Wir waren mit kleinem / mittleren Hunger dort (ohne zuvor im Internet zu recherchieren) und entschieden uns für
- 2 Vorspeisen (für mich)
- 1 Hauptgericht (für ihn)
Das Restaurant ist sehr schlicht gehalten: Gefliester Boden, der nicht mit Terracotta verwechselt werden kann, einfache Tische, Fotografien an der Wand. Also kein Schischi, was das Ambiente angeht. Ich persönlich fand es ein wenig zu kühl, stilistisch gesehen. (Wenn ich mir die Fotos auf der aktuellen website anschaue, hat sich der Stil inzwischen ein wenig in die schicke Nische verschoben)
Die aushängende Karte verspricht eher neu-deutsche Großstadtgenüsse, also nach niederdeutscher Deftigkeit und Schloßambiente gern mal rein hier.
2 / 3 vom Essen war geradezu super für den Preis:
- Feldsalat mit gebratenen Garnelen und Ananaschutney: Superfrischer Salat, schmackhafte Sauce und leckere Meeresfrüchte, die zumindest aus guter Aquakultur stammen dürften für 7,50. Eine Riesenportion, danach war ich satt
- Schweinerückensteak mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln für 10,50 Euro : Das Steak war sehr dick geschnitten und demzufolge außen knusprig und innen saftig. Eine gute Menge von Pfifferlingen und Bartkartoffeln dazu ließen meinen Süßen schwächeln.
Allein meine 2. Vorspeise führt zum Punktabzug:
- Gebratene Geflügelleber auf einem Salat von roten Linsen und
altem Balsamicoessig zu 7,20 Euro. Die Hähnchenlebern war zu roh (ließen sich mit der Gabel einfach zerdrücken und waren dadurch nicht gaumenfreundlich), die Linsen nicht rot und zu hart. Leider kein Genuß. Klar hätte ich es neu machen lassen können, aber ich war ja ohnehin schon satt.
*Fazit*: Ein minimalistisches Restaurant im Straßendreieck zweier Bundesstaßen; die schwierige Zufahrt zum Parkplatz lohnt sich bestimmt.
Wir waren mit kleinem / mittleren Hunger dort (ohne zuvor im Internet zu recherchieren) und entschieden uns für
- 2 Vorspeisen (für mich)
- 1 Hauptgericht (für ihn)
Das Restaurant ist sehr schlicht gehalten: Gefliester Boden, der nicht mit Terracotta verwechselt werden kann, einfache Tische, Fotografien an der Wand. Also kein Schischi, was das Ambiente angeht. Ich persönlich fand es ein wenig zu kühl, stilistisch gesehen. (Wenn ich mir die Fotos auf der aktuellen website anschaue, hat sich der Stil inzwischen ein wenig... mehr lesen
Restaurant Leddermann am Hafen
Restaurant Leddermann am Hafen€-€€€Restaurant, Cafe039917796240Müritzstraße 16, 17192 Waren (Müritz)
4.0 stars -
"Wir waren mit kleinem / mittleren H..." Ehemalige UserWir waren mit kleinem / mittleren Hunger dort (ohne zuvor im Internet zu recherchieren) und entschieden uns für
- 2 Vorspeisen (für mich)
- 1 Hauptgericht (für ihn)
Das Restaurant ist sehr schlicht gehalten: Gefliester Boden, der nicht mit Terracotta verwechselt werden kann, einfache Tische, Fotografien an der Wand. Also kein Schischi, was das Ambiente angeht. Ich persönlich fand es ein wenig zu kühl, stilistisch gesehen. (Wenn ich mir die Fotos auf der aktuellen website anschaue, hat sich der Stil inzwischen ein wenig
An der A 43 von Münster nach Wuppertal übermannte uns der Fastfood-Heisshunger. Nee, Burger sollte es nicht sein. Würstchen und Pommes meldeten unsere Gehirnzellen an den Magen. Bio kann, muß aber nicht sein. Nee, muß im Moment gar nicht sein, denn wir sind am Abend bei einer Vegetarierin eingeladen, die allerdings traumhaft kocht.
Autohof mit vielen LKWs vor der Tür (Samstag) ... rein hier. Ooops, alles leer hier im Restaurant, aber es war schon 14.00, vielleicht ist die Mittagszeit schon vorbei.
Keine Servicekraft in Sicht, also Zeit, sich umzusehen. Braunes Gestühl, ochsenblutfarbene Wände. Eine große Lokalität, die am Sonntag auch Frühstücksbuffet und Mittagmenü anbietet. Nachdem wir diesen Zettel und die Eiskarte ein paar Mal genauer uninteressiert durchgelesen hatte, machte ich mich auf den Weg nach einer Servicekraft, fand aber nur die Speisekarte neben dem Eingang zur Küche.
Klaute mir 2 Exemplare von dem Stapel und dann vertieften wir uns in die riesige Karte. Wir wußten ja schon, was wir wollten, aber stöberten neugierig, was es sonst nocht gibt. Neben den klassischen Truckergerichten (viiiel Fleisch zu sehr günstigen Preisen) ein paar Nudelgerichte. An Salat kann ich mich nur in Form von Deko-Beilage erinnern.
