Allgemein
Einen heißen Sommersonntag am Badesee verbracht. Zu Hause angekommen. Das Thermometer auf unserer Terrasse zeigt 39 Grad im Schatten an und das um 18 Uhr. Keine Lust, was selber zu machen. Also beschlossen wir, mal wieder den Schlemmerblock hervorzukramen und auswärts essen zu gehen.
Da wir nicht weiter weg fahren wollten, wählten wir hierfür die Pizzeria Da Pino im Ortsteil Großwelzheim unseres Heimatortes Karlstein aus. Die Pizzeria liegt zentral an der Hauptstraße gelegen, auf der man durch den Ort Richtung Main fährt. Da Pino ist seit Jahren im Schlemmerblock gelistet und trotz der Nähe eines der Lokale, die von uns eigentlich nur selten aufgesucht werden. Das letzte Mal im August 2014. Da dieser Besuch noch aus der RK-Zeit stammt, aber schon auf GG dokumentiert wurde, heute mal ein Update.
Als wir kurz gegen 18.30 Uhr unser Auto auf dem neu angelegten, zu dieser Tageszeit schattigen Parkplatz neben dem Haus abstellten, entschieden wir gleich, dass wir in den Innenraum gehen, da es im Außenbereich des Hofes, in dem sich auch ein paar Tische befinden, noch viel zu warm war.
Bedienung
Zu dieser Zeit waren gerade mal drei Tische mit jeweils zwei Personen besetzt und auf jedem Tisch lag deutlich sichtbar der Schlemmerblock.
Personal war erstmal nicht zu sehen, also begaben wir uns zu einem 4er-Tisch am Fenster auf der Straßenseite. Die Innentemperatur war hier gerade noch erträglich.
Kurz darauf wurden wir von der heute einzigen Servicekraft freundlich begrüßt. Dabei hatte sie für jeden eine Speisekarte dabei, die sie uns in die Hand gab. Die Frage nach einem Getränkewunsch kam prompt und wurde von uns mit ja beantwortet. Jeweils ein alkoholfreies Weizen (Bavaria, 0,5 l, 2,90 €). Kurz darauf wurden die beiden isotonischen Durstlöscher schön kalt serviert.
Die uns schon von früheren Besuchen her bekannte Bedienung hatte trotz der wenigen Gäste alle Hände voll zu tun, denn sie musste nicht nur Bedienen, sondern auch den Thekendienst leisten und dabei das ständig läutende Telefon abnehmen und die zahlreichen Außer-Haus-Bestellungen für den Liefer- oder auch Abholdienst aufnehmen.
Dies alles bewältigte sie stets freundlich und machte so gar keinen gestressten Eindruck. Allerdings war dadurch natürlich die Aufmerksamkeit für die anwesenden Gäste etwas getrübt, zumal sie ja auch noch den Außenbereich mit zu bearbeiten hatte. Insgesamt war es aber okay. Die Wartezeiten hielten sich im vertretbaren Rahmen
Das Essen
Das Angebot an Speisen ist sehr vielfältig. Es reicht von verschiedenen Burgern, Pasta und Pizza bis zu diversen Salaten, Fisch, Schwein, Rind, Lamm, Kalb etc. Hier haben deshalb TK, Glas oder Tüte einen gehörigen Anteil, denn dieses Angebot kann man nicht alles frisch vorrätig haben.
Wir dem auch sei, heute sollte es nur was Leichtes, also Salat sein. Ich entschied mich für den großen italienischen Salat für 7,50 € (Joghurt-Dressing). Meine Herzdame für den von ihr so geliebten Rucolasalat mit Champignons (teils gebraten, teils roh), Zwiebeln, Tomaten und Parmesan-Spänen. (Essig-Öl-Dressing, 8,- €).
Zu beiden Salaten gab es geröstetes Pizzabrot, für jeden ein Körbchen voll.
