Was macht man in Köln, wenn man im Hotel am Abend ankommt, sich selbst diesen vertreiben muss, Hunger hat und abenteuerlustig ist.
Man nimmt sich dieses Teil namens Smartphone, checked ein bei Qype und lässt sich die Restaurants in der Umgebung anzeigen. Ob das unter Yelp noch möglich sein wird ? Und vielleicht auch bei golocal ?
Eigentlich wollte ich ins Odessa, dem letzten Treffen der QCN in Köln. Aber das hatte am Montag zu. Also hatte ich mich für das Maison Blue entschieden, wobei mich sowohl die Tatsache interessierte, dass der Name einen kruden Sprachenmix enthält als auch meine Lust auf französisches Essen.
Einen Dresscode gab es glücklicherweise nicht; die beiden netten Damen lachten darüber: „Sie sind hier nicht in Hamburg, in Köln ist man lockerer“.
Das 4-Gänge-Menü steht leider nur für 2 Personen zur Verfügung, also wählte ich von der Schiefertafel nach langem Überlegen, denn die Karte klingt durchweg spannend.
- Mousse von der Gänsestopfleber (schade, dass reine Gänsestopfleber nicht verfügbar war; die Mousse war ein wenig fad; die korrespondierenden Beilagen und der Salat schmeckten prima)
- Kaninchenkeule in Estragon-Sahnesauce (super zart, aber der Estragon war zu dominant; deshalb wurde die Wahl des korrespondierendes Weins recht schwierig; 1/3 des Estragons hätte es auch getan)
- Als Dessert ein Schoki-Gateau mit flüssiger Schoki-Füllung (Fondant) : sehr lecker, aber ohne Wow-Effekt
- Als Amuse Bouche gab es verschiedene Fisch-Mousses, die nett waren.
Alle Speisen soweit handwerklich gut, ohne mich vom Hocker zu hauen. Es fehlte der Kick, der in Erinnerung bleibt.
Was mich aber wirklich begeistert hat, war die Dame, die für die Konversation und den Wein zuständig war, deshalb gibt es den 4. Stern. Sie hatte Zeit oder sie nahm sie sich, denn es war Montag Abend und nur noch 2 weitere Tische waren besetzt. Ich habe sie wirklich in Beschlag belegt, denn sie kannte sich echt aus mit Weinen, die zu den von mir gewählten Gerichten passten. Gelernt habe ich an dem Abend viel über Weine, ihren eigenen Weinberg etc. An diesem Abend durfte ich erleben, dass ich sowohl Chardonnay (mag ich eigentlich gar nicht) zum Hauptgericht als auch edelsüße Weine zur Vorspeise (das hatte ich geordert) und Dessert mag. Die Edelweine waren aus Banuyls aus 100%(!) Grenache. Allein dieser Wein ist einen Besuch wert.
Fazit: Gern wieder mal, denn das Restaurant ist gemütlich eingerichtet und der Service ist perfekt. Dass das WC nur über den 2 m-Hof zu erreichen ist, hat mich nicht gestört.
Was macht man in Köln, wenn man im Hotel am Abend ankommt, sich selbst diesen vertreiben muss, Hunger hat und abenteuerlustig ist.
Man nimmt sich dieses Teil namens Smartphone, checked ein bei Qype und lässt sich die Restaurants in der Umgebung anzeigen. Ob das unter Yelp noch möglich sein wird ? Und vielleicht auch bei golocal ?
Eigentlich wollte ich ins Odessa, dem letzten Treffen der QCN in Köln. Aber das hatte am Montag zu. Also hatte ich mich für... mehr lesen
Restaurant Maison Blue
Restaurant Maison Blue€-€€€Restaurant, Biergarten02219328996Im Ferkulum 18-22, 50678 Köln
4.0 stars -
"Was macht man in Köln, wenn man im..." Ehemalige UserWas macht man in Köln, wenn man im Hotel am Abend ankommt, sich selbst diesen vertreiben muss, Hunger hat und abenteuerlustig ist.
Man nimmt sich dieses Teil namens Smartphone, checked ein bei Qype und lässt sich die Restaurants in der Umgebung anzeigen. Ob das unter Yelp noch möglich sein wird ? Und vielleicht auch bei golocal ?
Eigentlich wollte ich ins Odessa, dem letzten Treffen der QCN in Köln. Aber das hatte am Montag zu. Also hatte ich mich für
Ich war in den letzten Jahren ein paar Mal im Carpaccio, aber meine anfängliche Beisterung hat sich doch sehr abgeschwächt. Kurz vor meinem Wegzug habe ich das letzte Update geschrieben.
Update vom 18. November 2013
Leider muß ich meine Bewertung reduzieren, das Lokal scheint doch sehr zu schwächeln.
Der von mir sehr geschätzte Vorspeisenteller ist zwar 1 € teurer (13,90) , aber lange nicht mehr so spannend. Zudem scheint die mangelnde Anzahl an Gästen (wir waren die einzigen Gäste; lt. Wirt "es scheinen alle Leute Formel-1 zu schauen") einige Zutaten (Zwiebeln, sauer eingelegte Kidneybohnen, Muschelsalat) eine zu lange Verweildauer in der Küche zu haben. Wir haben von ihnen Abstand genommen.
Vor den Vorspeisen gab es eine unschöne Auseinandersetzung zwischen meiner Schwester und dem Wirt. Sie hatte einen Gavi di Gavi für 4,80 für 0,2 l gewählt.
Er schmeckte ihr nicht gut, weil zu wenig klar und frisch im Geschmack, eher so schmeckte als sei er im Barrique ausgebaut worden, was eher untypisch wäre. Lt. Wiki sollte er "Guter Gavi ist fruchtig und aromatisch, ein wenig herb und manchmal mit einer Zitronennuance. Er wird teilweise im Barrique ausgebaut.". Es gibt halt einen ziemlich typischen Gavi di Gavi Geschmack, den auch ich auch nicht wieder erkennen konnte.
