Geschrieben am 16.12.2018 2018-12-16| Aktualisiert am
16.12.2018
Besucht am 03.12.2018
Wir sind ja sehr oft in Berlin und genießen es sehr unser Frühstück ausgiebig ausserhalb des Hotels einzunehmen. Nun haben zwei unserer bisherigen Frühstückslokale (Brel und Nier) geschlossen und es galt, eine neue Lokalität zu finden. Durch Zufall kamen wir am Schwarzen Cafe vorbei und sahen eine umfangreiche Frühstückskarte.
Es ist ein Kultort und nach Aussagen noch genauso wie vor 25 Jahren. Eröffnet wurde es 1977. Und es ist ein „Cafe“ mit "OPEN 24 HOURS"
mit einer Ausnahme… dienstags geschlossen von 3h morgens -10h morgens!
Die Inneneinrichtung ist urig - mir gefällt so etwas - typisch Berlin!
Ich bin ja nicht der große Frühstücker. Das „französische Frühstück“, bestehend aus einem Milchkaffee, einem Croissant mit Butter und Marmelade kostet EUR 5,80 - komplett ausreichend für mich.
Dazu noch ein frisch gepresster Orangensaft zu EUR 3,60.
Frühstück „Tiffany“ besteht aus Brötchen, Vollkornbrot, Croissant und zwei Eiern im Glas sowie Käse und Schinken zu EUR 8,90. Der zusätzlich Tee kostet EUR 2,20.
Alles sehr nett hergerichtet, das Auge isst mit und zu m. E. fairen Preisen.
Wir sind ja sehr oft in Berlin und genießen es sehr unser Frühstück ausgiebig ausserhalb des Hotels einzunehmen. Nun haben zwei unserer bisherigen Frühstückslokale (Brel und Nier) geschlossen und es galt, eine neue Lokalität zu finden. Durch Zufall kamen wir am Schwarzen Cafe vorbei und sahen eine umfangreiche Frühstückskarte.
Es ist ein Kultort und nach Aussagen noch genauso wie vor 25 Jahren. Eröffnet wurde es 1977. Und es ist ein „Cafe“ mit "OPEN 24 HOURS"
mit einer Ausnahme… dienstags geschlossen von 3h morgens -10h... mehr lesen
Schwarzes Café
Schwarzes Café€-€€€Cafe0303138038Kantstraße 148, 10623 Berlin
3.5 stars -
"Kultort - Kult Cafe - vielseitiges Frühstück!!" Ehemalige UserWir sind ja sehr oft in Berlin und genießen es sehr unser Frühstück ausgiebig ausserhalb des Hotels einzunehmen. Nun haben zwei unserer bisherigen Frühstückslokale (Brel und Nier) geschlossen und es galt, eine neue Lokalität zu finden. Durch Zufall kamen wir am Schwarzen Cafe vorbei und sahen eine umfangreiche Frühstückskarte.
Es ist ein Kultort und nach Aussagen noch genauso wie vor 25 Jahren. Eröffnet wurde es 1977. Und es ist ein „Cafe“ mit "OPEN 24 HOURS"
mit einer Ausnahme… dienstags geschlossen von 3h morgens -10h
Besucht am 01.12.2018Besuchszeit: Abendessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 132 EUR
Nach dem wir am Nachmittag die eher enttäuschenden Seiten von Stendal erlebt hatten wurden wir vom Atrium sehr überrascht, dass wir nach zwei Wochen immer noch von diesem Besuch reden. Eine richtige Wohlfühloase in Stendal.
Einfach ist das Restaurant nicht zu finden, durch eine Art Toreinfahrt in den Hinterhof. Hier beginnt schon das "aha-Gefühl" den der kleine Weg von der Fußgängerzone durch den Innenhof zum Eingang ist bereits saisonal geschmückt und er Innenhof bietet im Sommer schöne Außenplätze.
Als wir ins Lokal gingen fanden wir ein komplett ausgebuchtes Restaurant vor. Eine sehr große Tafel (Weihnachtsfeier???) und einige kleinere Tische waren belegt. Unser Tisch, der auch nett eingedeckt war, gab uns ausreichend Platz. Insgesamt wirkt der Gastraum sehr einladend und man finde kleinere Dekos vor.
Die sehr, sehr freundliche Begrüßung eröffnete einen wunderschönen Abend, der uns lange in Erinnerung bleiben wird! Da wir ja vorher schon einen Cocktail zu uns genommen haben, bestellten wir erst einmal eine Flasche Pellegrino zu EUR 5,50 und schauten in die Speisekarte. Neben der Speisekarte wurden uns auch Tagesgerichte angeboten so z. B. Fettucine mit Trüffeln. Meine Bitte, dies als Vorspeise zu servieren war kein Problem und mit EUR 8,50 günstig.
Mein beiden mich begleitenden Frauen hatten auch einen Sonderwunsch und wollten sich eine Vorspeise teilen: Karamellisierter Ziegenkäse mit Roter Bete, Rucola,Pesto und Walnüssen zu EUR 7,50. Natürlich auch problemlos und wir staunten, als eine Vorspeise direkt auf zwei Tellern aufgeteilt und serviert wurde.
Die Hauptspeisen: zum einen Brust und Keule von der Landente mit Apfelrotkohl, gebratene Serviettenknödel und einer Cranberry-Rotwein-Sauce zu EUR 24,50. Die Ente war super zart und auf dem Punkt gebraten.
Zum anderen für mich gebratene Schweinefilets mit einer tollen Haselnuss-Cranberry-Kruste, Süßkartoffelpüree, Rosenkohl und einer Rotweinsauce. Optisch und geschmacklich super gut. Und dies für EUR 17,50!
Zum Essen tranken wir einen Primitivo, trocken zu EUR 25,—.
Den Abschluss machte die Lebkuchen-Crème Brûlée mit Pekannuss-Eiscreme zu EUR 4,50, welcehr in einer ganz besonderen Form serviert wurde:
und Cafè Affogato - der Espresso mit Bourbon-Vanille-Eiscreme zu EUR 3,50.
Mein „flüssiger Nachtisch“ bestand aus einem Espresso (EUR 2,00) und einer leckeren Himbeere (4 cl zu EUR 4,00!!).
Ich habe kaum detaillierte Beschreibungen zu den Gerichten geschrieben. Es war alles rund um passend, hervorragend abgestimmt und es gab nicht auszusetzen! Nach dem Bezahlen der Rechnung erfuhren wir, dass dieses Restaurant im Gault & Millau mit 13 vom 20 Punkten für "Brilliante Küche und Service" bewertet wurde und auch das Qualitätssiegel "Altmärker Kulinarium" wurde dem Atrium nach erfolgreicher Prüfung vergeben. Es steht für frische regionale Produkte.
Wir waren nicht nur vom Service und dem Essen begeistert, sondern auch von einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis! Hier werden wir mit 200%iger Sicherheit nochmals einkehren!
