Geschrieben am 17.05.2016 2016-05-17| Aktualisiert am
18.05.2016
Besucht am 05.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Trier, endlich war es soweit und unser junger, geschichtsinteressierte Lateiner freute sich riesig auf die alte Römerstadt mit ihren sehenswerten Unesco-Welterbestätten, mit Umland sind es neun an der Zahl. Wir beschlossen, Kölle aufgrund der unsäglichen Staus frühzeitig hinter uns zu lassen und in Trier „beim Becker“ auf einen kleinen Mittagssnack einzukehren.
Wolfgang Becker ist Hotelier, Winzer und Sternekoch (** seit 2009) in einer Person und betreibt neben dem 2007 eröffneten Gourmetrestaurant auch weiterhin sein rustikal gestaltetes Weinhaus mit guter bodenständiger Landhausküche auf hohem Niveau.
Meine vorzeitige Tischreservierung per Mail wurde umgehend sehr professionell bestätigt, im Anhang die Wochenkarte mit einem täglich wechselnden Business-Lunch in drei Gängen mit Amuse Bouche und Brot & Butter zu 28,- € (auch für Donnerstag/Himmelfahrt). Die aktuelle Wochenkarte ist auf der Website unter Weinhaus/Speisekarte/mittags einsehbar.
Sehr positiv überrascht, strich ich im Geiste natürlich den kleinen Mittagssnack. Das Menü war genau mein Ding!
Kaiserwetter, kurz nach 12.00 Uhr werden wir freundlich begrüßt und haben die Wahl zwischen einem Tisch im Weinhaus oder auf der angrenzenden Terrasse, natürlich entscheiden wir uns für einen Tisch im Freien, die erste Mahlzeit unter strahlend blauem Himmel in diesem Jahr, herrlich!
Die äußerst gepflegten Speisekarten sowie eine separate Weinkarte werden überreicht und ein weiteres Tagesgericht wird mündlich mit Preisangabe vorgetragen, ein Rumpsteak mit Portweinjus, Röstkartoffeln und Beilagensalat. Durstig bestellen wir die ersten Getränke, San Pellegrino 0,25 l (2,50 €), Erdinger a-frei (4,80 €) und eine Cola 0,2 l (2,50 €). Später zum Essen entscheide ich mich für einen trockenen Riesling vom Weingut Becker. Auf der Weinkarte findet sich aber auch eine sehr gute Auswahl anderer internationaler Weine.
Die Getränke werden schnell gebracht, gefolgt von einem kleinen Amuse Bouche, für jeden ein kleines Stückchen würziges Zwiebel-Speck-Gebäck, wenig später bekommen wir wunderbar frisches, hausgebackenes, dunkles Brot, schön knusprig mit wunderbar lockerer Krume, dazu ein Schälchen fruchtiges Olivenöl und ein kleines, halb geöffnetes Metallschächtelchen mit Salzflakes, die sich ganz prima auch zum Nachwürzen eignen, wie wir später feststellen können. Brot wird nochmals ohne Nachfrage nachgelegt, man muss aufpassen, sich nicht vorab satt zu essen, so gut schmeckt es uns.
Mein Mann entscheidet sich für das Rumpsteak (25,- €), Juniors Kalbschnitzel mit Salzkartoffeln und kleiner Gemüsebeillage steht so nicht auf der Karte und findet sich später mit sehr fairen 10,- € auf der Rechnung wieder.
Mein Menü ist klasse, der Wein auch. Der Thunfisch superfrisch und bestens mariniert, in Kombination mit dem mediterran gewürztem Gemüse und ein wenig angemachten Rucola einfach ein Genuss. Die Pasta auf den Punkt gegart, zartrosa Kalbsfilet, Waldpilze mit kräftigem Aroma, grüner Spargel und Zuckerschoten mit leichtem Biss, ich bin rundum zufrieden und pappsatt. Daher muss Junior nicht lange bitten und ich teile selbstverständlich mein Dessert. Unsere aufmerksame Servicedame bringt unaufgefordert vorab Löffel und Kuchengabel in doppelter Ausführung.
Das Dessert wunderschön angerichtet, Junior ist begeistert und lässt sich gerne die einzelnen Komponenten erklären und okay, ich probiere nur mal. Das Eclair ist mit einer nicht zu süßen hellen Creme gefüllt, obenauf drei mit Aprikosenmark gefüllte Himbeeren, das Sorbet ist mehr ein cremiges Eis, ein ganz leicht säuerliches Himbeermus und kleine hausgebackene Florentinerstückchen runden dieses gelungene Dessert ab.
Auch mit den Hauptgerichten sind die Herren zufrieden, das perfekt medium gebratene Rumpsteak hatte augenscheinlich sehr gute 250 g, konnte allerdings noch ein wenig Salz vertragen, schön reduzierte Jus, krosse Bratkartoffeln kann man ebenfalls.
Das Kalbsschnitzel wurde mit relativ groben Brotbröseln paniert, habe ich so noch nirgendwo gesehen. Ich durfte probieren, wunderbar zart und würzig, sogar die in Butter geschwenkten Salzkartoffeln wurden lobend erwähnt.
Die Einrichtung im Weinhaus haben wir nicht gesehen. Die tadellos gepflegten Toiletten befinden sich im direkt angrenzenden Hotelkomplex hinter der Rezeption. Hochwertiges Gartenmobiliar, auch Geschirr, Besteck, Gläser und Stoffservietten sind von gehobener Qualität.
Ein aufmerksamer und sehr professioneller Service hat uns begleitet, wir haben uns bestens umsorgt gefühlt, kommen mit Sicherheit gerne wieder und empfehlen allen Trier-Besuchern einen Abstecher nach Olewig jenseits des innerstädtischen Trubels.
Fotos gibt es keine, danach war mir heute nicht :-) .