Sie fand keine Alternative auf der Weinkarte, für die sie sich begeistern konnte und bat den Wirt, den Wein zurückzunehmen. Nun wurde er richtig fünsch und hackte immer wieder auf dem Thema rum: "Ich habe doch kein Faß hier stehen", "habe die Flasche heute morgen erst aufgemacht", "ich schenke diesen Wein seit Jahren aus", "woher soll ich wissen, ob der im Barrique gewesen ist".
Nun ja, das verlange ich schon zu wissen von einem Wirt, wenn er solche Weine anbietet.
Laut fluchend ging er hinter die Theke und wir widmeten uns leise flüsternd unserer Vorspeiseplatte, die uns aber nicht so richtig versöhnen konnte. Für den Verzehr eines Hauptgerichts war uns die Stimmung vermiest. Spitz und auf der Grenze zur Unhöflichkeit erkundigte er sich, ob uns die Speise geschmeckt hätte. Wir verzichtet auf Kritik, zahlten. 19,00 plus 1 Euro Trinkgeld, das ich sicher nicht gegeben hätte.
Beim Hinausgehen meinte meine Schwester gehört zu haben, dass er ihr ein "gutes Ausrutschen" gewünscht hätte (es regnete). Da der Wirt exzellent Deutsch spricht und meine Schwester sehr gute Ohren hat, bin ich geneigt, ihr zu glauben.
Um unseren weiteren Hunger zu stillen, wechselten wir ins Ristorante Davide, das proppevoll war. Also kann es nicht nur an der Formel-1 gelegen haben, dass das "Carpaccio" komplett verwaist war.
Update vom März 2013
Eigentlich finde ich es schade, dass wir hier nicht häufiger essen. Klarer Gewinner unter den Italienern in Achim, was die Vorspeisen angeht. Solche Kreationen habe ich selbst in Großstädten nicht bekommen.
Update vom 31. Oktober 2011
Wir waren gestern abend wieder da und waren begeistert, dass der Kellner / Besitzer sich sofort an uns erinnerte und fragte, ob wir den selben Tisch wünschten wie beim letzten Mal.
Wir teilten uns ein Carpaccio mit Tomaten und befanden dieses als zu sauer und für den Preis von 12,90 zu sparsam. Ich meine, wir reden hier über ca. 2 TL wunderbar dünn geschnittenes Rinderfilet. Und sie müssen auch viel Schwund einkalkulieren, weil u.U. nur wenige Leute die Hürde überspringen, so viel Geld für eine 2-Happenvorspeise auszugeben. Aber irgendwie ist das schon grenzwertig, vor allem auf dem Dorf.
Mein Begleiter war mit dem Schinken mit Melone wunderbar zufrieden; die Melone war süß-ausgereift und ausgelöst.
Ich schwelgte mich durch ein Gericht auf der Tafel: Farfalle mit Kalbgeschnetzeltem mit Wirsing in einer Gavi-Sauce zu 12,50. Super lecker; am liebsten hätte ich den Teller noch abgeleckt.
5,90 für ein 0,2 Glas 2009er Gavi de Gavi ist ok, aber nicht gerade ein Schnäppchen. Zumal es nach dem ersten leider auch noch ein 2. sein mußte. Smile.
Ein teures Vergnügen ist es schon, hier essen zu gehen, wenn man nicht die deutsch-italienischen Standardgerichte wählt; aber es lohnt sich.
Originalbeitrag
Irgendwie war mir dieser Italiener immer entgangen. Man kommt auf der Bremer Straße zwar häufiger dran vorbei, nimmt ihn aber nicht richtig wahr. Nun war es ein Tip von einer Bekannten, der uns dort hintrieb.
Das Ambiente ist einem großen, quadratischen Raum mit wenig Unterteilungsmöglichkeiten angemessen. Hübsch ist die eine lange Wand mit unendlich vielen Fotos, großen und kleinen, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Leider nur Seidenblumen auf den Tischen und keine Kerzen. Aber sonst sind die Tische nett, aber nicht übertrieben eingedeckt.
Die große Überraschung war das Essen, denn das war richtig gut.
Als Amuse Bouche gab es zwei verschiedene heiße Schmankerln: Eine kleine Scheibe Teigrolle mit Kräutern gefüllt und ein quadratisches Etwas, das wahrscheinlich kartoffelbasiert war. Beides ein wirklich netter Auftakt.
Wir waren beide nicht sehr hungrig und nahmen je nur ein Gericht.
Ich hatte die Antipasti misto (die große zu 12,90) und war begeistert. Endlich mal nicht die üblichen Verdächtigen: Es gab noch mehr von den verschieden gefüllten Teigrollen, mit Paprika und roten Zwiebeln gefüllte Artischockenherzen, weiße und rote Bohnen, TMB, ein sehr interessanter Meeresfrüchtesalat mit vielen frischen Kräutern, getrocknete Tomaten, Hackfleischbällchen mit Füllung, Schinken mit Melone, Kichererbsen in Currysud … viele verschiedene Mini-Kleinigkeiten, die alle selbst hergestellt werden.
Mein Partner hatte eine Pizza Bierden, die ihm sehr geschmeckt hat. Das kleine Fitzel, das er mir anbot, war knusprig und saftig, also nix zu meckern.
Fast alle Gerichte im Carpaccio gibt es auch als kleine Portion, was ich ganz toll finde, wenn man mehrere Sachen essen möchte. Fisch fehlt auf der Standard-Speisekarte völlig, der wird nur als Tagesgericht angeboten, und das finde ich gut.
Die Carpaccios, die Namengeber des Restaurants, sind vielfältig: Eine gute Idee für den nächsten Besuch.
An den Nachbartischen hatte man Schweinefiletgerichte, die sehr gelobt wurden und Pastagerichte mit Gambas und Pute/Champignons, deren Esser kaum den Mund leer bekamen auf meine Frage, ob es denn lecker sei.