Schon die Präsentation der Salate war in meinen Augen sehr unterschiedlich. Der Salat meiner Frau auch optisch schön anzusehen, auf einem großen länglichen, flachen, weißen Porzellanteller angerichtet. Eine Flasche Olivenöl wurde auf Wunsch sofort nachgeliefert, aus der sich mein Schätzchen noch nach eigenem Gusto Öl über den Salat träufelte. Ich wurde direkt neidisch, ihr schmeckte es wunderbar, der Teller wurde zusammen mit dem guten Pizzabrot leergeputzt. Die letzten Öltropfen noch mit diesem aufgenommen. Hätte ich mal lieber das gleiche gewählt.
Mein italienischer Salat wurde von mir höchstens zur Hälfte gegessen. Überwiegend Eisbergsalat, dazu Mais aus der Dose, ein paar Gurkenscheibchen (nicht geschält), ein paar Tomatenachtel. Thunfisch aus der Dose, sparsam als Beigabe sowie einige Scheiben gekochtes Ei und Press-Schinken. Als Farbtupfer noch einige rote Salatblätter. Das darüber gegebene Joghurt-Dressing war viel zu dick aufgetragen und hatte zu viel Mayonnaise-Anteile, außerdem mindestens Zimmertemperatur. Optisch nicht der Hingucker und auch geschmacklich ein Reinfall. Das leckere Pizzabrot sorgte hierbei für die Sättigung meinerseits. Zum Glück stand dieser Salat dann nicht auf der Rechnung, sondern fiel preislich dem Schlemmerblock-Anteil zum Opfer.
Trotzdem als Abschluss noch einen schön heißen Espresso, der von der etwas besseren Sorte war und für 1,70 € auch preislich okay.
Die Salate waren sowas von unterschiedlich, dass mir die Beurteilung schwerfällt. Der Rucola-Salat bekommt 4 Sterne, der italienische Salat nur 1, macht 2,5 Sterne fürs Essen. Aber vielleicht kann man bei der Hitze auch nicht so viel erwarten.
Das Ambiente
Die Gaststube ist insgesamt etwa dunkel. Alles ein bisschen altbacken, in die Jahre gekommen, ein gewisser Renovierungsstau ist erkennbar, das verdecken auch nicht die auf den Fensterbrettern stehenden oder im Raum verteilten Pflanzen. Ich würde es aber dennoch als gerade noch okay bezeichnen.
Sauberkeit
Zum Thema Sauberkeit fiel mir nichts Negatives auf. Einzig allein die Speisekarte machte einen abgegriffenen Eindruck, sodass man sich nach dem Blättern darin lieber mal die Hände waschen sollte. Die Toilettenanlage ist in einwandfreiem Zustand.
Deshalb mein Gesamteindruck:
2,5 = wenn es sich ergibt, wieder! Dann aber nicht mehr bei so heißem Wetter.
Allgemein
Einen heißen Sommersonntag am Badesee verbracht. Zu Hause angekommen. Das Thermometer auf unserer Terrasse zeigt 39 Grad im Schatten an und das um 18 Uhr. Keine Lust, was selber zu machen. Also beschlossen wir, mal wieder den Schlemmerblock hervorzukramen und auswärts essen zu gehen.
Da wir nicht weiter weg fahren wollten, wählten wir hierfür die Pizzeria Da Pino im Ortsteil Großwelzheim unseres Heimatortes Karlstein aus. Die Pizzeria liegt zentral an der Hauptstraße gelegen, auf der man durch den Ort Richtung Main... mehr lesen
Da Pino
Da Pino€-€€€Restaurant, Lieferdienst, Pizzeria06188994775Haupstr. 64, 63791 Karlstein am Main
2.5 stars -
"Man sollte nicht mehr als ein Okay erwarten!" Ehemalige User
Allgemein
Einen heißen Sommersonntag am Badesee verbracht. Zu Hause angekommen. Das Thermometer auf unserer Terrasse zeigt 39 Grad im Schatten an und das um 18 Uhr. Keine Lust, was selber zu machen. Also beschlossen wir, mal wieder den Schlemmerblock hervorzukramen und auswärts essen zu gehen.
