"Gute Eröffnung unserer Sylttour"
Geschrieben am 28.06.2020 2020-06-28
Käpt’n Selmer Stube · Fährhaus Sylt
€-€€€
Restaurant, Sternehotel
0465193970
Heefwai 1, 25980 Sylt
"Regionale Produkte originell zubereitet"
Geschrieben am 04.10.2019 2019-10-04 | Aktualisiert am 05.10.2019
#Foodporn ... so schmeckt Sylt
€-€€€
Restaurant, Cocktailbar
004946512009208
Elisabethstr. 1a, 25980 Sylt
| Montag: | 12:00 - 22:00 Uhr |
| Dienstag: | 12:00 - 22:00 Uhr |
| Mittwoch: | Ruhetag |
| Donnerstag: | Ruhetag |
| Freitag: | 12:00 - 22:00 Uhr |
| Samstag: | 12:00 - 22:00 Uhr |
| Sonntag: | 12:00 - 22:00 Uhr |
Warme Küche 12:00 h -14:30 h + 17:30-21:00 h
"Wie immer alles Bestens"
Geschrieben am 30.08.2019 2019-08-30
Blum's Seafood Bistro Restaurant
€-€€€
Restaurant, Bistro, Take Away
0465129420
Westerland, Neue Straße 4, 25980 Sylt
"Service nicht gut, Essen Durchschnitt - zweite Chance vertan"
Geschrieben am 29.08.2019 2019-08-29
Restaurant Münchner Hahn
€-€€€
Restaurant, Take Away
0465124269
Friedrichstr. 23, 25980 Sylt
"Sympathische Mittagseinkehr....."
Geschrieben am 22.08.2019 2019-08-22 | Aktualisiert am 05.05.2020
Sylter Stadtgeflüster
€-€€€
Restaurant, Cafe
046519955591
Boysenstraße 4, 25980 Sylt
"Immer wieder lecker essen und Sonnenuntergang schauen......"
Geschrieben am 20.08.2019 2019-08-20 | Aktualisiert am 20.08.2019
Samoa Seepferdchen
€-€€€
Restaurant, Gasthof
046515579
Hörnumer Str. 70, 25980 Sylt
"Beste Ente aus dem Backrohr"
Geschrieben am 17.08.2019 2019-08-17
Zur Eiche
€-€€€
Restaurant, Catering
0465131144
Zur Eiche 38, 25980 Sylt
"Nettes Restaurant mit Potential"
Geschrieben am 10.08.2019 2019-08-10
#Foodporn ... so schmeckt Sylt
€-€€€
Restaurant, Cocktailbar
004946512009208
Elisabethstr. 1a, 25980 Sylt
"Warnung: Ekelhafte Speisen, unflätiges Verhalten des Hausherrn!"
Geschrieben am 04.08.2019 2019-08-04
Waldidyll
€-€€€
Restaurant, Cafe
0465122457
Norderstr. 82, 25980 Sylt



































Einen Tag brauchen wir immer zum Einleben und für die Einkäufe. Man will ja nicht viel mehr als 100 kg Material auf die Insel karren.
Wenn dann der Champagner, das Bier, die Krabben, der Lachs und Gemüse im Kühlschrank sind, die Rapid-Ice-Manschetten durchgefroren sind, kehrt Ruhe ein. Heute soll dann noch eine Kiste Franken-Riesling eintreffen.
Unsere ersten Restaurantbesuche hatten wir wegen Corona schon von Hannover aus reserviert. Wegen des Prachtwetters sollte die viktorianische Terrasse der Käptn Sellmers-Stube im Fährhaus Munkmarsch uns zuerst sehen. Ich beschloss weitgehenden Alkoholverzicht und fuhr selbst.
Das Team des Fährhauses setzt die Corona-Vorgaben vorbildlich um. Um sicher vor Spontanbesuchern zu sein, war der normale Restaurantzugang geschlossen, und es wurde auf den Haupteingang des Hotels verwiesen. Dort innen stand an einem Stehpult die Chefin, Frau Simon, die uns zu unserer Freude und trotz Mund-Nasen-Schutzes auch nach einem Jahr sofort erkannte und uns erfreut zu unserem Tisch auf der Terrasse führte. Auch hier gibt es nun Schichtbetrieb (17:45 – 19:30 und 20:00 – 22:00 Uhr).
Draußen wuselten fünf Servicekräfte an den Tischen entlang. Herr Stache, der Oberkellner, bediente den äußeren Außenbereich vor der Terrasse. Er nahm uns aber beim Vorbeilaufen wahr und steuerte sofort auf uns zu. Auch er freute sich offenkundig über das Wiedersehen und leitete eine Runde Smalltalk ein.