Nun tauchte eine nette Servicekraft mit Speisekarten auf. Nachdem sie uns mit identischen Büchern in der Hand vorfand, nahm sie schnell die Bestellung auf: Currywurst mit Pommes und Majo (€5,50); Bratwurst mit Brötchen (€3,90); Apfelsaftschorle (2,10) und Cappu (2,30) sind ok, aber gemessen an den 'richtigen' Fleischgerichten, die fast alle unter 10 € liegen, eher teuer.
Für einen Autohof war Lieferzeit recht lang, aber die Qualität war gut; spricht für eine frische Zubereitung.
Die Toiletten waren ok, aber es fehlten Seife in den Spendern und der Handtuchspender war auch leer. Auf dem Klo traf ich eine Angestellte der Total-Tankstelle: „Oh, das war bestimmt Putzfrau OXMOX, die ist unfreundlich und schludrig. Hinterlassene Trinkgelder nehme ich immer weg und stecke sie einer anderen Putzfrau zu, die gute Laune verbreitet.“
*Fazit*: Für einen Autohof ok, besser als die üblichen Rasthöfe.
An der A 43 von Münster nach Wuppertal übermannte uns der Fastfood-Heisshunger. Nee, Burger sollte es nicht sein. Würstchen und Pommes meldeten unsere Gehirnzellen an den Magen. Bio kann, muß aber nicht sein. Nee, muß im Moment gar nicht sein, denn wir sind am Abend bei einer Vegetarierin eingeladen, die allerdings traumhaft kocht.
Autohof mit vielen LKWs vor der Tür (Samstag) ... rein hier. Ooops, alles leer hier im Restaurant, aber es war schon 14.00, vielleicht ist die Mittagszeit schon vorbei.
Keine... mehr lesen
3.0 stars -
"An der A 43 von Münster nach Wuppe..." Ehemalige UserAn der A 43 von Münster nach Wuppertal übermannte uns der Fastfood-Heisshunger. Nee, Burger sollte es nicht sein. Würstchen und Pommes meldeten unsere Gehirnzellen an den Magen. Bio kann, muß aber nicht sein. Nee, muß im Moment gar nicht sein, denn wir sind am Abend bei einer Vegetarierin eingeladen, die allerdings traumhaft kocht.
Autohof mit vielen LKWs vor der Tür (Samstag) ... rein hier. Ooops, alles leer hier im Restaurant, aber es war schon 14.00, vielleicht ist die Mittagszeit schon vorbei.
Keine
Das Teil ist selbst für Bremer Verhältnisse unterirdisch, selbst wenn ich mich auf das Niveau von deutsch-chinesischer Imbissküche begebe.
Ich war jetzt 3 mal dort (weil mein ex-Partner die Suppen mochte) und kann nur der relativen Sauberkeit und der Genießbarkeit der Speisen 1 Punkt geben. Sonst einfach nur unlecker:
- das Personal spricht nur rudimentär deutsch und zauberte nicht ein einziges Lächeln auf ihre schmalen Lippen
- die Speisen entsprechen nicht einmal dem deutsch-chinesischen sub-Standard
- alle Zutaten sind viel zu durchgegart (die Ente)
- das Rindfleisch zäh
- und das Gemüse zur Ente und in der Suppe - viel zu weich
- die zugefügten Saucen entsprechen weder der Beschreibung noch passen sie zu den Gerichten (Ente mit Hoisin Sauce; Schweinefleisch doppelt gebraten)
- Das Sambal Olek war wohl schon x-mal verdünnt worden; wer weiß, wie lange das schon auf dem Tisch steht.
Ich bin froh, dass ich hier gesund rausgekommen bin.
Und kann es nicht fassen, dass Leute sich hier tatsächlich Gerichte zum Takeaway mitnehmen und nicht nur den unaufschiebbaren Hunger zwischendurch stillen. Dafür gibt es nettere Imbisse drumherum.
Zu der selben Familie gehört auch noch ein weiterer Imbiss im Weserpark, en face der Kassen des Real-Markts (ich glaube Thai- oder Vietnam-Küche), den ich aufgrund der Erfahrungen im Fu-Loi nie probiert habe
*Fazit*: Eine klare Warnung vor dem Fu-Loi, das sich direkt gegenüber von einem guten Obst / Säfte / Joghurtstand und neben dem Pizzastand befindet.
Das Teil ist selbst für Bremer Verhältnisse unterirdisch, selbst wenn ich mich auf das Niveau von deutsch-chinesischer Imbissküche begebe.
Ich war jetzt 3 mal dort (weil mein ex-Partner die Suppen mochte) und kann nur der relativen Sauberkeit und der Genießbarkeit der Speisen 1 Punkt geben. Sonst einfach nur unlecker:
- das Personal spricht nur rudimentär deutsch und zauberte nicht ein einziges Lächeln auf ihre schmalen Lippen
- die Speisen entsprechen nicht einmal dem deutsch-chinesischen sub-Standard
- alle Zutaten sind viel zu durchgegart (die Ente)
-... mehr lesen
Asia Bistro Fu Loi im Weserpark
Asia Bistro Fu Loi im Weserpark€-€€€Imbiss, Take Away04214097957Hans-Bredow-Straße 19, 28307 Bremen
1.0 stars -
"Das Teil ist selbst für Bremer Ver..." Ehemalige UserDas Teil ist selbst für Bremer Verhältnisse unterirdisch, selbst wenn ich mich auf das Niveau von deutsch-chinesischer Imbissküche begebe.