Da wir nicht weiter weg fahren wollten, wählten wir hierfür die Pizzeria Da Pino im Ortsteil Großwelzheim unseres Heimatortes Karlstein aus. Die Pizzeria liegt zentral an der Hauptstraße gelegen, auf der man durch den Ort Richtung Main
Geschrieben am 06.07.2015 2015-07-06| Aktualisiert am
07.07.2015
Im Aschaffenburger Traditions-Wirtshaus "Wurstbendel" gab es einen Inhaber-Wechsel. Nach 12 Jahren übergab der bisherige Inhaber Enrico Link das Ruder an Jennifer Zeller. Dies wurde am vergangenen Freitag groß gefeiert.
Sie freut sich sehr auf die neue Aufgabe und Herausforderung und wird auch in den nächsten Jahren auf die Tradition setzen und das Konzept des Vorgängers beibehalten.
Entnommen der Lokal-Zeitung Prima-Sonntag vom 5. Juli
Anmerkung von mir. Auf dem Foto in der Zeitung sieht alles nach einem jungen, dynamischen Team aus. Die Homepage, die auf GG erreichbar ist, ist allerdings noch die vom Vorgänger. Vielleicht belässt sie es ja auch dabei, weil sie ja dessen Konzept weiterführen will, denn das Wirtshaus lief bisher gut.
Nachtrag: Bei Jennifer Zeller handelt es sich um eine gelernte Hotelfachfrau im Alter von 30 Jahren, die in den letzten fünf Jahren als Geschäftsführerin in der "Alten Post" von Enrico Link in Alzenau fungierte.
Quelle: Main-Echo, 7. Juli 2015
Im Aschaffenburger Traditions-Wirtshaus "Wurstbendel" gab es einen Inhaber-Wechsel. Nach 12 Jahren übergab der bisherige Inhaber Enrico Link das Ruder an Jennifer Zeller. Dies wurde am vergangenen Freitag groß gefeiert.
Sie freut sich sehr auf die neue Aufgabe und Herausforderung und wird auch in den nächsten Jahren auf die Tradition setzen und das Konzept des Vorgängers beibehalten.
Entnommen der Lokal-Zeitung Prima-Sonntag vom 5. Juli
Anmerkung von mir. Auf dem Foto in der Zeitung sieht alles nach einem jungen, dynamischen Team aus. Die Homepage, die... mehr lesen
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"Inhaber-Wechsel im Aschaffenburger" Ehemalige UserIm Aschaffenburger Traditions-Wirtshaus "Wurstbendel" gab es einen Inhaber-Wechsel. Nach 12 Jahren übergab der bisherige Inhaber Enrico Link das Ruder an Jennifer Zeller. Dies wurde am vergangenen Freitag groß gefeiert.
Sie freut sich sehr auf die neue Aufgabe und Herausforderung und wird auch in den nächsten Jahren auf die Tradition setzen und das Konzept des Vorgängers beibehalten.
Entnommen der Lokal-Zeitung Prima-Sonntag vom 5. Juli
Anmerkung von mir. Auf dem Foto in der Zeitung sieht alles nach einem jungen, dynamischen Team aus. Die Homepage, die
Hier werden alle Klischees über morgens Fango und abends Tango bestätigt. Man muss es mögen. Im Vorfeld uneres Aufenthaltes im nicht weit davon entfernten Jagdhof wurde mir schon der Haslinger von vielen Bekannten empfohlen.
Es ist in der Tat ein lohnendes Ziel am Abend, vorausgesetzt man ist keiner, der zum Lachen in den Keller geht, sondern einer, der auch als Rentner noch das pralle Leben genießen will.