Neben der recht umfangreichen Weinkarte für Schoppenweine (ca. 10 – 15 verschiedene) gibt es noch eine hübsch gemachte Flaschenweinkarte (jeder Wein mit Etikett illustriert und echt handschriftlich beschrieben).
Der Service (in unserem Fall wahrscheinlich der Besitzer) ist sehr nett und aufmerksam, ohne übertrieben devot zu sein. Er ist aus Turin und wir unterhielten uns über die piemontesische Antipasti-Kultur. Leider kann er aufgrund der Kosten für die Zutaten keine Trüffelgerichte oder Bressaola-“Carpaccio” anbieten. “Dafür wollen die Achimer einfach nicht soviel Geld ausgeben, machen wir nur auf Anfrage”.
Schade, aber ich werde trotzdem wiederkommen, denn seine Karte bietet genügend Alternativen, die gekostet sein wollen.
Sonstiges: Rauchen ist nur vor dem Eingang möglich; Toiletten sind einwandfrei; umfangreiche Grappakarte; die Dessertkarte bietet leider nur wenig spannendes. Er bietet auch Partyservice, Fisch- und Romantik-Menüs an.
Fazit: Hierher werde ich sicher zurückkehren und hoffentlich nicht nur wieder die spannende Antipasti-Platte probieren.
Ich war in den letzten Jahren ein paar Mal im Carpaccio, aber meine anfängliche Beisterung hat sich doch sehr abgeschwächt. Kurz vor meinem Wegzug habe ich das letzte Update geschrieben.
Update vom 18. November 2013
Leider muß ich meine Bewertung reduzieren, das Lokal scheint doch sehr zu schwächeln.
Der von mir sehr geschätzte Vorspeisenteller ist zwar 1 € teurer (13,90) , aber lange nicht mehr so spannend. Zudem scheint die mangelnde Anzahl an Gästen (wir waren die einzigen Gäste; lt. Wirt "es scheinen... mehr lesen
2.0 stars -
"Ich war in den letzten Jahren ein p..." Ehemalige UserIch war in den letzten Jahren ein paar Mal im Carpaccio, aber meine anfängliche Beisterung hat sich doch sehr abgeschwächt. Kurz vor meinem Wegzug habe ich das letzte Update geschrieben.
Update vom 18. November 2013
Leider muß ich meine Bewertung reduzieren, das Lokal scheint doch sehr zu schwächeln.
Der von mir sehr geschätzte Vorspeisenteller ist zwar 1 € teurer (13,90) , aber lange nicht mehr so spannend. Zudem scheint die mangelnde Anzahl an Gästen (wir waren die einzigen Gäste; lt. Wirt "es scheinen
3.0 stars -
"Sehr schönes Ambiente. Allerdings ..." Ehemalige UserSehr schönes Ambiente. Allerdings waren die Brötchen meiner Meinung nach, beim Frühstück die aus dem Supermarkt...
Eine schöne Bowling-Lounge mit 24 modernen Brunswick-Bahnen im Zentrum von Nürnberg. Der Eingangsbereich ist ausgestattet mit verschiedenen Spielautomaten und Billardtischen sowie einer Bar und dem Restaurantbereich.
Als problematisch sehe ich die Beschaffenheit des Bodens im Bahnbereich. Der Boden ist zum Teil so glatt und rutschig, dass man sich beim Bowlen kaum auf den Beinen halten kann. Für mich als Bandscheibengeschädigte jedes Mal eine Herausforderung.
Ungünstig finde ich auch die Tatsache, dass direkt an den Bahnen auch Speisen serviert werden. Da muss man sich dann auch nicht wundern, wenn man nur fettige Kugeln in der Hand hat. Die dafür vorgesehenen Bistrotische an den Bahnen sind zwar vorhanden, aber meiner Meinung nach sind sie viel zu hoch und ungeeignet, um als Gruppe mit mehreren Personen entspannt essen zu können. Deshalb hatten wir es auch vorgezogen, erst nach dem Spielende im Restaurantbereich zu speisen.
Die Speisekarte ist sehr vielfältig, neben Suppen und diversen Vorspeisen, Pizza, Pasta, Salaten und kleinen Snacks werden auch verschiedene Burger angeboten. Hervorzuheben sind hier die internationalen Gourmetburger, z.B. "Irischer Lamm Burger" oder "Neuseeländischer Wagyu Kobe Burger". Die Speisen sind nach meiner Einschätzung fast alle frisch zubereitet. Die Pizzen sind gut belegt und knusprig, die Pasta z.B. Gnocchis in Kürbissauce geschmacklich sehr gut. Das Preis -/Leistungsverhältnis ist völlig in Ordnung.
Das Blu Bowl bietet immer mal wieder Sonderaktionen an, z.B. das Flatrate Bowling und zwar jeden Sonntag ab 19.00 Uhr für 9,90 pro Person und bowlen solange man will oder das 99 Cent Bowling, immer Montag bis Mittwoch ab 22.00 Uhr für nur 0,99 Cent pro Person/Spiel. Wenn man in einer größeren Runde bowlen möchte, dann bleibt das Reservieren wohl nicht aus, denn erfahrungsgemäß ist dieses Bowlingcenter immer recht gut besucht.
Die Parkplatzsuche gestaltet sich oft auch etwas schwierig. Es gibt zwar kostenpflichtige Parkplätze direkt an der Straße, da es aber der Innenstadtbereich ist, hat man hier selten Glück und man ist gezwungen, etwas außerhalb zu parken.
Eine schöne Bowling-Lounge mit 24 modernen Brunswick-Bahnen im Zentrum von Nürnberg. Der Eingangsbereich ist ausgestattet mit verschiedenen Spielautomaten und Billardtischen sowie einer Bar und dem Restaurantbereich.
Als problematisch sehe ich die Beschaffenheit des Bodens im Bahnbereich. Der Boden ist zum Teil so glatt und rutschig, dass man sich beim Bowlen kaum auf den Beinen halten kann. Für mich als Bandscheibengeschädigte jedes Mal eine Herausforderung.
