Besucht am 14.07.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 22 EUR
Im Sommer zog es uns mal wieder nach Berlin. Unsere Wohnung befand sich im sogenannten „Schwaben-Kiez“, wie man den Prenzlauer Berg auch gerne bezeichnet. Hier ist die Auswahl an gastronomischen Einrichtungen nicht gerade gering. Selbst Rezensions-Eminenzen aus Bremen erwandern hier gerne den Gastrohügel und sorgen bei ihrer geneigten Leserschaft für Speichelfluss und Nachahmungsdrang. Egal ob spanisch-koreanische Fusionsküche oder moderne „Schulküche“ mit internationalen Akzenten – der Wortakrobat von der Weser hat hier schon einiges auf „Herz & Niere“ geprüft und sich auch nicht von durchgestylten Gazellen mit Detox-Smoothies die Avocado vom Chia-Brot nehmen lassen.
Letztere Spezies hätte er auch an jenem sonnigen Samstag im Juli in der baumbestandenen, angenehm schattigen Greifenhagener Straße beobachten können. In Inneren der bis auf den letzten Platz gefüllten „Zuckerfee“ strichen sich die auf vegan dressierten Hungerhaken den Soja-Joghurt aufs Bananenbrot. Der Servicemann mit Rauschebart und Zotteldutt vom Craftbierladen nebenan würde sagen: „Mädels, solange ihr eure Sneakers unter unsere Palettentische stellt, wird gegessen, was der Bioladen an veganen Schikanen für euch parat hält!“
Nun gut, wir saßen ja nicht drinnen, sondern versuchten es uns auf den sperrig-unbequemen Gartenstühlen, welche die wenigen Zweiertische vor dem Haus boten, einigermaßen gemütlich zu machen. Wir hatten nicht reserviert und dementsprechend Glück, dass wir noch einen der letzten freien Plätze ergattern konnten. Laut „Reiseratgeber“, den so viele gerne Englisch aussprechen, lag die „Fee“ ganz oben auf der Gunstliste der Ambitionsfrühstücker und Schoko-Enthusiasten. Denn, wie mich deren Homepage lapidar lehrte: „Schokolade macht glücklich!“.
In der Zuckerfee geizt man deshalb nicht mit Kakaoanteilen. Die „echte heiße Schokolade“ kommt auf stolze 77 Prozent. Leert man noch einen Espresso dazu, darf man das Ganze als „Schok-Mock“ genießen. Freunde des heißen Aufgussgetränks werden mit einer breitgefächerten Samova-Auswahl glas- oder kännchenweise zufrieden gestellt. Die bereits erwähnten Smoothies dürfen da nicht fehlen. Die Limonaden hören auf Namen wie Fritz oder Thomas Henry. Beim Bier gibt man sich gerne badisch, denn das Rothaus Tannenzäpfle aus dem Schwarzwald kann es scheinbar locker mit jeder Berliner Hopfenkaltschale aufnehmen.
Doch wer geht schon ins Café, um Bier zu trinken. Hier wird gefrühstückt, Basta! Hinter mir hing eine Schiefertafel, auf der eine ganz besondere Frühstücksempfehlung in Kreide gekritzelt stand. Das „Walking on Sunshine“ hatte als Exklusivvariante des Morgenbrots so einiges auf der Etagere liegen: ein kleines, mit Thymian-Zitronen-Frischkäse gefülltes Omelette, Linsensalat mit Nektarinen, Tonkabohnen-Panna-Cotta mit Kirsch-Limettensauce und andere „Schmankerl“ standen darauf gelistet. Für 15,50 Euro eine Herausforderung, die mir an diesem Morgen zu elaboriert erschien.
Stattdessen begnügte ich mich als kulinarischer Mannschaftsspieler ganz „Jogi-like“ und mit „högschder“ Konzentration mit einem Kännchen „Team-Spirit“ von Samova (4,90 Euro), einer mit Lemongras, Jatoba (Hülsenfrucht der Hymenaea) und Ginkgo verfeinerten Kräuter-Grüntee-Mischung. Den ließ ich am Platz erst einmal schön in seiner Glaskanne gar ziehen, ehe er mit Kandiszucker gesüßt aus dem kleinen dickwandigen Gläschen genossen wurde. Meine Begleitung hatte es mit einem intensiv zimtwürzig schmeckenden Chai Latte (3,30 Euro) zu tun, was die allgemeine Zufriedenheit über die Warmgetränke am Tisch komplettierte.
Das Frühstücksrennen machte das „Sugarplum fairy“ (9,60 Euro), das neben Pancakes mit warmen Heidelbeeren, Balsamico-Tomaten und frischem Obst auch eine Portion Rührei mit knusprigem Bacon beinhaltete. Etwas Toast und Butter befanden sich ebenfalls auf der hübsch bestückten Etagere, die wir uns als bekennende „Wenig-Frühstücker“ teilten. Gut, die Dame am Tisch kam um den Genuss eines Joghurts mit Obst und Nüssen nicht herum und bestellte sich den Vitalimbiss quasi als eine Art „Zereal-Additivum“.
Geschmacklich ließ das Gebotene nichts zu wünschen übrig. Besonders gefallen hat uns die Art und Weise, wie liebevoll die Etagere arrangiert war. Bei dem was da drauf lag, war es uns dann auch egal, dass diese aus Plastik gefertigt war. Das Obst lag kunstvoll zerlegt im ersten OG, während die noch warmen Pfannkuchen auf der Heidelbeerkontaktbörse fündig wurden. Über das Rührei wurde kleingehackter Schnittlauch gestreut. Zusammen mit dem salzig-krossen Speck und den geschmolzenen, mit Balsamico veredelten Cocktailtomaten war das eine runde Sache auf eckigem Porzellan.
Die „Zuckerfee“ ist eine empfehlenswerte Location für Leute, die gerne qualitativ hochwertig frühstücken. Der Geräuschpegel kann im Inneren des Cafés zuweilen recht hoch sein und gerade morgens den ein oder anderen noch vor sich hin dösenden „Spätstücker“ überfordern. Tags drauf saßen wir in der (bei TA) so gehypten „Krone – Kitchen & Coffee“ und hatten die Wahl zwischen Hakuna Matata Sandwich, Brotsalat und Porridge. Ach, wie glücklich macht doch Schokolade!