Jeden Abend nach dem Abendessen haben wir uns zu viert auf Schusters Rappen dorthin begeben. Über Feldwege gerade mal geschätzte 200 m von unserer Unterkunft entfernt. So gegen 21 Uhr noch sehr warme Temperaturen. Der riesengroße Biergarten auf den ersten Blick brechend voll. Trotzdem viele freine Plätze an den Tischen. Das lag aber daran, dass sich die Herrschaften aller Klassen auf der großen Tanzfläche vergnügten und so war nicht jeder auf den ersten Blick freie Platz auch wirklich frei.
Nichtsdestotrotz fanden wir immer ein Plätzchen, da die Gäste dort im großen und ganzen freundlich, gut gelaunt und aufgeschlossen sind. Das gilt übrigens auch für das Service-Personal, das immer mit eingriff, wenn es mal eng wurde, und noch irgendwie einen Tisch dazustellte. Stühle gab es mehr als genug, die man bei Bedarf an seinen Tisch holen konnte.
Die Servicekräfte alle in der bayrischen Kleiderordnung, die Madln im Dirndl und die Buam in der Krachledernen, aber ursprünglich wohl nicht aus Bayern, sondern eher aus den östlich davon gelegenen Ländern, was unschwer am Akzent zu erkennen war.
Getränkebestellungen wurden flott aufgenommen und auch serviert. Kassiert wurde auch gleich. Logisch, bei dem Andrang. Im Gegensatz zu dem Kommentar der Userin "Fränkin" in einem anderen Beitrag hatten wir nie das Gefühl, dass das Personal ausgebeutet wird. Im Gegenteil, sie waren aufmerksam, auch was Nachschubwünsche betraf. Sie scherzten auch ab und an mit den Gästen und vermittelten eher den Eindruck, dass ihnen ihr Job Spaß macht.
Wenn gegen 23 Uhr im Biergarten die letzte Runde eingeläutet wird, konnte man sich nach drinnen begeben und die Bedienungen sorgten dafür, dass man auch dort ein Plätzchen fand.
Die Preise waren auch im Rahmen, z. B. ein Hacklenberger Weizen, 3,30 € oder Aperol Spritz 3,80 €.
Das super Wetter in dieser Woche tat ein Übriges und so begann unser Heimweg immer erst nach Mitternacht.
Auf der Website des Hauses kann man sich bestens informieren, was einem tagsüber beim Haslinger erwartet. Es wird für alle Altersklassen vom Kleinkind bis zum Rentner was geboten.
Klar, dass wir, falls wir noch einmal nach Bad Füssing kommen, auch dort wieder vorbeischauen
Hier werden alle Klischees über morgens Fango und abends Tango bestätigt. Man muss es mögen. Im Vorfeld uneres Aufenthaltes im nicht weit davon entfernten Jagdhof wurde mir schon der Haslinger von vielen Bekannten empfohlen.
Es ist in der Tat ein lohnendes Ziel am Abend, vorausgesetzt man ist keiner, der zum Lachen in den Keller geht, sondern einer, der auch als Rentner noch das pralle Leben genießen will.
Jeden Abend nach dem Abendessen haben wir uns zu viert auf Schusters Rappen dorthin... mehr lesen
Restaurant im Hotel Haslinger Hof
Restaurant im Hotel Haslinger Hof€-€€€Hotel, Erlebnisgastronomie085312950Ed 1, 94148 Kirchham
3.5 stars -
"Wer in Bad Füssing kurt, muss dort mal hin." Ehemalige UserHier werden alle Klischees über morgens Fango und abends Tango bestätigt. Man muss es mögen. Im Vorfeld uneres Aufenthaltes im nicht weit davon entfernten Jagdhof wurde mir schon der Haslinger von vielen Bekannten empfohlen.
Es ist in der Tat ein lohnendes Ziel am Abend, vorausgesetzt man ist keiner, der zum Lachen in den Keller geht, sondern einer, der auch als Rentner noch das pralle Leben genießen will.
Jeden Abend nach dem Abendessen haben wir uns zu viert auf Schusters Rappen dorthin
Die Schlemmerstube ist ein deutsches Restaurant im Bürgerhaus in Eiterfeld.
Die Bedienung war freundlich.