Ungünstig finde ich auch die Tatsache, dass direkt an den Bahnen auch Speisen serviert werden. Da muss man... mehr lesen
3.0 stars -
"Eine schöne Bowling-Lounge mit 24 ..." Ehemalige UserEine schöne Bowling-Lounge mit 24 modernen Brunswick-Bahnen im Zentrum von Nürnberg. Der Eingangsbereich ist ausgestattet mit verschiedenen Spielautomaten und Billardtischen sowie einer Bar und dem Restaurantbereich.
Als problematisch sehe ich die Beschaffenheit des Bodens im Bahnbereich. Der Boden ist zum Teil so glatt und rutschig, dass man sich beim Bowlen kaum auf den Beinen halten kann. Für mich als Bandscheibengeschädigte jedes Mal eine Herausforderung.
Ungünstig finde ich auch die Tatsache, dass direkt an den Bahnen auch Speisen serviert werden. Da muss man
Das Lokal liegt direkt am kultigen Hamburger Großneumarkt mit der vielfältigen Kneipen- und Restaurantszene. Um diese Jahreszeit wirkt der Großneumarkt leider etwa verwaist, in der warmen Jahreszeit tobt auf dem Platz in den Außenbereichen
das Leben.
Das Thämer´s ist eine gemütliche, urig eingerichtete Restaurant-Kneipe. Gegessen haben wir hier nicht, die an den Nachbartischen gereichten Speisen sahen aber alle recht appetitlich aus, die Gäste waren offensichtlich zufrieden. Spezialisiert ist man wohl auf deftige Bratkartoffelgerichte, Burger und Steaks. Die Bratkartoffeln werden gerühmt, ich werde sie bei unserem April-Stammtisch im daneben liegenden Schwesterlokal ´Herr Buhbe´ bestimmt ausprobieren.
Das Thämer´s ist relativ klein, für große Runden eher nicht geeignet. Wir mit unserer Fünferrunde haben uns hier sauwohl gefühlt. Die Einrichtung gemütlich, verschnörkelt, wie Oma´s Wohnzimmer.
Der Service nett und locker, wie es sich für eine Hamburger Szenekneipe gehört. Es wird eine recht große Auswahl an Bieren zu zivilen Preisen geboten. Da unser Besuch schon etwas zurückliegt, weiß ich die Kurse nicht mehr genau.
Das Lokal liegt direkt am kultigen Hamburger Großneumarkt mit der vielfältigen Kneipen- und Restaurantszene. Um diese Jahreszeit wirkt der Großneumarkt leider etwa verwaist, in der warmen Jahreszeit tobt auf dem Platz in den Außenbereichen
das Leben.
Das Thämer´s ist eine gemütliche, urig eingerichtete Restaurant-Kneipe. Gegessen haben wir hier nicht, die an den Nachbartischen gereichten Speisen sahen aber alle recht appetitlich aus, die Gäste waren offensichtlich zufrieden. Spezialisiert ist man wohl auf deftige Bratkartoffelgerichte, Burger und Steaks. Die Bratkartoffeln werden gerühmt, ich werde... mehr lesen
Das Thämers am Großneumarkt
Das Thämers am Großneumarkt€-€€€Bar, Kneipe, Gaststätte040345077Großneumarkt 10, 20459 Hamburg
4.0 stars -
"Das Lokal liegt direkt am kultigen ..." Ehemalige UserDas Lokal liegt direkt am kultigen Hamburger Großneumarkt mit der vielfältigen Kneipen- und Restaurantszene. Um diese Jahreszeit wirkt der Großneumarkt leider etwa verwaist, in der warmen Jahreszeit tobt auf dem Platz in den Außenbereichen
das Leben.
Das Thämer´s ist eine gemütliche, urig eingerichtete Restaurant-Kneipe. Gegessen haben wir hier nicht, die an den Nachbartischen gereichten Speisen sahen aber alle recht appetitlich aus, die Gäste waren offensichtlich zufrieden. Spezialisiert ist man wohl auf deftige Bratkartoffelgerichte, Burger und Steaks. Die Bratkartoffeln werden gerühmt, ich werde
In meiner Zeit in Oyten mein Favorit in der Gegend. Der Wirt ist zwar Albaner, aber so what.. Mit konstant guter hausgemachter Pasta, einem front-cook Pizzabäcker und Fleisch/Fischgerichten, die sich gegenüber Nobelitalienern in HH, H und HB nicht schämen müssen. Er hat vor kurzer Zeit renoviert und das etwas altbackene Ambiente abgeworfen.
Nur die hausgemachte Vinaigrette, die mag ich nicht mehr, die ist mir nun zu sauer. Zum Salat bestelle ich deshalb Öl / Essig und bin glücklich.
Nachtrag aus 2012
Ich war inzwischen noch ca. 10 mal im Davide und war jedesmal begeistert. Keine Schickimicki Hamburger-italo-cuisine, sondern gutes italienisches Essen. Wegen der Konstanz gibt es den 5. Punkt.
Was hatte ich seitdem:
- perfekt gegrillte Dorade, Salat und Gemüse
- Pasta a l'Arrabiata
- wunderbar knusprige Pizza
- ein strahlendes Lächeln des Chefs als ich Spaghetti Carbonara ohne Sahne bestellte; er drückte sich diplomatisch aus "Es gibt nur wenige Deutsche, die das Original kennen". Aber das nächste Mal werde ich noch anmerken: "Mit weniger Speck (zu salzig), dafür mit mehr Pfeffer".
Nächstens soll es auch einen anderen Antipasti-Teller geben mit Pancetta und Panzenella. Dafür stehe ich Bei Fuß !
Originalbeitrag aus 2010
Das Davide ist ein - nicht nur für ländliche Verhältnisse - gutes italienisches Restaurant / Trattoria / Pizzeria. In direkter Nähe zum Bahnhof in einem alten Gebäude gelegen, aber trotzdem wunderbar ruhig, auch im hübsch gestalteten Innenhof, der lt. Aussage meiner Begleitung in diesem Jahr anscheinend neu bestuhlt wurde.
