Das Gasthaus Zur Mörswiese in Aschaffenburg ist das Vereinsheim einer Kleingärtnerkolonie, die ihre schmucken Gärten auf dem gleichnamigen Grund und Boden, direkt am Main-Radweg flussabwärts auf der rechten Mainseite am Ende von Aschaffenburg, hegen und pflegen. Besonders im Sommer während der Radlzeit herrscht Hochbetrieb, da man dort auch schön im Freien sitzen kann. Zur jetzigen Jahreszeit wird die Mörswiese gerne auch mit Gruppen angelaufen, da dem Gasthaus schon seit Jahren ein guter Ruf für gut bürgerliche, bodenständige Hausmannskost in einfachem und, was für viele auch wichtig ist, bezahlbarem Rahmen vorauseilt. Wir haben dort im Laufe der vielen Jahre schon etliche Pächter erlebt. Das derzeitige Pächterpaar wird so ca. seit zwei Jahren dort das Zepter schwingen. Vom Radweg aus ist das Gasthaus nicht zu sehen, da es zwischen den Gärten in Hanglage liegt. Der Weg ist aber beschildert und nach ca. 100 Metern sieht man das Gasthaus dann auch direkt vor sich. Selbst Autofahrer haben die Chance auf einem Parkplatz unten direkt am Main ihr Vehikel abzustellen, um dann so ca. 200 Meter zum Ziel zu laufen. Gaststätte
So entschieden wir uns am Samstag, anlässlich der Herbstwanderung unseres Kegelvereins diese gastliche Stätte anzulaufen. Im Vorfeld wurden Plätze reserviert, und so trafen wir nach ca. 1,5 Stunden Gehzeit kurz nach 15 Uhr in der Mörswiese ein. Drei längere Tischreihen waren schon für uns bereitgestellt, so dass unsere Truppe sich mit 34 Personen zwischen zehn und 75 Jahren hungrig und durstig niederlassen konnte. Drei Stunden Zeit waren uns gegeben, weil schon ab 18 Uhr die meisten Plätze zum Gansessen reserviert waren. Und dies hat uns dicke gereicht, um einen schönen geselligen Nachmittag bei vernünftigem Essen und Trinken zu haben.
Der Service
Nachdem wir alle nach und nach die Garderobe abgelegt hatten und ein jeder sein Plätzchen eingenommen hatte, wurden tischweise die Getränkewünsche abgefragt und nach und nach geliefert. Der Inhaber wechselte sich mit seiner Frau ab, mal machte er die Theke, mal servierte er und sie schenkte ein und zapfte.
Das ging alles sehr flott und eingespielt über die Bühne, und so musste niemand übermäßig lange auf sein bestelltes Getränk warten.
Die Speisekarten lagen schon auf den Tischen, und so wurden auch direkt nachdem ein jeder sein Getränk vor sich stehen hatte, wieder tischweise die Essenswünsche abgefragt. Und in dieser Reihenfolge dann auch später serviert.
Dazwischen wurde immer ein offenes Auge auf leere Gläser geworfen und dieser Zustand nach Rückfrage mit dem entsprechenden Gast zügig geändert.
Da wir nicht alle gleichzeitig zum Rückweg aufbrachen, wollte immer mal wieder jemand bezahlen. Das lief dann nach dem Motto Vertrauen ehrt in der Weise ab, das jeder angab, was er zu essen und zu trinken hatte. Dies wurde dann auf einem Block notiert, zusammengerechnet und der Bezahler bekam den Zettel in die Hand. Ich gehe mal davon aus, dass wir alle ehrlich waren, und keiner ein Getränk unterschlagen hatte. Das sahen die Wirte Gott sei Dank genauso. Ich denke mal, dass sie hinter der Theke zu ihrer Kontrolle Strichlisten angefertigt hatten.
Die beiden waren jederzeit freundlich, fragten ob es geschmeckt hat und nach sonstiger Zufriedenheit. Locker flockig die Atmosphäre, wie es eben in solchen Gasthäusern üblich und auch gut so ist.
Okay 3,5 GG-Sterne
Unser Essen
Das Essen wurde auch von den beiden serviert. Für die Zubereitung waren aber noch zwei Personen in der Küche zuständig. Ein Koch sowie vermutlich eine weibliche Küchenhilfe waren dafür zuständig. Jedenfalls habe ich nur diese zwei Personen in der Küche rumwuseln sehen.
Ich kommentiere aber hier jetzt nicht das Essen aller Personen, sondern nur meins und das meiner lieben Frau, habe aber bei dem einen oder anderen auch über den Rücken geschaut und noch ein paar weitere Fotos gemacht.
Fangen wir mal mit dem Essen meiner Herzdame an. Als da wären: Zwei fränkische Rostbratwürste auf Sauerkraut, mit brauner Soße und Bratkartoffeln für 7,50 €. Alles wurde zusammen auf einem Teller serviert. Die Bratkartoffeln waren gut gebraten, und zwischen den Kartoffeln waren kleine, ebenfalls gebratene Speckwürfelchen, die zusammen einen herzhaften und guten Geschmack ergaben. Super im Geschmack und Biss auch die Rostbratwürste. Das Sauerkraut war auf alle Fälle auch sehr gut. Alles in allem eine stimmige Zusammensetzung, die meinem Schätzchen durchaus mundete. Auch die Deko, bestehend aus einer Scheibe Gurke, einem Karottenschnitz sowie einem Salatblatt wurde verzehrt. Fränkische Rostbratwürste
Meiner einer entschied sich nach einigen Überlegungen für das Schweinerippchen vom Kamm, nicht gekocht, sondern gebraten, ebenfalls mit dem guten Sauerkraut und der braunen Soße. Als Sättigungsbeilage Bauernbrot. Für ebenfalls 7,50 € gab es nichts zu meckern. Ein mords Trumm Rippchen thronte auf dem Sauerkraut und auf dem Rippchen befanden sich noch leckere glasig gebratene Zwiebeln. Zwei Scheiben Brot wurden auf einem extra Tellerchen gereicht. Ich fand, dass es wohl noch vom Vortag war und hab deshalb nur eine Scheibe zur Neutralisierung des doch recht hohen Salzanteils im Fleisch aufgegessen. Zum Glück mangelte es nicht an Nachschub an Getränken. Schlappeseppel Kellerbier vom Fass, ich glaub 2,90 € für den halben Liter, war mein Favorit an diesem Nachmittag. Gebratenes Schweinerippchen
Da ich niemanden hab übers Essen meckern hören, sondern nur in zufriedene Gesichter schaute, gehe ich davon aus, dass alle anderen auch im Großen und Ganzen zufrieden waren. Okay, das Rumpsteak einer mir gegenüber sitzenden Kegelschwester war durchgebraten. Hat sie mir zwar gezeigt, war aber nicht wirklich ein Problem für sie, da das Fleisch zart genug war.
Was auch noch von den anderen gerne gegessen wurde:
Strammer Max
Strammer Max, Bauernschwarzbrot belegt mit rohem Schinken, Käse und Spiegelei zu 6,50 €.
Hacksteak à la Mayer, Zwiebelsauce, Bratkartoffeln und Spiegelei zu 8,50 € Hacksteak a la Mayer
Allgemein passen Speisen und Getränke auch preislich in den Rahmen dessen, was geboten wird.
Okay = 3 GG Sterne.
Das Ambiente
Na ja, Ambiente wäre wohl ein etwas zu hoch gegriffener Ausdruck. Die Einrichtung ist noch aus dem vorigen Jahrhundert. Abgewohnt würde man sagen. Aber durch Tischdeckchen und Kissen auf den Stühlen ist dies zu verschmerzen. Die Beleuchtung könnte auch etliche Watt mehr vertragen. Alles wirkt etwas duster, aber das kann ja auch in der Winterzeit eine gewisse Gemütlichkeit erzeugen. Zum Eingang geht es schon etliche Treppenstufen nach oben, da sehe ich im Winter ein Problem für Gehandicapte. Im Sommer sitzen eh die meisten auf der nicht so kleinen begradigten Wiese am Hang auf Plastikstühlen oder Festgarnituren und schauen von da aus nach unten auf dem Main. Da wird er wohl irgendwie möglich sein über die langsam aufsteigende Wiese von hinten mit dem Rollstuhl oder Rollator in den Gastgarten resp. Das Gasthaus zu kommen.