Außer ihm gab es noch einen fest angestellten Servicemitarbeiter in Hoteluniform, der für unseren Tisch primär zuständig war. Er machte einen ausgezeichneten Job. Gefragt nach den drei jungen Damen im Service, die sich mit Hingabe und sehr liebevoll um die Gäste kümmerten, sagte er, es handele sich dabei um Praktikantinnen aus dem Süden. Wir haben das nicht weiter vertieft, denn der Süden beginnt ja für Munkmarscher schon in Hörnum. Die Tische waren eingedeckt mit Gläsern, brennender Kerze, Pfeffer- und Salzmühlen, einer beidseitig bedruckten Einmalkarte und einer Sukkulente. Ein wenig mehr Abstand zwischen den Tischen war gewährleistet durch schmale Servicestationen zwischen den Tischen. Dadurch entfielen die sonst immer am Schmiedegitter eingehängten Tabletts und dadurch leider auch die den Tischen zugeordneten Flaschenkühler. Unser Magnus feinperlig wurde also warm.
Unser Servicemitarbeiter fragte nach einem Aperitifwunsch. Da wir nicht neu sind, orderten wir zwei Gläser Schloss Vaux weiß. Champagner trinken wir lieber aus unserem Kühschrank. Der Sekt kam mit gut beschlagener Flasche an den Tisch und wurde eingeschenkt.
Als Amuse wurden Holzkästchen mit drei Sorten frischem Brot und zwei geschlosenen Miniweckgläsern mit aufgeschlagener Salzbutter und Quark und ein wenig Rohkost (Möhren-, Kohlrabi- und Gurkenstifte) an den Tisch gebracht.
Wir hatten schon vorab gesehen, dass die Preise auf der Insel zum Coronaausgleich ein wenig gestiegen waren, so kostet nun das 180-Gramm-Filetsteak aus Australien mit Beilagen 42 Euro, die ganze Seezunge in der Vogelkoje 68 Euro. Das Vorspeisenangebot hatte sich zum Missfallen meiner Frau verändert, so dass sie nichts fand, was ihr schmecken würde. Deshalb fragte sie nach einem Blattsalat. Der Wunsch konnte erfüllt werden. Für mich sehr verlockend war die Schlemmerschnitte mit Rindertatar, Balsamico und Creme fraiche. Das Tatar war sorgfältig geschnitten und mutig gewürzt. Es lag auf einem Toastquadrat und schmeckte mir hervorragend. Die Fleischportion war prachtvoll.
Als Hauptgericht wählte meine Frau das Rinderfilet, ich den Husumer Lammrücken, zum Dessert wir beide die Erdbeervariationen.
Ich trank wieder ein Erdinger Weizen alkoholfrei, meine Frau hatte Probleme. Die Frage nach einem offenen Riesling wurde erst bejaht, dann aber wieder zurück genommen. Weiß und offen gab es nur die beiden Vorschlagsweine, einen Pinot grigio und einen Sancerre. Das war etwas schwach. Immerhin wurde der Sancerre frisch geöffnet, und meine Frau bekam einen Probeschluck.
Recht schnell wegen der Zeitbeschränkung kamen unsere Hauptgerichte. Beim Filetsteak meiner Frau war der abgefragte Gargrad medium nicht ganz getroffen. Es kam medium rare. Aber meine Frau mochte es. Es wurde mit Markkräuterkruste, Estragon-Mousseline, Madeira-Jus, Kartoffeln und kleinem Gemüse (grüner bissfester Spargel, Möhren, Maiskölbchen) serviert. Die Mousseline hatte wohl einen Hauch 5-Gewüze-Pulver abbekommen. Meine Frau schmeckte ein wenig Anis.
Mein dickes Stück Lammlachs kam medium well, aber saftig, weil es fingerdick mit Lardo gespickt war. Es lag auf schlotzig wie Risotto zubeiteten Fregola und ein paar sehr bissfesten Saubohnen. Ein paar geschmorte und dadurch herzhafte Tomatenstücke lagen noch auf dem Teller. Die Kräuterkruste auf dem Fleisch verlieh dem Stück einen feinen Geschmack und hielt es zart und saftig.
Unsere Desserts waren variantenreich mit Sorbet, einem Chip, einem Ragout, frischen Erdbeeren, einigen Erdbeer-Marshmallowkügelchen und einem Cremeküchlein auf Bisquit aus Erdbeercreme in Schokoladencremeumhüllung. Für den Crunch waren noch zwei kleine Berge Cornflakes in weißer Schokolade hinzu gefügt. Wie üblich trank meine Frau zum Dessert noch ein Glas Schloss Vaux. Wir dachten an die Schokoladen-Bananen-Variationen des Vorjahres und waren uns einig, dass diese noch besser waren.
Meine Frau machte einer der Praktikantinnen noch ein Kompliment wegen ihrer liebevollen Art. Sie freute sich sichtlich.
Unser Servicemann bemerkte meine auf dem Tisch liegende EC-Karte umgehend und brachte die Rechnung und das Kartenterminal. Ich gab 20 Euro Trinkgeld in bar. Verlassen konnten wir das Restaurant durch den normalen Eingang.