Allgemein
Mittlerweile ist es ja so, dass jeder jederzeit Kritiker und Richter sein kann. Wie stark der Druck werden kann, wie unrealistisch und subjektiv die eigene Sichtweise, wie banal die Interessen – all das findet sich im Film „Frau Müller muss weg“. Was macht eigentlich dieser Leistungsdruck, dieser Zwang zur Selbstoptimierung mit uns? Was machen eigentlich all diese Kochshows mit den kurz vor der Pleite stehenden Restaurants, mit den Löffeln, mit all diesen Köchen mit uns? Erzeugt permanente Bewertung ein Klima der Angst oder doch mehr Realitätssinn? Sind die Bewerteten überhaupt in der Lage, die Bewertung auszuhalten? Und ist nicht doch am Ende alles Schall und Rauch, wenn der Hauptschüler (Abschlussnote 3,7) Olympiasieger wird?
Das Queso Y Jamon in der Kulturbrauerei entzieht sich ein Stück weit der gerechten Bewertung, da wir einfach zu früh da waren. Ein gewisses Maß an Besoffenheit passt einfach in das dunkle aber warme Ambiente. Die Bedienung war noch gar nicht richtig wach, obwohl sehr aufmerksam, und noch nicht einmal der Filmprojektor lief zu dem Zeitpunkt, als wir hier auftauchten.
Essen
Vor allem Tapas gibt es hier zu finden, aber auch eine Tageskarte mit einigen kleineren Gerichten und Baguettes. Man kann über die Küche nicht klagen, sie ist soweit in Ordnung und dem Ort angemessen, allerdings für ein Mittelklasserestaurant eher im gehobenen Preissegment angesiedelt. Einen Minuspunkt gibt es dafür, dass die Preise im Schaukasten andere waren als in der Karte – ein deutliches NoGo. Wo kämen wir denn da hin, wenn in Filmen oder Kinorestaurants geschummelt werden würde. Im Übrigen gibt es eine große Auswahl an Cocktails, was dem ganzen gastronomischen Betrieb eine mondäne Atmosphäre verleiht. Die Cocktails kommen teilweise mit Schirmchen.
Service
Man kann hier durchaus von Service sprechen, immerhin wurden sowohl Karte als auch das Essen und sogar die Rechnung an den Tisch gebracht. Da freut sich der Gast. Die Bedienung spielte die Freundlichkeit ausgezeichnet mit Mimik, Gestik und flinken Beinen.
Und sonst?
Hier würden sich sicherlich auch Marlene Dietrich, Ernst Lubitsch und Harrison Ford wohl fühlen, zumindest spät in der Nacht. Bewertet hätten Sie die Tapasbar wahrscheinlich nur hinter vorgehaltener Hand...
Allgemein
Mittlerweile ist es ja so, dass jeder jederzeit Kritiker und Richter sein kann. Wie stark der Druck werden kann, wie unrealistisch und subjektiv die eigene Sichtweise, wie banal die Interessen – all das findet sich im Film „Frau Müller muss weg“. Was macht eigentlich dieser Leistungsdruck, dieser Zwang zur Selbstoptimierung mit uns? Was machen eigentlich all diese Kochshows mit den kurz vor der Pleite stehenden Restaurants, mit den Löffeln, mit all diesen Köchen mit uns? Erzeugt permanente Bewertung ein Klima... mehr lesen
Queso Y Jamon
Queso Y Jamon€-€€€Restaurant, Tapasbar, Kneipe, Loungebar030 – 44 03 39 27Schönhauser Allee 36, 10435 Berlin
4.0 stars -
"Frau Müller muss weg" Ehemalige UserAllgemein
Mittlerweile ist es ja so, dass jeder jederzeit Kritiker und Richter sein kann. Wie stark der Druck werden kann, wie unrealistisch und subjektiv die eigene Sichtweise, wie banal die Interessen – all das findet sich im Film „Frau Müller muss weg“. Was macht eigentlich dieser Leistungsdruck, dieser Zwang zur Selbstoptimierung mit uns? Was machen eigentlich all diese Kochshows mit den kurz vor der Pleite stehenden Restaurants, mit den Löffeln, mit all diesen Köchen mit uns? Erzeugt permanente Bewertung ein Klima
Wieder waren mal wieder zu viert unterwegs, um gastronomische Highlights in Hannover zu entdecken. Diesmal sollte es nach Doodle-Absprache das "Aspera" sein, ein neueres türkisches Restaurant.