Nach dem wir am Nachmittag die eher enttäuschenden Seiten von Stendal erlebt hatten wurden wir vom Atrium sehr überrascht, dass wir nach zwei Wochen immer noch von diesem Besuch reden. Eine richtige Wohlfühloase in Stendal.
Einfach ist das Restaurant nicht zu finden, durch eine Art Toreinfahrt in den Hinterhof. Hier beginnt schon das "aha-Gefühl" den der kleine Weg von der Fußgängerzone durch den Innenhof zum Eingang ist bereits saisonal geschmückt und er Innenhof bietet im Sommer schöne Außenplätze.
Als wir ins Lokal... mehr lesen
Atrium - Das Restaurant
Atrium - Das Restaurant€-€€€Restaurant, Partyservice03931715402Breite Straße 17, 39576 Stendal
5.0 stars -
"Hier passte alles von der Dekoration, den Räumlichkeiten, dem Service über Speisen bis zum abschließenden Espresso" Ehemalige UserNach dem wir am Nachmittag die eher enttäuschenden Seiten von Stendal erlebt hatten wurden wir vom Atrium sehr überrascht, dass wir nach zwei Wochen immer noch von diesem Besuch reden. Eine richtige Wohlfühloase in Stendal.
Einfach ist das Restaurant nicht zu finden, durch eine Art Toreinfahrt in den Hinterhof. Hier beginnt schon das "aha-Gefühl" den der kleine Weg von der Fußgängerzone durch den Innenhof zum Eingang ist bereits saisonal geschmückt und er Innenhof bietet im Sommer schöne Außenplätze.
Als wir ins Lokal
Besucht am 01.12.20183 Personen
Rechnungsbetrag: 21 EUR
Also, Stendal eine kleine Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern und laut Wikipedia die größte Stadt sowie Verkehrsknotenpunkt in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Aber Wirtschaften, Restaurants oder Gaststätten….man muss sie suchen und vielleicht findet man auch was. Wir hatten im Restaurant Atrium einen Tisch reserviert (separate Bewertung) und wollten vorher noch einen Glühwein trinken, aber um 16:30 h, richtig halb fünf, baute man unter unseren Pappbechern (!) auf dem Stendaler Weihnachtsmarkt mit drei Buden, den Tresen ab. Also mussten wir zur Zeitüberbrückung etwas anderes suchen.
Wir fanden dann das Deja Vu, von außen mit dem Sky-Logo beleuchtet
und um diese Zeit nicht gerade überfüllt. Mangels Alternativen gingen wir hinein. Ja, und es stimmt, kleine Loungesessel und Tische zum Speisen. Das mit dem Chillen geht sicherlich auch hier.
Meine Frage, ob wir auch nur einen Cocktail trinken können, ohne zu speisen, wurde mit einem kurzen „klar doch!“ beantwortet. Eine nette Bedienung reichte uns die Getränkekarte, und wir bestellten Ladies Night Cocktail zu EUR 4,50 und Gin Tonic zu EUR 4,00. Wahnsinnig günstige Preise, die nicht zu Lasten des verwendeten Alkohols gehen. Deshalb auch noch eine zweite Runde! Übrigens Ladies Night Cocktail war der Oberbegriff für den Hugo und den Aperol Spritz.
Also, Stendal eine kleine Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern und laut Wikipedia die größte Stadt sowie Verkehrsknotenpunkt in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Aber Wirtschaften, Restaurants oder Gaststätten….man muss sie suchen und vielleicht findet man auch was. Wir hatten im Restaurant Atrium einen Tisch reserviert (separate Bewertung) und wollten vorher noch einen Glühwein trinken, aber um 16:30 h, richtig halb fünf, baute man unter unseren Pappbechern (!) auf dem Stendaler Weihnachtsmarkt mit drei Buden, den Tresen ab. Also mussten wir zur Zeitüberbrückung... mehr lesen
DÉJÀ VU
DÉJÀ VU€-€€€Restaurant, Loungebar03931714343Schadewachten 31, 39576 Stendal
3.0 stars -
"FOOD, LOUNGE UND CHILLEN - so steht es auf der Homepage!" Ehemalige User Also, Stendal eine kleine Stadt mit ca. 40.000 Einwohnern und laut Wikipedia die größte Stadt sowie Verkehrsknotenpunkt in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Aber Wirtschaften, Restaurants oder Gaststätten….man muss sie suchen und vielleicht findet man auch was. Wir hatten im Restaurant Atrium einen Tisch reserviert (separate Bewertung) und wollten vorher noch einen Glühwein trinken, aber um 16:30 h, richtig halb fünf, baute man unter unseren Pappbechern (!) auf dem Stendaler Weihnachtsmarkt mit drei Buden, den Tresen ab. Also mussten wir zur Zeitüberbrückung
Besucht am 30.11.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 118 EUR
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Es gibt viele Lokalitäten am Traveufer und dank Gastroguide fiel die Wahl auf das Yachtzimmer. Laut Internetseite ein „über die Stadtgrenzen bekanntes Restaurant“ und entsprechend frequentiert. Eine Woche vorher per Mail versucht einen Tisch zu reservieren….Fehlanzeige. Dann nochmals telefonisch nachgefragt, ob jemand abgesagt hat und nach einer wirklich sehr netten Konversation bekamen wir einen Tisch zugesagt, allerdings mit dem Hinweis, dass es evtl. eine kleine Wartezeit von ca. 15 Minuten geben könnte. Dies sollte doch kein Problem sein.
Nach dem Besuche des Weihnachtsmarktes und einem kühlen Wind um die Nase sind wir pünktlich im Restaurant eingetroffen und unser Tisch stand direkt zur Verfügung. Perfekt. Direkt erhielten wir die Speisekarten mit dem Hinweis, dass die aufmerksame Bedienung in ein paar Minuten wieder da ist.
Das Restaurant, sehr hell gehalten, vermittelt tatsächlich ein wenig den Eindruck einer Kajüte oder einem Yachtzimmer zu sitzen. Kurz nach 19:30 Uhr füllte sich das Restaurant schlagartig ohne dass sich bei der Bedienung irgendeine Hektik zeigte.
Angefangen haben wir mit einem Gläschen trockenen Sekt zu EUR 5,50. Wir nahmen uns die Zeit, die Speisekarte ausgiebig zu studieren.
Zwischenzeitlich kamen ein paar kleine Scheibchen Brot, etwas lustlos im Korb.
Nach dem „Studium“ bestellten wir die Büsumer Krabbensuppe mit einer Sahnehaube (EUR 8,00), welche wirklich den Namen KRABBENsuppe verdiente, denn es gab ausreichend davon. Geschmacklich auch sehr gut.
Das zweite Süppchen war die Steinpilzkraftbrühe mit gebratenen Pilzen (EUR 7,00). Ich konnte mir nur recht schwer gebratene Pilze in einer Suppe vorstellen, aber es passte gut. Gut gewürzt, lecker!
Zwischenzeitlich kam auch unser Wein, ein Badischer Grauburgunder 2016 vom Weingut Heger, die Flasche zu EUR 28,00. Passend zu unseren Speisen. Trocken, gute gekühlte Temperatur.