Ich war jetzt 3 mal dort (weil mein ex-Partner die Suppen mochte) und kann nur der relativen Sauberkeit und der Genießbarkeit der Speisen 1 Punkt geben. Sonst einfach nur unlecker:
- das Personal spricht nur rudimentär deutsch und zauberte nicht ein einziges Lächeln auf ihre schmalen Lippen
- die Speisen entsprechen nicht einmal dem deutsch-chinesischen sub-Standard
- alle Zutaten sind viel zu durchgegart (die Ente)
-
Wir waren zunächst zu viert, das Lokal war unsere erste Station auf dem Streifzug durch Hamburgs Gastronomie, der sich doch über etliche Etappen und etwas länger hinziehen sollte :-)
Mein spontaner Eindruck von Begrüßung und Empfang durch die Chefin des Hauses: Reserviert bis kühl, das blieb auch während unseres ganzen Besuches so, auch ohne die frostiger werdende Atmosphäre aufgrund Pizza-Debakels, die Pizza eines Begleiters war so hart, dass sie nicht zu schneiden war.
Vielleicht passten wir einfach nicht so recht in das Gästeschema des Luna. Biertrinkend, durchaus noch fröhlich und gutgelaunt, und plappernd, wie es sich für unseren Stammtisch gehört. Die anderen Gäste eher flüsterleise, gedämpft. So sind wir nun mal.
Das Lokal hat mir von der Aufmachung, der Einrichtung und dem hübschen Ambiente her sehr gut gefallen. Schade, dass die italienische Herzlichkeit fehlte.
Mit meiner eigenen Speisenauswahl war ich sehr zufrieden. Vorweg eine vorzügliche Tomatensuppe, vom Geschmack her frisch gekocht, tomatig, auch die Konsistenz stimmte. Sehr lecker.
Meine Pizza Diavola ebenfalls gut. Dünner Teig, so wie ich es mag, knusprige Rand, der Teigboden ließ sich wunderbar schneiden :-), ohne durchsuppt zu sein. Geschmacklich in Ordnung, lediglich den Belag hätte ich mir etwas üppiger vorstellen können.
So ganz kann ich das sonstige Geschehen am Tisch natürlich nicht ausblenden. Immerhin, das beanstandete Essen und die Getränke des Freundes standen letztlich nicht auf der Rechnung. Das hätte eventuell ja wohlwollender in die Bewertung der Anderen eingefließen können, hätte sich die Signora nur etwas gastfreundlicher und verbal nicht so ungeschickt verhalten.
Für mein Essen und das Lokal an sich wären bei mir vier Sterne durchaus drin gewesen, wenn nicht – siehe oben.
Bleiben von mir trotzdem noch mit viel Wohlwollen drei Sterne für´s Lokal und das Essen.
Wir waren zunächst zu viert, das Lokal war unsere erste Station auf dem Streifzug durch Hamburgs Gastronomie, der sich doch über etliche Etappen und etwas länger hinziehen sollte :-)
Mein spontaner Eindruck von Begrüßung und Empfang durch die Chefin des Hauses: Reserviert bis kühl, das blieb auch während unseres ganzen Besuches so, auch ohne die frostiger werdende Atmosphäre aufgrund Pizza-Debakels, die Pizza eines Begleiters war so hart, dass sie nicht zu schneiden war.
Vielleicht passten wir einfach nicht so recht in... mehr lesen
3.0 stars -
"Wir waren zunächst zu viert, das L..." Ehemalige UserWir waren zunächst zu viert, das Lokal war unsere erste Station auf dem Streifzug durch Hamburgs Gastronomie, der sich doch über etliche Etappen und etwas länger hinziehen sollte :-)
Mein spontaner Eindruck von Begrüßung und Empfang durch die Chefin des Hauses: Reserviert bis kühl, das blieb auch während unseres ganzen Besuches so, auch ohne die frostiger werdende Atmosphäre aufgrund Pizza-Debakels, die Pizza eines Begleiters war so hart, dass sie nicht zu schneiden war.
Vielleicht passten wir einfach nicht so recht in
Das Lokal ist rundum gemütlich, Mobiliar und Sitzgelegenheiten komplett in altem dunklen Holz gehalten, die rundum laufenden Wandsimse mit allerlei Schnickschnack und hübschen bis etwas kitschigen Accessoires vollgestellt. Was sich halt im Laufe von Jahrzehnten so ansammelt, denn das Lokal blickt ja schon auf eine längere Geschichte zurück. Aber sympathisch verspielt, auch Kamin und elektrisches Klavier passen irgendwie in das ´Wohnzimmer Buhbe´.