Im Aspera herrscht wirklich eine "Willkommenskultur". Die Wirtscrew hat ihren Tisch direkt am Eingang, und der Wirt unterbrach sein Abendmahl sofort, um uns herzlich zu begrüßen. Gern erteilte er meiner Begleiterin die Erlaubnis, Fotos von seinem Lokal zu schießen. Generell umsorgte uns der Service den Abend lang auf's Beste, fragte in gebührenden Abständen nach Getränkewünschen und löste das von mir angerichtet Malheur mit dem zweiten Ayran auch schnell, unkompliziert und mit vereinten Kräften.
Was als erstes in Auge fällt, ist der Lehmofen, in dem die meisten Speisen zubereitet werden. Zudem das große Buffet von Baklava und anderen türkischen Süßkramspezialitäten, an dem man zu den Tischen vorbeimarschiert. Das Lokal ist gemütlich und anheimelnd ohne den üblichen Kitsch aufzuweisen.
Was wir hatten, mundete uns allen sehr. Ich hatte eigentlich vorgehabt, eine große gemischte Vorspeisenplatte zu bestellen (und nix weiter), hatte mich dann aber kurzfristig um entschieden.
Für mich wurden es Lammkoteletts (12,90), die ich mit einer warmen Vorspeise als Beilage kombinierte, Auberginenscheiben in Maismehl ausgebacken (3,50). Dazu 2 Ayran, weil ich mit dem Auto da war. ACHTUNG: ziemlich prekäre Parksituation.
Zunächst gab es warmes Brot, frisch gebacken im bereits erwähnten Lehmofen, dazu Joghurtcreme, Oliven, scharfes Paprikamus und kleine Quadrate aus warmem Blätterteig mit Schafskäse aus Gruß aus der Küche. Ein prima Auftakt !
Während meine Mitesser sich über ihre Vorspeisen hermachten, an denen ich naschen durfte, kann ich nur sagen: Sehr lecker (im Salat KEIN Eisbergsalat, sondern bessere Blattsalate!), aber für mich zu kalt serviert.
Die im Lehmofen gegarten Lammkoteletts waren zart, man sollte allerdings ein guter und schneller Esser sein. Die Portion ist groß (3 richtig große und dicke Teile) und sie garen nach, wenn man nicht so schnell isst. Hier wäre es toll, wenn eine kleinere Portion auch möglich wäre. Zwei Koteletts wären für mich mehr als ausreichend gewesen.
Die Auberginenscheiben in Maismehl waren geschmacklich top und lecker knusprig (echt zu empfehlen), nur sollte man sich auf eine ölmäßig recht heftige Angelegenheit einstellen. Ansonsten müssen - wie in einem Steakrestaurant - die Beilagen separat bestellt werden.
Zu beiden Gerichten wurden leicht unterschiedliche Joghurtcremes serviert.
*Fazit*: Allein durch Auswahl an Mezzes möchte ich mich gern mal als Menü durchfressen. Ich komme sicher wieder, denn meine Kritik ist eher auf hohem Niveau.
Wieder waren mal wieder zu viert unterwegs, um gastronomische Highlights in Hannover zu entdecken. Diesmal sollte es nach Doodle-Absprache das "Aspera" sein, ein neueres türkisches Restaurant.
Im Aspera herrscht wirklich eine "Willkommenskultur". Die Wirtscrew hat ihren Tisch direkt am Eingang, und der Wirt unterbrach sein Abendmahl sofort, um uns herzlich zu begrüßen. Gern erteilte er meiner Begleiterin die Erlaubnis, Fotos von seinem Lokal zu schießen. Generell umsorgte uns der Service den Abend lang auf's Beste, fragte in gebührenden Abständen nach Getränkewünschen... mehr lesen
4.0 stars -
"Ein wirklich gutes türkisches Lokal mit einer Willkommenskultur" Ehemalige UserWieder waren mal wieder zu viert unterwegs, um gastronomische Highlights in Hannover zu entdecken. Diesmal sollte es nach Doodle-Absprache das "Aspera" sein, ein neueres türkisches Restaurant.
Im Aspera herrscht wirklich eine "Willkommenskultur". Die Wirtscrew hat ihren Tisch direkt am Eingang, und der Wirt unterbrach sein Abendmahl sofort, um uns herzlich zu begrüßen. Gern erteilte er meiner Begleiterin die Erlaubnis, Fotos von seinem Lokal zu schießen. Generell umsorgte uns der Service den Abend lang auf's Beste, fragte in gebührenden Abständen nach Getränkewünschen
La Gelateria ist eine Eisdiele am Buttermarkt in Fulda. Man kann sehr schön draußen sitzen und sein Eis in der Sonne genießen.
Der Kellner war recht flott und hat sich sehr bemüht alle Gäste schnell zu bedienen, obwohl das Cafe voll besetzt war.