Bei den Hauptspeisen einmal Fisch und einmal Fleisch. PetraIO schwärmte vom Pannfisch also bestellte wir einmal den Lübecker Pannfisch (gebratenes Fischfilet) auf Speckbratkartoffeln mit Senfsauce und Karotten-Zucchinigemüse zu EUR 16,00. OK, der Pannfisch war gut, aber keine Sensation. Die Bratkartoffeln sehr knusprig und alles in allem guter Durchschnitt.
Ich wählte die Scheiben vom Rehrücken mit Preiselbeersauce, Pilzen, Rosenkohl und Kroketten anstelle der angebotenen Servietten-Knödel zu stolzen EUR 31,50. Ehrlich gesagt war ich ein wenig enttäuscht. Die Kroketten war sicherlich nicht hausgemacht, die Sauce hat etwas Hauch von Preiselbeeren, die Rehrückenstücke teilweise sehr gut gebraten, die dünneren Scheiben/Stücke etwas zu viel in der Pfanne gewesen. Der Rosenkohl war knackig und perfekt. Vielleicht sollte man im hohen Norden kein Wild bestellen. Aber meine Enttäuschung kam in erster Linie vom Preis-/Leistungsverhältnis für diese Speise.
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Es gibt viele Lokalitäten am Traveufer und dank Gastroguide fiel die Wahl auf das Yachtzimmer. Laut Internetseite ein „über die Stadtgrenzen bekanntes Restaurant“ und entsprechend frequentiert. Eine Woche vorher per Mail versucht einen Tisch zu reservieren….Fehlanzeige. Dann nochmals telefonisch nachgefragt, ob jemand abgesagt hat und nach einer wirklich sehr netten Konversation bekamen wir einen Tisch zugesagt, allerdings mit dem Hinweis, dass es evtl. eine kleine Wartezeit von ca.... mehr lesen
Restaurant Yachtzimmer
Restaurant Yachtzimmer€-€€€Restaurant045177282An der Obertrave 4, 23552 Lübeck
3.5 stars -
"Gut frequentiertes Restaurant direkt am Holstentor" Ehemalige UserWICHTIG: UM DIE FOTOS KOMPLETT IN GANZEN FORMAT ZU SEHEN --> BITTE ANKLICKEN!
Es gibt viele Lokalitäten am Traveufer und dank Gastroguide fiel die Wahl auf das Yachtzimmer. Laut Internetseite ein „über die Stadtgrenzen bekanntes Restaurant“ und entsprechend frequentiert. Eine Woche vorher per Mail versucht einen Tisch zu reservieren….Fehlanzeige. Dann nochmals telefonisch nachgefragt, ob jemand abgesagt hat und nach einer wirklich sehr netten Konversation bekamen wir einen Tisch zugesagt, allerdings mit dem Hinweis, dass es evtl. eine kleine Wartezeit von ca.
Besucht am 04.12.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 14 EUR
Da uns unser Reisebus an unserem dritten und letzten Tag in Leipzig erst um 16.30 Uhr abholen kam, konnten wir den Tag nochmal so richtig genießen. Nach dem wieder erstklassigen Frühstück im Hotel checkten wir schon kurz nach 10 Uhr aus, um auch noch der Leipziger Geschäftswelt unsere Aufwartung zu machen. Unser Reisegepäck wurde im Hotel deponiert und los ging‘s.
Nachdem wir so ziemlich sämtliche Kaufhäuser, Filialisten sowie Boutiquen der Innenstadt abgeklappert hatten und doch tatsächlich klamottenmäßig fündig wurden, kehrten wir in Hotelnähe in die Cafébar in der Reichsstraße ein. Zum einen wollten wir uns aufwärmen, zum anderen noch die letzten anderthalb Stunden bis zur Heimreise überbrücken.
In den drei Tagen sind wir schon ein paarmal an dieser Location vorbeigelaufen und haben sie uns vorgemerkt. Auch ein Blick auf deren Website war vielversprechend.
Ein paar hartgesottene Raucher saßen auf Bänken vor dem Café und wurden auch bedient. Wir wollten ins Warme, also rein in die gute Stube.
Zwei Stufen hoch, Tür auf, einen dicken Vorhand etwas zur Seite geschoben, und schon waren wir mittendrin. Unser Blick schweifte durch den Gastraum. Oh je, nichts frei. Jedoch ein Lichtblick, an einem 4er-Tisch wurde bezahlt. Währenddessen schauten wir uns schon mal die Kuchentheke an. Die Auswahl war nicht mehr so üppig. Doch in einer Vitrine standen noch eine nicht angeschnittene Mandarinen-Schmand-Torte sowie ein unversehrter Mohn-Käse-Kuchen. Genau das Richtige für uns.
Mittlerweile war der Bezahlvorgang an dem ins Auge gefassten Tisch erledigt und wir kaperten den Tisch, während die freundliche Bedienung die Utensilien der Vorgänger wegräumte und den Tisch noch von den Krümeln der Vorgänger mit einem Wischtuch befreite. Dabei vergaß sie nicht, uns freundlich zu begrüßen, um sich direkt danach zu entfernen. Auf dem Tisch standen etliche Aufsteller bzw. lagen Karten der Angebote. Wir schauten mal kurz rein, aber unsere Wahl war ja schon vorher getroffen.
Mohn-Käse-Kuchen
den Mohn-Käse-Kuchen für mich. Dazu je einen großen Cappuccino. Dies gaben wir der freundlichen Dame kund, und es dauerte nicht lange bis die Bestellung serviert wurde. Ein freundliches Guten Appetit kam aus ihrem Munde. Danach schaute sie immer mal wieder bei uns vorbei, ob es schmeckt, ob alles recht sein oder ob wir noch einen Wunsch hätten. Trotz des vollen Hauses agierten die Servicekräfte freundlich, stressfrei und kompetent. Unserem Bezahlwusch wurde zügig nachgekommen. Die einzelnen Komponenten in ein Handgerät getippt, das aber keinen Bon auswarf.
Die frischen Torten- bzw. Kuchenstücke (je 3,- €) waren von ausgezeichneter Qualität. Der Cappuccino (je 4,20 €) schön heiß, wie er sein soll. Das PLV erstklassig. Touri-Abzocke nicht ansatzweise erkennbar. Da gibt man gerne ein gutes Trinkgeld.
Das Ambiente gefiel uns ganz gut. Eine detaillierte Beschreibung erspare ich mir. Die Gästeschar bestand überwiegend aus ein paar Studenten oder einheimischen jungen Müttern mit Kleinkindern, aber auch betagten Gästen. Ein paar Touristen sind wohl wie wir auch dort eingekehrt. Ich denke aber mal, dass das Central, da in einer Seitenstraße gelegen, von Touristen kaum wahrgenommen wird.