Im Sommer zog es uns mal wieder nach Berlin. Unsere Wohnung befand sich im sogenannten „Schwaben-Kiez“, wie man den Prenzlauer Berg auch gerne bezeichnet. Hier ist die Auswahl an gastronomischen Einrichtungen nicht gerade gering. Selbst Rezensions-Eminenzen aus Bremen erwandern hier gerne den Gastrohügel und sorgen bei ihrer geneigten Leserschaft für Speichelfluss und Nachahmungsdrang. Egal ob spanisch-koreanische Fusionsküche oder moderne „Schulküche“ mit internationalen Akzenten – der Wortakrobat von der Weser hat hier schon einiges auf „Herz & Niere“ geprüft und sich... mehr lesen
Zuckerfee Café und Confiserie
Zuckerfee Café und Confiserie€-€€€Cafe03052686144Greifenhagener Straße 15, 10437 Berlin
4.0 stars -
"Schickes, inhaberinnengeführtes Frühstückscafé, wo vieles noch selbstgemacht auf der Etagere landet" Ehemalige UserIm Sommer zog es uns mal wieder nach Berlin. Unsere Wohnung befand sich im sogenannten „Schwaben-Kiez“, wie man den Prenzlauer Berg auch gerne bezeichnet. Hier ist die Auswahl an gastronomischen Einrichtungen nicht gerade gering. Selbst Rezensions-Eminenzen aus Bremen erwandern hier gerne den Gastrohügel und sorgen bei ihrer geneigten Leserschaft für Speichelfluss und Nachahmungsdrang. Egal ob spanisch-koreanische Fusionsküche oder moderne „Schulküche“ mit internationalen Akzenten – der Wortakrobat von der Weser hat hier schon einiges auf „Herz & Niere“ geprüft und sich
Geschrieben am 09.09.2018 2018-09-09| Aktualisiert am
09.09.2018
Besucht am 07.09.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 204 EUR
Das Beckers passt in die List wie Faust aufs Auge. Diese hohe Konzentration von Studenten und Lehrern, die überwiegend mit dem Fahrrad unterwegs sind, schreit förmlich nach so einem Laden. Dass man nicht damit rechnen sollte, hier einen Parkplatz zu finden, versteht sich wohl von selbst. Der Eingang vor den Stufen
Barrierefreiheit ist hier nicht gegeben. Schon der Eingang weist sieben hohe Stufen zum Gastraum auf. Und auch hier gibt es zwei Ebenen. Ich kam gerade aus einer Sitzung eines Arbeitskreises für Barrierefreiheit. Da hat man noch das schallende Gelächter der Rollstuhlfahrer in den Ohren, das sie anstimmen, wenn ein Restaurant sagt, man trage sie schon herein. Ohne den Rollstuhl fühlen sich Schwerstbehinderte nackt, und so ein Teil wiegt ca. 150 kg.
Die Reservierung hatte ich online gemacht, und es klappte ausgezeichnet. 19:15 Uhr trafen wir per Taxi ein. Wenn man die Treppe erklommen hat, steuert man direkt ein Stehpult mit einer hauptamtlichen Begrüßerin an, ganz nach Art gehobener Gastronomie. Die junge Blonde in schwarzer Bluse mit semitransparenten Ärmeln und langer Bistroschürze begrüßte uns nett und zeigte uns zwei kleine Tische zur Auswahl. Das Servicepersonal ist einheitlich schwarz mit langer Schürze gekleidet.
Christian Becker kocht hier seit Anfang 2016. Früher wirkte er lange in einem unserer Sylt-Favoriten, dem Fährhaus Munkmarsch, und zum Schluss bei Norbert Schu in der Insel am Maschsee. Zuvor waren die Räumlichkeiten 15 Jahre Kaffeehaus, Weinbar, Bistro, das Reizz. Da ich hier aufgewachsen bin, meine ich mich zu erinnern, dass hier in grauer Vorzeit eine normal Bierkneipe war. Die Spuren einer solchen Einrichtung sind unverkennbar.
Wir nahmen also auf Holzstühlen mit runder Rückenlehne und hinreichend dickem Sitzpolster Platz. Die dunklen Holzimitattischplatten waren nackt, und Besteck lag in einer zur Tasche gefalteten hochwertigen Stoffserviette am Platz. Eine Kerze in einem farbigen Glas brannte, eine Dreier-Platte mit Fleur de Sel, gutem Olivenöl und einer Kräuter-Gewürz-Mischung und Teller für den Küchengruß komplettierten das Gedeck. Die recht unhandlichen Speisekarten kamen schnell und aufgeschlagen. Insgesamt finden hier ca. 130 Menschen Platz. Amuse-Zubehör und Nachwürzung
Unser nahezu obligatorischer Champagner war hier ein Feuillate (mögen wir gern), der in sehr hohen abgeeckten Gläsern und perfekt temperiert kam. Der Preis von 9,90 / 0,1 l ist sehr günstig. Unser Gerolsteiner medium wurde mit 6,50 Euro berechnet.
Ein großer Brotkorb wurde uns gebracht und schnell wieder entfernt und durch einen kleinen ersetzt. Darin waren vier Scheiben Gaues-Brot im Baguetteformat und zwei halbe Scheiben eines hinreichend frischen Korbgerster.
Den Küchengruß muss man sich also selbst basteln aus den drei oben erwähnten Glasnäpfen und dem Brot. Meine Frau vermisste etwas Frisches wie Quarkcreme o.ä.
Meine Frau wählte die geräucherte Forelle mit Saiblingskaviar (12.-) ohne Kaviar im Weckglas (blöde Sitte), ich das 130-Gramm-Tatar vom US-Beef (23.-). Als Hauptgericht wollten wir beide etwas von der BBQ-Karte, meine Frau das australische 180-Gramm-Rinderfilet (35.- nackt) mit Möhren (4.-) und Steakthouse-Fries (3,50), ich das 300-Gramm-Entrecote (39.- nackt) mit Caesars Salad (4.-) und Fries (3,50). Kurz nach dem Aufgeben der Bestellung kam die Nachricht, die Forelle sei aufgegessen. In Ermangelung einer genehmen Auswahl fragte meine Frau, ob sie einen einfachen Blattsalat ohne Tomaten, Pilze oder Paprika bekommen könne. Sie konnte. Wenige Minuten später wurde uns aber mitgeteilt, die von meiner Frau bestellte Forelle sei die letzte Portion gewesen, also doch lieferbar.