Trier, endlich war es soweit und unser junger, geschichtsinteressierte Lateiner freute sich riesig auf die alte Römerstadt mit ihren sehenswerten Unesco-Welterbestätten, mit Umland sind es neun an der Zahl. Wir beschlossen, Kölle aufgrund der unsäglichen Staus frühzeitig hinter uns zu lassen und in Trier „beim Becker“ auf einen kleinen Mittagssnack einzukehren.
Wolfgang Becker ist Hotelier, Winzer und Sternekoch (** seit 2009) in einer Person und betreibt neben dem 2007 eröffneten Gourmetrestaurant auch weiterhin sein rustikal gestaltetes Weinhaus mit guter bodenständiger... mehr lesen
Hotel Becker's · Weinbar
Hotel Becker's · Weinbar€-€€€Weinstube, Gästezimmer, Weinkeller0651938080Olewiger Straße 206, 54295 Trier
5.0 stars -
"Glasklare Empfehlung" Ehemalige UserTrier, endlich war es soweit und unser junger, geschichtsinteressierte Lateiner freute sich riesig auf die alte Römerstadt mit ihren sehenswerten Unesco-Welterbestätten, mit Umland sind es neun an der Zahl. Wir beschlossen, Kölle aufgrund der unsäglichen Staus frühzeitig hinter uns zu lassen und in Trier „beim Becker“ auf einen kleinen Mittagssnack einzukehren.
Wolfgang Becker ist Hotelier, Winzer und Sternekoch (** seit 2009) in einer Person und betreibt neben dem 2007 eröffneten Gourmetrestaurant auch weiterhin sein rustikal gestaltetes Weinhaus mit guter bodenständiger
Besucht am 08.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 56 EUR
Wir waren am Muttertag mit bekannten in der Gaststätte An der Schillerwiese. ( Unsere bekannten sind Mitglieder im Verein ) Nun waren wir das erste mal nach der Neueröffnung, und es war hervorragend. Mein Mann hat einen Zwiebelrostbraten gegessen und es war ein Traum. Auch alle anderen Essen waren hervorragend...
Die Renovierung war mehr als nur ein Erfolg alles schön Hell und neu Eingerichtet wir waren richtig überrascht
Wir waren am Muttertag mit bekannten in der Gaststätte An der Schillerwiese. ( Unsere bekannten sind Mitglieder im Verein ) Nun waren wir das erste mal nach der Neueröffnung, und es war hervorragend. Mein Mann hat einen Zwiebelrostbraten gegessen und es war ein Traum. Auch alle anderen Essen waren hervorragend...
Die Renovierung war mehr als nur ein Erfolg alles schön Hell und neu Eingerichtet wir waren richtig überrascht
Gaststätte An der Schillerwies
Gaststätte An der Schillerwies€-€€€Biergarten, Gaststätte094121971An der Schillerwiese 2, 93049 Regensburg
5.0 stars -
"Super leckeres Essen, wenn man bedenkt wie es vorher war eine Steigerung um 1000%" Ehemalige UserWir waren am Muttertag mit bekannten in der Gaststätte An der Schillerwiese. ( Unsere bekannten sind Mitglieder im Verein ) Nun waren wir das erste mal nach der Neueröffnung, und es war hervorragend. Mein Mann hat einen Zwiebelrostbraten gegessen und es war ein Traum. Auch alle anderen Essen waren hervorragend...
Die Renovierung war mehr als nur ein Erfolg alles schön Hell und neu Eingerichtet wir waren richtig überrascht
Geschrieben am 13.05.2016 2016-05-13| Aktualisiert am
15.05.2016
Besucht am 03.05.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 271 EUR
Aus der gesellschaftlich tradierten Vorgabe heraus den physischen Verfall (mindestens) einmal jährlich zu begehen, sollte es ein zumindest kulinarisch interessanter Abend sein. Zu diesem Zweck reservierten wir im Agata’s Restaurant im Stadtteil Pempelfort der Verbotenen Stadt. Eine Onlinereservierung ist dank diverser Anbieter mittlerweile problemlos möglich, selbst die Bestätigung kam prompt.
Bereits seit einiger Zeit auf dem Schirm, hat das Agata’s eine rasante Entwicklung durchgemacht. Die Eröffnung war am 15.10.2012 - schon ein Jahr danach Anfang November 2013 kam der Michelin-Stern, wir waren entsprechend neugierig. In einem urbanen Stadtteilzentrum (Verlängerung der Nordstraße – einkaufen!) direkt gegenüber der Feuer- und Rettungswache 3 gelegen, ist das Restaurant per ÖPNV sehr gut erreichbar, selbst der S-Bahnhof Derendorf ist weniger als 15 Minuten (per pedes) entfernt. Beratungsresistente Blechkisten-Fetischisten riskieren ein Ticket oder nutzen eines der Drei Parkhäuser an der Nordstraße.
Das Lokal liegt durchweg drei Stufen über Trottoirniveau, ist also nicht völlig barrierefrei, innen gibt‘s aber keine entsprechenden Hindernisse. Schon beim Versuch das Restaurant zu betreten wurde uns die Tür von der geschickt hinter der verspiegelten Scheibe verborgenen Servicedame geöffnet. Freundlich begrüßt und nach der Reservierung befragt wurden sogleich die Jacken abgenommen und in die Garderobe am Eingang gehängt. Der Hauptgastraum (es gibt noch einen mittels japanisch anmutender Schiebetür abgetrennten Nebenraum) ist gut zu überblicken, durch die teilweise bodentiefen Fenster hell und freundlich. Weiter verstärkt wird dieser Eindruck durch die hellen Holzbohlen des Bodens, die elfenbeinfarbenen Wände und Sessel mit großzügiger, in schweinchenrosa abgesetzter Sitzfläche, dazu dezent japanisch anmutende Deko, im Verein mit dem Beleuchtungskonzept rundum stimmig. Wir fühlen uns, nicht zuletzt durch die herzlich-aufgeschlossene Art des Service, fast augenblicklich rundum wohl. Die Keramikabteilung wirkt gut gepflegt und porentief rein. Es werden Frottee-Gästehandtücher, Flüssigseife und Handcrème geboten. Duftstäbchen sollen olfaktorisch bedingte Koma-Anfälle verhindern.