Fazit:
Während unsere Aufenthaltes mussten immer mal wieder neu eintretende Gäste kehrt Marsch machen, da nicht ein Stuhl oder Sessel mehr frei war. Dies ist ein Beleg dafür, dass hier Qualität geboten wird und eine angenehme Atmosphäre einen umgibt.
Da uns unser Reisebus an unserem dritten und letzten Tag in Leipzig erst um 16.30 Uhr abholen kam, konnten wir den Tag nochmal so richtig genießen. Nach dem wieder erstklassigen Frühstück im Hotel checkten wir schon kurz nach 10 Uhr aus, um auch noch der Leipziger Geschäftswelt unsere Aufwartung zu machen. Unser Reisegepäck wurde im Hotel deponiert und los ging‘s.
Nachdem wir so ziemlich sämtliche Kaufhäuser, Filialisten sowie Boutiquen der Innenstadt abgeklappert hatten und doch tatsächlich klamottenmäßig fündig wurden, kehrten... mehr lesen
Central | Restaurant & Cafébar
Central | Restaurant & Cafébar€-€€€Restaurant, Cafebar03411492370Reichsstraße 2, 04109 Leipzig
4.0 stars -
"Zu empfehlende Cafébar mit Restaurant, etwas abseits vom Touristenstrom!" Ehemalige UserDa uns unser Reisebus an unserem dritten und letzten Tag in Leipzig erst um 16.30 Uhr abholen kam, konnten wir den Tag nochmal so richtig genießen. Nach dem wieder erstklassigen Frühstück im Hotel checkten wir schon kurz nach 10 Uhr aus, um auch noch der Leipziger Geschäftswelt unsere Aufwartung zu machen. Unser Reisegepäck wurde im Hotel deponiert und los ging‘s.
Nachdem wir so ziemlich sämtliche Kaufhäuser, Filialisten sowie Boutiquen der Innenstadt abgeklappert hatten und doch tatsächlich klamottenmäßig fündig wurden, kehrten
Geschrieben am 10.12.2018 2018-12-10| Aktualisiert am
10.12.2018
Besucht am 03.12.2018Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Zweiter Tag unseres Leipzig-Besuchs. Nach einem opulenten Frühstück in unserem Hotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Nikolai-Kirche. Deutsche Geschichte über die Ereignisse vor der Wende bis kurz nach der Wende war äußerst interessant auf etlichen großen Tafeln zu lesen. Wir hielten wir uns deshalb fast eine ganze Stunde im Kirchengebäude auf. Danach machten wir uns auf den Weg zum Leipziger Hauptbahnhof, der mit seinen vielen Geschäften über mehrere Etagen durch verschiedene Eingänge zu betreten ist. Das muss man mal gesehen haben. Da hat der Soli was wirklich Feines vollbracht. Man kann sich aber auch ganz leicht verlaufen. Als wir wieder auf dem richtigen Weg waren, ging es zu Fuß schnurstracks zu Auerbachs Keller in der Mädler-Passage. Christbaum am Ende der Passage
Nachdem wir uns am Sonntagabend auf dem Weihnachtsmarkt gestärkt hatten, sollte heute eine Einkehr in Leipzigs berühmtester Lokalität unseren Hunger stillen. Ein Besuch in Leipzigs berühmtester Lokalität hatten wir uns schon zu Hause vorgenommen, wohl wissend, dass der Auerbachs Keller eine reine Touristenattraktion ist. Das kann man schon auf der umfangreichen Website des Restaurants lesen.
Entsprechend einer amerikanischen Studie rangiert Auerbachs Keller unter den 10 bekanntesten Gaststätten der Welt derzeit auf Rang 5 nach:
1. Münchner Hofbräuhaus (schon mehrmals dort eingekehrt)
2. Caesar‘s Palace in Las Vegas (1996 in einer Siegfried und Roy-Show gewesen)
3. Café Sacher in Wien (auch schon konsultiert und die Sachertorte genossen)
4. Hard Rock Café, L. A. (1996 betreten am 1. Tag einer 4-wöchigen USA-Rundreise mit einem Mietwagen)
5. Auerbachs Keller Leipzig (durfte deshalb nicht fehlen, wenn man schon mal in Leipzig ist)
Goethe war hier, weil man schon lange vor seiner Zeit zu sagen pflegte: „Wer nach Leipzig zur Messe gereist, ohne auf Auerbachs Hof zu gehen, der schweige still, denn das beweist: Er hat Leipzig nicht gesehn.“ Die beiden Herren bewachen den Eingang
Reserviert hatten wir nicht, brauchten wir auch nicht, denn als wir um 15.30 Uhr ins Restaurant gingen, waren noch nicht oder nicht mehr viele Gäste anwesend. Der Keller hat durchgehend von 11 Uhr bis 21 geöffnet.
Eine resolute weibliche Servicekraft empfing uns nach dem Betreten des Kellers und fragte freundlich nach einer Reservierung. Wir verneinten. Sie führte uns daraufhin wortlos an einen kleinen Tisch, direkt vor einer Nische, der mit vier Stühlen umrahmt war, aber für zwei Personen gerade noch ausreichend schien. Nische hinter unserem Tisch heißt Studierzimmer
Sie wartete bis wir unsere Jacken ausgezogen hatten und fragte direkt nach unseren Getränkewünschen. Das war uns dann doch zu schnell, und ich äußerte den Wunsch nach einer Karte. Sie nickte kurz und entschwand. Nach einer längeren Wartezeit kam dann ein Kellner an unseren Tisch und brachte uns Speisen- sowie Getränkekarte. Er wartete an unserem Tisch, bis wir uns für die Getränke entschieden hatten. Irgendwie wirkte er gelangweilt und leicht mürrisch, als er dann unsere Bestellung von je einem Paulaner Hefeweizen hell aufnahm. Diese schlug mit je 4,80 € zu Buche.
Nachdem er sich entfernte, widmeten wir uns der Speisekarte. Als er dann wiederum nach geraumer Zeit unsere beiden Biere top eingeschenkt und gekühlt servierte, fragte er in jetzt überraschend freundlicher Art nach unseren Essenswünschen. Unser Hunger war um diese Uhrzeit noch nicht sehr groß. So wählten wir beide die Rehmedaillons (160 g) vom Rehrücken mit Kartoffelgratin und Gemüse (26,20 €). Er fragte nach unserem gewünschten Gargrad. Wir wünschten uns beide medium. Nach angenehmer Wartezeit wurden die beiden Gerichte von ihm serviert und uns einen guten Appetit gewünscht. Zwischendurch schaute er immer mal wieder an unserem Tisch vorbei und fragte nach, ob alles recht sei.