Okay = 3 GG Sterne.
Sauberkeit
An der Sauberkeit im Lokal gibt es nichts zu bemängeln. Das gilt auch für die Toiletten. Ein gewisser Modernisierungsbedarf sticht einem aber durchaus ins Auge.
4 GG Sterne.
Fazit:
Wer preiswert und bodenständig, ohne viel Schnickschnack essen möchte, ist hier gut aufgehoben. Viele Stammgäste aller Altersklassen, sind ein Beweis dafür. Meine Frau geht mit ihrer Freitags-Clique mehrmals im Jahr dorthin. Und wenn es sich für mich ergibt, bin ich dabei. Bestimmt auch im Sommer, wenn wir mit dem Rad und Freunden unterwegs sind.
Gesamteindruck:
3,5 – gerne wieder
Das Gasthaus Zur Mörswiese in Aschaffenburg ist das Vereinsheim einer Kleingärtnerkolonie, die ihre schmucken Gärten auf dem gleichnamigen Grund und Boden, direkt am Main-Radweg flussabwärts auf der rechten Mainseite am Ende von Aschaffenburg, hegen und pflegen. Besonders im Sommer während der Radlzeit herrscht Hochbetrieb, da man dort auch schön im Freien sitzen kann. Zur jetzigen Jahreszeit wird die Mörswiese gerne auch mit Gruppen angelaufen, da dem Gasthaus schon seit Jahren ein guter Ruf für gut bürgerliche, bodenständige Hausmannskost in einfachem... mehr lesen
Haus Mörswiese
Haus Mörswiese€-€€€Gasthaus, Vereinsheim015788704664Mainaschaffer Straße 91, 63741 Aschaffenburg
3.5 stars -
"Seit Jahren beliebter Anlaufpunkt bei der Generation Best Ager!" Ehemalige UserDas Gasthaus Zur Mörswiese in Aschaffenburg ist das Vereinsheim einer Kleingärtnerkolonie, die ihre schmucken Gärten auf dem gleichnamigen Grund und Boden, direkt am Main-Radweg flussabwärts auf der rechten Mainseite am Ende von Aschaffenburg, hegen und pflegen. Besonders im Sommer während der Radlzeit herrscht Hochbetrieb, da man dort auch schön im Freien sitzen kann. Zur jetzigen Jahreszeit wird die Mörswiese gerne auch mit Gruppen angelaufen, da dem Gasthaus schon seit Jahren ein guter Ruf für gut bürgerliche, bodenständige Hausmannskost in einfachem
Besucht am 12.11.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 153 EUR
Druckrey's ist eigentlich eine Eventlocation für Feiern und Veranstaltungen jeglicher Art bis zu 150 Personen.
Tagsüber ist es eine Art Kantine mit dem Namen "Kasino" in der jeden Tag andere Speisen angeboten werden.
Aber...es gibt hier auch richtig gute Restaurantküche, man muss nur wissen wann. So z. B. gestern das Gänseessen auf Vorbestellung, sofern der Gast auch Gans haben möchte, ansonsten steht eine kleine aber sehr feine Menükarte zur Auswahl.
Um es vorweg zu nehmen, wir hatten viermal den Gänseteller. Aber der Reihe nach. Ein großer Parkplatz direkt vor dem Lokal ist vorhanden. Sofort beim Betreten der Lokalität wird man sehr freundlich begrüßt, zum Tisch begleitet und die Garderobe wird entgegengenommen. Der Tisch war herbstlich mit großen Laubblättern und Kastanien geschmückt. Was mir direkt sehr positiv und ein wenig belustigend auffiel, waren die alle verschieden gefalteten Servietten. Ich hatte ein Hemd...schön anzusehen und kreativ (siehe Foto). Leider die einzige Aufnahme, denn dann war der Akku leer. Ich könnte mich irgendwo hin beißen.
Ich fragte die sehr aufmerksame, nette Bedienung, ob Sie mir vor dem Gänseteller eine Vorspeise empfehlen würde und die Antwort war: "Wenn Sie richtig, aber richtig viel Hunger haben, ja!" Also keine Vorspeise und die Wahl war richtig. Der Gänseteller bestand aus einen großen Stück Brust und der Gänsekeule, dazu zwei Klöße, Rotkohl, Maronen und ein gefüllter Bratapfel (EUR 25,50). Das Fleisch war sehr gut zubereitet, saftig innen kross außen, dazu eine perfekte kräftige Sauce für Fleisch und Klöße. Der Rotkohl knackig und ebenso perfekt abgeschmeckt. Den Bratapfel habe ich zum Schluß als kleinen Nachtisch genossen. Wir waren zu viert und keiner von uns nahm eine Vorspeise. Als die Teller kamen hatten alle ein Staunen in den Augen "Schaffen wir das?", aber alle Teller waren bis auf einen Kartoffelkloß komplett leer, also alles aufgegessen, es war einfach "richtig lecker".
Dazu kommt ein sehr guter Service.
Die nächsten Restaurant-Veranstaltungen sind leider erst wider Weihnachten! Vormerken und reservieren! Es lohnt sich!
Dann auch mit weiteren detaillierten Fotos - Sorry nochmals!
Druckrey's ist eigentlich eine Eventlocation für Feiern und Veranstaltungen jeglicher Art bis zu 150 Personen.
Tagsüber ist es eine Art Kantine mit dem Namen "Kasino" in der jeden Tag andere Speisen angeboten werden.
Aber...es gibt hier auch richtig gute Restaurantküche, man muss nur wissen wann. So z. B. gestern das Gänseessen auf Vorbestellung, sofern der Gast auch Gans haben möchte, ansonsten steht eine kleine aber sehr feine Menükarte zur Auswahl.
Um es vorweg zu nehmen, wir hatten viermal den Gänseteller. Aber der Reihe... mehr lesen
Bei Druckrey's
Bei Druckrey's€-€€€Restaurant, Festsaal0212813140Schorberger Straße 66, 42699 Solingen
4.5 stars -
"Gänseessen in bester Qualität!" Ehemalige UserDruckrey's ist eigentlich eine Eventlocation für Feiern und Veranstaltungen jeglicher Art bis zu 150 Personen.
Tagsüber ist es eine Art Kantine mit dem Namen "Kasino" in der jeden Tag andere Speisen angeboten werden.
Aber...es gibt hier auch richtig gute Restaurantküche, man muss nur wissen wann. So z. B. gestern das Gänseessen auf Vorbestellung, sofern der Gast auch Gans haben möchte, ansonsten steht eine kleine aber sehr feine Menükarte zur Auswahl.
Um es vorweg zu nehmen, wir hatten viermal den Gänseteller. Aber der Reihe
Geschrieben am 12.11.2016 2016-11-12| Aktualisiert am
12.11.2016
Besucht am 12.11.2016Besuchszeit: Mittagessen 3 Personen
Rechnungsbetrag: 16 EUR
Alle Jahre wieder mal zu Mäckes. Hier ist ein neues Konzept, zu erst Schlange stehen beim bestellen, von drei Kassen waren zwei defekt - ok kann passieren. Es wird bezahlt und der Gast bekommt einen Abholcoupon mit den Details zu der Bestellung. Zwei Ausgabeschalter von dem auch nur einer besetzt ist. Ich hatte die Nummer 160 und was passierte? Es bekam die Nummer 169 das Essen, auch die Nummern 165-168 und dann nach guten 10 Minuten Wartezeit war ich an der Reihe. Eigentlich müsste alles OK sein, bei so viel Personal hinter der Theke, aber nein, die Getränke, alle ohne Eis bestellt, waren natürlich mit viel Eiswürfeln. Es stand explizit auf dem "Bestellzettel".