Das Essen war gut. Wir hatten einmal "Schnitzel mit Tomaten, Schinken und Käse überbacken, dazu Kroketten und Salat", und einmal "Cordon Bleu mit Pommes Frites und Salat". Die Portionen waren ausreichend groß. Den Salat kann man sich immer am Buffet selbst holen.
Das Ambiente hat mir nicht so gefallen. Es ist eine einfache deutsche Kneipe. Draußen gibt es noch eine Terrasse, wo man ganz schön sitzen kann.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist normal.
Die Schlemmerstube ist ein deutsches Restaurant im Bürgerhaus in Eiterfeld.
Die Bedienung war freundlich.
Das Essen war gut. Wir hatten einmal "Schnitzel mit Tomaten, Schinken und Käse überbacken, dazu Kroketten und Salat", und einmal "Cordon Bleu mit Pommes Frites und Salat". Die Portionen waren ausreichend groß. Den Salat kann man sich immer am Buffet selbst holen.
Das Ambiente hat mir nicht so gefallen. Es ist eine einfache deutsche Kneipe. Draußen gibt es noch eine Terrasse, wo man ganz schön sitzen kann.
Die Sauberkeit war in Ordnung.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist normal.
3.0 stars -
"Restaurant im Bürgerhaus" Ehemalige UserDie Schlemmerstube ist ein deutsches Restaurant im Bürgerhaus in Eiterfeld.
Die Bedienung war freundlich.
Das Essen war gut. Wir hatten einmal "Schnitzel mit Tomaten, Schinken und Käse überbacken, dazu Kroketten und Salat", und einmal "Cordon Bleu mit Pommes Frites und Salat". Die Portionen waren ausreichend groß. Den Salat kann man sich immer am Buffet selbst holen.
Das Ambiente hat mir nicht so gefallen. Es ist eine einfache deutsche Kneipe. Draußen gibt es noch eine Terrasse, wo man ganz schön sitzen kann.
Die Sauberkeit war
Wir wollten schon immer mal, weil in meinem Bekanntenkreis so viele davon schwärmen, nach Bad Füssing zum Entspannen und ein bisschen erholen. Diese Gelegenheit ergab sich, als wir von einer Schwester meiner Frau, die mit ihrem Mann schon öfters dort weilte, gefragt wurden, ob wir uns ihnen anschließen wollen. Gesagt getan, und da mein neuer fahrbarer Untersatz sowieso eingefahren werden musste machten wir uns zu viert auf den Weg in das südöstliche Bayern.
Im Vorfeld hatte die Schwester schon ein Arrangement für 5 Übernachtungen von Sonntag bis Freitag im Vitalhotel Jagdhof in Kirchham, Ortsteil von Bad Füssing, gebucht.
Ich mach mir jetzt nicht die Mühe über das Hotel jede Kleinigkeit zu erzählen. Die Angebote sowie die Räumlichkeiten kann man auf deren Homepage gut selber nachlesen.
Eine weiträumige Anlage mit mehreren 2-stöckigen Häusern, die immer irgendwie im Quadrat zueinander angelegt sind und mit überdachten Gängen mit dem Haupthaus verbunden sind, so dass man bei feuchter Witterung trockenen Fußes dorthin gelangen kann. Ein Manko dieser wohl schon älteren Gebäude, ist der Umstand, dass es keinen Lift gibt und man sein Gepäck selber ins Zimmer tragen muss, auch in den zweiten Stock. War für uns kein Problem, aber vielleicht für Gäste, die unterschiedlichste Handicaps mitbringen. Ich denke mal, dass man denen irgendwie hilft. Auf alle Fälle sind die Zimmer geräumig, die kleinen Bäder neu und alles machte einen sauberen Eindruck. Eine kleine Küchenzeile, aus der ich schloss, dass diese möglicherweise in früheren Jahren Ferienwohnungen waren, ist wohl in jedem Zimmer vorhanden, genau wir eine Sitzecke mit Sofa. Alle Zimmer haben entweder Terrasse oder Balkon.