Die Mittelbraunen Holztische bieten angenehme Beinfreiheit und sind ebenso dezent eingedeckt wie das Restaurant dekoriert ist. Auf einem quer gelegten beige-grauen Tischläufer finden sich farbidentische, längs aufgerollte Servietten, ein Windlicht, zwei Wassergläser, drei Sorten Salz, zwei Teelöffel und zwei Brotteller nebst Buttermessern. Neben unserem Tisch stand noch ein Guéridon mit gefülltem Eiskübel sowie Metalluntersetzer für die Wasserflasche.
Die Karte bietet drei Vorspeisen, drei Zwischengänge, drei Fleisch- und zwei Fischhauptgänge, drei Desserts und zwei Käsegänge. Das jeweils fünf- bzw. achtgängige Menue ist ebenfalls aus diesem Angebot zusammengestellt. Die Preise bewegen sich in dem für dieses Segment üblichen Rahmen: Vorspeisen und Zwischengänge 23,- bis 27,- Euronen, Hauptgänge 29,- bis 45,- Euronen, Desserts/Käse 9,- bis 18,- Euronen. Die Menues schlagen mit 88,- (für 5) und 112,- Euronen (für 8 Gänge) zu Buche. Wesentlich umfangreicher die Weinkarte, leider liegt der Focus bei den deutschen Gewächsen eindeutig auf Riesling. Daher verzichteten wir dann auch auf die Weinbegleitung und wählten den Grauburgunder Auf der Grenze des rheinhessischen Weinguts Bernhart für 46, Euronen. Hier wird die Aufschlagskalkulation mit ca. >550% schon etwas schmerzhaft.
Der Service agiert umsichtig, freundlich und auf Augenhöhe, wir hatten sofort das Gefühl: Hier sind wir richtig. Heute durften es neben einer Flasche stillen Wassers (7,80 Euronen) zum Aperitif zwei eisgekühlte Yuzu Sake à 9,- Euronen (Empfehlung der Servicedame) sein, sehr erfrischendes Citrusaroma in Verbindung mit einer leichten Bitternote ein idealer Start. Bald darauf kam auch ein filigranes amuse gueule, es wurde zwar angesagt, beschämender Weise habe ich‘s aber nicht behalten. Die Basis bildete, glaube ich, japanischer Eierstich mit Shi-Take-Pilzen, etwas knusprigem und Bärlauchblüten. Danach gab’s auch noch frisch gebackenes Weißbrot (lauwarm, wir waren sehr früh vor Ort) mit prächtiger Olivenöl-Kruste, und aufgeschlagene Butter (noch etwas kalt), in Kombination mit den unterschiedlichen Salzsorten perfekt.
| Rehrücken |
Da Madame eine erhebliche Schalentier-Unverträglichkeit pflegt, baten wir um Austausch der Vorspeise, was auch gerne gewährt wurde. Glücklicherweise hat Madame keine Schmaltier-Unverträglichkeit (um diesen Kalauer mal vorweg zu nehmen)….
Zartgebeizter Rehrücken trifft auf genial geräucherte Rote Beete, würzigen Rotkohl und säuerlich-frischen Apfel, das Ganze verbunden durch eine mit weißer Schokolade angereicherte Sauce Béarnaise, akzentuiert durch eingelegte Rote Beete, sowie Scheiben von Gelber und Geringelter Beete nebst Kräuteröl. Schon größtes Kino.
| Bretonische Jakobsmuschel |
Roh marinierte Coquilles an Sellerie in unterschiedlichen Texturen: knusprig, cross, knackig, zart, weich und schmelzend. Dazu erstaunlich gut passende Speckmarmelade, Soja- und Citrusaromen, ebenfalls ein toller Auftakt.
| Softshell Crab |
Ein halbes, supercross ausgebackenes Exemplar, begleitet von Mais in verschiedenen Ausformungen, geröstet, karamellisiert, souffliert und genial confiertes Eigelb. Aufgegossen mit einem Erdnussöl-Sud und etwas Schärfe ergab sich für uns eine intensive ‘Lagerfeuer-Aromatik‘, toll.
| Wachtel |
Lackierte Brust, à Point gegart, mit geröstetem Buchweizen, Schwarzwurzel als Crème, Chip und mariniert. Die Keule als Rillettes-croquette (vielleicht etwas salzarm) und ein Stück hocharomatischer Maitake-Pilz (Gemeiner Klapperschwamm). In der Kombination sehr stimmig, mit spürbarem aber nicht aufdringlichem Lakritz Aroma, sehr, sehr schön.
| Stör |
Zuerst gebeizt (Yuzu Sake) und dann gebratenes Filet, was bei so einigen Mitbewerbern potentiell zum frühen dahinscheiden eines tollen Produkts führen würde, ist hier wieder in Vollendung gelungen. Supersaftig-aromatischer Stör, kombiniert mit unterschiedlichem Rettich, Mandelsplittern, Sojacrème, Gari (umezu-shōga) und auf den Punkt gegartem Broccoli. Auch wieder Spitze.
| Sorbet |
Endlich mal ein durchdachter Gaumenerfrischer: Ananas-Buttermilcheis, geräucherte Petersilienwurzelcrème, knackige Scheiben Ananaschip und sanftes Petersilienöl, klingt komisch, is aber geil!
| Iberico Bellota Schwein |
Optimal gegartes Pluma (Stück aus dem vorderen Rücken, stark marmoriert), mit geschmacklich tollem Grünkohl-Kimchi (sehr schöne, nicht aufdringliche Schärfe), Karotte in unterschiedlichen Texturen (aromatische Crème, knackige Urmöhre, gepopptes Quinoa, leicht fruchtige Jus, ausreichend Fleur de Sel. Nussiger Fleischgeschmack, schmilzt fast im Mund. Sehr gut umgesetzt, chapeau.
| Gouda „Alt“ |
Reif, sehr intensiv, ideal passend zum gebratenen Romana-Salat, hauchdünnes Gewürzbrot bietet ausreichend Paroli, dazu eine angenehme Zwiebelnote. Ich wäre versucht die Zubereitung als: ‘Das Beste vom dekonstruierten Ceasar Salad‘ zu bezeichnen.
| Original Beans 70% |
Dessert als Werbeträger für nachhaltige Schokoladenproduktion (http://www.originalbeans.com/de/), besser geht’s nicht. Tolle Crèmes (Banane, Vanille?), kräftiges Schokoladeneis in ideal schmelzender Konsistenz, Zimtgeel und viel crunchiges… Eine sehr gelungene Gesamtkomposition oder eben: ‘Banana Split 3.0‘.