Die Weinkarte, die ich bei Rückgabe der Speisekarten erbeten hatte, musste ich anmahnen. Der Inhalt war dann allerdings sehr erfreulich. Mit Rücksicht auf die Tanninabneigung meiner Frau nahmen wir den Ursprung von Markus Schneider für schmale 29.- Euro. Ein stattlicher Servicemann mit im Nacken gebündelten Haaren brachte ihn mit ca. 16 Grad gut temperiert, öffnete ihn routiniert und berichtete von seinen positiven Erlebnissen beim Besuch des Weingutes vor einiger Zeit. Unser Rotwein
Die Forelle meiner Frau hatte grenzwertig viel Salz bekommen, war aber ansonsten harmonisch mit Dill, Kartoffelstroh, Kartoffelschaum und wohlschmeckend. Mein Tatar war perfekt. Übersehen hatte ich im Kleingedruckten, dass es mit Steakhouse-Fries serviert wird. Leider hatte ich mein MCP vergessen (damit kann man ca. 10% mehr essen, ohne dass es aus der Nase kommt). Denn die offenkundig hausgeschnitzten Pommes frites waren toll, knusprig außen und innen mit der Weichheit einer guten vorwiegend mehlig kochenden Kartoffel und zurückhaltend gesalzen. Aufgrund der hoch erhitzen Schale und ihrer beachtlichen Größe blieben sie bis auf den Boden heiß. Das Tatar war geschnitten, nicht gewolft, hatte die richtige Menge Fett, war gut in Form gepresst und nur mild gesalzen. Mittig auf dem Teller wurde es eingerahmt von sechs Häufchen mit Tuning-Zubehör. Schnittlauchröllchen, Zwiebelwürfelchen und Knoblauchraspeln verwendete ich gern. Das auf dem Hochplateau thronende Wachtelei war wachsweich im Inneren und steigerte das cremige Mundgefühl. Noch besser wäre hier freilich – wie bei Stern – das pasteurisierte Hühner-Roheigelb mit Haut gewesen. Meine Frau half beim Vertilgen der Fries, weil sie damit das Salz an ihrer Forelle etwas abmildern konnte. Der zweite Verdünner war der Rotwein, den meine Frau sich selbst nachschenkte. Einmalig an diesem Abend nahm ihr aber eine junge Servicedame die Flasche aus der Hand und schenkte bei mir nach. Tatar, Steakhouse-Fries
Beim Abräumen unserer leeren Teller wurden wir gefragt, ab wir eine Pause einlegen wollten. Wollten wir – wie immer – nicht. Der Lärmpegel war insgesamt recht hoch. Gerüche oder charakteristische Geräusche aus der Küche nahm ich nicht wahr.
Unsere Steaks erreichten uns sous vide erhitzt und über Holzkohle aufgeknuspert mit bei uns beiden erwünschtem Garungsgrad. Unsere Bestecke waren um je eine spitze Gabel und ein Laguiole-Steakmesser ergänzt worden. Die unbenutzen Suppenlöffel blieb bis zum Schluss auf dem Tisch. Bei meinem Steak musste ich tüchtig säbeln. Einem Vergleich mit den extrem scharfen Sabatiere bei Stern hielten die Laguiolemesser nicht stand. Es war auch keine der großen Schmieden zu erkennen. Mein kleiner Caesars Salad war exzellent klassisch abgeschmeckt. Am Parmesan war nicht gespart worden, so dass bei der Soße ein leicht mehliges Mundgefühl entstand. Die fettarmen Croutons blieben bis zum Schluss knusprig, das Sardellenaroma war nicht zu aufdringlich. Problematisch war die aufgrund meiner Unaufmerksamkeit bei der Tatarbestellung erneute große Portion der Steakhaus Fries. Ich
bewältigte sie nicht ganz, obwohl ich Steak und Fries mit etwas Fleur de Sel angereichert hatte. Entecote
Da das Beckers als Dessert auch Macarons von Lenôtre Paris für je 2,50 anbietet, nahmen wir die zur Verfügung stehende Auswahl aus sechs Sorten. Sie erreichten uns ganz puristisch im Kreis gelegt und schmeckten, wie sie schmecken sollen. Auf jeden Fall war dies ein Dessert, das unsere Mägen nicht überforderte, und eine originelle Besonderheit sind Original-Macarons immer. Meine Frau bestellte sich wieder ein weiteres Glas Champagner dazu.
Die Rechnung kam schnell und konnte problemlos am Tisch mit der EC-Karte beglichen werden. Als Trinkgeld legte ich 22 Euro dazu. Die Lenôtre-Macarons
Unser hoch gewachsener Servicemann verabschiedete sich mit Handschlag und äußerte den Wunsch, uns bald wieder zu sehen.
Das Beckers passt in die List wie Faust aufs Auge. Diese hohe Konzentration von Studenten und Lehrern, die überwiegend mit dem Fahrrad unterwegs sind, schreit förmlich nach so einem Laden. Dass man nicht damit rechnen sollte, hier einen Parkplatz zu finden, versteht sich wohl von selbst.
Barrierefreiheit ist hier nicht gegeben. Schon der Eingang weist sieben hohe Stufen zum Gastraum auf. Und auch hier gibt es zwei Ebenen. Ich kam gerade aus einer Sitzung eines Arbeitskreises für Barrierefreiheit. Da hat man... mehr lesen
3.5 stars -
"Hemdsärmelige gehobene Gastronomie" Ehemalige UserDas Beckers passt in die List wie Faust aufs Auge. Diese hohe Konzentration von Studenten und Lehrern, die überwiegend mit dem Fahrrad unterwegs sind, schreit förmlich nach so einem Laden. Dass man nicht damit rechnen sollte, hier einen Parkplatz zu finden, versteht sich wohl von selbst.