Ich mache mal beim Kellner weiter, da haben wir ja mal ein ganz besonderes Exemplar ´geschossen´. Ein wirklich netter Kerl, humorig, schlagfertig mit einem trockenen Humor, den man als englisch bezeichnen könnte, hätte er nicht diesen osteuropäischen Akzent. Da hat man ihm schnell verziehen, dass er des öfteren mal zur Unterstützung der Kollegen nach oben in´s Thämer´s verschwand.
Nach gut kommt ärgerlich. Das Bier. Wenn ich etwas nicht leiden kann, dann ist es zu warmer Gerstensaft. Da fehlten eindeutig ein paar Grad nach unten. Was uns letztlich veranlasste, um Eis zum ´Nachwürzen´ zu bitten. Angeblich war der Zapfanlagen-Heinzi schon viermal da. Pech, aber was solls, wir sind d e r Stammtisch, sowas verhagelt die Laune bestimmt nicht.
Das Essen der übersichtlichen Karte ist hauptsächlich unter ´rustikal´ einzuordnen. Deftiges und Hausmannskost bis zu den Burgern mit den hauseigenen Kreationen sprechen wohl nicht den Gourmet an, sind aber zu den ausgelobten Preisen völlig ok. Ich als Burger-Verachter habe mal eine Ausnahme gemacht. Die Kombination Roastbeef mit Spiegelei und knusprigem Speck in den üblichen Labberbrötchen hat mich einfach gereizt, den Deckel lasse ich ohnehin liegen, wenn ich mal an sowas rantraue.
Wo dem Bier ein paar Celsiusse nach unten fehlten, mangelte es den Burgern an selbigen nach oben: Bis aufs Spieglei war der Schichtklops recht kalt. Geschmeckt hat er trotzdem :-), ich habe ihn mit Vergnügen schnabuliert.
Dazu die Bratkartoffeln. In Sachen der gebratenen Kartoffelteilchen habe ich ja etwas andere Vorstellungen als die meisten Esser. Die richtig gute Zubereitung von Bratkartoffeln halte ich für eine Kunst, die kaum jemand beherrscht. Wo also andere sagen " die schmecken toll " sind sie meiner Meinung nach meist gerade mal genießbare Kartoffelteile. So auch hier, sorry. Die waren ok, die im Web in anderen Bewertungen verbreitete Überschwebglichkeit kann ich nicht teilen.
Vier Sterne, trotz der kleinen Beanstandungen, weil die Location einfach schön, der Service super, die Runde vom Feinsten waren.
Das Lokal ist rundum gemütlich, Mobiliar und Sitzgelegenheiten komplett in altem dunklen Holz gehalten, die rundum laufenden Wandsimse mit allerlei Schnickschnack und hübschen bis etwas kitschigen Accessoires vollgestellt. Was sich halt im Laufe von Jahrzehnten so ansammelt, denn das Lokal blickt ja schon auf eine längere Geschichte zurück. Aber sympathisch verspielt, auch Kamin und elektrisches Klavier passen irgendwie in das ´Wohnzimmer Buhbe´.
Ich mache mal beim Kellner weiter, da haben wir ja mal ein ganz besonderes Exemplar ´geschossen´. Ein wirklich netter... mehr lesen
4.0 stars -
"Das Lokal ist rundum gemütlich, Mo..." Ehemalige UserDas Lokal ist rundum gemütlich, Mobiliar und Sitzgelegenheiten komplett in altem dunklen Holz gehalten, die rundum laufenden Wandsimse mit allerlei Schnickschnack und hübschen bis etwas kitschigen Accessoires vollgestellt. Was sich halt im Laufe von Jahrzehnten so ansammelt, denn das Lokal blickt ja schon auf eine längere Geschichte zurück. Aber sympathisch verspielt, auch Kamin und elektrisches Klavier passen irgendwie in das ´Wohnzimmer Buhbe´.
Ich mache mal beim Kellner weiter, da haben wir ja mal ein ganz besonderes Exemplar ´geschossen´. Ein wirklich netter
Beim Eintages-Besuch in Dresden habe ich abends City und Altstadt von Dresden abgeklappert, und bin dabei auch über das "Gänsedieb" gestolpert.
Das Lokal ist in der "Weissen Gasse" gelegen, einer Fußgänger- und Kneipenzone unweit der Frauenkirche, in der sich diverse Restaurants und Bars befinden. Bei herrlichem Frühsommerwetter, das nichts von der ringsum ablaufenden Katastrophe der Überflutungen ahnen ließ, saßen Heerscharen von Besuchern in den Biergärten. Nett sahen die Lokale alle aus, meine Wahl fiel aber auf das ´Gänsedieb´.
Einmal, weil da ein großes Schild hing: Schweinshaxe. Eigentlich nicht gerade die richtige Jahreszeit und Temperatur für derartige Füllereien, aber der Haxen-Janker war schlagartig da.
Zum zweiten, weil aus dem Lokal musikalische Klänge nach außen drangen, die mich sofort interessierten. Mister Slowhand Eric Clapton himself? Natürlich nicht, aber im Lokal, stellte sich heraus, gab es Livemucke mit einem ganz fantastischen Gitarren-/ Gesangsduo, das die ganze 70er bis 90er Bandbreite von Folkrock bis Blues drauf hatte.