Im unfreundlichen Ton wurden die Getränke ausgetauscht.
Und da die Wartezeit für die sicherlich immer fertigen Pommes Frites auch zu lang war, waren diese natürlich auch nicht mehr heiß!
Ach, da fällt mir noch ein, dass bei der Bestellung der Kinder-Menüs darauf hingewiesen wurde, dass nur die Hälfte der Spielzeuge nicht da seien und auch Bein "Nachtisch" bei den Kid-Menues nur die Apfelstücke zur Verfügung stehen.
Und dann noch total überfüllte Wagen für die gebrauchten Tablets. Wie war der Slogan? Ich liebe es....heute nicht!
Alle Jahre wieder mal zu Mäckes. Hier ist ein neues Konzept, zu erst Schlange stehen beim bestellen, von drei Kassen waren zwei defekt - ok kann passieren. Es wird bezahlt und der Gast bekommt einen Abholcoupon mit den Details zu der Bestellung. Zwei Ausgabeschalter von dem auch nur einer besetzt ist. Ich hatte die Nummer 160 und was passierte? Es bekam die Nummer 169 das Essen, auch die Nummern 165-168 und dann nach guten 10 Minuten Wartezeit war ich an... mehr lesen
McDonald's
McDonald's€-€€€Schnellrestaurant, Take Away0202443929Hofkamp 1, 42103 Wuppertal
2.0 stars -
"Neues Konzept - sehr verbesserungswürdig!" Ehemalige UserAlle Jahre wieder mal zu Mäckes. Hier ist ein neues Konzept, zu erst Schlange stehen beim bestellen, von drei Kassen waren zwei defekt - ok kann passieren. Es wird bezahlt und der Gast bekommt einen Abholcoupon mit den Details zu der Bestellung. Zwei Ausgabeschalter von dem auch nur einer besetzt ist. Ich hatte die Nummer 160 und was passierte? Es bekam die Nummer 169 das Essen, auch die Nummern 165-168 und dann nach guten 10 Minuten Wartezeit war ich an
Geschrieben am 10.11.2016 2016-11-10| Aktualisiert am
10.11.2016
Folgender Hinweis auf der Homepage:
WIR BAUEN UM -
LIEBE GÄSTE,
SEIT DEM 4. APRIL 2016 HABEN WIR AUFGRUND VON UMFANGREICHEN BAUMASSNAHMEN GESCHLOSSEN.
AUS SICHERHEITSGRÜNDEN IST ES UNS LEIDER NICHT MÖGLICH, DEN BARBETRIEB IN DIESER ZEIT AUFRECHT ZU ERHALTEN.
ZIEL IST ES, SIE IM DEZEMBER 2017 WIEDER BEGRÜSSEN ZU KÖNNEN.
Folgender Hinweis auf der Homepage:
WIR BAUEN UM -
LIEBE GÄSTE,
SEIT DEM 4. APRIL 2016 HABEN WIR AUFGRUND VON UMFANGREICHEN BAUMASSNAHMEN GESCHLOSSEN.
AUS SICHERHEITSGRÜNDEN IST ES UNS LEIDER NICHT MÖGLICH, DEN BARBETRIEB IN DIESER ZEIT AUFRECHT ZU ERHALTEN.
ZIEL IST ES, SIE IM DEZEMBER 2017 WIEDER BEGRÜSSEN ZU KÖNNEN.... mehr lesen
la soupe populaire Tim Raue · Atelierhaus
la soupe populaire Tim Raue · Atelierhaus€-€€€Restaurant030206039880Prenzlauer Allee 242, 10405 Berlin
stars -
"Derzeit bis Dezember 2017 geschlossen!" Ehemalige UserFolgender Hinweis auf der Homepage:
WIR BAUEN UM -
LIEBE GÄSTE,
SEIT DEM 4. APRIL 2016 HABEN WIR AUFGRUND VON UMFANGREICHEN BAUMASSNAHMEN GESCHLOSSEN.
AUS SICHERHEITSGRÜNDEN IST ES UNS LEIDER NICHT MÖGLICH, DEN BARBETRIEB IN DIESER ZEIT AUFRECHT ZU ERHALTEN.
ZIEL IST ES, SIE IM DEZEMBER 2017 WIEDER BEGRÜSSEN ZU KÖNNEN.
Besucht am 06.11.2016Besuchszeit: Mittagessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 120 EUR
Wir waren zu einem Kurzausflug für 2 Tage in Leipzig und waren für Sonntag Abend auf der Suche nach einem Steak-Restaurant. Leider war unsere erste Wahl geschlossen, so dass wir kurzfristig bei COSPUDEN angerufen haben. Tischreservierung für "sofort" war kein Problem.
Im Restaurant sind wir überaus freundlich empfangen worden. Das Ambiente war super angenehm, auch wenn wir es anfangs etwas kühl fanden. Auf der Karte findet man sich schnell zurecht und weil wir das Restaurant noch nicht kannten, hat uns der Service in die diversen Bestellmöglichkeiten mit den diversen Variationsmöglichkeiten eingewiesen.
Spezialtät des Hauses ist das Dry-Age Fleisch, welches man auch vom Restaurant aus in einem gläsernen Trockenschrank begutachten konnte.
Wirklich toll war die Tartar-Vorspeise. Das Fleisch war erstklassig und sehr gut zubereitet. Zum Wein (16 offene Weine zum probieren) können wir leider nichts sagen, da wir Durst hatten und bei Bier geblieben sind. Hier habe ich aber ein interessantes (dunkles) Bier kennen gelernt, dessen Name mir gerade nicht mehr einfällt.
Der Service war die ganze Zeit aufmerksam und äußerst freundlich und hatte auch immer ein Späßchen auf Lager.
Zugegeben, wenn wir uns die Karte mit den entsprechenden Preisen angesehen hätten, dann wären wir wahrscheinlich nicht hier gelandet. Aber wir haben uns nicht geärgert über die angemessen Rechnung sondern waren sehr erfreut über das gute Essen.
Wir waren zu einem Kurzausflug für 2 Tage in Leipzig und waren für Sonntag Abend auf der Suche nach einem Steak-Restaurant. Leider war unsere erste Wahl geschlossen, so dass wir kurzfristig bei COSPUDEN angerufen haben. Tischreservierung für "sofort" war kein Problem.
Im Restaurant sind wir überaus freundlich empfangen worden. Das Ambiente war super angenehm, auch wenn wir es anfangs etwas kühl fanden. Auf der Karte findet man sich schnell zurecht und weil wir das Restaurant noch nicht kannten, hat uns der Service... mehr lesen
Seehaus Cospuden
Seehaus Cospuden€-€€€Restaurant, Bar, Cafe, Imbiss034135882603Ostuferstr. 1, 04416 Markkleeberg
5.0 stars -
"Super Steaks in coolem Ambiente" Ehemalige UserWir waren zu einem Kurzausflug für 2 Tage in Leipzig und waren für Sonntag Abend auf der Suche nach einem Steak-Restaurant. Leider war unsere erste Wahl geschlossen, so dass wir kurzfristig bei COSPUDEN angerufen haben. Tischreservierung für "sofort" war kein Problem.
Im Restaurant sind wir überaus freundlich empfangen worden. Das Ambiente war super angenehm, auch wenn wir es anfangs etwas kühl fanden. Auf der Karte findet man sich schnell zurecht und weil wir das Restaurant noch nicht kannten, hat uns der Service
Besucht am 31.10.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 133 EUR
Das Weinkontor Null41 ist mittlerweile eines meiner liebsten Lokale für die kältere Jahreszeit. Nicht dass man hier nicht auch schön draußen auf der Terrasse den lauen Sommerabend genießen könnte, aber wenn es im Herbst wieder schneller dunkel wird, wirkt das unglaublich stimmig ausgeleuchtete Innere des Lokals meiner Meinung nach noch einen Ticken anziehender. Das passte doch zum Halloween-Abend ganz gut und so reservierte ich frühzeitig einen Vierer-Tisch in Landaus schickstem Weinrestaurant.