Es gab auch noch etwas Süßes (je ein Eis am Stiel in Schokohülle, eine Trüffel und eine Geleepraline) zum Digestif den wir eigentlich vorhatten zu bestellen. Da aber Agata bereits bei den letzten Gängen fast durchgehend bei uns am Tisch stand und wir über Gastronomie allgemein, die tour de menue im Besonderen und überhaupt Gott und die (kulinarische) Welt philosophierten, konnte ich‘s leider nicht knipsen oder mir Notizen machen. Jedenfalls ergab sich im Gespräch, dass hier eine sehr engagierte und motiviert fördernde Leitung am Start ist. Es wird wohl in absehbarer Zeit noch einen Bistrot-Ableger geben. Ob durch den angenehmen Austausch, oder weil es hier so üblich ist kredenzte sie uns einen polnischen (ihre Heimat) Digestif mit Kaffee-Nussaromatik, süß aber nicht zu süß (frei nach Bär) und durch den hohen Alkoholanteil (gefühlt >38 Umdrehungen) genau der richtige Impuls die (überversorgte) Glutealregion in heimwärts Bewegung zu versetzen. Es gab natürlich noch einen zweiten, wegen der Sache mit dem einen Bein oder den halben …, aber ich schweife ab.
Am Ende standen 271,80 Euronen auf der Uhr. In Bezug zur Kategorie, dem Gebotenen und nicht zuletzt dem Wohlfühlcharakter absolut fair. Wir kommen sicher wieder.
>> keine Fotos im Text, die von der Software erzwungenen Ausschnitte sind mit 'suboptimal' sehr euphemistisch beschrieben <<
Aus der gesellschaftlich tradierten Vorgabe heraus den physischen Verfall (mindestens) einmal jährlich zu begehen, sollte es ein zumindest kulinarisch interessanter Abend sein. Zu diesem Zweck reservierten wir im Agata’s Restaurant im Stadtteil Pempelfort der Verbotenen Stadt. Eine Onlinereservierung ist dank diverser Anbieter mittlerweile problemlos möglich, selbst die Bestätigung kam prompt.
Bereits seit einiger Zeit auf dem Schirm, hat das Agata’s eine rasante Entwicklung durchgemacht. Die Eröffnung war am 15.10.2012 - schon ein Jahr danach Anfang November 2013 kam der Michelin-Stern, wir... mehr lesen
5.0 stars -
"Sterneküche auf Augenhöhe -oder: So geht Gastronomie!!!" Ehemalige UserAus der gesellschaftlich tradierten Vorgabe heraus den physischen Verfall (mindestens) einmal jährlich zu begehen, sollte es ein zumindest kulinarisch interessanter Abend sein. Zu diesem Zweck reservierten wir im Agata’s Restaurant im Stadtteil Pempelfort der Verbotenen Stadt. Eine Onlinereservierung ist dank diverser Anbieter mittlerweile problemlos möglich, selbst die Bestätigung kam prompt.
Bereits seit einiger Zeit auf dem Schirm, hat das Agata’s eine rasante Entwicklung durchgemacht. Die Eröffnung war am 15.10.2012 - schon ein Jahr danach Anfang November 2013 kam der Michelin-Stern, wir
Allein der Blick über die Elbe lohnt die Einkehr im Deck 7.
Wir hatten uns für ein Vier-Gänge-Überraschungs-Menü (über einen "Gutschein" Anbieter) entschieden. Das Menü bestand aus Lamm, Wels, Stubenküken und Dessert, dazu der obligatorische "Gruß aus der Küche" und ein Aperitif.
Alles war handwerklich perfekt und auch optisch einwandfrei angerichtet. Einzig die Zeit zwischen den Gängen war grenzwertig lang.
Für uns hat sich die doch sehr lange Anreise aus einem östlichen Stadtteil Hamburgs gelohnt.
Allein der Blick über die Elbe lohnt die Einkehr im Deck 7.
Wir hatten uns für ein Vier-Gänge-Überraschungs-Menü (über einen "Gutschein" Anbieter) entschieden. Das Menü bestand aus Lamm, Wels, Stubenküken und Dessert, dazu der obligatorische "Gruß aus der Küche" und ein Aperitif.
Alles war handwerklich perfekt und auch optisch einwandfrei angerichtet. Einzig die Zeit zwischen den Gängen war grenzwertig lang.
Für uns hat sich die doch sehr lange Anreise aus einem östlichen Stadtteil Hamburgs gelohnt.
4.5 stars -
"Essen in bester Lage" Ehemalige UserAllein der Blick über die Elbe lohnt die Einkehr im Deck 7.
Wir hatten uns für ein Vier-Gänge-Überraschungs-Menü (über einen "Gutschein" Anbieter) entschieden. Das Menü bestand aus Lamm, Wels, Stubenküken und Dessert, dazu der obligatorische "Gruß aus der Küche" und ein Aperitif.
Alles war handwerklich perfekt und auch optisch einwandfrei angerichtet. Einzig die Zeit zwischen den Gängen war grenzwertig lang.
Für uns hat sich die doch sehr lange Anreise aus einem östlichen Stadtteil Hamburgs gelohnt.