Genügend kostenlose Parkplätze vor dem Gelände sowie eine Tiefgarage stehen für die Fahrzeuge der Gäste zur Verfügung. Im Hauptgebäude befinden sich die Rezeption sowie das Restaurant, das so wie ich es mitbekommen habe wohl nur für Hausgäste geschaffen ist. Der vor dem Haus angelegte Biergarten kann wohl auch von zufälligen Gästen besucht werden.
Insgesamt ist das Personal sehr freundlich. Alle Damen, die irgendwie mit Gastro-Gästen zu tun haben sind in Dirndl gewandet und auch die Männer tragen trachtenähnliche Kleidung. Jedem ist eine wohltuende aufmerksame Art zu eigen. Und irgendwie schienen auch alle Fachkräfte zu sein.
Im Haus gibt es etliche Wellness- und Fitness-Angebote mit geschultem Personal. Auch Hallenbad und Sauna sind vorhanden. Man kann aber auch locker vom Hotel aus mit dem Shuttle-Bus (mit Gästekarte kostenlos) in die Johannesbad-Terme nach Bad Füssing fahren. Den Eintritt hierzu bekommt man vom Hotel in Form eines Armbandes für die ganze Zeit mitgegeben. Das eigene Auto haben wir erst wieder bei der Heimfahrt bestiegen.
Sowohl das Frühstück als auch das Abendessen wurden als Buffet angeboten. Die Getränke zum Abendessen durften selber gezapft werden. Bier, Weißwein, Rotwein, Mineralwasser und diverse Säfte. Im Arrangement-Preis inbegriffen. Sehr positiv überrascht waren wir vom Essen. Jeden Abend gab es eine Suppe, die wirklich top war. Ein tolles Salatbuffet und drei verschiedene Hauptgerichte sowie Obst, Kuchen und Eis standen zur Verfügung. Geschmacklich besser als ich es oftmals in Restaurants serviert bekomme. Es wurde immer darauf geachtet, dass rechtzeitig nachgefüllt wurde und für das Abräumen der Teller war genügend freundliches Personal vorhanden. Es erübrigt sich, zu betonen, dass selbstverständlich auch während der Frühstückszeit nicht nur jede Menge Auswahl da war, auch die benutzten Teller wurden schnell abgeräumt, und wenn die Kaffeekanne ausgetrunken war, wurde zügig eine neue gebracht.
Fotos von dem Ganzen habe ich nur wenige mit People drauf gemacht, so dass ich hier nur eine Aufnahme vom Außenbereich einstellen kann.
Fazit:
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es handelt sich hier nicht um eine 4- oder 5-Sterne-Wohlfühloase. Man ist hier aber auf die Bedürfnisse der Gäste bestens eingestellt, der Erholungsfaktor ist groß, das Personal gibt einem das Gefühl, dass ihnen ihr Job Spaß macht. Kein Wunder für mich, dass das Vitalhotel Jagdhof in meinem Bekanntenkreis so gelobt wurde. Und auch in Gesprächen mit anderen Gästen war nur Gutes zu hören.
Gesamteindruck:
4 – gerne wieder.
Besucht vom 28. 06. bis 03.07. 2015
Wir wollten schon immer mal, weil in meinem Bekanntenkreis so viele davon schwärmen, nach Bad Füssing zum Entspannen und ein bisschen erholen. Diese Gelegenheit ergab sich, als wir von einer Schwester meiner Frau, die mit ihrem Mann schon öfters dort weilte, gefragt wurden, ob wir uns ihnen anschließen wollen. Gesagt getan, und da mein neuer fahrbarer Untersatz sowieso eingefahren werden musste machten wir uns zu viert auf den Weg in das südöstliche Bayern.