Die Landesgartenschau ist längst vorbei, aber auf dem Gelände rings um das wunderschön sanierte Kasernengebäude mit der Nummer 041 wird immer noch kräftig gebaut und das wird auch noch eine Weile so bleiben. Denn der neue „Wohnpark am Ebenberg“ soll ja als „innenstadtnaher, urban gestalteter, energetisch nachhaltiger und sozial vitaler Stadtteil“ bis zum Jahr 2025 von 1500 bis 2000 Menschen bewohnt werden. Auf dem ehemaligen Kasernengelände „Estienne et Foch“ wird also auch in Zukunft die Landauer Stadtentwicklung am spürbarsten sein.
Die modern-ästhetische Einrichtung des mit viel Stil und Geschmack sanierten Backsteingebäudes verströmt trotz ihrer Geradlinigkeit eine behagliche Atmosphäre, die einen schon beim Eintritt durch die Glastür wohlig empfängt. Nähert man sich dem Gebäude am späten Abend oder bei Nacht, lässt die wohl durchdachte, teilweise indirekte Beleuchtung das Restaurant in einem sehr einladenden Licht erscheinen. Ein Ort für Genießer, an dem alles zu passen scheint. Auf den Schalenstühlen aus Kunststoff sitzt man sehr bequem. Die aufwendig renovierte Decke schluckt den Schall der hohen Wände. Die Designerleuchten setzen goldene, silberne und bronzene Akzente und sorgen für günstige Lichtverhältnisse am Tisch. Die lange Bar mit den 70er Jahre Kugelleuchten lädt zum Cocktail- und/oder Weintrinken ein. Das an diesem Abend ganz in Blau getauchte, im Anschluss an die Bar sich befindende Separee für kleinere Gesellschaften sorgte für zusätzliche visuelle Akzente.
Kurz nach dem Eintreten wurden wir freundlich von einer der Servicedamen in Empfang genommen und an unseren reservierten Tisch, der sich an der Stirnseite des Gastraumes in unmittelbarer Fensternähe befand, geführt. Chefin und Leiterin vom Service, Corine Berrevoets, war an diesem Abend nicht zugegen, aber auch ihre „Mädels“ hinterließen einen guten Eindruck und waren immer zur Stelle, wenn Bedarf war.
Die Speisenkarten lagen schon auf dem Tisch bereit und beim Durchblättern bleibt man zwangsläufig gleich auf der ersten Seite hängen. Das Aperitif-Angebot ist hier nämlich ausgezeichnet und die Wahl zwischen Pastis, Pernod, Hugo, Wermut oder einem alkoholfreien Hauscocktail musste wohlüberlegt getroffen werden. Zwei Wermut aus der Pfalz vom „Flying Winemaker“ Andreas Dorst wurden von den Herren geordert. Der mit dem augenzwinkernden Namen „Merwut“ versehene Aperitif wurde klassisch mit Eis und Zitrone serviert. Die Damen entschieden sich für einen erfrischenden „Hugo“. Den gab es einmal mit und einmal ohne Alkohol und der schmeckte natürlich auch ohne Sommer und Terrasse vorzüglich.
Die Flasche Wasser rundete zunächst unsere Flüssigkeitsaufnahme ab. Die gut sortierte Weinkarte mit allein 27(!!!) verschiedenen Rieslingpositionen (alles aus der Südpfalz und der Mittelhaardt) besticht durch ihr breit angelegtes Flaschenweinangebot. Aber auch im offenen Ausschank gibt es einiges zu entdecken. Kleinmann, Grimm, Stentz, Siegrist und Kranz seien an dieser Stelle beispielhaft genannt. Alles Winzer, die sich schon seit Jahren durch ihre qualitativ hochwertigen Weine – nicht nur regional – einen Namen gemacht haben. Die große Auswahl an Weinen (Biertrinker können zur Not auf das leckere Göcklinger Hausbräu zurückgreifen!) lädt förmlich dazu ein, sich an der stilvollen Weinbar den angebotenen Barfood-Häppchen hinzugeben. Diese köstlichen Weinbegleiter kosten so um die 6 bis 8 Euro und können bis 22 Uhr direkt an der Theke genossen werden.
Das Klemmbrett der früheren Speisenkarte trägt jetzt „Hard-Cover“, wird im Querformat gelesen und beinhaltet auch alles Trinkbare. Neun Vorspeisen, sechs Hauptgerichte und vier Desserts (plus ein Käseteller) bilden auf drei Seiten verteilt den Speisenanteil. Wesentlich mehr Seiten stehen für die Getränke zur Verfügung. Gegen Aufpreis sind die Vorspeisen auch als Hauptgangportionen möglich.
Da auf der Homepage keine Speisenkarte einzusehen ist, hier einmal ein paar kleine „Appetizer“. Ein kleines Spinat-Parmesansüppchen aus der Tasse (4,50 Euro) erfreut den Suppenkasper genauso wie das Kürbis-Kokossüppchen mit Kürbiskernöl (6 Euro). Mit „Pulled beef chilli“ mit Joghurt im Fladenbrot serviert (10,50 Euro), Miesmuscheln „Thai-Style“ im Kokossud (10,50 Euro) und gegrilltem Schweinebauch auf Chicorée und süß-sauer eingelegtem Muskatkürbis (11,50 Euro) „crossovern“ sich Chefkoch Mury und sein Team durch die Bistro-Fusion-Cuisine ohne die regionalen Produkte zu vernachlässigen.
Die Preispolitik im Weinkontor zeigt nach wie vor Bodenhaftung. Bei 21,50 Euro ist die pekuniäre Obergrenze erreicht. Dafür gibt es dann aber auch Leckereien wie etwa das obligatorische Rumpsteak (kennt man noch aus Mörzheimer Zeiten) vom argentinischen Black Angus Rind mit Röstkartoffeln, wahlweise mit frischem Meerrettich oder hausgemachter Kräuterbutter. In der exakt gleichen Preisklasse: das auf der Haut gebratene Filet vom Loup de Mer mit Zitronen-Kartoffelpüree, Chorizo-Brotkrumen und Zucchini. Für kulinarische Nostalgiker hat man den geschmorten Ochsenschwanz mit Röstkartoffeln (19,50 Euro) als „Dauerbrenner“ auf der Karte belassen. Vegetarier kommen mit den hausgemachten Gnocchi mit Caponata, einem sizilianischen Gemüsegericht, sowie getrocknetem Ricotta (14 Euro) auf ihre Kosten.
Das Vorspeisenangebot klang verlockend und die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Meine kulinarische Neugier siegte und ich entschied mich für den vietnamesischen Nudelsalat mit Rinderhack und frischer Chili (11,50 Euro). Zwei meiner Begleiter bestellten vorab – etwas weniger experimentierfreudig – den herbstlichen Salat mit karamellisierten Kürbiskernen (5,20 Euro). Die Wartezeit bis zur Ankunft unserer Vorspeisen war angenehm. Die Portionen so bemessen, dass man sich noch genug Reserven für die Hauptgänge übrig hat. Über den Salat hörte ich am Tisch nur Gutes. Vor allem das süßsaure Dressing wurde lobend erwähnt. Mein Vietnamsalat kam mit Mie-Nudeln, Sojasprossen und etwas angebratenem Rinderhack. Das Dressing war typisch säuerlich-scharf, wobei mir die Soja-Note etwas zu dominant erschien. Die frischen Chili-Stückchen heizten mir ganz schön ein und mit der Würze vom Rinderhack war das ein äußerst pikanter Opener.