Alle Fenster und Türen des Lokals waren geöffnet, also habe ich im Biergarten Platz genommen, Vorfreude auf Völlerei und Ohrenschmaus.
Den Musikgenuss bekam ich vom Feinsten geliefert, gefüllt war ich hinterher von der wirklich großen Schweinshaxe auch. Die auch wirklich lecker war, ebenso das Sauerkrautbett. Mit dem dazu servierten Erbsenpürrée hätte man die Deiche abdichten können, das war zäh und pappig, eigentlich nicht akzeptabel.
Dafür entschädigten mich dann die sehr nette und aufmerksame kleine Kellnerin, die fast zu mir hochschauen musste, obwohl ich saß und die nette Biergartenatmosphäre mit prima Musik.
Ich habe auch einen Blick in´s Lokal geworfen. Sehr nett und gemütlich eingerichtet, dunkles Holz und ein riesiger Tresen - eine schöne Bar. Und gerammelt voll, die Gäste waren von den Musikern ebenfalls begeistert, sangen zum Teil die Texte der unverwüstbaren Songs mit.
Facit: Ein sehr nettes Lokal mit gutgelaunten Gästen und Personal, essen kann man auch. Solange man keine Sterneküche erwartet, wird man zufrieden nach Hause gehn.
Beim Eintages-Besuch in Dresden habe ich abends City und Altstadt von Dresden abgeklappert, und bin dabei auch über das "Gänsedieb" gestolpert.
Das Lokal ist in der "Weissen Gasse" gelegen, einer Fußgänger- und Kneipenzone unweit der Frauenkirche, in der sich diverse Restaurants und Bars befinden. Bei herrlichem Frühsommerwetter, das nichts von der ringsum ablaufenden Katastrophe der Überflutungen ahnen ließ, saßen Heerscharen von Besuchern in den Biergärten. Nett sahen die Lokale alle aus, meine Wahl fiel aber auf das ´Gänsedieb´.
Einmal, weil da ein... mehr lesen
Gänsedieb - An der Kreuzkirche
Gänsedieb - An der Kreuzkirche€-€€€Restaurant, Bar, Gaststätte03514850905Weiße Gasse 1, 01067 Dresden
4.0 stars -
"Beim Eintages-Besuch in Dresden hab..." Ehemalige UserBeim Eintages-Besuch in Dresden habe ich abends City und Altstadt von Dresden abgeklappert, und bin dabei auch über das "Gänsedieb" gestolpert.
Das Lokal ist in der "Weissen Gasse" gelegen, einer Fußgänger- und Kneipenzone unweit der Frauenkirche, in der sich diverse Restaurants und Bars befinden. Bei herrlichem Frühsommerwetter, das nichts von der ringsum ablaufenden Katastrophe der Überflutungen ahnen ließ, saßen Heerscharen von Besuchern in den Biergärten. Nett sahen die Lokale alle aus, meine Wahl fiel aber auf das ´Gänsedieb´.
Einmal, weil da ein
Geschrieben am 29.05.2014 2014-05-29| Aktualisiert am
05.10.2014
Im Frühjahr war ich zusammen mit Freunden in der Harlachinger Einkehr im Biergarten. Gelegen ist dieser äußerst idyllisch im Herzen des noblen Stadtteils Harlaching, nur ein paarhundert Meter entfernt vom Tierpark Hellabrunn.
Der Biergarten ist gepflegt und schön gestaltet. Es gibt einen Bereich mit Tischservice, wo man Speisen von der Karte bestellen kann sowie einen Self-Service-Bereich, in dem man sich das Bier und die Brotzeit vom Ausschank holen muss. Die Brotzeitauswahl ist zwar relativ klein, aber die Speisen sind gut zubereitet. Empfehlenswert ist der Obanzda, der offensichtlich selbstgemacht ist und im Gegensatz zu vielen anderen Münchner Biergärten aus den Originalzutaten besteht. Oftmals bekommt man nur Frischkäse mit Paprika. Dies ist hier nicht der Fall. Ausgeschenkt wird Augustiner Bier sowie Weißbier von Franziskaner.
Erwähnenswert ist beim Biergarten in der Harlachinger Einkehr der Spielplatzbereich, wo Kinder sich während des Biergartenbesuchs der Eltern vergnügen können.
Im Herbst war ich nun nochmals im Biergarten der Harlachinger Einkehr, dieses Mal aber (leider) im bedienten Bereich, wo man auch Speisen bestellen kann. Die Enttäuschung im Vergleich zum letzten Besuch war allerdings herb. Nicht nur, dass der Service recht ruppig war und alles ewig gedauert hat, nein, auch das Essen hat bei mir wenig Begeisterung hervorgerufen. Der Schweinebraten mit Knödel, den ich bestellt habe, war von sehr minderer Fleischqualität. Knapp 30% davon waren Fett, Knorpel und Sehnen. Man musste sich die kleinen und genießbaren Anteile regelrecht "heraussizieren". Der Knödel war ein typischer Fertigknödel und der Krautsalat sah aus, als ob der schon ein paar Stunden vor sich hingewelkt hätte. Höhepunkt war die Fertigsoße, die unverkennbar Glutamat-verseucht war. Nach dem "Genuß" dieser nicht ganz billigen Speise hatte ich enorme Verdauungsprobleme und werde wohl so schnell keinen Fuß mehr in die Harlachinger Einkehr setzen. Mehr als Selbstbedienungsbiergarten kann man hier wirklich nicht empfehlen.