Wir hatten beide einen Amarena-Becher, mit Eis, Sahne und Amarena-Kirschen. Das Eis war okay, aber ich muss sagen, es gibt in Fulda durchaus bessere Eisdielen.
Das Ambiente ist nichts Besonderes. Man kann zwar schön draußen sitzen, aber es gibt leider nur einfache rote Plastikstühle. Dadurch wirkt die Einrichtung ein bisschen billig.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist okay, aber es ist nicht gerade die billigste Eisdiele in Fulda.
La Gelateria ist eine Eisdiele am Buttermarkt in Fulda. Man kann sehr schön draußen sitzen und sein Eis in der Sonne genießen.
Der Kellner war recht flott und hat sich sehr bemüht alle Gäste schnell zu bedienen, obwohl das Cafe voll besetzt war.
Wir hatten beide einen Amarena-Becher, mit Eis, Sahne und Amarena-Kirschen. Das Eis war okay, aber ich muss sagen, es gibt in Fulda durchaus bessere Eisdielen.
Das Ambiente ist nichts Besonderes. Man kann zwar schön draußen sitzen, aber es gibt leider nur einfache rote Plastikstühle. Dadurch wirkt die Einrichtung ein bisschen billig.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist okay, aber es ist nicht gerade die billigste Eisdiele in Fulda.
La Gelateria
La Gelateria€-€€€Cafe, Eiscafe0661 4802009Buttermarkt 5, 36037 Fulda
3.0 stars -
"Eiscafe mitten in Fulda" Ehemalige UserLa Gelateria ist eine Eisdiele am Buttermarkt in Fulda. Man kann sehr schön draußen sitzen und sein Eis in der Sonne genießen.
Der Kellner war recht flott und hat sich sehr bemüht alle Gäste schnell zu bedienen, obwohl das Cafe voll besetzt war.
Wir hatten beide einen Amarena-Becher, mit Eis, Sahne und Amarena-Kirschen. Das Eis war okay, aber ich muss sagen, es gibt in Fulda durchaus bessere Eisdielen.
Das Ambiente ist nichts Besonderes. Man kann zwar schön draußen sitzen, aber es gibt leider
So etwas habe ich bisher noch nie mitgemacht, vor allem hätte ich solch eine Feierorgie im etwas (gefühlt) blassen Bremen nicht erwartet.
"Kohlfahrt" nennt sich dieses Event, findet im ´Grothenn´s´ jedes Jahr von Januar bis März statt. Nachdem man tagsüber ein in der Region wohl übliches Eingeborenen-Ritual zelebriert hat, indem man mit Leiterwagen (gefüllt mit Flüssigem) trinkend einige Stunden durch die Wallachei gezogen ist, trifft man sich abends im ´Grothenn´s´ zum Grühnkohl-Futtern, Flatrate-Trinken und Abtanzen.
Das Lokal ist riesig, 500 Feierlustige treffen sich hier freitags und samstags, zumeist größere oder kleinere Gruppen, die zuvor beim Leiterwagen-Marsch bereits ein wenig vorgeglüht haben.
Beliebt aber auch für Firmenausflüge, an diesem Abend hatte ich das Vergnügen, die gesamte Belegschaft der urologischen Abteilung eines Bremer Krankenhauses kennenzulernen. Wirklich sehr nette Leute, die intensiven Gespräche haben mich aber in meiner Meinung bestärkt, um Urologen möglichst einen gaanz großen Bogen zu machen :-) .
Aber zurück zum Lokal. Für 49,50 € pro Nase bekommt man Grühnkohlessen satt, jede Form von Alkohol, soviel man verknusen kann und eine wirklich gute Liveband zum Abtanzen. Nebenbei: Grünkohl, Wurscht und Fleisch waren wirklich lecker, auch die Vorsuppe ´Hochzeitssuppe nach Art des Hauses´, war schmackhaft.
Trotz der Menschenmassen, die bei Eröffnung des Events zeitgleich zu bewirten sind, funktioniert der Service erstaunlich reibungslos, flott und routiniert. Hilfreich für die Servicemädels sicher, dass der Alkohol grundsätzlich flaschenweise auf den Tischen landet, das spart Wege. Gleich, ob Whisky, Wein oder sonstige hochprozentige Flüssigkeiten bestellst, Du bekommst ´ne Flasche.
Entsprechend locker ist die Stimmung :-) Und wirklich gut. Die unauffällig über das Lokal verteilten Security-Leute hatten, zumindest an diesem Abend, nichts zu tun.