Besucht am 05.05.2016Besuchszeit: Mittagessen 4 Personen
Wir waren am Donnerstag (Vatertag) in der Gaststätte, obwohl der Biergarten gut besucht war hatten wir in kurzer Zeit die Karte und unsere Getränke. Bei der Essensbestellung wurden wir darauf hingewiesen, dass wir aufgrund des vollen Biergartens etwas länger auf unser Essen warten müssen. War für uns kein Problem und nach knapp 20 Minuten kam auch unser Essen und alles gleichzeitig. Wir hatten einen Salat mit Putenstreifen ein Cordon Bleu und unnd für unsere Kinder gab es Pizza. Auch die Pizza war selbst gemacht. Tip: Man kann ssich direkt vor das Küchenfenster setzen und den Köchen bei der Arbeit zusehen. Der Kellner der uns Bediente war auch sehr freundlich und zuvorkommend.
Gesamtfazit... wenn wir wieder in Regensburg sind dann kommen wir wieder zum Essen
Wir waren am Donnerstag (Vatertag) in der Gaststätte, obwohl der Biergarten gut besucht war hatten wir in kurzer Zeit die Karte und unsere Getränke. Bei der Essensbestellung wurden wir darauf hingewiesen, dass wir aufgrund des vollen Biergartens etwas länger auf unser Essen warten müssen. War für uns kein Problem und nach knapp 20 Minuten kam auch unser Essen und alles gleichzeitig. Wir hatten einen Salat mit Putenstreifen ein Cordon Bleu und unnd für unsere Kinder gab es Pizza. Auch die Pizza war selbst gemacht. Tip: Man kann ssich direkt vor das Küchenfenster setzen und den Köchen bei der Arbeit zusehen. Der Kellner der uns Bediente war auch sehr freundlich und zuvorkommend.
Gesamtfazit... wenn wir wieder in Regensburg sind dann kommen wir wieder zum Essen
Gaststätte An der Schillerwies
Gaststätte An der Schillerwies€-€€€Biergarten, Gaststätte094121971An der Schillerwiese 2, 93049 Regensburg
4.0 stars -
"Sehr sehr gutes Cordon Bleu" Ehemalige UserWir waren am Donnerstag (Vatertag) in der Gaststätte, obwohl der Biergarten gut besucht war hatten wir in kurzer Zeit die Karte und unsere Getränke. Bei der Essensbestellung wurden wir darauf hingewiesen, dass wir aufgrund des vollen Biergartens etwas länger auf unser Essen warten müssen. War für uns kein Problem und nach knapp 20 Minuten kam auch unser Essen und alles gleichzeitig. Wir hatten einen Salat mit Putenstreifen ein Cordon Bleu und unnd für unsere Kinder gab es Pizza. Auch die
Geschrieben am 08.05.2016 2016-05-08| Aktualisiert am
08.05.2016
Besucht am 29.04.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Es war an einem Freitagabend. Eine Spontan-Aktion zusammen mit unseren Freunden. Nach dem Klettern bei Wilgartswiesen (Pfälzerwald) war der Hunger gerade richtig, um einen Besuch im „La Rusticana“ ins Visier zu nehmen. Denn großen Hunger braucht es in der Tat, um in der rustikalen Monster-Pizzeria nach getaner „Arbeit“ noch aufrecht vom Tisch zu gehen. Selbst der bekennende Vielfraß aus Mannheim, dem die Portionen ja nie groß genug sein können, würde hier an seine Grenzen stoßen, da bin ich mir ganz sicher.
Die aus rotem Sandstein der Region erbaute Trattoria liegt im Zentrum des Ortes Waldrohrbach, den man von Klingenmünster bzw. Eschbach aus passiert, wenn man in Richtung Annweiler unterwegs ist. Ich habe das besagte Lokal bisher zweimal besucht – beide Male nach anstrengender Kletterei auf die Sandsteinfelsen der Umgebung. Und jedes Mal war ich völlig übersättigt vom Gebotenen. Was die XXL-Fraktion wahrscheinlich rührend findet, da es ja gerade die Portionsgröße ist, was sie in den Laden treibt.
Wir hatten nicht reserviert und wussten, dass unser Spontanbesuch an einem Freitagabend nicht unbedingt mit einem freien Platz belohnt werden würde. Also standen wir erst einmal wie bestellt und nicht abgeholt mitten im Eingangsbereich, der den Hauptgastraum vom kleineren vorgelagerten Nebenraum, an den sich die Pizza-Fertigungs-Maschinerie anschließt, trennt. Die Bedienung machte einen netten, aber völlig überforderten Eindruck, der sich an diesem Abend noch bestätigen sollte. Zuerst setzte man uns zu einer ca. 10-köpfigen Männerrunde unmittelbar neben den Tresen, der den Pizza-Ofen-Bereich vom Gastraum trennte. An Gemütlichkeit war dieser Platz sicherlich kaum zu unterbieten. Aus dem Augenwinkel erspähte ich einen gerade freiwerdenden Tisch im hinteren Bereich des eigentlichen Gastraumes. Ohne viel Umschweife gab ich der Bedienung Bescheid, dass uns an diesen setzen würden. Bloß nicht zu viel fragen, dachte ich mir.
Die Einrichtung würde ich als schlicht und etwas zusammengewürfelt beschreiben. Nach der Renovierung der Gasträume im letzten Jahr, sitzt man nun im vorderen Bereich des Gasthauses wenig gemütlich an groben Holztischen vor weiß gestrichenen Wänden, die anscheinend für Erleuchtung sorgen sollen. Alles wirkt hier eher funktional, für Gemütlichkeit hat man anscheinend nicht viel übrig. Italienisches Ambiente und Lebensgefühl sucht man vergebens. Ich hatte eigentlich permanent den Eindruck, dass die Leute nur hierherkommen, um viel zu essen – nicht um zu genießen. Die günstigen Preise locken besonders Scharen junger Leute und größere Familien an. Die Stimmung ist gut, was sich in einer erhöhten Lautstärke im Lokalinneren ausdrückt.