Im Frühjahr war ich zusammen mit Freunden in der Harlachinger Einkehr im Biergarten. Gelegen ist dieser äußerst idyllisch im Herzen des noblen Stadtteils Harlaching, nur ein paarhundert Meter entfernt vom Tierpark Hellabrunn.
Der Biergarten ist gepflegt und schön gestaltet. Es gibt einen Bereich mit Tischservice, wo man Speisen von der Karte bestellen kann sowie einen Self-Service-Bereich, in dem man sich das Bier und die Brotzeit vom Ausschank holen muss. Die Brotzeitauswahl ist zwar relativ klein, aber die Speisen sind gut zubereitet.... mehr lesen
1.0 stars -
"Im Frühjahr war ich zusammen mit F..." Ehemalige UserIm Frühjahr war ich zusammen mit Freunden in der Harlachinger Einkehr im Biergarten. Gelegen ist dieser äußerst idyllisch im Herzen des noblen Stadtteils Harlaching, nur ein paarhundert Meter entfernt vom Tierpark Hellabrunn.
Der Biergarten ist gepflegt und schön gestaltet. Es gibt einen Bereich mit Tischservice, wo man Speisen von der Karte bestellen kann sowie einen Self-Service-Bereich, in dem man sich das Bier und die Brotzeit vom Ausschank holen muss. Die Brotzeitauswahl ist zwar relativ klein, aber die Speisen sind gut zubereitet.
Für eine sehr spontane Fahrt nach Dresden musste ein Hotel gefunden werden. Für nur eine Übernachtung, möglichst auch zentral gelegen, damit abends ohne große Fahrerei auch noch ein Stadtbummel möglich war.
Bei den großen Hotels gab es für eine Nacht keine freien Zimmer, wie ich beim Spaziergang durch die Innenstadt dann sehen konnte, wohl aus gutem Grund. Ganze Busladungen von Touristen wurden angekarrt, wohl Wochenendbesichtiger.
Nun denn, ich stolperte dann beim Googeln über das Hotel Kipping. Ein kleines Hotel, zentral in Bahnhofsnähe, jedoch ruhig in einer Seitenstraße gelegen. Auf den Fotos gefiel es mir gleich, hatte ein wenig etwas von einem verwunschenen Schloß.
Ich hatte dann Glück, bekam gerade noch das letzte Zimmer.
Das Hotel befindet sich in einer 1884 erbauten Bürgervilla und ist noch ein familiengeführtes Haus.
Der erste Eindruck beim Betreten war dann nicht so überwältigend. Man steht direkt im Gastraum, die Rezeption befindet sich am Tresen des Lokals. Aber der sehr freundliche Empfang lenkte schnell von diesem Eindruck ab .
Hinauf auf´s Zimmer, und da war ich dann wiederum sehr positiv überrascht. Bereits die Flure wirkten mit ihren hohen Wänden und den alten Holztüren irgendwie heimelig. Das Zimmer dann hat mir spontan gefallen.
Die freundliche Einrichtung vermittelte sofort ein Wohlfühlempfinden, alles hell, freundlich und vor Allem: Picobello sauber. Ebenso das Badezimmer. Gerade dort gehöre ich zur Zunft der "In-jede-Ecke-Gucker". Hier war wirklich alles schier, kein Fleckchen auf den Armaturen, Spiegel blitzeblank, blütenreine Handtücher, die Wassergläser in Kunststoffhüllen verpackt.
Auch am Bett, gleich getestet, gab es nicht zu mäkeln. Das Schokoladengoody schmeckte auch, deshalb musste auch das von der nicht genutzten Bettseite mit daran glauben :-)
Eine Flasche Wasser stand ebenfalls bereit, pro Tag erhält der Gast eine kostenlos.
Das Frückstücksbuffett am nächsten Morgen: Alles vorhanden, was der auch etwas anspruchsvollere Gast, als ich es in der Beziehung bin (mir reichen guter Kaffee satt und ein Marmeladenbrötchen), erwartet.
Wohlschmeckender Kaffee, diverse Sorten Wurst, Käse, Müsli, Joghurt, Säfte, Obst etc.
Das Frühstück ist hier übrigens im Zimmerpreis enthalten.
Weitere Highlights:
-Die Rezeption ist 24 Stunden besetzt, hätte ich in solch einem kleinen Haus nicht erwartet.
-Kostenloses WLAN
-Reichlich Parkplätze auf dem Grundstück
Fazit: Dieses Hotel ist ohne Einschränkung zu empfehlen, wenn man auf den ganzen Schnickschnack der großen Häuser verzichten kann.