Fazit: Das hat Spaß gemacht, freue mich schon auf die Einladung für nächstes Jahr :-)
So etwas habe ich bisher noch nie mitgemacht, vor allem hätte ich solch eine Feierorgie im etwas (gefühlt) blassen Bremen nicht erwartet.
"Kohlfahrt" nennt sich dieses Event, findet im ´Grothenn´s´ jedes Jahr von Januar bis März statt. Nachdem man tagsüber ein in der Region wohl übliches Eingeborenen-Ritual zelebriert hat, indem man mit Leiterwagen (gefüllt mit Flüssigem) trinkend einige Stunden durch die Wallachei gezogen ist, trifft man sich abends im ´Grothenn´s´ zum Grühnkohl-Futtern, Flatrate-Trinken und Abtanzen.
Das Lokal ist riesig, 500... mehr lesen
4.0 stars -
"Grünkohlfahrt mit Abfeiern" Ehemalige UserSo etwas habe ich bisher noch nie mitgemacht, vor allem hätte ich solch eine Feierorgie im etwas (gefühlt) blassen Bremen nicht erwartet.
"Kohlfahrt" nennt sich dieses Event, findet im ´Grothenn´s´ jedes Jahr von Januar bis März statt. Nachdem man tagsüber ein in der Region wohl übliches Eingeborenen-Ritual zelebriert hat, indem man mit Leiterwagen (gefüllt mit Flüssigem) trinkend einige Stunden durch die Wallachei gezogen ist, trifft man sich abends im ´Grothenn´s´ zum Grühnkohl-Futtern, Flatrate-Trinken und Abtanzen.
Das Lokal ist riesig, 500
Geschrieben am 09.03.2015 2015-03-09| Aktualisiert am
09.03.2015
Besucht am 08.03.2015
Die Fasanerie ist ein Restaurant mit schöner Terrasse im Schloss Adolphseck in Eichenzell.
Die Bedienung kriegte leider nichts auf die Reihe. Wir hatten nur einen Cappuccino bestellt, und auf den mussten wir 45 Minuten warten. Dabei war das Restaurant noch nicht einmal zur Hälfte voll. Auch die Gäste am Nebentisch haben sich beschwert. Darauf meinte die Bedienung nur, der Kaffee brauche eben so lange bis er durchläuft.
In der Fasanerie kann man gut essen, Kaffee trinken oder Eis essen.
Das Ambiente ist sehr schön, da das Restaurant in einem Schloss gelegen ist. Besonders schön ist die Terrasse mit Blick über den Schlosspark.
Die Sauberkeit ist in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen für ein Schloss. Es ist ein bisschen teurer, dafür hat man aber auch eine sehr schöne Atmosphäre.
Die Fasanerie ist ein Restaurant mit schöner Terrasse im Schloss Adolphseck in Eichenzell.
Die Bedienung kriegte leider nichts auf die Reihe. Wir hatten nur einen Cappuccino bestellt, und auf den mussten wir 45 Minuten warten. Dabei war das Restaurant noch nicht einmal zur Hälfte voll. Auch die Gäste am Nebentisch haben sich beschwert. Darauf meinte die Bedienung nur, der Kaffee brauche eben so lange bis er durchläuft.
In der Fasanerie kann man gut essen, Kaffee trinken oder Eis essen.
Das Ambiente ist sehr schön, da das Restaurant in einem Schloss gelegen ist. Besonders schön ist die Terrasse mit Blick über den Schlosspark.
Die Sauberkeit ist in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen für ein Schloss. Es ist ein bisschen teurer, dafür hat man aber auch eine sehr schöne Atmosphäre.
Die Fasanerie
Die Fasanerie€-€€€Restaurant06619418348Schloss Fasanerie 0, 36124 Eichenzell
3.0 stars -
"Restaurant im Schloss" Ehemalige UserDie Fasanerie ist ein Restaurant mit schöner Terrasse im Schloss Adolphseck in Eichenzell.
Die Bedienung kriegte leider nichts auf die Reihe. Wir hatten nur einen Cappuccino bestellt, und auf den mussten wir 45 Minuten warten. Dabei war das Restaurant noch nicht einmal zur Hälfte voll. Auch die Gäste am Nebentisch haben sich beschwert. Darauf meinte die Bedienung nur, der Kaffee brauche eben so lange bis er durchläuft.
In der Fasanerie kann man gut essen, Kaffee trinken oder Eis essen.
Das Ambiente ist sehr
Das im Souterrain gelegene Lokal ist nicht leicht zu finden. Nach einer sehr höflichen Begrüßung bekamen wir einen Tisch im hinteren Teil des Lokals. Das Menü, beginnend mit einer Sellerie-Creme-Suppe, die im Weck-Glas serviert wird, einer Maispoularde mit Orangen-Kräuter-Marinade und dem sogenannten Schokoladen-Malheuer, war sehr lecker und sehr reichlich.