Die 160 g verteilten sich auf zwei kleine Medaillons. Der Gargrad war perfekt getroffen. Das gut gewürzte Fleisch ließ sich gut schneiden und auch kauen. Das Gemüse in Form von Brokkoli, Rosenkohl sowie Champignons war bissfest. Die Rotweinsauce schmeckte gut dazu. Einzig das Kartoffelgratin gab Anlass zu einer Kritik unsererseits, da dieser viel zu helle Batzen auch noch ziemlich roh wirkte. Beim Abräumen der Teller und der Frage, ob es denn geschmeckt hat, gab ich ihm zu verstehen, dass die Küche bei Kartoffelgratin noch etwas üben muss. Ansonsten hat alles geschmeckt. Ich bekam ein „der eine Gast will es hell, der andere Gast dunkler, das ist das Problem“, von ihm entgegnet. Leider ist das Kartoffelgratin auf dem Foto nicht zu sehen. Rehmedaillons vom Rücken
Während wir speisten und danach noch gemütlich unsere Hefeweizen austranken, wuselten die immer zahlreicher zu sehenden Servicekräfte durch die Räumlichkeit und stellten diverse Tische zusammen, damit die eingegangenen Reservierungen für den Abend problemlos gemeistert werden. So orderten wir dann auch die Rechnung, die aus einem ordentlichen Kassenbon bestand.
Das Kellergewölbe wurde von der geschätzten Kollegin Lavandula schon ausführlich beschrieben, so dass ich mir diese Arbeit schenke.
Das Ambiente strahlte trotz aufkommender Hektik beim Personal eine gewisse ruhige Atmosphäre aus. Von einem Lärmpegel meilenweit entfernt, an der Sauberkeit gab es nichts zu bemängeln.
Mein Fazit:
Wie der Zufall es will, konnten wir mit dem Besuch des Auerbach Kellers damit die Einkehr in den laut Auerbach Website fünf bekanntesten Restaurants weltweit zu den Akten legen. Bei den weltweit besten Restaurants wird Auerbachs Keller wohl nicht unter den ersten fünftausend auftauchen.
Unser Aufenthalt war jetzt nicht was Besonderes, das Essen, den Service, das Ambiente usw. betreffend, aber das Gefühl im fünftbekanntesten Restaurant der Welt gesessen und gespeist zu heben, überwog dann doch den insgesamt durchschnittlichen Eindruck.
Zweiter Tag unseres Leipzig-Besuchs. Nach einem opulenten Frühstück in unserem Hotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Nikolai-Kirche. Deutsche Geschichte über die Ereignisse vor der Wende bis kurz nach der Wende war äußerst interessant auf etlichen großen Tafeln zu lesen. Wir hielten wir uns deshalb fast eine ganze Stunde im Kirchengebäude auf. Danach machten wir uns auf den Weg zum Leipziger Hauptbahnhof, der mit seinen vielen Geschäften über mehrere Etagen durch verschiedene Eingänge zu betreten ist. Das... mehr lesen
Auerbachs Keller · Restaurant Großer Keller
Auerbachs Keller · Restaurant Großer Keller€-€€€Restaurant0341216100Grimmaische Straße 2-4, 04109 Leipzig
3.5 stars -
"Erwartungen im Vorfeld einigermaßen erfüllt, mehr aber nicht!" Ehemalige UserZweiter Tag unseres Leipzig-Besuchs. Nach einem opulenten Frühstück in unserem Hotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Nikolai-Kirche. Deutsche Geschichte über die Ereignisse vor der Wende bis kurz nach der Wende war äußerst interessant auf etlichen großen Tafeln zu lesen. Wir hielten wir uns deshalb fast eine ganze Stunde im Kirchengebäude auf. Danach machten wir uns auf den Weg zum Leipziger Hauptbahnhof, der mit seinen vielen Geschäften über mehrere Etagen durch verschiedene Eingänge zu betreten ist. Das
Besucht am 17.11.2018Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 58 EUR
Wohl dem, der nach einer winterlichen Wanderung (auf das Weinbiet) die Gastlichkeit Gimmeldingens beim „Winzer“ genießen darf. Diesmal war es nämlich nicht der Gimmeldinger Steinbruch, der uns in den oberhalb Neustadts gelegenen Ortsteil mit den vielen Mandelbäumen lockte. Das Outdoorklettern macht gerade Winterpause und so behilft man sich mit weniger vertikalen Naturerlebnissen. Wandern am Haardtrand bzw. im Pfälzerwald ist da immer eine beliebte Alternative, die nicht minder hungrig macht. Wie gut, dass wir an jenem Samstagabend einen Tisch in der heimeligen Gastwirtschaft im Ortskern des Weinörtchens reserviert hatten.
Schon von außen heißt einem die wohlig beleuchtete Gaststube aufs herzlichste willkommen. Noch schnell ein Blick in den Schaukasten mit den Speiseangeboten und dann an paar Meter an rustikalen Fassböden vorbei ins Innere des behaglich eingerichteten Weinlokals. Das Interieur hat sich seit meinem letzten Besuch im Sommer vor zwei Jahren nicht verändert. Der alte Kachelofen, das viele dunkle Holz an Decke und Wänden, die massiven Holzstühle mit ausgesägtem Loch (in Herz- oder Weinglasform) in der Rückenlehne und die holzverkleidete Sitznische gehören noch genauso zum Inventar wie Chefkoch Stefan Braun. Nach wie vor setzt dieser bei der Ausgestaltung des Raumes weniger auf Weinstubenfolklore, sondern auf schlichte Eleganz, was dem Innenleben des „Winzers“ gut steht. Der gute Wolfram S. hätte zu Lebzeiten wohl von solider Bürgerlichkeit ohne Schwäche fürs Modernistische gesprochen.
Früher führte Stefan Braun zusammen mit seiner Frau Helga die „Brezel“ im Zentrum von Neustadt und machte sich schon zu dieser Zeit mit ideenreicher Frischeküche einen Namen. Seit September 2009 betreibt er den Gimmeldinger Winzer und auch hier bleibt er seinem Stil treu. Neben ehrlicher Regionalkost, wie sie pfalzübergreifend in vielen Weinstuben serviert wird, bietet Braun herzhaft Gutbürgerliches, nicht selten mit elsässischen Akzenten. Von seiner Liebe zum Nachbarn zeugen Quiche, Schnecken, Baeckeoffe und Woigugelhupf.
Seine Frau Helga vermissten wir an jenem Novemberabend. Statt ihrer wurde der Service von zwei jungen Mädchen geschmissen. Beide redlich bemüht, um ihre Sache möglichst gut zu machen. Was sie an Professionalität vermissen ließen, machten sie mit jugendlichem Charme locker wett und so fühlten wir uns von den jederzeit freundlich agierenden Mädels gut umsorgt, wenngleich es auch manchmal etwas dauerte, bis wir eine der beiden zu Gesicht bekamen.
Wir waren recht früh dran und wurden zu unserem Tisch am Ende des Gastraums geführt. Von dort beobachtete ich, wie sich dieser nach und nach füllte. Als wir zweieinhalb Stunden später den Winzer wieder verließen, waren noch nahezu alle Tische (manche auch mit größeren Gruppen) belegt.