Für eine sehr spontane Fahrt nach Dresden musste ein Hotel gefunden werden. Für nur eine Übernachtung, möglichst auch zentral gelegen, damit abends ohne große Fahrerei auch noch ein Stadtbummel möglich war.
Bei den großen Hotels gab es für eine Nacht keine freien Zimmer, wie ich beim Spaziergang durch die Innenstadt dann sehen konnte, wohl aus gutem Grund. Ganze Busladungen von Touristen wurden angekarrt, wohl Wochenendbesichtiger.
Nun denn, ich stolperte dann beim Googeln über das Hotel Kipping. Ein kleines Hotel, zentral in Bahnhofsnähe,... mehr lesen
Restaurant im Hotel Kipping
Restaurant im Hotel Kipping€-€€€Restaurant, Hotel03514719820Winckelmannstraße 6, 01069 Dresden
4.0 stars -
"Für eine sehr spontane Fahrt nach ..." Ehemalige UserFür eine sehr spontane Fahrt nach Dresden musste ein Hotel gefunden werden. Für nur eine Übernachtung, möglichst auch zentral gelegen, damit abends ohne große Fahrerei auch noch ein Stadtbummel möglich war.
Bei den großen Hotels gab es für eine Nacht keine freien Zimmer, wie ich beim Spaziergang durch die Innenstadt dann sehen konnte, wohl aus gutem Grund. Ganze Busladungen von Touristen wurden angekarrt, wohl Wochenendbesichtiger.
Nun denn, ich stolperte dann beim Googeln über das Hotel Kipping. Ein kleines Hotel, zentral in Bahnhofsnähe,
Geschrieben am 28.05.2014 2014-05-28| Aktualisiert am
28.05.2014
Im Rahmen eines Familienausflugs kehrten wir heute in das Restaurant und Café “Altes Fährhaus” in Fahrdorf ein. Fahrdorf liegt am Ostseefjord Schlei fast gegenüber von Schleswig. Das 100 Jahre alte traditionsreiche Gebäude wurde im Herbst 2013 aufwändig grundsaniert und von einem Pächterehepaar aus dem Fach übernommen. Es gibt liebevoll gestaltete, gemütliche Gasträume und eine große Terrasse, die allerdings heute auf Grund des kalten Wetters und wegen dem Hochwasser der Schlei nicht zu benutzen war.
Da die Tische an den Fenstern besetzt, bzw. reserviert waren, wählten wir die “zweite Reihe”, der Blick aufs Wasser war aber trotzdem sehr gut möglich, da die Räumlichkeiten sehr großzügig gestaltet sind. Die sehr umsichtig und freundliche Servicekraft hatte uns gut im Blick und schnell bekamen wir die Speisekarten, auch wurde unser Getränkewunsch aufgenommen. In der Woche gibt es ein günstiges Mittagsgericht, wir wählten aber aus der Karte den „Fährhausklassiker“, eine ganze Scholle gebraten ohne Gräten mit Speckstippe, Salzkartoffeln und kleinem Salat für 15,20 € und Sauerfleisch nach Art des Küchenchefs mit Bratkartoffeln für 13,50 €. Die Getränke wurden schnell gebracht und auf das Essen mussten wir auch nicht lange warten. Die Scholle war hübsch mit den Beilagen auf einem Glasteller angerichtet und perfekt auf den Punkt gebraten, die Speckstippe gab es in einer kleinen Sauciere dazu. Das Sauerfleisch kam in einem kleinen Weckglas und wurde separat zu den auf dem Teller gereichten Bratkartoffeln serviert. Die Bratkartoffeln waren ebenfalls gut gebraten und herzhaft. Allen schmeckte es ausnahmslos ausgezeichnet. Die aufmerksame Bedienung erkundigte sich zwischendurch unaufdringlich, ob alles zu unser Zufriedenheit war, was wir ihr nur zu gern bestätigten. Beim Hinausgehen wurden auch noch einmal die sanitären Anlagen in Augenschein genommen. Auch hier gab es nichts zu beanstanden.
Fazit: Es hat sich gelohnt hier einzukehren; das Essen war lecker; die Atmosphäre freundlich, angenehm entspannt und Preis/Leistung angemessen. Gerne wieder!
Im Rahmen eines Familienausflugs kehrten wir heute in das Restaurant und Café “Altes Fährhaus” in Fahrdorf ein. Fahrdorf liegt am Ostseefjord Schlei fast gegenüber von Schleswig. Das 100 Jahre alte traditionsreiche Gebäude wurde im Herbst 2013 aufwändig grundsaniert und von einem Pächterehepaar aus dem Fach übernommen. Es gibt liebevoll gestaltete, gemütliche Gasträume und eine große Terrasse, die allerdings heute auf Grund des kalten Wetters und wegen dem Hochwasser der Schlei nicht zu benutzen war.