Bei den Hauptgängen machten wir es der Küche leicht. Allein dreimal ging an unserem Tisch die Pasta mit Muscheln, Blattspinat, Knoblauch, Chili, Tomaten und gehobeltem Parmesan (als Hauptgangportion für 14 Euro). Ergänzt durch die Miesmuscheln im Kokossud mit Ingwer, Zitronengras und Chili, die von uns in der größeren Variante gewählt wurden. Die Bavette-Nudeln wurden von würzigem Tomatensugo, in dem frische, angebratene Spinatblätter versteckt waren, begleitet. Die Muscheln grüßten aus ihren geöffneten Schalen, die teilweise unter den würzigen Parmesanraspeln verschwunden waren. Alles in allem ein wunderbar mediterranes Pasta-Gericht, das auch in der herbstlichen Zeit funktioniert. Die Miesmuscheln hatten dagegen ordentlich Asia-Touch abbekommen. Koriander und Zitronengras dufteten um die Wette und die Kokosbrühe schmeckte in Richtung „Grünes Curry“. Und dass Mury Mut zum Würzen hat, durfte ich ja schon beim Vietnamsalat erfahren.
Nach den wohlschmeckenden und auch wohlportionierten Hauptgängen waren wir gut gesättigt. Dennoch sollte das „Nostalgie-Dessert“, das geeiste Nougat (5,50 Euro), auch an diesem Abend nicht fehlen. Zusammen mit einer Kugel „Pfefferminz-Schoko-Sorbet“ setzte es den süßen Schlusspunkt. Dieser geeiste Nougattraum, der den Umzug nach Landau auf der Speisekarte überdauert hat, schmeckt so herrlich süß nach Karamell, dass einem die Kalorien in dem Moment einfach völlig egal sind. Der Lateiner würde da wohl sagen: „finis coronat opus!“. Dem würde ich mich als „Nicht-Lateiner“ vorbehaltlos anschließen und beim nächsten Besuch wieder in die Nougatfalle tappen.
Das Weinkontor Null41 ist mittlerweile eines meiner liebsten Lokale für die kältere Jahreszeit. Nicht dass man hier nicht auch schön draußen auf der Terrasse den lauen Sommerabend genießen könnte, aber wenn es im Herbst wieder schneller dunkel wird, wirkt das unglaublich stimmig ausgeleuchtete Innere des Lokals meiner Meinung nach noch einen Ticken anziehender. Das passte doch zum Halloween-Abend ganz gut und so reservierte ich frühzeitig einen Vierer-Tisch in Landaus schickstem Weinrestaurant.
Die Landesgartenschau ist längst vorbei, aber auf dem Gelände rings... mehr lesen
Weinkontor Null 41
Weinkontor Null 41€-€€€Restaurant, Gaststätte, Weinkeller06341 945485Georg-Friedrich-Dentzel-Straße 11, 76829 Landau in der Pfalz
4.5 stars -
"Immer noch die Fusion-Bistro-Benchmark in der Südpfalz" Ehemalige UserDas Weinkontor Null41 ist mittlerweile eines meiner liebsten Lokale für die kältere Jahreszeit. Nicht dass man hier nicht auch schön draußen auf der Terrasse den lauen Sommerabend genießen könnte, aber wenn es im Herbst wieder schneller dunkel wird, wirkt das unglaublich stimmig ausgeleuchtete Innere des Lokals meiner Meinung nach noch einen Ticken anziehender. Das passte doch zum Halloween-Abend ganz gut und so reservierte ich frühzeitig einen Vierer-Tisch in Landaus schickstem Weinrestaurant.
Die Landesgartenschau ist längst vorbei, aber auf dem Gelände rings
Besucht am 05.11.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 82 EUR
In einem schönen alten Gebäude ist der "König". Seit 1839 besteht dieses Restaurant.
Und wie kamen wir hier hin? Ob Ihr es glaubt oder nicht in einem Google-Alert "Solingen" wurde das Restaurant "zum König" hervorgehoben und die Homepage machte Lust auf mehr. Ganz kurzfristig reservierten wir einen Tisch und bekamen den Hinweis, dass es der letzte sei.
Wir betraten den Innenraum und hatten sofort eine kleine Schiefertafel mit unserem Namen gesehen. Das fiel schon mal sehr positiv auf und hat was von einem persönlichen Stil. Die Tisch alle mit roten Tischdecken und - leider - Papierservietten. Kleine antike Gegenstände (z. B. eine alte Nähmaschine) zieren den Raum. Kein Schnick-Schnack an den Wänden oder an anderen Orten. Wären jetzt andere Stuhle als die hellen Gaststätten-Stühle vorhanden würde der Eindruck noch besser sein.
Wir nahmen Platz und es dauerte nicht lange und wurden nach den Getränken gefragt. Eine Flasche Mineralwasser zu EUR 5 ist OK, kam gut gekühlt und sogar in einem Kühler!
Die Karte klein aber fein, Es werden verschiedene Menüs angeboten, speziell das Gänse-Menü wird sehr beworben. Aber es gibt auch ein vegetarisches Menü und Tagesangebote.
Unsere Wahl fiel auf die Apfel-Kürbis-Creme-Suppe (EUR 6,00)und die Wildconsomme mit Steinpilzravioli und Portwein (EUR 7,00). Beide sehr gut. Die Kürbissuppe leicht mit Curry abgestimmt und die Consomme etwas scharf, aber sehr gut, abgeschmeckt! Ein sehr guter Start.
Apropos Start, vorweg gab eis einen Gruß aus der Küche, Kürbismousse mit mit rosa Pfefferkörnern und Kürbisöl.
Von dem Gänsemenü beeinflußt wurde die Keule mit frischem Apfel-Rotkohl, Gewürzsauce und Preiselbeer-Klößen (EUR 21,50) bestellt und mich lachte das original Wiener Schnitzel mit Preiselbeeren, Süßkartoffelfrites und Blattsalaten an (EUR 21,00). Die Gans war OK, aber insgesamt verbesserungswürdig. Die Gewürzsauce hätte etwas mehr "Pepp" haben dürfen und der sicherlich hausgemachte Apfelrotkohl war bereits vorbereitet und verlor deutlich an Farbe, er war sehr, sehr dunkel. Das Fleisch lies sich sehr gut vom Knochen lösen und war saftig. Mein Schnitzel war sehr dünn, so wie es sich gehört und groß genug. Die Süßkartoffeln in eine "Porzellan-Tüte" serviert auch lecker. Die Salatbeilage war OK, aber mit sehr wenig Dressing und nicht sehr knackig. Insgesamt alles OK.
Zum Essen haben wir einen offenen Pfälzer Spätburgunder zu EUR 6,50 zäunt einen ebenfalls aus der Pfalz kommenden Chardonnay (auch EUR 6,50) getrunken. Passten sehr gut zum Essen.
Der Espresso schlägt hier mit EUR 2,-- zu Buche.
Ein Wort zum Service, der bemüht ist, aber trotzdem noch etwas lernen muss. Der junge Mann, der uns teilweise bediente war etwas unsicher und nervös (ß). Die souveräne Dame (Eigentümerin?) relativ kurz angebunden.
EC-Karte wird akzeptiert, aber nicht das Trinkgeld per Karte. Das geht aus "buchhalterischen Gründen" nicht. Naja. hatte nur 10, 20 und 50 Cent-Stücke zur Verfügung. Ist nicht so prickelnd.
Insgesamt muss ich sagen, dass es viele gute Ansätze gibt, man deutlich merkt, dass es dem Koch Spaß macht und er seinen eigenen Stil zu verwenden. Ich bin mir sicher, dass es hier kurzfristig zu einen Durchbruch in dieser Hinsicht kommen kann.
Wir haben viele positive Ansätze gesehen!
In einem schönen alten Gebäude ist der "König". Seit 1839 besteht dieses Restaurant.
Und wie kamen wir hier hin? Ob Ihr es glaubt oder nicht in einem Google-Alert "Solingen" wurde das Restaurant "zum König" hervorgehoben und die Homepage machte Lust auf mehr. Ganz kurzfristig reservierten wir einen Tisch und bekamen den Hinweis, dass es der letzte sei.