Barrierefreiheit ist hier nicht gegeben. Schon der Eingang weist sieben hohe Stufen zum Gastraum auf. Und auch hier gibt es zwei Ebenen. Ich kam gerade aus einer Sitzung eines Arbeitskreises für Barrierefreiheit. Da hat man
Geschrieben am 06.09.2018 2018-09-06| Aktualisiert am
06.09.2018
Besucht am 06.09.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 6 EUR
OK, eigentlich ist es überall in der Welt so, dass die Preise in Einkaufsstraßen hoch sind, aber meist ist die Qualität akzeptabel. Das was wir heute serviert bekommen haben ist überteuert und qualitativ sagen wir mal "nicht optimal".
Uns hat es wahnsinnig geärgert, dass wir für einen Cappuccino aus dem Automaten, das sieht man ganz deutlich auf dem Foto, sage und schreibe EUR 3,30 bezahlen muss.
Ich hätte ja nichts dagegen, wenn es um einen guten starken Kaffee mit aufgeschlagener Milch handelt, aber das was da kam, das geht gar nicht.
Achso, kaum den Kaffee bekommen, fragte die Bedienung "noch einen Wunsch, wenn nicht bitte EUR 6,60, ich habe jetzt Feierabend". Kassenbon oder Quittung, leider Fehlanzeige, sie war schnell in den Feierabend verschwunden.
OK, eigentlich ist es überall in der Welt so, dass die Preise in Einkaufsstraßen hoch sind, aber meist ist die Qualität akzeptabel. Das was wir heute serviert bekommen haben ist überteuert und qualitativ sagen wir mal "nicht optimal".
Uns hat es wahnsinnig geärgert, dass wir für einen Cappuccino aus dem Automaten, das sieht man ganz deutlich auf dem Foto, sage und schreibe EUR 3,30 bezahlen muss.
Ich hätte ja nichts dagegen, wenn es um einen guten starken Kaffee mit aufgeschlagener Milch handelt, aber das was da kam, das geht gar nicht.
Achso, kaum den Kaffee bekommen, fragte die Bedienung "noch einen Wunsch, wenn nicht bitte EUR 6,60, ich habe jetzt Feierabend". Kassenbon oder Quittung, leider Fehlanzeige, sie war schnell in den Feierabend verschwunden.
2.0 stars -
"Selber schuld, wenn man als Köln-Besucher hier einen sehr teuren Cappuccino aus dem Automaten bekommt...." Ehemalige UserOK, eigentlich ist es überall in der Welt so, dass die Preise in Einkaufsstraßen hoch sind, aber meist ist die Qualität akzeptabel. Das was wir heute serviert bekommen haben ist überteuert und qualitativ sagen wir mal "nicht optimal".
Uns hat es wahnsinnig geärgert, dass wir für einen Cappuccino aus dem Automaten, das sieht man ganz deutlich auf dem Foto, sage und schreibe EUR 3,30 bezahlen muss.
Ich hätte ja nichts dagegen, wenn es um einen guten starken Kaffee mit aufgeschlagener Milch handelt,
Besucht am 06.09.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 59 EUR
OK, Frotzelei zwischen den beiden Großstädten am Rhein und beide haben Vieles gemeinsam. Lokales Bier und gute Restaurants!
Unser "Lieblingsitaliener" ist ja leider von Solingen nach Köln gegangen und mittlerweile waren wir des öfteren im La Piazetta. Mein erster Besuch am Abend war wegen der hohen Lautstärke nicht so perfekt, daher sind wir nun mittags bzw. am frühen Abend hier gewesen und da ist es familiärer, deutlich ruhiger, aber immer gut besucht.
Fragt nach den Tagesgerichten, Tagliatelle mit Trüffel oder Spaghetti mit Vongole oder die hervorragende Kalbsleber alles super frisch und richtig lecker.
Auch der Hauswein, ob rot oder weiß mit EUR 4,90 für ein 0,2 l Glas ist empfehlenswert.
Fazit: wer Party ab 23 Uhr liebt, OK, der ist hier auch richtig, wer in Ruhe gutes Essen genießen möchte --> mittags oder am frühen Abend.
OK, Frotzelei zwischen den beiden Großstädten am Rhein und beide haben Vieles gemeinsam. Lokales Bier und gute Restaurants!
Unser "Lieblingsitaliener" ist ja leider von Solingen nach Köln gegangen und mittlerweile waren wir des öfteren im La Piazetta. Mein erster Besuch am Abend war wegen der hohen Lautstärke nicht so perfekt, daher sind wir nun mittags bzw. am frühen Abend hier gewesen und da ist es familiärer, deutlich ruhiger, aber immer gut besucht.
Fragt nach den Tagesgerichten, Tagliatelle mit Trüffel oder Spaghetti mit Vongole oder die hervorragende Kalbsleber alles super frisch und richtig lecker.
Auch der Hauswein, ob rot oder weiß mit EUR 4,90 für ein 0,2 l Glas ist empfehlenswert.
Fazit: wer Party ab 23 Uhr liebt, OK, der ist hier auch richtig, wer in Ruhe gutes Essen genießen möchte --> mittags oder am frühen Abend.
La Piazetta
La Piazetta€-€€€Restaurant0221 / 993 793 00Schaafenstr. 1, 50676 Köln
4.0 stars -
"Das gute Essen treibt einen Düsseldorfer immer wieder nach Köln ;-)" Ehemalige UserOK, Frotzelei zwischen den beiden Großstädten am Rhein und beide haben Vieles gemeinsam. Lokales Bier und gute Restaurants!
Unser "Lieblingsitaliener" ist ja leider von Solingen nach Köln gegangen und mittlerweile waren wir des öfteren im La Piazetta. Mein erster Besuch am Abend war wegen der hohen Lautstärke nicht so perfekt, daher sind wir nun mittags bzw. am frühen Abend hier gewesen und da ist es familiärer, deutlich ruhiger, aber immer gut besucht.
Fragt nach den Tagesgerichten, Tagliatelle mit Trüffel oder Spaghetti mit
Geschrieben am 02.09.2018 2018-09-02| Aktualisiert am
02.09.2018
Besucht am 16.08.2018Besuchszeit: Abendessen 12 Personen
Eine Pharmafirma mit einer ziemlich weltbewegenden Neuheit hatte ins Titus eingeladen. Als Referent hatte man den Chefkardiologen der Medizinischen Hochschule, Professor Bauersachs gewonnen. 14 Ärzte waren eingeladen und erinnert worden, acht sind gekommen. Unfair.