Das Lokal selbst ist wohl schon über 150 Jahre alt. Es macht durch die Lage in einem Gewölbe einen sehr engen Eindruck und entwickelt dadurch einen besonderen Charme.
Das im Souterrain gelegene Lokal ist nicht leicht zu finden. Nach einer sehr höflichen Begrüßung bekamen wir einen Tisch im hinteren Teil des Lokals. Das Menü, beginnend mit einer Sellerie-Creme-Suppe, die im Weck-Glas serviert wird, einer Maispoularde mit Orangen-Kräuter-Marinade und dem sogenannten Schokoladen-Malheuer, war sehr lecker und sehr reichlich.
Das Lokal selbst ist wohl schon über 150 Jahre alt. Es macht durch die Lage in einem Gewölbe einen sehr engen Eindruck und entwickelt dadurch einen besonderen Charme.
Restaurant Das Dorf
Restaurant Das Dorf€-€€€Restaurant, Partyservice040245614Lange Reihe 39, 20099 Hamburg
3.5 stars -
"Eines der ältesten Restaurants in St. Georg" Ehemalige UserDas im Souterrain gelegene Lokal ist nicht leicht zu finden. Nach einer sehr höflichen Begrüßung bekamen wir einen Tisch im hinteren Teil des Lokals. Das Menü, beginnend mit einer Sellerie-Creme-Suppe, die im Weck-Glas serviert wird, einer Maispoularde mit Orangen-Kräuter-Marinade und dem sogenannten Schokoladen-Malheuer, war sehr lecker und sehr reichlich.
Das Lokal selbst ist wohl schon über 150 Jahre alt. Es macht durch die Lage in einem Gewölbe einen sehr engen Eindruck und entwickelt dadurch einen besonderen Charme.
Nach einem Schiffsspotting-Nachmittag an den Schleusen des Nord-Ostseekanals fällt uns die Entscheidung die Kaffeezeit in dem Restaurant/Café und Hotel Waffenschmiede zu verbringen nicht schwer.
Der zugegeben etwas martialische Name sollte einen nicht schrecken. In früheren Zeiten gab es hier eine Schmiede mit angeschlossenem Dorfkrug. Die Inhaber sammelten historische Waffen, die in der Gaststube ausgestellt wurden. Der Volksmund formte daraus dann "Waffenschmiede". Inzwischen ist von den Waffen nur noch der Name geblieben, aber ein leichter Sammeltick ist dennoch geblieben. Am Empfang wird stolz eine Ecke mit interessanten, exotischen Masken aus aller Herren Länder präsentiert. Hier lohnt es sich, diese einmal einige Minuten zu betrachten.
Die Waffenschmiede liegt genau etwas erhöht am Kanal; man hat Blick auf die Holtenauer Schleusen und im Sommer tummeln sich unterhalb immer einige größere Segeler, da hier die Wartezone für die Sportboote ist. Das interessante sind natürlich die großen "Pötte" und Kreuzfahrer, die aus den Schleusen in den Kanal kommen oder auf die Weiterfahrt in die Ostsee warten und unmittelbar am Restaurant vorbeiziehen
Das Restautant selbst kommt sauber und gediegen daher, ohne dabei plüschig zu wirken. Alles ist hell und die Tische sind nett eingedeckt. Auf der gesamten Front gibt es eine Terrasse, die im Sommer verständlicher Weise immer gut besucht ist.
Wir setzen uns aber trotzdem innen ans Fenster und bestellen je ein Stück Torte und ein Kännchen Kaffee. Die Mitarbeiterin zählt uns die Torten-Auswahl des Tages auf und ich wähle ein Stück Mokkatorte. Es dauert dann auch nicht lange bis alles auf dem Tisch steht. Der Kaffee ist von Darboven und schmeckt ausgezeichnet. Die Mokkatorte hat eine feine Kaffeenote und gefällt mir ebenfalls sehr. Eigentlich müsste man zwei Stücke essen. :-)
Ich bezahle für das Stück Torte 2,80€ und das Kännchen Kaffee 4,20€, was für diese Lokalität angemessen erscheint.
Bevor wir bezahlen, werden die sanitären Anlagen aufgesucht. Auch hier ist alles sauber und ordentlich.
Fazit: Es lohnt sich hier einzukehren. Der Aufenthalt ist entspannt, die Mitarbeiter freundlich und die Torten und der Kaffee lecker.
Das macht Lust auf mehr, denn ich habe auch schon viel Gutes von der Restaurantküche gehört.