Wir betraten den Innenraum und hatten sofort eine kleine Schiefertafel mit unserem Namen gesehen. Das fiel schon mal sehr positiv auf und hat was von einem persönlichen Stil.... mehr lesen
Restaurant Zum König
Restaurant Zum König€-€€€Restaurant021264559777Deller Straße 1, 42719 Solingen
4.0 stars -
"Sehr gute Ansätze mit Potenzial nach oben!" Ehemalige UserIn einem schönen alten Gebäude ist der "König". Seit 1839 besteht dieses Restaurant.
Und wie kamen wir hier hin? Ob Ihr es glaubt oder nicht in einem Google-Alert "Solingen" wurde das Restaurant "zum König" hervorgehoben und die Homepage machte Lust auf mehr. Ganz kurzfristig reservierten wir einen Tisch und bekamen den Hinweis, dass es der letzte sei.
Wir betraten den Innenraum und hatten sofort eine kleine Schiefertafel mit unserem Namen gesehen. Das fiel schon mal sehr positiv auf und hat was von einem persönlichen Stil.
Geschrieben am 05.11.2016 2016-11-05| Aktualisiert am
05.11.2016
Besucht am 04.11.2016Besuchszeit: Abendessen 2 Personen
Rechnungsbetrag: 62 EUR
Was hatte mich hierhin gezogen? Mrs. Slowhand hat dieses Restaurant eingetragen und Mr. Shaneymac hat es in einem Kommentar erwähnt. Das muss etwas Gutes sein.
Den Tisch hatten wir 2 Tage vorher telefonisch bei einen sehr netten Herrn reserviert.
Als wir ankamen, wurden wir freundlich begrüßt und an unseren Tisch geleitet. Die Speisekarten erhielten wir, nachdem wir unseren Platz eingenommen hatten. Wir konnten in Ruhe die Karte studieren, bevor man uns nach den Getränkewünschen fragte. Die Karte enthält 24 versch. Tapas Gerichte zu je 4€, 14 Hauptspeisen und neben alkoholfreien Getränken, Wein und Bier sehr viele Cocktails. Das Interessante für uns war, dass wir uns ausschließlich aus einer großen Tapas Auswahl bedienen konnten und das zu einen akzeptablen Preis.
Auf dem Tisch ein Becher mit Bestecken und Servietten und ein Bestellblock, auf den man seine Essenswünsche einträgt. Ansonsten außer einem kleinen Teelicht keine Dekoration auf dem Tisch.
Also erst einmal 6 verschiedenen Tapas bestellt. Diese kamen nach einer angenehmen Wartezeit zeitgleich an unseren Tisch. Alle ausgesuchten Gerichte haben uns sehr gut geschmeckt, waren frisch zubereitet, das Gemüse knackig im Wok zubereitet. Dazu gab es jeweils verschiedene Saucen.
Die Getränke kamen teilweise etwas zeitverzögert, Cocktails brauchen ihre Zeit. Wir bestellten noch einmal 4 Tapas Gerichte nach, welche auch ziemlich schnell an unseren Tisch kamen.
Der Service war schnell, sehr freundlich und immer präsent. Lediglich mit dem Abräumen der leeren Teller usw. hat es gehapert. Die Einrichtung modern und vielleicht nicht jedermanns Geschmack. Teil des Restaurants
Angenehm war der Geräuschpegel, denn man konnte sich trotz Vollbelegung gut unterhalten.
An der Sauberkeit habe ich nichts auszusetzen.
Fazit Für mich ist das Chau kein rein vietnamesisches Restaurant, was aber nicht schlimm ist, denn die Küche bietet gute Gerichte aus verschiedenen asiatischen Ländern.
Von 17:00 – 19:00 Uhr ist Happy Hour, da gibt es die Cocktails zum halben Preis.
Wir kommen bestimmt wieder.
Was hatte mich hierhin gezogen? Mrs. Slowhand hat dieses Restaurant eingetragen und Mr. Shaneymac hat es in einem Kommentar erwähnt. Das muss etwas Gutes sein.
Den Tisch hatten wir 2 Tage vorher telefonisch bei einen sehr netten Herrn reserviert.
Als wir ankamen, wurden wir freundlich begrüßt und an unseren Tisch geleitet. Die Speisekarten erhielten wir, nachdem wir unseren Platz eingenommen hatten. Wir konnten in Ruhe die Karte studieren, bevor man uns nach den Getränkewünschen fragte. Die Karte enthält 24 versch.... mehr lesen
Chau Resto Bar
Chau Resto Bar€-€€€Restaurant, Bar02129 2212Kaiserstraße 56-58, 42781 Haan
4.0 stars -
"Tapas in einem vietnamesischen Restaurant?" Ehemalige UserWas hatte mich hierhin gezogen? Mrs. Slowhand hat dieses Restaurant eingetragen und Mr. Shaneymac hat es in einem Kommentar erwähnt. Das muss etwas Gutes sein.
Den Tisch hatten wir 2 Tage vorher telefonisch bei einen sehr netten Herrn reserviert.
Als wir ankamen, wurden wir freundlich begrüßt und an unseren Tisch geleitet. Die Speisekarten erhielten wir, nachdem wir unseren Platz eingenommen hatten. Wir konnten in Ruhe die Karte studieren, bevor man uns nach den Getränkewünschen fragte. Die Karte enthält 24 versch.
Besucht am 02.11.2016Besuchszeit: Abendessen 4 Personen
Rechnungsbetrag: 156 EUR
Wäre nicht der leuchtend rote Namenszug über dem Eingangsbereich, würde das Restaurant kaum auffallen. Hinter der schmalen Front gibt es im Inneren noch einen weiteren Raum, der auch ausreichend Platz für eine etwas größere Feier Platz bieten könnte.
Neben einer kleinen, für ein Ristaurante Italiano typischen Karte bietet das Piccobello tagesaktuelle Vor- und Hauptspeisen. Heute wurden u.a. Austern und Miesmuscheln als Vorspeise und Kalbfleisch und Dorade als Hauptgericht angeboten. Diese vier Gerichte waren sehr lecker, die Miesmuscheln pikant und die Dorade sehr groß. Auch die Pizza von der Karte war sehr gut.
Als Nachtisch entschieden wir uns für Profiterli (Windbeutel mit Füllung) und Tiramisu, beides sehr lecker, genauso, wie wir es uns vorstellten.
Die Preise für Aperitiv, drei Gängen, Wein und Wasser sind mit knapp unter 40 Euro pro Person angemessen.
Zum Abschluss gab es noch einen „Kurzen“ nach Wahl aufs Haus.
Wir hatten einen gelungenen Abend.
Wäre nicht der leuchtend rote Namenszug über dem Eingangsbereich, würde das Restaurant kaum auffallen. Hinter der schmalen Front gibt es im Inneren noch einen weiteren Raum, der auch ausreichend Platz für eine etwas größere Feier Platz bieten könnte.
Neben einer kleinen, für ein Ristaurante Italiano typischen Karte bietet das Piccobello tagesaktuelle Vor- und Hauptspeisen. Heute wurden u.a. Austern und Miesmuscheln als Vorspeise und Kalbfleisch und Dorade als Hauptgericht angeboten. Diese vier Gerichte waren sehr lecker, die Miesmuscheln pikant und die... mehr lesen
4.0 stars -
"Kleines Restaurant, großer Geschmack" Ehemalige UserWäre nicht der leuchtend rote Namenszug über dem Eingangsbereich, würde das Restaurant kaum auffallen. Hinter der schmalen Front gibt es im Inneren noch einen weiteren Raum, der auch ausreichend Platz für eine etwas größere Feier Platz bieten könnte.
Neben einer kleinen, für ein Ristaurante Italiano typischen Karte bietet das Piccobello tagesaktuelle Vor- und Hauptspeisen. Heute wurden u.a. Austern und Miesmuscheln als Vorspeise und Kalbfleisch und Dorade als Hauptgericht angeboten. Diese vier Gerichte waren sehr lecker, die Miesmuscheln pikant und die
Da wir das Restaurant Maxim mehrmals im Jahr aufsuchen und von mir schon eine Rezi auf GG vorhanden ist, möchte ich es heute mal bei einer Rezi ohne Bewertungssterne belassen.