Herr Schafnitzel und Herr Lattwesen begrüßten die Ankommenden herzlich. Die beiden erledigten den Service über den ganzen Abend gewohnt souverän und korrekt.
Professor Bauersachs war im Dialog extrem angenehm und wusste auf jede Frage eine Antwort. Welch ein Unterschied zu den C4-Leuten in meiner Lehrzeit, die sich darin gefielen, ihren Zuhörern zu vermitteln, wie inkompetent und unfähig sie seien. Die Fortbildungstafel
Die Veranstaltung war für 18:00 Uhr angesetzt, begann um 18:20 Uhr und war so interessant, dass ich um 20:15 Uhr erstmals auf die Uhr sah.
Unser Gastgeber und Koch, Dieter Grubert, wird wohl angesichts unseres gnadenlosen Überziehens ein wenig ins Schwitzen geraten sein. Dinge zu servieren, die einen ausdauernd warm gehaltenen Zustand erkennen lassen, passen nicht zu seinem Perfektionsanspruch.
Auf jeden Fall konnte er so seine Klasse unter Beweis stellen. Als um 21:30 das Essen serviert wurde, schmeckte alles wie just in time zubereitet.
Fasziniert hat mich, dass er eine Hähnchenbrust auf den Tisch brachte, die nicht erkennbar rosa war, aber so schmeckte, ein Traum in Saftigkeit und Geschmack.
Beim Aperitif konnte man wählen zwischen Winzersekt und Raumland Trauben secco. Letzteren wählte ich, weil ich mit dem eigenen Auto gekommen war. Es ist schön, dass Herr Grubert immer diese hervorragende alkoholfrei Alternative anbietet. In dieser Hinsicht haben unsere Sylter Restaurants echten Nachholbedarf. Wenn man dort Secco sagt, denken sie nur an Prosecco.
Brot in ausgezeichneter Qualität, aufgeschlagen Butter und Kräuterdip wurden als Küchengruß um den auf der Tafel stehenden Beamer und die Notebooks platziert.
Als Vorspeise hatte Herr Grubert BBQ-Lachs (also länger marinierten und gegrillten Lachs) auf Zitronengras, einer milden Wasabi-Erbsen-Creme, Lauch und Fenchel ausgewählt. Die feine Wasabi-Schärfe wurde von der Süße der Erbsen gut abgepuffert. Weder Zitronengras, noch Fenchel waren zu aufdringlich, insgesamt eine sehr stimmige Komposition.
Den tollen Aggregatzustand der Maispoulardenbrust an Pfifferlingen auf Spitzkohl/Sellerie/Estragon hatte ich ja bereits gelobt. Kohl und Pfifferlinge waren ebenso perfekt gegart und schmeckten kräftig und typisch, ohne das zarte Hähnchen zu erdrücken. Maispoulardenbrust
Ebenso große Begeisterung rief da Dessert hervor, eine Schnitte aus einer Schmandtarte mit cremigem Toffee-Eis und mit frischen Heidelbeeren. Die Schmandtarte hatte nichts mit dem unsäglich stumpfen Käsekuchen zu tun, den man immer wieder aus deutschen Haushalten vorgesetzt bekommt. Unter der satt braunen Kruste fand man eine meisterlich cremige Schmandcreme die sich toll mit der Süße des Toffee-Eises verband. Die frische Säure der Heidelbeeren bildeten einen schönen Kontrapunkt. Schmandtarte
Zum Dessert gönnte ich mir noch 0,1 l des portugiesischen Rotweins, der im offenen Ausschank war.
Eine solch wertvolle Fortbildung mit einer ebenso schönen Gratisverköstigung ist ein echtes Highlight.
Eine Pharmafirma mit einer ziemlich weltbewegenden Neuheit hatte ins Titus eingeladen. Als Referent hatte man den Chefkardiologen der Medizinischen Hochschule, Professor Bauersachs gewonnen. 14 Ärzte waren eingeladen und erinnert worden, acht sind gekommen. Unfair.
Herr Schafnitzel und Herr Lattwesen begrüßten die Ankommenden herzlich. Die beiden erledigten den Service über den ganzen Abend gewohnt souverän und korrekt.
Professor Bauersachs war im Dialog extrem angenehm und wusste auf jede Frage eine Antwort. Welch ein Unterschied zu den C4-Leuten in meiner Lehrzeit, die sich darin... mehr lesen
4.5 stars -
"Fortbildung kann auch richtig schön sein" Ehemalige UserEine Pharmafirma mit einer ziemlich weltbewegenden Neuheit hatte ins Titus eingeladen. Als Referent hatte man den Chefkardiologen der Medizinischen Hochschule, Professor Bauersachs gewonnen. 14 Ärzte waren eingeladen und erinnert worden, acht sind gekommen. Unfair.
Herr Schafnitzel und Herr Lattwesen begrüßten die Ankommenden herzlich. Die beiden erledigten den Service über den ganzen Abend gewohnt souverän und korrekt.
Professor Bauersachs war im Dialog extrem angenehm und wusste auf jede Frage eine Antwort. Welch ein Unterschied zu den C4-Leuten in meiner Lehrzeit, die sich darin
Alles sehr gut abgeschmeckt und lecker. Besonders das Bifteki und die Vorspeisen. Sehr freundliches Personal, sehr gutes Ambiente, neue Einrichtung und überdachten Raucherraum.
Alles sehr gut abgeschmeckt und lecker. Besonders das Bifteki und die Vorspeisen. Sehr freundliches Personal, sehr gutes Ambiente, neue Einrichtung und überdachten Raucherraum.
Taverna Zum Griechen
Taverna Zum Griechen€-€€€Restaurant0410383700Feldstr. 46, 22880 Wedel
5.0 stars -
"Sehr leckeres Tzatziki, mit Knoblauch und Gurken" Ehemalige UserAlles sehr gut abgeschmeckt und lecker. Besonders das Bifteki und die Vorspeisen. Sehr freundliches Personal, sehr gutes Ambiente, neue Einrichtung und überdachten Raucherraum.
Geschrieben am 29.08.2018 2018-08-29| Aktualisiert am
29.08.2018
Besucht am 24.08.2018Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 235 EUR
Weit ab von jeder Touristen-Hochburg im Stadtteil Pempelfort. Man muss schon wissen, was hier ist, denn mal eben beim Spazierengehen das Restaurant finden - Fehlanzeige.