Da die Tische an den Fenstern... mehr lesen
5.0 stars -
"Im Rahmen eines Familienausflugs ke..." Ehemalige UserIm Rahmen eines Familienausflugs kehrten wir heute in das Restaurant und Café “Altes Fährhaus” in Fahrdorf ein. Fahrdorf liegt am Ostseefjord Schlei fast gegenüber von Schleswig. Das 100 Jahre alte traditionsreiche Gebäude wurde im Herbst 2013 aufwändig grundsaniert und von einem Pächterehepaar aus dem Fach übernommen. Es gibt liebevoll gestaltete, gemütliche Gasträume und eine große Terrasse, die allerdings heute auf Grund des kalten Wetters und wegen dem Hochwasser der Schlei nicht zu benutzen war.
Da die Tische an den Fenstern
Ich bin per Zufall hier gelandet. Auf der Fahrt durch die Osterstraße quälten mich Kaffeedurst und Kuchenhunger, als ich das Café sah. Ein Parkplatz war auch zufällig fast vor dem Café frei, nicht selbstverständlich in der Osterstraße.
Auch ein Plätzchen vor dem Lokal auf den sehr bequemen Korbbänken konnte ich ergattern und den vorzüglich schmeckenden Kaffee und den wahrlich excellenten Kuchen geniessen. Zudem noch zu Preisen, die für Hamburger Verhältnisse ganz erstaunlich sind.
Der Becher Kaffee 1,45 €, der knackfrische Butterkuchen 1€, eine Himbeerschnitte für 1,60 €
Äußerst empfehlenswert, diese Café. Das hat mich bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen.
Ich bin per Zufall hier gelandet. Auf der Fahrt durch die Osterstraße quälten mich Kaffeedurst und Kuchenhunger, als ich das Café sah. Ein Parkplatz war auch zufällig fast vor dem Café frei, nicht selbstverständlich in der Osterstraße.
Auch ein Plätzchen vor dem Lokal auf den sehr bequemen Korbbänken konnte ich ergattern und den vorzüglich schmeckenden Kaffee und den wahrlich excellenten Kuchen geniessen. Zudem noch zu Preisen, die für Hamburger Verhältnisse ganz erstaunlich sind.
Der Becher Kaffee 1,45 €, der knackfrische Butterkuchen 1€, eine Himbeerschnitte für 1,60 €
Äußerst empfehlenswert, diese Café. Das hat mich bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen.
Die kleine Konditorei
Die kleine Konditorei€-€€€Cafe, Konditorei04060039090Osterstraße 176, 20255 Hamburg
5.0 stars -
"Ich bin per Zufall hier gelandet. A..." Ehemalige UserIch bin per Zufall hier gelandet. Auf der Fahrt durch die Osterstraße quälten mich Kaffeedurst und Kuchenhunger, als ich das Café sah. Ein Parkplatz war auch zufällig fast vor dem Café frei, nicht selbstverständlich in der Osterstraße.
Auch ein Plätzchen vor dem Lokal auf den sehr bequemen Korbbänken konnte ich ergattern und den vorzüglich schmeckenden Kaffee und den wahrlich excellenten Kuchen geniessen. Zudem noch zu Preisen, die für Hamburger Verhältnisse ganz erstaunlich sind.
Der Becher Kaffee 1,45 €, der knackfrische Butterkuchen 1€,
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- 2 Vorspeisen (für mich)
- 1 Hauptgericht (für ihn)
Das Restaurant ist sehr schlicht gehalten: Gefliester Boden, der nicht mit Terracotta verwechselt werden kann, einfache Tische, Fotografien an der Wand. Also kein Schischi, was das Ambiente angeht. Ich persönlich fand es ein wenig zu kühl, stilistisch gesehen. (Wenn ich mir die Fotos auf der aktuellen website anschaue, hat sich der Stil inzwischen ein wenig in die schicke Nische verschoben)
Die aushängende Karte verspricht eher neu-deutsche Großstadtgenüsse, also nach niederdeutscher Deftigkeit und Schloßambiente gern mal rein hier.
2 / 3 vom Essen war geradezu super für den Preis:
- Feldsalat mit gebratenen Garnelen und Ananaschutney: Superfrischer Salat, schmackhafte Sauce und leckere Meeresfrüchte, die zumindest aus guter Aquakultur stammen dürften für 7,50. Eine Riesenportion, danach war ich satt
- Schweinerückensteak mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln für 10,50 Euro : Das Steak war sehr dick geschnitten und demzufolge außen knusprig und innen saftig. Eine gute Menge von Pfifferlingen und Bartkartoffeln dazu ließen meinen Süßen schwächeln.
Allein meine 2. Vorspeise führt zum Punktabzug:
- Gebratene Geflügelleber auf einem Salat von roten Linsen und
altem Balsamicoessig zu 7,20 Euro. Die Hähnchenlebern war zu roh (ließen sich mit der Gabel einfach zerdrücken und waren dadurch nicht gaumenfreundlich), die Linsen nicht rot und zu hart. Leider kein Genuß. Klar hätte ich es neu machen lassen können, aber ich war ja ohnehin schon satt.
*Fazit*: Ein minimalistisches Restaurant im Straßendreieck zweier Bundesstaßen; die schwierige Zufahrt zum Parkplatz lohnt sich bestimmt.