Intro
Allerheiligen, Feiertag der Katholiken in Bayern und einigen anderen Bundesländern. An diesem Tage wird traditionell an die Heiligen sowie auch alle Verstorbenen gedacht. Aus diesem Grund werden auf den Friedhöfen an den Tagen vorher fleißig die Gräber für die kirchliche Friedhofsandacht mit Segnung sowie die kalte Jahreszeit zurechtgemacht. Die Bayern unter den Lesern werden das Procedere kennen. Ich brauch mich also nicht näher darüber auszulassen. Fakt ist, dass wir anschließend zusammen mit einem Teil der Verwandtschaft meiner Frau einkehren. In den letzten Jahren eigentlich immer ins Maxim, da dies zentral zu den beiden Friedhöfen liegt und wir bei unseren diversen Besuchen der Lokalität immer sehr zufrieden waren.
Handlung
Gegen 16 Uhr betraten wir vier Paare das Restaurant. Es war um diese Zeit schon gut besetzt, da ab 14.30 Uhr geöffnet ist. Auf den meisten Tischen, an denen noch niemand saß, standen Reserviertschilder. Zwei 4er-Tische im Innenraum waren nebeneinandergestellt, keine Reservierung zu sehen, also sofort von uns in Beschlag genommen. Nachdem wir saßen, kam dann auch nach wenigen Minuten, die zu der Zeit einzige Bedienung und begrüßte uns freundlich.
Groß Essen wollten wir eigentlich nicht. Höchstens ne Kleinigkeit, um die Uhrzeit haben viele noch keinen Hunger. Nachdem die Frauen lieber ein Kännchen Kaffee tranken und dazu sich ein Stück Torte gönnten, war für uns Männer das dunkle Bier im Steinkrug der Privatbrauerei Krug aus Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz der Favorit.
Nachdem das zweite Bier bestellt war, und die Damen sich mittlerweile dem roten Wein widmeten, warf ich mal einen Blick in die Speisekarte, denn bei mir regte sich plötzlich Hunger und ein frühes Abendessen kann ja niemals schaden. Ein besonderes Angebot fiel mir auf:
Hausgemachtes Rinderhacksteak in vier Varianten: einmal klassisch mit Zwiebelsauce in gebratenen Zwiebeln; außerdem mit Pfefferrahmsauce und grünen Pfefferkörnern oder auch mit Pilzrahmsauce. Und dann noch in der Griechischen Version, mit Schafskäse, Oliven, Tomaten und Zwiebeln überbacken. Bei den Beilagen konnte man wählen zwischen Röstis, Bratkartoffeln, Pommes oder Kroketten. Das Ganze für 10,80 €. Ein Beilagensalat war im Preis inkludiert.
Das war doch mal was für meines Vaters Sohn: Als das Bier geliefert wurde, bestellte ich flugs bei der mittlerweile sehr gestressten Bedienung die Griechische Version des Rinderhacksteaks. Da das Restaurant mittlerweile sich sehr gut mit Gästen gefüllt hatte, stellte ich mich innerlich auf eine mittlere Wartezeit ein. Da aber in der Zwischenzeit das Kontingent an Bedienungen aufgestockt wurde, musste ich nicht lange warten, bis der Beilagensalat vorab serviert wurde.
Der Salat war frisch, einige Blattsalate, Krautsalat, dünne Radieschenscheibchen, Schnitze von gekochten Karotten, die aber erkaltet waren. Ein sagenhaft gut schmeckendes Dressing, nicht sauer, eher in Richtung süßlich, mit einer gut herausschmeckenden Note von Curry. Toller Auftakt. Nachdem ich den Salat am Tisch über den grünen Klee gelobt hatte, reklamierte Schätzchen das letzte Drittel für sich und war genauso begeistert.
Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht der Gedanke gekommen, dass ich eine Rezi schreiben würde, deshalb auch kein Foto.
Als das Rinderhacksteak dann nach etwas längerer Wartezeit serviert wurde, hab ich Gott sei Dank erstmal auf den Auslöser gedrückt, bevor ich mich über die optisch doch sehr kleine Portion ausließ. Okay, wenn die separat servierten Bratkartoffeln mit auf dem Teller gewesen wären, hätte ich vielleicht nicht das Gefühl gehabt.
Doch es kommt noch schöner. Durch lauter Gebabbel am Tisch und auch, weil mir die ersten Bissen sowie auch die Bratkartoffeln wirklich wohl schmeckten, fiel mir gar nicht auf, dass es ja eigentlich überbacken hätte sein sollen. Dies war aber erstmal egal. Das Hacksteak war gut gebraten, obendrauf ein paar Tomatenscheiben, der Schafskäse in leicht zerbröselten Stücken. Bei den Oliven wurde schwer gegeizt. Die paar Scheibchen auf dem Teller hätten zusammengesetzt nicht mal eine ganze Olive ergeben. Dafür waren für meinen Geschmack zu viel Zwiebeln drauf, die ich deshalb mehr oder weniger bei Seite schob. In einem Schälchen auf dem Teller befand sich auf einem Salatblatt eine kleine Menge köstlichen Aivars, dessen ausgezeichnete Schärfe mit dazu beitrug, dass ich das Essen wirklich lobte, auch wenn schon mein Nebenmann über die nicht überbackene Version feixte.
Und jetzt die Krönung: Schätzchen wollte auch was von dem ach so guten Hacksteak abhaben. Gönnerhaft schob ich ihr den Teller rüber. Sie schnitt einmal ins Fleisch, lachte und sagte mir ins Gesicht. Hast du nicht gemerkt, dass das Hacksteak in der Mitte durchgeschnitten ist. Die untere Hälfte hat gefehlt. Jetzt ging das Mutmaßen, wie so etwas passieren kann, los. Ich war düpiert.
Fakt war, dass es mir auch in dieser Variante gut geschmeckt hat. Okay, satt war ich nicht wirklich, wollte aber deshalb kein Fass aufmachen. Und so kam es, dass ich beim Bezahlen doch die Bedienung auf das von mir Erlebte aufmerksam machte und sie bat, in der Küche mal nachzufragen, was da passiert ist. Sie war bestürzt und wollte das gleich klären. Und in der Tat: Die Erklärung, die sie vom Küchenmeister bekam, wurde uns kurz darauf mitgeteilt: „Das macht er nur in der überbackenen Version so, damit alles besser zusammenhält“. Wäre ja noch eine wenn auch schwache Erklärung gewesen, wenn es wirklich überbacken gewesen wäre. So fand ich mich auf Deutsch gesagt, verarscht. Eine Kompensation in irgendeiner Weise für den Fauxpas gab es übrigens nicht.
Wie heißt es so schön: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht!“ Und so werden wir auch in Zukunft weiterhin im Maxim einkehren. Denn solche Dinge passieren nun mal. Und meine sieben Begleiter hatten ihren Spaß.
Da wir das Restaurant Maxim mehrmals im Jahr aufsuchen und von mir schon eine Rezi auf GG vorhanden ist, möchte ich es heute mal bei einer Rezi ohne Bewertungssterne belassen.
Intro
Allerheiligen, Feiertag der Katholiken in Bayern und einigen anderen Bundesländern. An diesem Tage wird traditionell an die Heiligen sowie auch alle Verstorbenen gedacht. Aus diesem Grund werden auf den Friedhöfen an den Tagen vorher fleißig die Gräber für die kirchliche Friedhofsandacht mit Segnung sowie die kalte Jahreszeit zurechtgemacht. Die Bayern... mehr lesen
3.5 stars -
"Humor ist, wenn man trotzdem lacht!" Ehemalige UserDa wir das Restaurant Maxim mehrmals im Jahr aufsuchen und von mir schon eine Rezi auf GG vorhanden ist, möchte ich es heute mal bei einer Rezi ohne Bewertungssterne belassen.