Fehlanzeige auch einen Parkplatz, ohne lange zu suchen, zu finden.
Von außen sehr unscheinbar und die Anzahl der Tische liegt bei ca. acht. Reservieren ist ein Muss.
Die Einrichtung ist schlicht, modern, ohne Schicke-Micki.
Ich habe kaum Fotos gemacht, da dies eine Einladung war und ich bitte um Verständnis.
Als wir die Portionen auf den Tellern am Nachbartisch gesehen haben, stand fest, dass wir erst einmal eine Hauptspeise bestellen und dann sehen, ob noch für ein Dessert Platz ist.
Bei den Steaks ist in der Speisekarte auch der maximale (empfohlene) Gargrad angegeben. Das Filet wird mit Maximum medium angeboten. Ich wählte das argentinische Rumpsteak mit 300 gr., welches bei EUR 25,-- liegt. Generell wird das Fleisch in einem Knoblauchöl mit Petersilie vor dem Grillen bestrichen/eingelegt. Da ich nicht so der Knoblauch-Freund bin wurde mein Wunsch "ohne Knoblauch" ohne Zögern erfüllt. Verfeinert habe ich mir das Steak mit einer Scheibe Gänseleber (wenn ich mich richtig erinnere zzgl. EUR 6,50). Als Beilagen gibt es verschiedene Kartoffelangebote und diverses Gemüse u. a. frischer Blattspinat. Wer es bei dem super Fleisch noch mit einer Sauce versuchen will, zahlreiche stehen zur Auswahl. Ich blieb bei dem Steak Natur. Es war absolut perfekt gebraten und das besondere war, dass kein blutiger Saft beim Scheiden des Fleisches herauslief. Zart, schmackhaft, einfach beste Qualität!
Auch meine Mitesser waren überzeugt. Allgemeines Urteil war, dass das Preis-/Leistungsverhältnis passt!
Es gibt eine gute Weinkarte und wir tranken einen Malbec, passend aus Argentinien, die Flasche knapp über EUR 30,--. Für deutsche Verhältnisse fair.
Naja, Dessert? Wie fast immer für mich in flüssiger Form mit einem Carlos Primera I und einem Espresso.
Die Bedienung ist super freundlich und aufmerksam. Auch das geht im Einklang mit dem Angebot.
Weit ab von jeder Touristen-Hochburg im Stadtteil Pempelfort. Man muss schon wissen, was hier ist, denn mal eben beim Spazierengehen das Restaurant finden - Fehlanzeige.
Fehlanzeige auch einen Parkplatz, ohne lange zu suchen, zu finden.
Von außen sehr unscheinbar und die Anzahl der Tische liegt bei ca. acht. Reservieren ist ein Muss.
Die Einrichtung ist schlicht, modern, ohne Schicke-Micki.
Ich habe kaum Fotos gemacht, da dies eine Einladung war und ich bitte um Verständnis.
Als wir die Portionen auf den Tellern am Nachbartisch gesehen haben,... mehr lesen
Steakhouse The Bull
Steakhouse The Bull€-€€€Restaurant, Steakhouse021126104401Taubenstraße 14, 40479 Düsseldorf
5.0 stars -
"Selten so gutes Fleisch gegessen - der Namenszusatz Steak-Expert stimmt!" Ehemalige UserWeit ab von jeder Touristen-Hochburg im Stadtteil Pempelfort. Man muss schon wissen, was hier ist, denn mal eben beim Spazierengehen das Restaurant finden - Fehlanzeige.
Fehlanzeige auch einen Parkplatz, ohne lange zu suchen, zu finden.
Von außen sehr unscheinbar und die Anzahl der Tische liegt bei ca. acht. Reservieren ist ein Muss.
Die Einrichtung ist schlicht, modern, ohne Schicke-Micki.
Ich habe kaum Fotos gemacht, da dies eine Einladung war und ich bitte um Verständnis.
Als wir die Portionen auf den Tellern am Nachbartisch gesehen haben,
Trotz der Vielzahl von Touristen ein angenehmer Platz für eine Pause.
Die Kuchentheke hat uns zum Verweilen eingeladen.
Trotz der Vielzahl von Touristen ein angenehmer Platz für eine Pause.
Konditorei Cafe im Schnoor
Konditorei Cafe im Schnoor€-€€€Cafe, Konditorei0421324532Marterburg 32, 28195 Bremen
4.0 stars -
"Guter Kaffee und guter Kuchen im Touristenviertel..." Ehemalige UserDie Kuchentheke hat uns zum Verweilen eingeladen.
Trotz der Vielzahl von Touristen ein angenehmer Platz für eine Pause.
Geschrieben am 27.08.2018 2018-08-27| Aktualisiert am
27.08.2018
Besucht am 23.08.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 106 EUR
Ein Stop-Over in Bremen, diesmal in Vahr. Meist suchen wir ein Restaurant in fußläufiger Umgebung zum Hotel, denn ein oder zwei Gläschen Wein möchte ich gerne zum Essen trinken. Leider gab es keine Bewertungen in GG für diesen Stadtteil und so wählten wir nach Begutachtung der Homepage, besser gesagt der Speisekarte, das Lokal aus.
Rein vorsorglich reservierte ich telefonisch einen Tisch für 19:30 h. Da aber das Wetter so perfekt war und wir beim Vorbeifahren gesehen haben, dass es eine schöne Terrasse gibt, sind wir bereits früher hingegangen um einen Tisch draußen zu erhalten.
Als wir kurz vor 19 Uhr eintrafen waren gerade mal drei Tisch belegt und eine Servicekraft zu sehen. Wir fragten uns, ob es eine gute Wahl war und um es vorweg zu nehmen, es war eine gute Wahl, denn in kürzester Zeit waren alle Tische im Außenbereich vergeben und auch innen füllte sich das Restaurant. Mit gleicher Geschwindigkeit stieg die Zahl der Servicekräfte deutlich an!
Wir bekamen also unseren Platz auf der Terrasse, Holztische, nett eingedeckt.
Neben der Standardspeisekarte erhielten wir noch ein "goldenes Blatt" mit speziellen Gerichten. Auf der Homepage heißt es Gourmetkarte.