Die Beschaffenheit der Speisenkarte hätte gar nicht „oldschooler“ ausfallen können, steckten doch die bedruckten Listen in wenig kultiviert wirkenden Klarsichthüllen. Die Zweckmäßigkeit heiligte eben die Mittel. Gleich auf Seite 1 lockte ein übersichtliches Aperitifangebot mit Sherry, Campari, Ricard und Co zu Preisen, die den Appetit nicht verdarben. Das Glas Riesling Sekt vom Weingut August Ziegler aus Maikammer war für erfreuliche 4,50 Euro zu haben. Das Bier stammte von der 1846 in Ludwigshafen-Oggersheim gegründeten Privatbrauerei Gebr. Mayer. Ein Familienbetrieb, der sich heute „Mayer’s Brauwerk“ nennt und als mittlerweile in der fünften Generation geführter Hort handwerklich hergestellter Hopfenkaltschalen die älteste Braustätte der Pfalz darstellt.
Selbstverständlich stand bei der Getränkeauswahl das umfangreiche Weinangebot im Vordergrund. Wir sind schließlich hier in Gimmeldingen, wo so wohlklingende Großlagen wie Meerspinne und Mandelgarten zum Stolz der Mittelhaardt gehören. Stolleis, Ziegler, Steigelmann – dem Kenner durchaus bekannte Namen, deren Kreszenzen auch viertelweise für um die 5 Euro offen ausgeschenkt wurden.
Gegen den Durst behalf man sich mit einer Flasche Mineralwasser für zurückhaltende 2,90 Euro. Mayer‘s Kellerbier kam frisch vom Fass, also warum nicht mal antesten? Bier in Gimmeldingen – klang irgendwie antizyklisch, schmeckte aber richtig gut. Die 0,3l-Abfüllung stand später mit 3,80 Euro auf der Rechnung. Soweit galten unsere durstigen Seelen als gesättigt, aber auch die hungrigen sollten mit Gutem gefüllt werden.
Wir wollten uns ja nicht nur den Mund „amüsieren“, sondern hatten von der Wanderung richtig Hunger mitgebracht. Gleich bei der ersten Seite mit den Tagesempfehlungen (jeweils vier Vor- und Hauptspeisen plus ein Deesert) blieb ich hängen. Bauerngans, Grünkohlknödel, Wildschweinsaumagen und Elsässer Baeckeoffe versprachen deftige Winterkost. Doch auch das Standardrepertoire klang appetitanregend. Knusprig gebackene, pikante Pulled-Pork-Kroketten, Saumagencarpaccio, französische Zwiebelsuppe und jede Menge auf Sauerkraut gebettete Pfalz-Classics (Flääschknepp, Broodworscht, Saumaache unn nadierlich Läwwerkneedel) waren zu zivilen Preisen erhältlich.
Für gutbürgerlich gesinnte Carnivoren standen Wiener Schnitzel, argentinisches Rumpsteak, Winzersteak vom Schweinenacken und Schweinerückensteak mit Spätzle und Pfefferrahmsauce bereit. Mit 17,90 Euro markierte der entweder von Kräuterbutter oder Röstzwiebeln begleitete Fleischhappen aus Südamerika (inkl. Bratkartoffeln) die preisliche Obergrenze. Selbst das in der Butterpfanne gebratene Kalbsschnitzel kam mit Pommes frites und Salat nicht über lobenswerte 17,50 Euro hinaus.
Auf Nachfrage hin wurde die wahre Identität der „Rahmsuppe des Tages“ (5 Euro) geklärt. Um das feine Kartoffelcrèmesüppchen mit Einlage kam ich nicht herum. Aber auf den Feldsalat mit Kracherle und ausgelassenem Speck, Kirschtomaten und Wachtelei (7,90 Euro) wollte ich auch nicht verzichten. Also habe ich ganz locker nach Art und Weise meines Bremer Mentors zwei Vorspeisen bestellt. Man gönnt sich ja sonst nicht gerade viel. Meine nicht ganz so gierige Begleitung begnügte sich mit dem hausgebeizten Lachs an Kräutersauce und bunten Blattsalaten (11,50 Euro) vorweg.
Der in einem anderen Forum als „Elsassinator“ gefürchtete Schreiber dieser Zeilen outet sich hier mal als getreuer Verehrer der herzhaften bürgerlich-elsässischen Rustikalküche. Genau wie beim Pfälzer Pendant wird auch bei ihr getreu dem Motto „Im Einfachen liegt die Raffinesse“ aufgetischt. Schön, dass sich Küchenchef Stefan Braun dies zu Eigen macht und mit einigen typischen Spezialitäten aus der Nachbarregion aufwartet. So ein Elsässer Baeckeoffe, der stundenlang in einer traditionellen Steingutterrine gegart wird, ist schon eine besonders köstliche Deftigkeit, die einem in der Pfalz nicht so oft serviert wird.
Das nach dem Backofen des örtlichen Bäckers („Bäckerofen“) benannte Gericht, bei dem die weibliche Landbevölkerung mit ihren mit Fleisch, Kartoffeln und Gemüse gefüllten Tonterrinen die Restwärme des Bäckerofens ausnutzten (so die Überlieferung), gehört mittlerweile zum kulinarischen Erbe des Elsass. Seine verschiedenen, mürbe gegarten Fleischsorten (Rind, Lamm, Schwein), die sättigenden Kartoffeln und der aromatische Sud aus Gemüse und trockenem Weißwein machen ihn zu einem ganz besonderen Leckerbissen, der an kalten Tagen das Herz erwärmt.
Ungeachtet der beiden Vorspeisen entschied ich mich für den Elsass-Eintopf, auch wenn ich schon im Vorfeld um seine Mächtigkeit wusste. Die hierfür verwendeten Zutaten und der Aufwand bei der Zubereitung rechtfertigten allein seinen Preis, der mir mit 18,90 Euro keineswegs zu hoch erschien. Meine Begleitung bestellte im Hinblick auf ihr Magenvolumen wesentlich vernünftiger. Wie vor zwei Jahren sollten es auch diesmal wieder die Käsespätzle mit Röstzwiebeln und gemischtem Salat (8,90 Euro) sein.
Die Küche grüßte mit frischem Kräuterquark, zu dem sich dunkles Bauernbrot und ein paar Radieschen gesellten und der uns die Wartezeit aufs Essen etwas verkürzte. Die mit einem schmackigen Hackklops als Einlage gereichte Kartoffelsuppe duftete leicht nach Majoran und zeugte von solidem Handwerk beim Abschmecken. Zeitgleich mit ihr traf der feinsäuerlich angemachte Feldsalat ein, bei dem die buttrigen Croutons und der würzige Speck für ein kraftvolles Geschmacksbild sorgten. Auch die Dame gegenüber lobte ihren Lachsteller, der liebevoll zusammengestellt war und mit Produktfrische überzeugte. Der hausgebeizte Protagonist brillierte im Zusammenspiel mit einer leichten Kräutersauce und der dezent würzigen Vinaigrette der Blattsalate. Daneben steuerten Schnittlauch und Dill frische Noten bei. Cocktailtomate und Wachtelei rundeten den Teller stimmig ab.