Auf der Speisekarte alles, was das mainstream-"italienische" Herz, aber wirklich gut zubereitet.
Wir hatten
- als Überbrücker heisse Brötchen mit einer Knoblauchmayonnaise und einer ölbasierten, eher scharfen Knoblauchsauce
- Salat mit Putenbruststreifen (heureka, endlich mal kein Eisbergsalat dabei, sondern Lollo Bianco, Rucola, Radicchio und Tomate) mit einer schmackhaften Vinaigrette zu 7,80
- Kalbsleber (4 Scheiben, zart, aber für meinen Geschmack nur ein wenig zu sehr durchgebraten) auf Fenchelbett mit Möhren, Brokkoli und gebratenen Kartoffelecken und gemischtem Salat zu 11,40
- Wir probierte den Vino Casa (rot und weiß) zu 4,00 das Viertele und waren zufrieden
- auf Kosten des Hauses wurde uns noch entweder Grappa oder Sambucca offeriert
- Espresso und Cappucino waren erstklassig ...
... ebenso wie der nette und umsichtige Service, den auch eine auf einmal einfallende ca. 25-köpfige Radlertruppe nicht schockieren konnte.
Es gibt eine täglich wechselnde Tageskarte: Vorgestern war es Dorade, Seeteufel, Spinat-Ricotta-Ravioli mit Scampi, Fleisch oder Fisch.
Auch das, was an den Nachbartischen serviert wurde, sah schmackofatzig aus. Ach, ja, und die Tische draußen stehen genügend weit auseinander, ohne verloren zu wirken.
Die Toiletten sind sauber, allerdings ein wenig aus der Mode gekommen.
Fazit: Wenn man in der Gegend ist, unbedingt mal probieren. Hier läßt sich wohl speisen.
In meiner Zeit in Oyten mein Favorit in der Gegend. Der Wirt ist zwar Albaner, aber so what.. Mit konstant guter hausgemachter Pasta, einem front-cook Pizzabäcker und Fleisch/Fischgerichten, die sich gegenüber Nobelitalienern in HH, H und HB nicht schämen müssen. Er hat vor kurzer Zeit renoviert und das etwas altbackene Ambiente abgeworfen.
Nur die hausgemachte Vinaigrette, die mag ich nicht mehr, die ist mir nun zu sauer. Zum Salat bestelle ich deshalb Öl / Essig und bin glücklich.
Nachtrag aus 2012
Ich war... mehr lesen
Ristorante Davide
Ristorante Davide€-€€€Restaurant, Biergarten, Trattoria042021801Zum Achimer Bahnhof 7, 28832 Achim
5.0 stars -
"In meiner Zeit in Oyten mein Favori..." Ehemalige UserIn meiner Zeit in Oyten mein Favorit in der Gegend. Der Wirt ist zwar Albaner, aber so what.. Mit konstant guter hausgemachter Pasta, einem front-cook Pizzabäcker und Fleisch/Fischgerichten, die sich gegenüber Nobelitalienern in HH, H und HB nicht schämen müssen. Er hat vor kurzer Zeit renoviert und das etwas altbackene Ambiente abgeworfen.
Nur die hausgemachte Vinaigrette, die mag ich nicht mehr, die ist mir nun zu sauer. Zum Salat bestelle ich deshalb Öl / Essig und bin glücklich.
Nachtrag aus 2012
Ich war
Der Bericht bezieht sich nur auf den Restaurantteil des Hotels:
Sicher das beste Lokal für gehobene traditionelle Küche in Oyten. Die Tische sind hübsch eingedeckt und dekoriert. Der Service ist immer aufmerksam und sehr nett. Auf Reklamationen wird sehr schnell und ehrlich reagiert.
Es gibt eine Standardkarte und eine zusätzliche saisonale Karte.
Ich war drei Mal dort und war mit dem Essen zufrieden, ohne so begeistert zu sein, wie man es mir vorausgesagt hatte. Sehr schmackhaft war beide Male der Gruß aus der Küche.
Beim 1. Mal hatte ich
- die Hochzeitssuppe (gut)
- Bandnudeln mit Hummersauce und Gambas (lecker, aber zu mächtig und die Nudeln zu weich)
Zum 2. Mal war ich in einer größeren Gruppe dort.
Ich hatte eine gerade noch akzeptable 1/2 Bauernente mit Rotkohl und Klößen. Die Ente war auf dem Weg in die Trockenheit (mein Tischherr ließ dieses Gericht zurückgehen und bestellte alternativ ein Steak), der Rotkohl sehr schmackhaft, die Klöße Convenience, die Sauce langweilig gewürzt und zu stark gebunden. Die Crème Bavaroise mit Erdbeermark war ok, ohne ein Highlight zu bieten. Von den anderen Desserts habe ich nicht gekostet.
Die Mehrheit der Mitesser hatten Argentinisches Rumpsteak mit jeweils unterschiedlichen Beilagen (Ofenkartoffel, Bratkartoffeln, Pommes Frites). Die Steaks sahen sehr gut aus und waren auch nach Wunsch gebraten. Mir waren sie zu wässerig im Geschmack (leider gebraten; nicht gegrillt), und auch die gereichten Saucen nicht so richtig lecker.
Die Vorspeisen In Speck gewickelte Gambas mit Aioli rochen sehr lecker nach Kräutern und waren saftig.
Beim 3. Mal versuchte ich die bodenständige Alltagsküche der Region und stelle fest, dass Knipp (eine lokale Spezialität) nicht mein Ding ist. Sülze und Bratkartoffeln waren gut, ohne ein Höchstnote zu erlangen. Den Grünkohl mit allen Beilagen habe ich in der Region auch schon besser gegessen.