Nach einem Schiffsspotting-Nachmittag an den Schleusen des Nord-Ostseekanals fällt uns die Entscheidung die Kaffeezeit in dem Restaurant/Café und Hotel Waffenschmiede zu verbringen nicht schwer.
Der zugegeben etwas martialische Name sollte einen nicht schrecken. In früheren Zeiten gab es hier eine Schmiede mit angeschlossenem Dorfkrug. Die Inhaber sammelten historische Waffen, die in der Gaststube ausgestellt wurden. Der Volksmund formte daraus dann "Waffenschmiede". Inzwischen ist von den Waffen nur noch der Name geblieben, aber ein leichter Sammeltick ist dennoch geblieben. Am Empfang... mehr lesen
Zur Waffenschmiede
Zur Waffenschmiede€-€€€Restaurant, Cafe, Hotel0431369690Friedrich-Voß-Ufer 4, 24159 Kiel
4.5 stars -
"Entspannte Kaffeezeit mit schönem Blick auf den Nord-Ostseekanal" Ehemalige UserNach einem Schiffsspotting-Nachmittag an den Schleusen des Nord-Ostseekanals fällt uns die Entscheidung die Kaffeezeit in dem Restaurant/Café und Hotel Waffenschmiede zu verbringen nicht schwer.
Der zugegeben etwas martialische Name sollte einen nicht schrecken. In früheren Zeiten gab es hier eine Schmiede mit angeschlossenem Dorfkrug. Die Inhaber sammelten historische Waffen, die in der Gaststube ausgestellt wurden. Der Volksmund formte daraus dann "Waffenschmiede". Inzwischen ist von den Waffen nur noch der Name geblieben, aber ein leichter Sammeltick ist dennoch geblieben. Am Empfang
Als Düsseldorfer gibt es für mich eigentlich nur Alt von den typischen Privatbrauereien, dazu gehört das Lokal Zum Schlüssel. Frisch gezapft und keinerlei Nachschub-Schwierigkeiten, der Kober bringt dat leckere Bier bis zum Abwinken (im wahrsten Sinne des Wortes), der Gast muss schon deutlich sagen Ende" ansonsten steht immer wieder ein frisches Alt auf dem Deckel.
Natürlich ist es voll in dem Brauereiausschank und zu Messezeiten oder an einem Freitagabend sollte auf jeden Fall reserviert werden.
Das Ambiente ist typisch, helle Holztische und alles rustikal gehalten.
Übrigens der Name zum Schlüssel hat seine Bewandnis damit, dass das Stadttor mal sehr nahe war und der Schlüssel von dem Stadttor hier hinterlegt wurde. Nur mal so nebenbei bemerkt.
Zum Essen: einfache kleine Gerichte vom Düsseldorfer "Halve Hahn", einer "Blootwoosch" oder einer Düsseldorfer "Brotzeit" über Suppen, Salate, Schnitzel, verschiedene Fleischgerichte von Treiberbullen aus der Region und natürlich die gegrillte Schweinshaxe oder "Himmel un Äd". Ich hatte ein Treiberbullen-Steak, einfach klasse von der Qualität und der Zubereitung. Ehrlich, das hätte ich jetzt nicht erwartet.
Ich war mit einer sehr großen Gruppe geschäftlich da und es war keiner dabei, dem es nicht geschmeckt hat. Insgesamt waren alle zufrieden, nicht nur vom Essen und vom Bier, sondern auch von den englischen Sprachkenntnissen der Bedienung.
Kleiner Nachteil war, dass mit zunehmender Zeit der Service abbaute und als es zum Bezahlen ging, es sogar fast 10 Minuten dauerte, bis ich mein "Geld los werden durfte".
Als Düsseldorfer gibt es für mich eigentlich nur Alt von den typischen Privatbrauereien, dazu gehört das Lokal Zum Schlüssel. Frisch gezapft und keinerlei Nachschub-Schwierigkeiten, der Kober bringt dat leckere Bier bis zum Abwinken (im wahrsten Sinne des Wortes), der Gast muss schon deutlich sagen Ende" ansonsten steht immer wieder ein frisches Alt auf dem Deckel.
Natürlich ist es voll in dem Brauereiausschank und zu Messezeiten oder an einem Freitagabend sollte auf jeden Fall reserviert werden.