Die Pizzen werden in zwei Größen angeboten, wobei eine große Pizza nur mit Mühe von zwei Personen aufgegessen werden kann. Sie wird auf zwei großen Tellern und auf Wunsch in der Mitte geteilt serviert. Bei den Belägen hält man sich an die üblichen Variationen (Roma, Prosciutto, Capricciosa und co.). Preislich oszilliert man je nach Größe und Belag zwischen 7,50 Euro (kleine Margherita) und 15 Euro (große Mediterranea), was angesichts der Realgröße auf dem Teller natürlich in Ordnung geht. Ein Dutzend Nudelgerichte (zwischen 7,50 Euro und 10,50 Euro) sowie eine Handvoll dem Deutschtum huldigender Schnitzelgerichte (11 bzw. 12 Euro) komplettiert das Angebot. Die konkreten Getränkepreise sind mir entfallen, waren aber definitiv nicht besonders teuer, sondern eher im moderaten bis günstigen Bereich angesiedelt.
Wir entschieden uns zu viert für zwei große Pizzen, einmal für die „Pizza 4 Gusti“ mit Schinken, scharfer Salami und Champignons (13,50 Euro) und einmal für die „Pizza Adriatica“ mit Knoblauch, Thunfisch, Krabben und Kapern (15 Euro). Beide wurden im Steinofen gut durchgebacken und kamen nach angemessener Wartezeit (ab der Bestellung) an unseren Tisch, was an diesem Abend nicht allen Gästen so erging. Man muss wohl etwas Glück mitbringen, um im „La Rusticana“ zufriedenstellend bedient zu werden. Gäste am Nebentisch, die schon dort saßen, als wir es uns gerade erst gemütlich machten, hatten ihre Pizzen noch nicht, als wir schon fast mit dem Essen fertig waren. Da scheint die Organisation verbesserungswürdig zu sein, denn nur „Size“ ist eben doch zu wenig.
Dann machten wir uns heißhungrig über unsere üppig belegten Teigfladen her. Ich mag es ja, wenn der Pizzaboden etwas dicker ist. Ob der Pizzakäse nun „organic“ war, konnte ich an dieser Stelle weder beweisen noch widerlegen. Die anfänglich noch geschmolzene Käse-Masse, die sich auf der gut gewürzten Mafiatorte befand, sowie der Preis, lassen jedoch auf letzteres schließen. Und je länger die Nahrungsaufnahme zeitlich voranschritt, desto fettiger und mächtiger erschien mir die amorphe, mit Wurst- und Pilzerhebungen durchsetzte Käselandschaft, die schleichend vom flüssigen in den festen Aggregatszustand überging. Mein Kollege ließ mich ein Stück seiner Meerespizza probieren, deren dominierender Knobi-Geschmack die anderen Zutaten fast erdrückte.
Insgesamt fällt deshalb mein Urteil – was das Mundgefühl betrifft – eher im zufriedenstellenden Bereich aus. Höre ich dagegen auf mein Bauchgefühl nach dem Besuch, so gelange ich infolge des schweren „Pizza-Backsteins“ im Magen und dem entsetzlichen Nachdurst in der Nacht mal wieder zur Erkenntnis, dass weniger im Allgemeinen und weniger Kochsalz im Speziellen angenehmer zu verdauen ist. Da mein Kollege mit den gleichen Folgesymptomen zu kämpfen hatte, scheinen wohl die verwendeten Grundprodukte keinen qualitativ hohen Anspruch zu haben. Beim Besuch des „La Rusticana“ wird zwar der vordergründige Hunger – meist über Gebühr – befriedigt, aber unter dem Gesichtspunkt einer produktorientierten, frischen Genussküche betrachtet fällt die Trattoria komplett durchs Raster. Wenn einem das egal ist, wird man jedoch auch hier zufriedener Stammgast – vorausgesetzt man bekommt auch sein bestelltes Essen.
Es war an einem Freitagabend. Eine Spontan-Aktion zusammen mit unseren Freunden. Nach dem Klettern bei Wilgartswiesen (Pfälzerwald) war der Hunger gerade richtig, um einen Besuch im „La Rusticana“ ins Visier zu nehmen. Denn großen Hunger braucht es in der Tat, um in der rustikalen Monster-Pizzeria nach getaner „Arbeit“ noch aufrecht vom Tisch zu gehen. Selbst der bekennende Vielfraß aus Mannheim, dem die Portionen ja nie groß genug sein können, würde hier an seine Grenzen stoßen, da bin ich mir ganz... mehr lesen
La Rusticana
La Rusticana€-€€€Restaurant06346.51 96Hauptstr. 1, 76857 Waldrohrbach
2.5 stars -
"Monster-Pizzen im Pfälzerwald" Ehemalige UserEs war an einem Freitagabend. Eine Spontan-Aktion zusammen mit unseren Freunden. Nach dem Klettern bei Wilgartswiesen (Pfälzerwald) war der Hunger gerade richtig, um einen Besuch im „La Rusticana“ ins Visier zu nehmen. Denn großen Hunger braucht es in der Tat, um in der rustikalen Monster-Pizzeria nach getaner „Arbeit“ noch aufrecht vom Tisch zu gehen. Selbst der bekennende Vielfraß aus Mannheim, dem die Portionen ja nie groß genug sein können, würde hier an seine Grenzen stoßen, da bin ich mir ganz
Am vergangenen Samstag war ich mit einigen Kollegen im Viva Maria essen. Dieses befindet sich zwischen den U-Bahn Stationen Sendlinger Tor und Goetheplatz. Der Italiener verfügt über eine kleine Speisekarte, zudem gibt es wohl während der Woche verschiedene Tagesgerichte. Auf der rechten übersichtlichen Speisekarte finden sich verschiedene Pizzen und Pasta, dazu eine Auswahl an verschiedenen alkoholischen und nicht-alkoholfreien Getränken, die jedoch für Münchener Verhältnisse schon etwas teurer sind. An der Wand findet man übrigens eine riesige Tafel mit einer Art Koordinatensystem, indem das Restaurant seine Weinkarte innovativ anpreist.