Fazit: Ein ambitioniertes und gleichzeitig bodenständiges Lokal, das mich leider nicht richtig zufriedenstellen kann, Service ist sehr nett, aber die Gerichte sind einfach nicht nach meinem Geschmack.
Der Bericht bezieht sich nur auf den Restaurantteil des Hotels:
Sicher das beste Lokal für gehobene traditionelle Küche in Oyten. Die Tische sind hübsch eingedeckt und dekoriert. Der Service ist immer aufmerksam und sehr nett. Auf Reklamationen wird sehr schnell und ehrlich reagiert.
Es gibt eine Standardkarte und eine zusätzliche saisonale Karte.
Ich war drei Mal dort und war mit dem Essen zufrieden, ohne so begeistert zu sein, wie man es mir vorausgesagt hatte. Sehr schmackhaft war beide Male der Gruß aus der... mehr lesen
Restaurant in Linda's Hotel
Restaurant in Linda's Hotel€-€€€Restaurant, Hotel, Partyservice042075913Schulstraße 1, 28876 Oyten
3.0 stars -
"Der Bericht bezieht sich nur auf de..." Ehemalige UserDer Bericht bezieht sich nur auf den Restaurantteil des Hotels:
Sicher das beste Lokal für gehobene traditionelle Küche in Oyten. Die Tische sind hübsch eingedeckt und dekoriert. Der Service ist immer aufmerksam und sehr nett. Auf Reklamationen wird sehr schnell und ehrlich reagiert.
Es gibt eine Standardkarte und eine zusätzliche saisonale Karte.
Ich war drei Mal dort und war mit dem Essen zufrieden, ohne so begeistert zu sein, wie man es mir vorausgesagt hatte. Sehr schmackhaft war beide Male der Gruß aus der
Der Eingang ist sehr amerikanisch - wunderbar: "Wait to be seated". Man wollte uns zunächst einen Tisch direkt gegenüber der Essensausgabe zuteilen, fand dann aber auf meinen Protest hin einen ruhigeren Tisch im hinteren Teil der sehr großen Location. Flugs kamen die Speisekarten, der Getränkewunsch wurde auch sehr schnell aufgenommen.
Mein Begleiter entschied sich essenstechnisch für Spareribs hot mit Salat und Knoblauchbrot und ich für einen Cheeseburger mit Pommes Frites und Cole Slaw.
Bei der Bestellung habe ich gelernt, dass man/ frau in Deutschland einen Burger nicht medium bestellen kann ... das sei nicht erlaubt. Warum, frägte ich mich insgeheim, darf in Deutschland dann rohes Beef Tartar serviert werden und das auch noch mit rohem Eigelb ? Aber ok.
Und es gibt Deutschland durchaus Diners, bei denen man den Gargrad des Patties schon bestimmen kann. Es erfordert nur, dass das Hackfleisch immer frisch durchgedreht wird.
Der Burger war an sich schon saftig, aber der Patty bedurfte doch erheblicher Nachwürzung und war gebraten und nicht gegrillt. Der Käse fiel nicht weiter auf. Leider wurden weder Ketchup noch Mayo-Flaschen serviert (im Gegensatz zum Nachbartisch). Eine Ketchup-Flasche klaute ich mir dann an einem unbesetzten Tisch. Die Pommes waren nett mit Schale geschnitten, die waren wirklich gut.
Die Spareribs meines Begleiters waren eine gigantische Portion in 2 langen Rippensträngen, leider von Beginn an nicht richtig heiß. Obwohl er ein Schnellesser ist, war die zweite Rippe schon komplett kalt, als er mit der ersten fertig war. Er ließ sie dann zurück. Ich regte beim Kellner an, die beiden Stränge nacheinander zu servieren ... was er gern an die Küche weitergeben wollte. Wir beide mochten weder die Hot Sauce (zu rauchig, zu wenig scharf) noch die Cocktailsauce zum Salat. Das Knoblauchbrot schmeckte künstlich.
Nun ja, das Fazit: Mit dem Old MacDonalds in Hamburg kann das Daisy's lange nicht mithalten. Schade, dass ich meinen Begleiter - trotz seiner vergangenen mehrfachen negativen Erfahrungen - überredet hatte, dem Diner noch eine Chance zu geben.
Der Eingang ist sehr amerikanisch - wunderbar: "Wait to be seated". Man wollte uns zunächst einen Tisch direkt gegenüber der Essensausgabe zuteilen, fand dann aber auf meinen Protest hin einen ruhigeren Tisch im hinteren Teil der sehr großen Location. Flugs kamen die Speisekarten, der Getränkewunsch wurde auch sehr schnell aufgenommen.
Mein Begleiter entschied sich essenstechnisch für Spareribs hot mit Salat und Knoblauchbrot und ich für einen Cheeseburger mit Pommes Frites und Cole Slaw.
Bei der Bestellung habe ich gelernt, dass man/ frau... mehr lesen
Daisy's Diner - The Original American Style Restaurant
Daisy's Diner - The Original American Style Restaurant€-€€€Restaurant, Erlebnisgastronomie042074884An der Autobahn 2, 28876 Oyten
2.0 stars -
"Der Eingang ist sehr amerikanisch -..." Ehemalige UserDer Eingang ist sehr amerikanisch - wunderbar: "Wait to be seated". Man wollte uns zunächst einen Tisch direkt gegenüber der Essensausgabe zuteilen, fand dann aber auf meinen Protest hin einen ruhigeren Tisch im hinteren Teil der sehr großen Location. Flugs kamen die Speisekarten, der Getränkewunsch wurde auch sehr schnell aufgenommen.
Mein Begleiter entschied sich essenstechnisch für Spareribs hot mit Salat und Knoblauchbrot und ich für einen Cheeseburger mit Pommes Frites und Cole Slaw.
Bei der Bestellung habe ich gelernt, dass man/ frau
Bei Yelp schrieb user V.W. dass es ein „liebevoll im mediterranen Stil eingerichtetes, Restaurant“ sei. Dass „liebevoll“ kann ich noch nachvollziehen, aber „mediterran“ nur schwer. Aber vielleicht ist der letzte Begriff auch dehnbar.