Das Ambiente ist typisch, helle Holztische und... mehr lesen
Hausbrauerei "Zum Schlüssel"
Hausbrauerei "Zum Schlüssel"€-€€€Restaurant, Brauhaus492118289550Bolker Straße 41-47, 40213 Düsseldorf
4.0 stars -
"Das Bier ist schon eines der besten in Düsseldorf...und deftiges Essen gibt es auch!" Ehemalige UserAls Düsseldorfer gibt es für mich eigentlich nur Alt von den typischen Privatbrauereien, dazu gehört das Lokal Zum Schlüssel. Frisch gezapft und keinerlei Nachschub-Schwierigkeiten, der Kober bringt dat leckere Bier bis zum Abwinken (im wahrsten Sinne des Wortes), der Gast muss schon deutlich sagen Ende" ansonsten steht immer wieder ein frisches Alt auf dem Deckel.
Natürlich ist es voll in dem Brauereiausschank und zu Messezeiten oder an einem Freitagabend sollte auf jeden Fall reserviert werden.
Das Ambiente ist typisch, helle Holztische und
Geschrieben am 08.03.2015 2015-03-08| Aktualisiert am
09.03.2015
Besucht am 08.03.2015
Die Wiesenmühle ist eine alte Mühle an der Fulda. Erbaut wurde sie schon um 1300, nach einem Brand um 1800 wieder aufgebaut und in 1990 zum Restaurant umgebaut. Die Einrichtung ist rustikal gemütlich. Ganz besonders schön ist der Biergarten im Hof mit vielen alten Bäumen. Die Wiesenmühle hat noch heute ein Mühlrad, und es wird dort noch selbst Bier gebraut. Die Braukessel befinden sich direkt neben der Theke, so dass man sie auch sehen kann.
Die Bedienung war freundlich, aber bei schönem Wetter ist immer viel los, so dass es manchmal auch recht hektisch zugeht.
Die Getränke werden am Tisch serviert, das Essen muss man sich an der Theke abholen. Dazu werden Nummern durchgerufen, damit man weiß, wann sein Essen fertig ist.
Wir haben ein Bier getrunken und eine Brezel gegessen. Man kann dort aber auch gut essen. Es gibt Pizza aus dem Steinofen, Schnitzel und verschiedene deutsche Gerichte. Die Preise sind normal.
Das Ambiente ist sehr schön. Der Biergarten ist im Sommer immer toll, und das Restaurant bietet eine ganz besondere Atmosphäre. Es ist alles rustikal eingerichtet und sehr gemütlich. Manchmal gibt es auch Live-Musik.
Die Sauberkeit ist in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist gut.
Die Wiesenmühle ist eine alte Mühle an der Fulda. Erbaut wurde sie schon um 1300, nach einem Brand um 1800 wieder aufgebaut und in 1990 zum Restaurant umgebaut. Die Einrichtung ist rustikal gemütlich. Ganz besonders schön ist der Biergarten im Hof mit vielen alten Bäumen. Die Wiesenmühle hat noch heute ein Mühlrad, und es wird dort noch selbst Bier gebraut. Die Braukessel befinden sich direkt neben der Theke, so dass man sie auch sehen kann.
Die Bedienung war freundlich, aber bei... mehr lesen
5.0 stars -
"Restaurant und Biergarten" Ehemalige UserDie Wiesenmühle ist eine alte Mühle an der Fulda. Erbaut wurde sie schon um 1300, nach einem Brand um 1800 wieder aufgebaut und in 1990 zum Restaurant umgebaut. Die Einrichtung ist rustikal gemütlich. Ganz besonders schön ist der Biergarten im Hof mit vielen alten Bäumen. Die Wiesenmühle hat noch heute ein Mühlrad, und es wird dort noch selbst Bier gebraut. Die Braukessel befinden sich direkt neben der Theke, so dass man sie auch sehen kann.
Die Bedienung war freundlich, aber bei
Geschrieben am 08.03.2015 2015-03-08| Aktualisiert am
08.03.2015
Besucht am 07.03.2015
Seit dem 1.1.15 ist das Kale unter neuer Leitung.
Die Speisekarte ist bisher so geblieben, soll aber noch um einige Leckereien ergänzt werden. Der Service ist noch freundlicher geworden als er es ohnehin schon war.
Zum Essen: Wir waren gestern spontan (aber mit Reservierung, sonst wäre das wohl schief gegangen) um 18.30 im Kale. Also Vorspeisen hatten wir 3x Cacik und 1x gegrillten Octopus auf Salat (sehr geil, nehme ich auf jeden Fall wieder).
Hauptspeisen 2x Lammfilets mit Dijonsenfsauce, 1 x Lammfilet auf Auberginenmilchpuree und 1x die gemischte Platte mit Lamm, Putenspieß und Hähnchenbrustfilet.
Es war alles wie früher auch frisch zubereitet, sah auch gut aus und vor allem total lecker.