Schon leicht vorgesättigt warteten wir gespannt auf unsere beiden Hauptgänge. Der Baeckeoffe dampfte mir ganz stilecht aus einer kleinen Tonterrine entgegen. Kaum hatte ich diese ihres Deckels entledigt, nahm ich dessen unverwechselbaren Fleischduft war. Die Säure des Weißweins: präsent. Der Wohlgeruch des Gemüses (Zwiebeln, Karotten, Lauch): betörend. Darüber ein Teppich aus herrlich zarten Pfälzer Kartoffelscheiben. Gewiss keine leichte Kost, aber ein glücklich machender, beherzt gewürzter Mikrokosmos guter Zutaten, die anscheinend genügend Zeit hatten, ihr Aroma schonend zu entfalten. Besonders der aus Wein, Fleisch- und Gemüsesaft gewonnene Sud schmeckte umwerfend. Umamifaktor 100! Ihm war es wohl in erster Linie zu verdanken, dass ich den Inhalt der Terrine bis auf den letzten Krümel verputzte.
Die schlotzig-cremigen Käsepätzle, die sich meine Begleitung munden ließ, habe ich schon beim letzten Bericht lobend erwähnt. Von der Portionsgröße her stimmig und was die Käseausstattung betraf mächtig, so das Fazit der komplett gesättigten Dame am Tisch.
Die Frage nach einem Nachtisch erübrigte sich genauso wie die Frage, ob wir dem Winzer mal wieder einen Besuch abstatten. Na, klar! Denn hier in Gimmeldingens Ortskern sind die Preise reell und das, was auf den Teller kommt, frisch und schmackhaft zubereitet. Gut, so einen traumhaften Blick in die Rheinebene wie vom nicht weit entfernten Moro hat man hier nicht. Dafür wird man aber anständig bedient und muss sich nicht über das PLV ärgern.
Wohl dem, der nach einer winterlichen Wanderung (auf das Weinbiet) die Gastlichkeit Gimmeldingens beim „Winzer“ genießen darf. Diesmal war es nämlich nicht der Gimmeldinger Steinbruch, der uns in den oberhalb Neustadts gelegenen Ortsteil mit den vielen Mandelbäumen lockte. Das Outdoorklettern macht gerade Winterpause und so behilft man sich mit weniger vertikalen Naturerlebnissen. Wandern am Haardtrand bzw. im Pfälzerwald ist da immer eine beliebte Alternative, die nicht minder hungrig macht. Wie gut, dass wir an jenem Samstagabend einen Tisch in der... mehr lesen
Gimmeldinger Winzer
Gimmeldinger Winzer€-€€€Restaurant0632160678Meerspinnstr. 24, 67435 Neustadt an der Weinstraße
4.5 stars -
"Urgemütlich, deftig, preiswert - bei diesem Winzer lässt es sich gut schlemmen!" Ehemalige UserWohl dem, der nach einer winterlichen Wanderung (auf das Weinbiet) die Gastlichkeit Gimmeldingens beim „Winzer“ genießen darf. Diesmal war es nämlich nicht der Gimmeldinger Steinbruch, der uns in den oberhalb Neustadts gelegenen Ortsteil mit den vielen Mandelbäumen lockte. Das Outdoorklettern macht gerade Winterpause und so behilft man sich mit weniger vertikalen Naturerlebnissen. Wandern am Haardtrand bzw. im Pfälzerwald ist da immer eine beliebte Alternative, die nicht minder hungrig macht. Wie gut, dass wir an jenem Samstagabend einen Tisch in der
Besucht am 02.12.2018Besuchszeit: Abendessen 5 Personen
In Gesamtkomplex des Bikini ist dieses Steaks House. Eben eine Restaurant-Kette...Im Inneren, wie alle anderen, die Speisekarte wie üblich.
Wir wurden eingeladen und dachten uns, mit einem Steak kannst Du dort nichts falsch machen. So ist es auch! Das "Mrs. Rumpsteak", 180 gr. Sirloin, genauso perfekt wie das "American Tenderloin", das Beste Stück und mit 250 gr.
Nichts an dem Fleisch und der Zubereitung auszusetzen. Perfekt, gut, lecker, gebraten wie gewünscht, das können sie!
Alles andere Durchschnitt. Die Bull Soup als Vorspeise war gerade mal warm, der Salat einfach, genauso langweilig wie die Dressings und die Pommes, dünn und auch nicht gerade heiß.
Hinzu kommt, dass die Bedienung nicht gerade flott ist.
Fazit, am besten ein Stück Fleisch mit einer Scheibe Brot, das reicht! ;-)
In Gesamtkomplex des Bikini ist dieses Steaks House. Eben eine Restaurant-Kette...Im Inneren, wie alle anderen, die Speisekarte wie üblich.
Wir wurden eingeladen und dachten uns, mit einem Steak kannst Du dort nichts falsch machen. So ist es auch! Das "Mrs. Rumpsteak", 180 gr. Sirloin, genauso perfekt wie das "American Tenderloin", das Beste Stück und mit 250 gr.
Nichts an dem Fleisch und der Zubereitung auszusetzen. Perfekt, gut, lecker, gebraten wie gewünscht, das können sie!
Alles andere Durchschnitt. Die Bull Soup als Vorspeise war gerade mal warm, der Salat einfach, genauso langweilig wie die Dressings und die Pommes, dünn und auch nicht gerade heiß.
Hinzu kommt, dass die Bedienung nicht gerade flott ist.
Fazit, am besten ein Stück Fleisch mit einer Scheibe Brot, das reicht! ;-)
BLOCK HOUSE Am Zoo Palast
BLOCK HOUSE Am Zoo Palast€-€€€Steakhouse03026558500Budapester Str. 42-50, 10787 Berlin
3.0 stars -
"Ja, Steaks können sie..." Ehemalige UserIn Gesamtkomplex des Bikini ist dieses Steaks House. Eben eine Restaurant-Kette...Im Inneren, wie alle anderen, die Speisekarte wie üblich.
Wir wurden eingeladen und dachten uns, mit einem Steak kannst Du dort nichts falsch machen. So ist es auch! Das "Mrs. Rumpsteak", 180 gr. Sirloin, genauso perfekt wie das "American Tenderloin", das Beste Stück und mit 250 gr.
Nichts an dem Fleisch und der Zubereitung auszusetzen. Perfekt, gut, lecker, gebraten wie gewünscht, das können sie!
Alles andere Durchschnitt. Die Bull Soup als Vorspeise war
Geschrieben am 09.12.2018 2018-12-09| Aktualisiert am
09.12.2018
Besucht am 02.12.20182 Personen
Rechnungsbetrag: 20 EUR
Beim Busunternehmen unseres Vertrauens haben wir eine kurze Reise vom 2. bis 4. Dezember nach Leipzig zum Weihnachtsmarkt gebucht.