Ich fand den ehemaligen Tante-Emma-Eckladen modern-gemütlich mit vielen Kerzen und Kandelabern. Die Wände und Decken sind weiß, die
Tische sind dunkelbraun, die Musik ist glücklicherweise jazzig. Aber vielleicht hat sich seit dem Beitrag aus Mitte 2012 das Styling geändert.
Die Tische können je nach Reservierungslage in dem kleinen Raum arrangiert werden. Wir waren an einem Freitagabend dort und der Laden war geknüppelt voll. Ich denke, dass es dort immer sinnvoll ist, zu reservieren, denn der Laden ist ziemlich klein.
Die Schiefertafel für die Speisekarte hängt neben der Bar und wird jeden Abend neu beschrieben. Heute gab es neben den von uns gewählten Leckereien Dinge wie Pot au feu mit Tafelspitz, Tomatensuppe, Rotbarsch auf Ratatouille, Risotto mit Balsamico, Pasta mit Garnelen, Tafelspitz mit Wasabisauce, Entrecote von irgendeinem speziellen Rind mit Gratin Dauphinois, Kalbsragout mit Pasta. Die Preise scheinen durchweg der Leistung angemessen.
Was hatten wir:
- eine wirklich gute große Antipastiplatte (14€) mit warmer Salsicca, Champignons und anderen gebratene Gemüsen, Fisch, cremigem Ziegenfrischkäse, gefüllten scharfe Minipeperonis, Datteln in Speckmantel und leckerem Pancetta. Ein super Auftakt in den Abend; genau die richtige Portion für 2, die noch ein Hauptgericht wuppen wollen.
- butterzart geschmorte Lammschulter zu 18 € (endlich mal eine mit intensivem Eigengeschmack; erinnerte fast schon an richtigen Hammel, den ich schon lange in Deutschland vermisst hatte) mit Tagesgemüsen und Kräuterkartoffelstampf. Letztere waren ok ohne eine Höchstnöte zu erlangen
- mit mediterranem Gemüse und Pilzen (brunoise geschnitten) gefüllte Maispoulardenbrust mit Pasta für 17 €, deren delikater Geschmack leider durch den Speckmantel komplett erschlagen wurde: viel zu salzig. Wenn man den Speckmantel vor dem In-den-Mund-schieben entfernt hatte, konnten sich Huhn und Füllung auf der Zunge deutlich besser durchsetzen. Tip an die Küche: Im Speck braten, den aber vor dem Servieren wieder entfernen. Für die Schwester gab es zum Ausgleich für die Nörgelei noch einen Espresso auf’s Haus.
Die Weinkarte ist klein, aber fein. Nur 5 Rote und 5 Weiße stehen auf der kleinen Schiefertafel, die an den Tisch gereicht wird. Jeder Wein kann sowohl als Flasche als auch offen bestellt werden. Wir entschieden uns für einen kräftigen Lugano (18 €), der es selbst mit der Lammschulter aufnehmen konnte.
Der Service (Frau Hoppe und eine Servicekraft) hatten viel zu tun, aber wurden mit den 28 Tischplätzen gut fertig.
Neben ihrem Lokal bietet Frau Hoppe und ihr Team auch noch Catering an, deshalb heißt es auf dem Firmenschild auch „Esseria und Catering“.
Rauchen darf man draußen (leider nur 2 ungeschützte Stehtische), wo im Sommer auch eine kleine Terrasse eingerichtet wird.
Kleine Story by the way: Aufgrund eines ausgefallenen Termins war ich schon vor der Öffnungszeit vor dem Restaurant und okkupierte einen der beiden Stehtische mit einer ZEIT-Zeit, die ja bekanntlich recht voluminös ist. Kurz vor der Öffnung kam die Kellnerin heraus und platzierte Windlichter auf den Stehtischen und sagte „Bitte rücken Sie das Windlicht in die Mitte, wenn Sie gehen“. Keine Frage, ob ich zukünftiger Gast sein könnte und kein „Kommen Sie doch herein, wenn Sie eine Reservierung haben“. Verbesserungswürdig.
Die Klos sind ok, halt sauberer Standard.
Ein kleiner Tip für Leute, die mit Öffis anreisen: Wenn ihr von der Innenstadt mit der 1, 2 oder 8 kommt, steigt in den vordersten Waggon ein und geht durch die Riepestraße zum Restaurant. Der Fußweg ist deutlich kürzlich als der, den Google Map euch erzählt.
*Fazit*: Ein klasse Restaurant; besser als alles, was ich seit meinem Zuzug nach Hannover erlebt habe. Eine klare Empfehlung.
Bei Yelp schrieb user V.W. dass es ein „liebevoll im mediterranen Stil eingerichtetes, Restaurant“ sei. Dass „liebevoll“ kann ich noch nachvollziehen, aber „mediterran“ nur schwer. Aber vielleicht ist der letzte Begriff auch dehnbar.
Ich fand den ehemaligen Tante-Emma-Eckladen modern-gemütlich mit vielen Kerzen und Kandelabern. Die Wände und Decken sind weiß, die
Tische sind dunkelbraun, die Musik ist glücklicherweise jazzig. Aber vielleicht hat sich seit dem Beitrag aus Mitte 2012 das Styling geändert.
Die Tische können je nach Reservierungslage in dem kleinen Raum arrangiert... mehr lesen
5.0 stars -
"Bei Yelp schrieb user V.W. dass es ..." Ehemalige UserBei Yelp schrieb user V.W. dass es ein „liebevoll im mediterranen Stil eingerichtetes, Restaurant“ sei. Dass „liebevoll“ kann ich noch nachvollziehen, aber „mediterran“ nur schwer. Aber vielleicht ist der letzte Begriff auch dehnbar.