Um die Karte in Ruhe studieren zu können bestellten wir erst einmal einen Aperitif. Rhabarber-Spritz (EUR 5,90) leicht, kalt und sehr süffig und einen Prosecco (EUR 3,90), ein trockener.
Als Vorspeise ein mal eine Currysuppe, beschrieben als "cremiges, fruchtiges Curry-Süppchen mit gebratener Hähnchenbrust und Shrimps" (EUR 7,90). Die Beschreibung ist perfekt. Absolut cremig, leicht süßlich. Guter Anfang für mich.
Meine bessere Hälfte entschied sich für "Ciabatta - Büffel - Serrano" (EUR 7,90), drei knusprige Scheiben Ciabatta mit Strauchtomaten, roten Zwiebeln, Rucola, mit Büffelmozzarella überbacken und on top sehr magerer Serranoschinken. Geschmacklich auch sehr gut, es passte genau, nur als Vorspeise eine zu große Portion (siehe auch Foto).
Das Fleisch ein Aushängeschild hier ist, bestellte ich von der goldenen Karte das argentinische Rumpsteak - medium - mit frischen Pfifferlingen, mediterranen Kartoffelecken und Rosmarin-Jus (EUR 28,90). Das Fleisch in zwei Teile geschnitten, so konnte man direkt den Gargrad sehen, serviert. Mediterrane Kartoffel-Ecken, schöne Bezeichnung, hätte man aber auch Rosmarin-Kartoffeln nennen können. Die Pfifferlinge ohne jedes Schnick-Schnack richtig gut, so wie ich es mir wünsche. Ebenfalls gut!
Meine Frau lachte die Geflügelleber an. Gewellte Bandnudeln mit einer perfekten Brandy-Pfeffer-Sauce, Speckstreifen, Pilzen, Äpfel und Lauchzwiebeln kamen dazu (EUR 12,90). Die Leber sehr zart und alles sehr stimmig im Geschmack. Nur zu viel. Also, zukünftig dann lieber auf die Vorspeise verzichten ;-)
Für ein Dessert hatten wir keinen Platz mehr im gut gefüllten Magen.
Der Espresso mit EUR 2,10 ist fair bepreist. Etwas enttäuscht war ich von der Himbeere aus dem Hause Studer. Kaum Aroma und relativ hart im Abgang.
Ach, da fällt mir noch der Wein ein: ein Grauburgunder von dem Weingut Markus Schneider (EUR 31,90), sehr passend zum Essen und den Außentemperaturen! Der "Plastikkühler" nicht gerade alltäglich!
Zum Schluß noch ein Wort zur Bedienung, die ausreichend vertreten war, immer ein Auge für den Gast hatte, unaufgefordert den Wein nachschenkte und ausgesprochen freundlich war.
Ein Stop-Over in Bremen, diesmal in Vahr. Meist suchen wir ein Restaurant in fußläufiger Umgebung zum Hotel, denn ein oder zwei Gläschen Wein möchte ich gerne zum Essen trinken. Leider gab es keine Bewertungen in GG für diesen Stadtteil und so wählten wir nach Begutachtung der Homepage, besser gesagt der Speisekarte, das Lokal aus.
Rein vorsorglich reservierte ich telefonisch einen Tisch für 19:30 h. Da aber das Wetter so perfekt war und wir beim Vorbeifahren gesehen haben, dass es eine schöne... mehr lesen
Restaurant & Bar Bestial
Restaurant & Bar Bestial€-€€€Restaurant, Bar042132285750Schwachhauser Heerstraße 280, 28359 Bremen
4.5 stars -
"Überzeugende Leistung in Qualität und Service!" Ehemalige UserEin Stop-Over in Bremen, diesmal in Vahr. Meist suchen wir ein Restaurant in fußläufiger Umgebung zum Hotel, denn ein oder zwei Gläschen Wein möchte ich gerne zum Essen trinken. Leider gab es keine Bewertungen in GG für diesen Stadtteil und so wählten wir nach Begutachtung der Homepage, besser gesagt der Speisekarte, das Lokal aus.
Rein vorsorglich reservierte ich telefonisch einen Tisch für 19:30 h. Da aber das Wetter so perfekt war und wir beim Vorbeifahren gesehen haben, dass es eine schöne
Quelle Rheinische Post vom 21.8.2018:
https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ratingen-hintergruende-zu-haus-einsturz-von-star-koch-noch-unklar_aid-29480563
CP Christian Penzhorn
CP Christian Penzhorn€-€€€Restaurant, Bar, Hotel, Catering49021023899970Konrad-Adenauer-Platz 29, 40885 Ratingen
stars -
"Derzeit geschlossen - Hintergründe zum Hauseinsturz noch unklar." Ehemalige UserQuelle Rheinische Post vom 21.8.2018:
https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/ratingen-hintergruende-zu-haus-einsturz-von-star-koch-noch-unklar_aid-29480563
Wenn Sie unsere Webseiten besuchen, kann Ihre Systemsoftware Informationen in Form von Cookies oder anderen Technologien von uns und unseren Partnern abrufen oder speichern, um z.B. die gewünschte Funktion der Website zu gewährleisten.
Datenschutz-Einstellungen
Hier können Sie festlegen, wie wir Ihre Daten verwenden dürfen. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionen zur Verfügung stehen.
Unbedingt erforderliche Technologien
Um Sicherheit gewährleisten, Missbrauch verhindern und Inhalte und Anzeigen technisch sowie unsere Services wie von Ihnen gewünscht bereitstellen zu können, sind folgende Technologien erforderlich.
Produkte oder Inhalte technisch bereitstellen
z.B. Session für Warenkorb, Favoriten, letzte Bestellungen ...
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie im internen Bereich an erforderlichen Stellen.
Google Anzeigen
z.B. die kostenlose Nutzung unserer Website ist nur mit Google Adsense Werbeanzeigen möglich.
Performance Cookies
Mithilfe dieser Cookies können wir Besuche und Traffic-Quellen zählen, damit wir die Leistung unserer Website messen und verbessern können. Sie geben uns Aufschluss darüber, welche Seiten beliebt und weniger beliebt sind und wie sich Besucher auf der Website bewegen.
Google Analytics
z.B. Erfassung der Seitenaufrufe, Verweildauer usw.
