei Teller verteilt zu uns an den Tisch. Sie verströmte genau diesen Duft, der das Zeug dazu hat, einen mental ins ferne Neapel zu katapultieren. Mit einem Spritzer Olivenöl versehen, hatte der Belag genau die richtige Saftigkeit um den fluffigen Boden subtil zu veredeln. Nur die Größe machte uns ein wenig zu schaffen. Da unsere Hauptgänge noch ausstanden, verzichteten wir auf den Komplettverzehr vor Ort und nahmen sie im Alu-Päckchen mit nach Hause.
Dann war Haupt-Speise-Zeit. Wir hatten zwei Gerichte aus der kleinen, aber feinen Pasta-Karte geordert. Zum einen waren das die gratinierten, mit Mozzarella und Steinpilzen gefüllten Crespelle (11,50 Euro). Das sind, mit den französischen Crêpes verwandte, hauchdünne Pfannkuchen, die in Norditalien gerne an die Stelle des Nudelgangs treten. Meine Wahl fiel auf die in Safran und Mascarpone geschwenkten Trofie mit Scampi (12 Euro). Eine spitzzulaufende, verdrehte Pastaspezialität ligurischer Herkunft, derer ich mich von diversen Italienurlauben her erinnerte.
Kleinere Schwächen bei den beiden Pastagängen wurden vom fulminanten Nachtisch mehr als wettgemacht. Der Bonet aus dem Piemont (6,50 Euro), eine mit unserem Pudding verwandte Nachspeise aus Schokolade und Haselnüssen, war vom Geschmack her schlichtweg sensationell. Die Zuppa inglese (5,50 Euro), eine Biskuitversuchung aus der italienischen Region Emilia-Romagna, wurde klassischerweise mit Alchermes-Likör verfeinert und kam mit einer sündhaft leckeren Vanillecreme daher. Ein absolutes Top-Dessert, das jedem Tiramisu-Vergleich locker standhält.
Der von Inhaber Paba geleitete Service erfährt zusätzliche Unterstützung durch Sebastiano Marseglia. Dieses Team wirkt gut eingespielt und agiert dementsprechend umsichtig, routiniert und unaufdringlich. Die Gäste werden herzlich begrüßt und mit Hingabe umsorgt. Besonders wenn es um die Auswahl der passenden Weine geht. Hier ist man um keine Empfehlung aus der gut sortierten Karte verlegen. Das Angebot an guten italienischen Tropfen – egal ob offen oder in der Flasche – ist wirklich bemerkenswert.
Fazit:
Nach den delikaten Vorspeisen und den leider eher mäßigen Hauptgängen, waren es die Desserts, die sich als wahre Leckereien erwiesen und jede Kalorie wert waren. Dieses Refugium italienischer Lebensart lässt sich jedoch nicht auf die Pizza-Pasta-Schiene reduzieren. Um der Osteria kulinarisch gerecht zu werden, kommt man nicht umhin, eine der erlesenen Fleisch- oder Fischkreationen zu probieren. Beim unserem nächsten Besuch wird das definitiv der Fall sein.