Intro
Allerheiligen, Feiertag der Katholiken in Bayern und einigen anderen Bundesländern. An diesem Tage wird traditionell an die Heiligen sowie auch alle Verstorbenen gedacht. Aus diesem Grund werden auf den Friedhöfen an den Tagen vorher fleißig die Gräber für die kirchliche Friedhofsandacht mit Segnung sowie die kalte Jahreszeit zurechtgemacht. Die Bayern
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So entschieden wir uns am Samstag, anlässlich der Herbstwanderung unseres Kegelvereins diese gastliche Stätte anzulaufen. Im Vorfeld wurden Plätze reserviert, und so trafen wir nach ca. 1,5 Stunden Gehzeit kurz nach 15 Uhr in der Mörswiese ein. Drei längere Tischreihen waren schon für uns bereitgestellt, so dass unsere Truppe sich mit 34 Personen zwischen zehn und 75 Jahren hungrig und durstig niederlassen konnte. Drei Stunden Zeit waren uns gegeben, weil schon ab 18 Uhr die meisten Plätze zum Gansessen reserviert waren. Und dies hat uns dicke gereicht, um einen schönen geselligen Nachmittag bei vernünftigem Essen und Trinken zu haben.
Der Service
Nachdem wir alle nach und nach die Garderobe abgelegt hatten und ein jeder sein Plätzchen eingenommen hatte, wurden tischweise die Getränkewünsche abgefragt und nach und nach geliefert. Der Inhaber wechselte sich mit seiner Frau ab, mal machte er die Theke, mal servierte er und sie schenkte ein und zapfte.
Das ging alles sehr flott und eingespielt über die Bühne, und so musste niemand übermäßig lange auf sein bestelltes Getränk warten.
Die Speisekarten lagen schon auf den Tischen, und so wurden auch direkt nachdem ein jeder sein Getränk vor sich stehen hatte, wieder tischweise die Essenswünsche abgefragt. Und in dieser Reihenfolge dann auch später serviert.
Dazwischen wurde immer ein offenes Auge auf leere Gläser geworfen und dieser Zustand nach Rückfrage mit dem entsprechenden Gast zügig geändert.
Da wir nicht alle gleichzeitig zum Rückweg aufbrachen, wollte immer mal wieder jemand bezahlen. Das lief dann nach dem Motto Vertrauen ehrt in der Weise ab, das jeder angab, was er zu essen und zu trinken hatte. Dies wurde dann auf einem Block notiert, zusammengerechnet und der Bezahler bekam den Zettel in die Hand. Ich gehe mal davon aus, dass wir alle ehrlich waren, und keiner ein Getränk unterschlagen hatte. Das sahen die Wirte Gott sei Dank genauso. Ich denke mal, dass sie hinter der Theke zu ihrer Kontrolle Strichlisten angefertigt hatten.
Die beiden waren jederzeit freundlich, fragten ob es geschmeckt hat und nach sonstiger Zufriedenheit. Locker flockig die Atmosphäre, wie es eben in solchen Gasthäusern üblich und auch gut so ist.
Okay 3,5 GG-Sterne
Unser Essen
Das Essen wurde auch von den beiden serviert. Für die Zubereitung waren aber noch zwei Personen in der Küche zuständig. Ein Koch sowie vermutlich eine weibliche Küchenhilfe waren dafür zuständig. Jedenfalls habe ich nur diese zwei Personen in der Küche rumwuseln sehen.
Ich kommentiere aber hier jetzt nicht das Essen aller Personen, sondern nur meins und das meiner lieben Frau, habe aber bei dem einen oder anderen auch über den Rücken geschaut und noch ein paar weitere Fotos gemacht.
Fangen wir mal mit dem Essen meiner Herzdame an. Als da wären: Zwei fränkische Rostbratwürste auf Sauerkraut, mit brauner Soße und Bratkartoffeln für 7,50 €. Alles wurde zusammen auf einem Teller serviert. Die Bratkartoffeln waren gut gebraten, und zwischen den Kartoffeln waren kleine, ebenfalls gebratene Speckwürfelchen, die zusammen einen herzhaften und guten Geschmack ergaben. Super im Geschmack und Biss auch die Rostbratwürste. Das Sauerkraut war auf alle Fälle auch sehr gut. Alles in allem eine stimmige Zusammensetzung, die meinem Schätzchen durchaus mundete. Auch die Deko, bestehend aus einer Scheibe Gurke, einem Karottenschnitz sowie einem Salatblatt wurde verzehrt.
Meiner einer entschied sich nach einigen Überlegungen für das Schweinerippchen vom Kamm, nicht gekocht, sondern gebraten, ebenfalls mit dem guten Sauerkraut und der braunen Soße. Als Sättigungsbeilage Bauernbrot. Für ebenfalls 7,50 € gab es nichts zu meckern. Ein mords Trumm Rippchen thronte auf dem Sauerkraut und auf dem Rippchen befanden sich noch leckere glasig gebratene Zwiebeln. Zwei Scheiben Brot wurden auf einem extra Tellerchen gereicht. Ich fand, dass es wohl noch vom Vortag war und hab deshalb nur eine Scheibe zur Neutralisierung des doch recht hohen Salzanteils im Fleisch aufgegessen. Zum Glück mangelte es nicht an Nachschub an Getränken. Schlappeseppel Kellerbier vom Fass, ich glaub 2,90 € für den halben Liter, war mein Favorit an diesem Nachmittag.
Da ich niemanden hab übers Essen meckern hören, sondern nur in zufriedene Gesichter schaute, gehe ich davon aus, dass alle anderen auch im Großen und Ganzen zufrieden waren. Okay, das Rumpsteak einer mir gegenüber sitzenden Kegelschwester war durchgebraten. Hat sie mir zwar gezeigt, war aber nicht wirklich ein Problem für sie, da das Fleisch zart genug war.
Was auch noch von den anderen gerne gegessen wurde:
Strammer Max, Bauernschwarzbrot belegt mit rohem Schinken, Käse und Spiegelei zu 6,50 €.
Hacksteak à la Mayer, Zwiebelsauce, Bratkartoffeln und Spiegelei zu 8,50 €
Allgemein passen Speisen und Getränke auch preislich in den Rahmen dessen, was geboten wird.
Okay = 3 GG Sterne.
Das Ambiente
Na ja, Ambiente wäre wohl ein etwas zu hoch gegriffener Ausdruck. Die Einrichtung ist noch aus dem vorigen Jahrhundert. Abgewohnt würde man sagen. Aber durch Tischdeckchen und Kissen auf den Stühlen ist dies zu verschmerzen. Die Beleuchtung könnte auch etliche Watt mehr vertragen. Alles wirkt etwas duster, aber das kann ja auch in der Winterzeit eine gewisse Gemütlichkeit erzeugen. Zum Eingang geht es schon etliche Treppenstufen nach oben, da sehe ich im Winter ein Problem für Gehandicapte. Im Sommer sitzen eh die meisten auf der nicht so kleinen begradigten Wiese am Hang auf Plastikstühlen oder Festgarnituren und schauen von da aus nach unten auf dem Main. Da wird er wohl irgendwie möglich sein über die langsam aufsteigende Wiese von hinten mit dem Rollstuhl oder Rollator in den Gastgarten resp. Das Gasthaus zu kommen.
Okay = 3 GG Sterne.
Sauberkeit
An der Sauberkeit im Lokal gibt es nichts zu bemängeln. Das gilt auch für die Toiletten. Ein gewisser Modernisierungsbedarf sticht einem aber durchaus ins Auge.
4 GG Sterne.
Fazit:
Wer preiswert und bodenständig, ohne viel Schnickschnack essen möchte, ist hier gut aufgehoben. Viele Stammgäste aller Altersklassen, sind ein Beweis dafür. Meine Frau geht mit ihrer Freitags-Clique mehrmals im Jahr dorthin. Und wenn es sich für mich ergibt, bin ich dabei. Bestimmt auch im Sommer, wenn wir mit dem Rad und Freunden unterwegs sind.
Gesamteindruck:
3,5 – gerne wieder