Google Tag Manager
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Facebook Pixel
z.B. Erfassen von Events (Warenkorb, Bestellprozess, Aktionen usw.)
Multimediale Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, die Funktionalität und individuelle Gestaltung zu verbessern, beispielsweise von integrierten Videos und virtuellen 360° Rundgängen. Ohne diese Cookies können einige oder alle dieser Funktionen nicht ordnungsgemäß funktionieren.
Youtube Videos
z.B. Integration von Youtube Videos über iFrame Technologie.
Google Maps
z.B. Integration von Google Maps Standorten über iFrame- / Javascript Technologie.
Google Maps 360° Rundgänge
z.B. Integration von Google Maps 360° Rundgängen per Javascript
Marketing Cookies
Diese Cookies ermöglichen es uns, auf die Benutzerinteressen abgestimmte Werbung einzublenden.
Letztere Spezies hätte er auch an jenem sonnigen Samstag im Juli in der baumbestandenen, angenehm schattigen Greifenhagener Straße beobachten können. In Inneren der bis auf den letzten Platz gefüllten „Zuckerfee“ strichen sich die auf vegan dressierten Hungerhaken den Soja-Joghurt aufs Bananenbrot. Der Servicemann mit Rauschebart und Zotteldutt vom Craftbierladen nebenan würde sagen: „Mädels, solange ihr eure Sneakers unter unsere Palettentische stellt, wird gegessen, was der Bioladen an veganen Schikanen für euch parat hält!“
Nun gut, wir saßen ja nicht drinnen, sondern versuchten es uns auf den sperrig-unbequemen Gartenstühlen, welche die wenigen Zweiertische vor dem Haus boten, einigermaßen gemütlich zu machen. Wir hatten nicht reserviert und dementsprechend Glück, dass wir noch einen der letzten freien Plätze ergattern konnten. Laut „Reiseratgeber“, den so viele gerne Englisch aussprechen, lag die „Fee“ ganz oben auf der Gunstliste der Ambitionsfrühstücker und Schoko-Enthusiasten. Denn, wie mich deren Homepage lapidar lehrte: „Schokolade macht glücklich!“.
In der Zuckerfee geizt man deshalb nicht mit Kakaoanteilen. Die „echte heiße Schokolade“ kommt auf stolze 77 Prozent. Leert man noch einen Espresso dazu, darf man das Ganze als „Schok-Mock“ genießen. Freunde des heißen Aufgussgetränks werden mit einer breitgefächerten Samova-Auswahl glas- oder kännchenweise zufrieden gestellt. Die bereits erwähnten Smoothies dürfen da nicht fehlen. Die Limonaden hören auf Namen wie Fritz oder Thomas Henry. Beim Bier gibt man sich gerne badisch, denn das Rothaus Tannenzäpfle aus dem Schwarzwald kann es scheinbar locker mit jeder Berliner Hopfenkaltschale aufnehmen.
Doch wer geht schon ins Café, um Bier zu trinken. Hier wird gefrühstückt, Basta! Hinter mir hing eine Schiefertafel, auf der eine ganz besondere Frühstücksempfehlung in Kreide gekritzelt stand. Das „Walking on Sunshine“ hatte als Exklusivvariante des Morgenbrots so einiges auf der Etagere liegen: ein kleines, mit Thymian-Zitronen-Frischkäse gefülltes Omelette, Linsensalat mit Nektarinen, Tonkabohnen-Panna-Cotta mit Kirsch-Limettensauce und andere „Schmankerl“ standen darauf gelistet. Für 15,50 Euro eine Herausforderung, die mir an diesem Morgen zu elaboriert erschien.
Stattdessen begnügte ich mich als kulinarischer Mannschaftsspieler ganz „Jogi-like“ und mit „högschder“ Konzentration mit einem Kännchen „Team-Spirit“ von Samova (4,90 Euro), einer mit Lemongras, Jatoba (Hülsenfrucht der Hymenaea) und Ginkgo verfeinerten Kräuter-Grüntee-Mischung. Den ließ ich am Platz erst einmal schön in seiner Glaskanne gar ziehen, ehe er mit Kandiszucker gesüßt aus dem kleinen dickwandigen Gläschen genossen wurde. Meine Begleitung hatte es mit einem intensiv zimtwürzig schmeckenden Chai Latte (3,30 Euro) zu tun, was die allgemeine Zufriedenheit über die Warmgetränke am Tisch komplettierte.
Das Frühstücksrennen machte das „Sugarplum fairy“ (9,60 Euro), das neben Pancakes mit warmen Heidelbeeren, Balsamico-Tomaten und frischem Obst auch eine Portion Rührei mit knusprigem Bacon beinhaltete. Etwas Toast und Butter befanden sich ebenfalls auf der hübsch bestückten Etagere, die wir uns als bekennende „Wenig-Frühstücker“ teilten. Gut, die Dame am Tisch kam um den Genuss eines Joghurts mit Obst und Nüssen nicht herum und bestellte sich den Vitalimbiss quasi als eine Art „Zereal-Additivum“.
Geschmacklich ließ das Gebotene nichts zu wünschen übrig. Besonders gefallen hat uns die Art und Weise, wie liebevoll die Etagere arrangiert war. Bei dem was da drauf lag, war es uns dann auch egal, dass diese aus Plastik gefertigt war. Das Obst lag kunstvoll zerlegt im ersten OG, während die noch warmen Pfannkuchen auf der Heidelbeerkontaktbörse fündig wurden. Über das Rührei wurde kleingehackter Schnittlauch gestreut. Zusammen mit dem salzig-krossen Speck und den geschmolzenen, mit Balsamico veredelten Cocktailtomaten war das eine runde Sache auf eckigem Porzellan.
Die „Zuckerfee“ ist eine empfehlenswerte Location für Leute, die gerne qualitativ hochwertig frühstücken. Der Geräuschpegel kann im Inneren des Cafés zuweilen recht hoch sein und gerade morgens den ein oder anderen noch vor sich hin dösenden „Spätstücker“ überfordern. Tags drauf saßen wir in der (bei TA) so gehypten „Krone – Kitchen & Coffee“ und hatten die Wahl zwischen Hakuna Matata Sandwich, Brotsalat und Porridge. Ach, wie glücklich macht doch Schokolade!