Entschieden hatte ich mich für eine Pizza mit Schinken, die ist so nicht in der Speisekarte gibt, ich habe deshalb eine Regina ohne Champignons bestellt, zum Preis von 8,90 Euro. Meine Kollegen haben sich an verschiedenen Pizza und Pastagerichten probiert, die es ab 8 Euro gibt. Etwas gewundert hat mich, dass die Tages Ravioli für 9,90 Euro eine recht kleine Portion waren, es gab lediglich sechs Ravioli. Das Ragout als Giorno schlug mit 12 Euro zu Buche, dafür gab es eine Portion Spiralnudeln mit Fleisch. Die 3,80 Euro, die ich für meine Maracujaschorle bezahlte, fand ich etwas übertrieben in vergleichbaren Locations gibt es diese in größer und günstiger. Die 0,2 Afri COla schlug übrigens mit 2,70 Euro zu Buche. Der Espresso danach kostete stolze 1,90 Euro, der normale Kaffee 2,70 Euro. Da wir darauf hingewiesen hatten, dass wir nur 1 Stunde Zeit zum Mittagessen hatten, war ich überrascht wie schnell das Essen kam. Kaum war ich von der Toilette zurück, die etwas düster des schmutzig wirkte, stand meine riesige Pizza schon auf dem Tisch. Belegt mit Schinken der recht saftig war, und Mozzarella sowie einer leckeren tomatisierten Sauce auf einem dünnen wahrscheinlich mit Maismehl gestaubtem Teig, reichte die Pizza aus, um mich für den Rest des Tages satt zu bekommen.
Etwas ärgerlich fand ich nur, dass das Messer recht stumpf war, so dass sich das Kleinschneiden von Pizzastückchen etwas schwieriger gestaltete. Der Service war etwas verpeilt, fragte bei unserer Bestellung mehrmals nach ob es richtig verstanden hätte, brachte die Bestellung allerdings zügig.
Auch der Bezahlvorgang, wir haben alle getrennt bezahlt, funktionierte reibungslos. Für eine Mittagspause ist der etwas höher Preise Italiener auf jeden Fall zu empfehlen. Ich finde ihn vom Preis-Leistungs-Verhältnis her auch besser als Bruno, der sich ein paar Blocks weiter befindet.
Am vergangenen Samstag war ich mit einigen Kollegen im Viva Maria essen. Dieses befindet sich zwischen den U-Bahn Stationen Sendlinger Tor und Goetheplatz. Der Italiener verfügt über eine kleine Speisekarte, zudem gibt es wohl während der Woche verschiedene Tagesgerichte. Auf der rechten übersichtlichen Speisekarte finden sich verschiedene Pizzen und Pasta, dazu eine Auswahl an verschiedenen alkoholischen und nicht-alkoholfreien Getränken, die jedoch für Münchener Verhältnisse schon etwas teurer sind. An der Wand findet man übrigens eine riesige Tafel mit einer Art... mehr lesen
Viva Maria
Viva Maria€-€€€Restaurant, Bar, Trattoria089535015Rothmundstr. 5, 80337 München
3.5 stars -
"Riesenpizza" Ehemalige UserAm vergangenen Samstag war ich mit einigen Kollegen im Viva Maria essen. Dieses befindet sich zwischen den U-Bahn Stationen Sendlinger Tor und Goetheplatz. Der Italiener verfügt über eine kleine Speisekarte, zudem gibt es wohl während der Woche verschiedene Tagesgerichte. Auf der rechten übersichtlichen Speisekarte finden sich verschiedene Pizzen und Pasta, dazu eine Auswahl an verschiedenen alkoholischen und nicht-alkoholfreien Getränken, die jedoch für Münchener Verhältnisse schon etwas teurer sind. An der Wand findet man übrigens eine riesige Tafel mit einer Art
Ich suchte ein Café oder ähnliches für ein kurzes geschäftliches Treffen. Eine Bäckerei, nein, passt nicht, eine Eisdiele, auch nicht, Mäckes ganz falsch und da kam ich auf das Anton's. Eigentlich ein Restaurant mit angeschlossenem Hotel. Öffnungszeit bereit um 8:30 h, passt!
Als ich das Lokal betrat, kam bei mir ein Wow-Effekt hoch. Super schön (siehe Fotos), modern und hell. Nett und nicht aufdringlich dekoriert.
Ich bestellte zu erst "nur einen Cappuccino", was kein Problem war. Ein Blick auf das Frühstücksbuffet (ebenfalls Foto) verlockte, aber ich hatte gerade erst zu Hause gefrühstückt. Trotzdem musste ich wenigstens ein Croissant probieren. Keinesfalls trocken, lecker. Auch mein Gast war von der Restaurantion begeistert.
Nun eine richtige Bewertung abzugeben, bei Kaffee, Orangensaft und Croissant ist nicht gerade gut, aber ich möchte zu findest den von mir gemachten Eindruck bewerten, Service, Präsentation der Frühstücksartikel und alles sah richtig frisch aus. Verführerisch!
Achse, der Kaffee Anton ist richtig lecker! Steht auch zum Verkauf in drei verschiedenen Röstungen, hell, mittel, stark.
Ich suchte ein Café oder ähnliches für ein kurzes geschäftliches Treffen. Eine Bäckerei, nein, passt nicht, eine Eisdiele, auch nicht, Mäckes ganz falsch und da kam ich auf das Anton's. Eigentlich ein Restaurant mit angeschlossenem Hotel. Öffnungszeit bereit um 8:30 h, passt!
Als ich das Lokal betrat, kam bei mir ein Wow-Effekt hoch. Super schön (siehe Fotos), modern und hell. Nett und nicht aufdringlich dekoriert.
Ich bestellte zu erst "nur einen Cappuccino", was kein Problem war. Ein Blick auf das Frühstücksbuffet (ebenfalls... mehr lesen
4.5 stars -
"Richtig tolle Location mit eigenem Bier und eigenem Kaffee..." Ehemalige UserIch suchte ein Café oder ähnliches für ein kurzes geschäftliches Treffen. Eine Bäckerei, nein, passt nicht, eine Eisdiele, auch nicht, Mäckes ganz falsch und da kam ich auf das Anton's. Eigentlich ein Restaurant mit angeschlossenem Hotel. Öffnungszeit bereit um 8:30 h, passt!