Als Überraschung vom Hause haben wir als Nachspeise noch 2x je ein Schälchen mit so einer Art Milchreis geschenkt bekommen (also für je 2 Personen ein Schälchen, was aber locker gereicht hat). Normal hasse ich Milchreis, aber davon hab ich echt nicht genug bekommen können. Auf der Speisekarte steht das jedenfalls nicht.
Seit dem 1.1.15 ist das Kale unter neuer Leitung.
Die Speisekarte ist bisher so geblieben, soll aber noch um einige Leckereien ergänzt werden. Der Service ist noch freundlicher geworden als er es ohnehin schon war.
Zum Essen: Wir waren gestern spontan (aber mit Reservierung, sonst wäre das wohl schief gegangen) um 18.30 im Kale. Also Vorspeisen hatten wir 3x Cacik und 1x gegrillten Octopus auf Salat (sehr geil, nehme ich auf jeden Fall wieder).
Hauptspeisen 2x Lammfilets mit Dijonsenfsauce, 1 x Lammfilet auf... mehr lesen
Kale Restaurant
Kale Restaurant€-€€€Restaurant, Catering051122839500Mainzer Straße 6b, 30173 Hannover
5.0 stars -
"Hochwertige türkische Küche" Ehemalige UserSeit dem 1.1.15 ist das Kale unter neuer Leitung.
Die Speisekarte ist bisher so geblieben, soll aber noch um einige Leckereien ergänzt werden. Der Service ist noch freundlicher geworden als er es ohnehin schon war.
Zum Essen: Wir waren gestern spontan (aber mit Reservierung, sonst wäre das wohl schief gegangen) um 18.30 im Kale. Also Vorspeisen hatten wir 3x Cacik und 1x gegrillten Octopus auf Salat (sehr geil, nehme ich auf jeden Fall wieder).
Hauptspeisen 2x Lammfilets mit Dijonsenfsauce, 1 x Lammfilet auf
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Mittlerweile ist es ja so, dass jeder jederzeit Kritiker und Richter sein kann. Wie stark der Druck werden kann, wie unrealistisch und subjektiv die eigene Sichtweise, wie banal die Interessen – all das findet sich im Film „Frau Müller muss weg“. Was macht eigentlich dieser Leistungsdruck, dieser Zwang zur Selbstoptimierung mit uns? Was machen eigentlich all diese Kochshows mit den kurz vor der Pleite stehenden Restaurants, mit den Löffeln, mit all diesen Köchen mit uns? Erzeugt permanente Bewertung ein Klima der Angst oder doch mehr Realitätssinn? Sind die Bewerteten überhaupt in der Lage, die Bewertung auszuhalten? Und ist nicht doch am Ende alles Schall und Rauch, wenn der Hauptschüler (Abschlussnote 3,7) Olympiasieger wird?
Das Queso Y Jamon in der Kulturbrauerei entzieht sich ein Stück weit der gerechten Bewertung, da wir einfach zu früh da waren. Ein gewisses Maß an Besoffenheit passt einfach in das dunkle aber warme Ambiente. Die Bedienung war noch gar nicht richtig wach, obwohl sehr aufmerksam, und noch nicht einmal der Filmprojektor lief zu dem Zeitpunkt, als wir hier auftauchten.
Essen
Vor allem Tapas gibt es hier zu finden, aber auch eine Tageskarte mit einigen kleineren Gerichten und Baguettes. Man kann über die Küche nicht klagen, sie ist soweit in Ordnung und dem Ort angemessen, allerdings für ein Mittelklasserestaurant eher im gehobenen Preissegment angesiedelt. Einen Minuspunkt gibt es dafür, dass die Preise im Schaukasten andere waren als in der Karte – ein deutliches NoGo. Wo kämen wir denn da hin, wenn in Filmen oder Kinorestaurants geschummelt werden würde. Im Übrigen gibt es eine große Auswahl an Cocktails, was dem ganzen gastronomischen Betrieb eine mondäne Atmosphäre verleiht. Die Cocktails kommen teilweise mit Schirmchen.
Service
Man kann hier durchaus von Service sprechen, immerhin wurden sowohl Karte als auch das Essen und sogar die Rechnung an den Tisch gebracht. Da freut sich der Gast. Die Bedienung spielte die Freundlichkeit ausgezeichnet mit Mimik, Gestik und flinken Beinen.
Und sonst?
Hier würden sich sicherlich auch Marlene Dietrich, Ernst Lubitsch und Harrison Ford wohl fühlen, zumindest spät in der Nacht. Bewertet hätten Sie die Tapasbar wahrscheinlich nur hinter vorgehaltener Hand...