Ich fand den ehemaligen Tante-Emma-Eckladen modern-gemütlich mit vielen Kerzen und Kandelabern. Die Wände und Decken sind weiß, die
Tische sind dunkelbraun, die Musik ist glücklicherweise jazzig. Aber vielleicht hat sich seit dem Beitrag aus Mitte 2012 das Styling geändert.
Die Tische können je nach Reservierungslage in dem kleinen Raum arrangiert
Das recht zentral am Pfanzeltplatz in München Perlach gelegene, bayerische Wirtshaus "Zur Post" gehört zu den alteingesessenen Gastronomien am Ort. Hier kommt man, was man bereits beim Betreten erwartet: eine bayerische Kneipe mit kleinem angeschlossenem Amateurtheater. Es dominiert eher älteres Publikum, was auch daher kommt, dass öfter mal Heimatabende und Ähnliches veranstaltet werden.
Das Essen ist qualitativ OK, mehr aber auch nicht. Die bayerischen Standards werden geboten und in akzeptabler Qualität geliefert, Schlemmerhöherpunkte sollte man nicht erwarten, außer, wenn der Chef persönlich im Biergarten grillt. Diese Grillschmankerl sollte man sich dann nicht entgehen lassen.
Das Personal ist dafür freundlich, ausgeschenkt wird Paulanerbier und die Stimmung ist meist rustikal und unverkrampft. Sicherlich ist dies keine Lokalität für die bessere Gesellschaft Münchens, aber die "Post" ist gut dafür, um sich ab und zu mal nett mit Freunden zu treffen und zu plaudern.
Das recht zentral am Pfanzeltplatz in München Perlach gelegene, bayerische Wirtshaus "Zur Post" gehört zu den alteingesessenen Gastronomien am Ort. Hier kommt man, was man bereits beim Betreten erwartet: eine bayerische Kneipe mit kleinem angeschlossenem Amateurtheater. Es dominiert eher älteres Publikum, was auch daher kommt, dass öfter mal Heimatabende und Ähnliches veranstaltet werden.
Das Essen ist qualitativ OK, mehr aber auch nicht. Die bayerischen Standards werden geboten und in akzeptabler Qualität geliefert, Schlemmerhöherpunkte sollte man nicht erwarten, außer, wenn der Chef... mehr lesen
Gasthaus zur Post
Gasthaus zur Post€-€€€Restaurant, Gasthaus089/6708444Pfanzeltplatz 12, 81737 München
2.0 stars -
"Das recht zentral am Pfanzeltplatz ..." Ehemalige UserDas recht zentral am Pfanzeltplatz in München Perlach gelegene, bayerische Wirtshaus "Zur Post" gehört zu den alteingesessenen Gastronomien am Ort. Hier kommt man, was man bereits beim Betreten erwartet: eine bayerische Kneipe mit kleinem angeschlossenem Amateurtheater. Es dominiert eher älteres Publikum, was auch daher kommt, dass öfter mal Heimatabende und Ähnliches veranstaltet werden.
Das Essen ist qualitativ OK, mehr aber auch nicht. Die bayerischen Standards werden geboten und in akzeptabler Qualität geliefert, Schlemmerhöherpunkte sollte man nicht erwarten, außer, wenn der Chef
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Man nimmt sich dieses Teil namens Smartphone, checked ein bei Qype und lässt sich die Restaurants in der Umgebung anzeigen. Ob das unter Yelp noch möglich sein wird ? Und vielleicht auch bei golocal ?
Eigentlich wollte ich ins Odessa, dem letzten Treffen der QCN in Köln. Aber das hatte am Montag zu. Also hatte ich mich für das Maison Blue entschieden, wobei mich sowohl die Tatsache interessierte, dass der Name einen kruden Sprachenmix enthält als auch meine Lust auf französisches Essen.
Einen Dresscode gab es glücklicherweise nicht; die beiden netten Damen lachten darüber: „Sie sind hier nicht in Hamburg, in Köln ist man lockerer“.
Das 4-Gänge-Menü steht leider nur für 2 Personen zur Verfügung, also wählte ich von der Schiefertafel nach langem Überlegen, denn die Karte klingt durchweg spannend.
- Mousse von der Gänsestopfleber (schade, dass reine Gänsestopfleber nicht verfügbar war; die Mousse war ein wenig fad; die korrespondierenden Beilagen und der Salat schmeckten prima)
- Kaninchenkeule in Estragon-Sahnesauce (super zart, aber der Estragon war zu dominant; deshalb wurde die Wahl des korrespondierendes Weins recht schwierig; 1/3 des Estragons hätte es auch getan)
- Als Dessert ein Schoki-Gateau mit flüssiger Schoki-Füllung (Fondant) : sehr lecker, aber ohne Wow-Effekt
- Als Amuse Bouche gab es verschiedene Fisch-Mousses, die nett waren.
Alle Speisen soweit handwerklich gut, ohne mich vom Hocker zu hauen. Es fehlte der Kick, der in Erinnerung bleibt.
Was mich aber wirklich begeistert hat, war die Dame, die für die Konversation und den Wein zuständig war, deshalb gibt es den 4. Stern. Sie hatte Zeit oder sie nahm sie sich, denn es war Montag Abend und nur noch 2 weitere Tische waren besetzt. Ich habe sie wirklich in Beschlag belegt, denn sie kannte sich echt aus mit Weinen, die zu den von mir gewählten Gerichten passten. Gelernt habe ich an dem Abend viel über Weine, ihren eigenen Weinberg etc. An diesem Abend durfte ich erleben, dass ich sowohl Chardonnay (mag ich eigentlich gar nicht) zum Hauptgericht als auch edelsüße Weine zur Vorspeise (das hatte ich geordert) und Dessert mag. Die Edelweine waren aus Banuyls aus 100%(!) Grenache. Allein dieser Wein ist einen Besuch wert.
Fazit: Gern wieder mal, denn das Restaurant ist gemütlich eingerichtet und der Service ist perfekt. Dass das WC nur über den 2 m-Hof zu erreichen ist, hat mich nicht gestört.