Als ich das Lokal betrat, kam bei mir ein Wow-Effekt hoch. Super schön (siehe Fotos), modern und hell. Nett und nicht aufdringlich dekoriert.
Ich bestellte zu erst "nur einen Cappuccino", was kein Problem war. Ein Blick auf das Frühstücksbuffet (ebenfalls
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Wolfgang Becker ist Hotelier, Winzer und Sternekoch (** seit 2009) in einer Person und betreibt neben dem 2007 eröffneten Gourmetrestaurant auch weiterhin sein rustikal gestaltetes Weinhaus mit guter bodenständiger Landhausküche auf hohem Niveau.
Meine vorzeitige Tischreservierung per Mail wurde umgehend sehr professionell bestätigt, im Anhang die Wochenkarte mit einem täglich wechselnden Business-Lunch in drei Gängen mit Amuse Bouche und Brot & Butter zu 28,- € (auch für Donnerstag/Himmelfahrt). Die aktuelle Wochenkarte ist auf der Website unter Weinhaus/Speisekarte/mittags einsehbar.
Sehr positiv überrascht, strich ich im Geiste natürlich den kleinen Mittagssnack. Das Menü war genau mein Ding!
Thunfischtatar / Provenzalisches Gemüse
Kalbsfiletsaute / hausgemachte Tagliatelle / Waldpilze
Himbeer-Eclair / weißes Schokoladensorbet
Kaiserwetter, kurz nach 12.00 Uhr werden wir freundlich begrüßt und haben die Wahl zwischen einem Tisch im Weinhaus oder auf der angrenzenden Terrasse, natürlich entscheiden wir uns für einen Tisch im Freien, die erste Mahlzeit unter strahlend blauem Himmel in diesem Jahr, herrlich!
Die äußerst gepflegten Speisekarten sowie eine separate Weinkarte werden überreicht und ein weiteres Tagesgericht wird mündlich mit Preisangabe vorgetragen, ein Rumpsteak mit Portweinjus, Röstkartoffeln und Beilagensalat. Durstig bestellen wir die ersten Getränke, San Pellegrino 0,25 l (2,50 €), Erdinger a-frei (4,80 €) und eine Cola 0,2 l (2,50 €). Später zum Essen entscheide ich mich für einen trockenen Riesling vom Weingut Becker. Auf der Weinkarte findet sich aber auch eine sehr gute Auswahl anderer internationaler Weine.
Die Getränke werden schnell gebracht, gefolgt von einem kleinen Amuse Bouche, für jeden ein kleines Stückchen würziges Zwiebel-Speck-Gebäck, wenig später bekommen wir wunderbar frisches, hausgebackenes, dunkles Brot, schön knusprig mit wunderbar lockerer Krume, dazu ein Schälchen fruchtiges Olivenöl und ein kleines, halb geöffnetes Metallschächtelchen mit Salzflakes, die sich ganz prima auch zum Nachwürzen eignen, wie wir später feststellen können. Brot wird nochmals ohne Nachfrage nachgelegt, man muss aufpassen, sich nicht vorab satt zu essen, so gut schmeckt es uns.
Mein Mann entscheidet sich für das Rumpsteak (25,- €), Juniors Kalbschnitzel mit Salzkartoffeln und kleiner Gemüsebeillage steht so nicht auf der Karte und findet sich später mit sehr fairen 10,- € auf der Rechnung wieder.
Mein Menü ist klasse, der Wein auch. Der Thunfisch superfrisch und bestens mariniert, in Kombination mit dem mediterran gewürztem Gemüse und ein wenig angemachten Rucola einfach ein Genuss. Die Pasta auf den Punkt gegart, zartrosa Kalbsfilet, Waldpilze mit kräftigem Aroma, grüner Spargel und Zuckerschoten mit leichtem Biss, ich bin rundum zufrieden und pappsatt. Daher muss Junior nicht lange bitten und ich teile selbstverständlich mein Dessert. Unsere aufmerksame Servicedame bringt unaufgefordert vorab Löffel und Kuchengabel in doppelter Ausführung.
Das Dessert wunderschön angerichtet, Junior ist begeistert und lässt sich gerne die einzelnen Komponenten erklären und okay, ich probiere nur mal. Das Eclair ist mit einer nicht zu süßen hellen Creme gefüllt, obenauf drei mit Aprikosenmark gefüllte Himbeeren, das Sorbet ist mehr ein cremiges Eis, ein ganz leicht säuerliches Himbeermus und kleine hausgebackene Florentinerstückchen runden dieses gelungene Dessert ab.
Auch mit den Hauptgerichten sind die Herren zufrieden, das perfekt medium gebratene Rumpsteak hatte augenscheinlich sehr gute 250 g, konnte allerdings noch ein wenig Salz vertragen, schön reduzierte Jus, krosse Bratkartoffeln kann man ebenfalls.
Das Kalbsschnitzel wurde mit relativ groben Brotbröseln paniert, habe ich so noch nirgendwo gesehen. Ich durfte probieren, wunderbar zart und würzig, sogar die in Butter geschwenkten Salzkartoffeln wurden lobend erwähnt.
Die Einrichtung im Weinhaus haben wir nicht gesehen. Die tadellos gepflegten Toiletten befinden sich im direkt angrenzenden Hotelkomplex hinter der Rezeption. Hochwertiges Gartenmobiliar, auch Geschirr, Besteck, Gläser und Stoffservietten sind von gehobener Qualität.
Ein aufmerksamer und sehr professioneller Service hat uns begleitet, wir haben uns bestens umsorgt gefühlt, kommen mit Sicherheit gerne wieder und empfehlen allen Trier-Besuchern einen Abstecher nach Olewig jenseits des innerstädtischen Trubels.
Fotos gibt es keine, danach war mir heute nicht :-) .