Bei richtigem Sauwetter fuhr der Bus vom STEWA-Gelände in Kleinostheim um 8.30 Uhr los. Da es sich um einen Bistro-Bus handelte, haben wir im Bus das im Preis inkludierte Premium-Frühstück genossen und mit einem Prosecco auf hoffentlich drei schöne Tage in Leipzig angestoßen. Bei unserer Ankunft um 12.30 Uhr vor dem Radisson Blu Hotel am Augustusplatz regnete es leicht. Die gebuchten Zimmer waren aber noch nicht bezugsfertig, so konnten wir erst ab 15 Uhr einchecken. Kein Problem, unser Gepäck wurde in einem Abstellraum des Hotels abgestellt und schon ging es zu Fuß über die Straße direkt ins weihnachtliche Vergnügen.
Nachdem wir die Weihnachtsstände in der Grimmaischen Straße beschnupperten, suchten wir uns ein trockenes Plätzchen. Unsere Wahl fiel auf das Café Kandler an der Thomaskirche, da ja schon die geschätzte Kollegin Lavandula hier auf GG ihre Eindrücke von dem Café niederschrieb.
Im Gegensatz zu ihrer Rezi war das Café prall voll mit Gästen. Unser Glück war, dass kurz nach unserem Eintritt ins Café ein Tisch direkt an der Wand mit Blick auf die Kuchentheke und Übersicht auf das komplette Café frei wurde. Sofort nahmen wir diesen in Beschlag.
Die Mädels vom Service hatten einiges zu tun, und so dauerte es eine Weile bis sich eine Bedienung zu uns an den Tisch gesellte. Da wir die Wartezeit nutzten und uns die Angebote der Kuchentheke anschauten und auch einen Blick in die Speisenkarte warfen, konnte sie, nachdem sie uns freundlich begrüßte, sofort unsere Bestellung aufnehmen.
Für meinen Wunsch nach einem Stück sogenannter Bachtorte (4,- €) wurde die Torte später frisch angeschnitten. Auch ich nahm als Ergänzung noch ein Petit Four. Als Getränk orderten wir jeweils einen Cappuccino (3,40 €). Bachtorte plus Petit Four
Nach unserer Bestellung tat sich einige Zeit nichts mehr. Ein ständiges Kommen und Gehen forderte die Servicekräfte ordentlich. Die Wartezeit nutzte ich zu einem Gang auf die Toilette, die sich im Kellergeschoss befindet. Eine Treppe führt nach unten. Ein Schild weist darauf hin, dass die Türen bitte geschlossen sein sollen. Das war auch bitter nötig, damit der wirklich unangenehme Geruch der sich in den Sanitärräumen ausbreitete, nicht auch noch den Weg nach oben ins Café findet. Nach meiner Rückkehr an unseren Tisch tat sich immer noch nichts. Aber was soll‘s, wir hatten ja Zeit, saßen im Warmen und Trockenen, waren auch nicht auf der Flucht.
Gut Ding will Weile haben, und so kamen dann nach ca. 20 Minuten unsere Tortenstücke an den Tisch. Der Cappuccino dauert noch etwas, wurde uns offeriert. Nun ja, es dauerte etwas länger, so dass wir schon mal anfingen zu essen.
Wir waren beide äußerst zufrieden, die Torten schmeckten ausgezeichnet, frisch. Die beiden Petit Four auch. Der etwas verspätet dargereichte Cappuccino war schön heiß und von der besseren Sorte.
Unserem Bezahlwusch wurde übrigens zügig nachgekommen, denn der Strom von Gästen ebbte nicht ab und jeder frei werdende Tisch wird gleich wieder besetzt.
Fazit:
An einem Weihnachtsmarkt-Sonntag die Wartezeit aufs Einchecken im Hotel ordentlich überbrückt und insgesamt einen durchwachsenen Eindruck von unserer Einkehr ins Café Kandler mitgenommen.
Beim Busunternehmen unseres Vertrauens haben wir eine kurze Reise vom 2. bis 4. Dezember nach Leipzig zum Weihnachtsmarkt gebucht.
Bei richtigem Sauwetter fuhr der Bus vom STEWA-Gelände in Kleinostheim um 8.30 Uhr los. Da es sich um einen Bistro-Bus handelte, haben wir im Bus das im Preis inkludierte Premium-Frühstück genossen und mit einem Prosecco auf hoffentlich drei schöne Tage in Leipzig angestoßen. Bei unserer Ankunft um 12.30 Uhr vor dem Radisson Blu Hotel am Augustusplatz regnete es leicht. Die gebuchten Zimmer... mehr lesen
Cafe Kandler an der Thomaskirche - Stammhaus
Cafe Kandler an der Thomaskirche - Stammhaus€-€€€Restaurant, Cafe, Konditorei0341 2132181Thomaskirchhof 11, 04109 Leipzig
3.5 stars -
"Sehr leckere Torten, freundlicher, aber leicht überforderter Service!" Ehemalige User
Beim Busunternehmen unseres Vertrauens haben wir eine kurze Reise vom 2. bis 4. Dezember nach Leipzig zum Weihnachtsmarkt gebucht.
Bei richtigem Sauwetter fuhr der Bus vom STEWA-Gelände in Kleinostheim um 8.30 Uhr los. Da es sich um einen Bistro-Bus handelte, haben wir im Bus das im Preis inkludierte Premium-Frühstück genossen und mit einem Prosecco auf hoffentlich drei schöne Tage in Leipzig angestoßen. Bei unserer Ankunft um 12.30 Uhr vor dem Radisson Blu Hotel am Augustusplatz regnete es leicht. Die gebuchten Zimmer
Aus Altersgründen, so hört man, wird die Lokalität zum Jahresende geschlossen.
Schade!
Aus Altersgründen, so hört man, wird die Lokalität zum Jahresende geschlossen.
Schade!
Cafe Restaurant Haus Bärwinkel
Cafe Restaurant Haus Bärwinkel€-€€€Restaurant, Cafe, Ausflugsziel020522156Höhenweg 38, 45529 Hattingen
stars -
"Zum Jahresende wird der Betrieb aufgegeben!" Ehemalige UserAus Altersgründen, so hört man, wird die Lokalität zum Jahresende geschlossen.
Schade!
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Es ist ein Kultort und nach Aussagen noch genauso wie vor 25 Jahren. Eröffnet wurde es 1977. Und es ist ein „Cafe“ mit "OPEN 24 HOURS"
mit einer Ausnahme… dienstags geschlossen von 3h morgens -10h morgens!
Die Inneneinrichtung ist urig - mir gefällt so etwas - typisch Berlin!
Ich bin ja nicht der große Frühstücker. Das „französische Frühstück“, bestehend aus einem Milchkaffee, einem Croissant mit Butter und Marmelade kostet EUR 5,80 - komplett ausreichend für mich.
Dazu noch ein frisch gepresster Orangensaft zu EUR 3,60.
Frühstück „Tiffany“ besteht aus Brötchen, Vollkornbrot, Croissant und zwei Eiern im Glas sowie Käse und Schinken zu EUR 8,90. Der zusätzlich Tee kostet EUR 2,20.
Alles sehr nett hergerichtet, das Auge isst mit und zu m. E. fairen Preisen.