Im Vorfeld... mehr lesen
4.0 stars -
"Gutes Essen, verbunden mit hohem Erholungsfaktor." Ehemalige UserBesucht vom 28. 06. bis 03.07. 2015
Wir wollten schon immer mal, weil in meinem Bekanntenkreis so viele davon schwärmen, nach Bad Füssing zum Entspannen und ein bisschen erholen. Diese Gelegenheit ergab sich, als wir von einer Schwester meiner Frau, die mit ihrem Mann schon öfters dort weilte, gefragt wurden, ob wir uns ihnen anschließen wollen. Gesagt getan, und da mein neuer fahrbarer Untersatz sowieso eingefahren werden musste machten wir uns zu viert auf den Weg in das südöstliche Bayern.
Im Vorfeld
Geschrieben am 04.07.2015 2015-07-04| Aktualisiert am
06.07.2015
Besucht am 01.06.2015
Auf unserem Weg von Stralsund nach Usedom legten wir unter anderem einen Zwischenstopp im Seebad Lubmin ein. Ein netter kleiner Ort, eventuell etwas Renovierungsstau, aber authentischer als die durchgestylten, etablierten Seebäder. Natürlich gibt es die unvermeidliche Seebrücke aber die ‘Promenade‘ am Bodden, im Wesentlichen ein Bohlenweg zwischen Dünenvegetation und Waldrand ist uns lieber als die asphaltierten Versionen. Derart verleitet liefen wir weiter als ursprünglich angedacht und es begann ein wenig zu tröpfeln. Sch…., die Schirme waren natürlich in der Blechkiste geblieben. Da kam uns das ‘Bistro Boddenblick‘ gerade recht. Im Prinzip ein aufgebohrter Kiosk (innen ca. 15 Sitzplätze) mit kleiner Terrasse, Miniküche und ebensolchem Tresen, aber für das Angebot (von Fischbrötchen über Suppen und Salate bis hin zu bürgerlichen Gerichten) ausreichend ausgestattet. Die Einrichtung möchte ich mal als zweckmäßig bezeichnen, zusammen mit den maritimen Versatzstücken (Veronika => nur kucken, nicht anfassen!), frischen Blümchen und Windlicht auf den Tischen, ist es durchaus gemütlich. Die Sauberkeit fällt direkt ins Auge und kann als vorbildlich gelten. Auch der Name ist hier unbedingt Programm, das ‘Bistro Boddenblick‘ drängt sich für einen rustikalen ‘Sundowner‘ geradezu auf.
Obwohl noch so eben innerhalb der hiesigen ‘Los Wochos‘ (Hornhecht-Saison) hatte ich bisher noch keine Gelegenheit diesen Fisch zu probieren. Das entsprechende Angebot der Tafel im Hinterkopf, bugsierte ich Madame behutsam mit der Maßgabe, den potentiellen Regenguss abzuwarten und währenddessen etwas zu trinken, in den Gastraum. Der Rest ergab sich wie von selbst, freundlich begrüßt von der Inhaberin und einzigen Mitarbeiterin in Personalunion, bestellten wir etwas zu trinken (zwei Cola light und zwei Apfelschorlen, 0,3 L für je 1,70 Euronen) und erhielten die Speisekarte. Wenn die schon da ist, kann man ja auch mal reinschauen…
Also bestellte ich den gebratenen Hornhecht mit Bratkartoffeln à 9,70 Euronen, für Madame durfte es immerhin ein Salat mit Hähnchenbruststreifen zu 7,60 Euronen sein. Da wie bereits erwähnt, das Ganze als ‘one-woman-show‘ läuft und mittlerweile einige Bestellungen an Fischbrötchen, Kaffee und Kuchen etc. vorlagen, dauerte es ein wenig. Es war aber hochinteressant zu beobachten wie souverän die Alleinköchin/-kellnerin dieses massive Gastaufkommen bewältigte. Den gestiegenen Stresspegel konnte man allerdings sehr gut an ihrer gesteigerten Atemfrequenz, untermalt von einem regelmäßigen, kräftigen Prusten ablesen. Trotzdem blieb sie dabei rustikal freundlich und dachte auch mit. So gab es einen Extrateller für die grünen Gräten des Hornfischs und riesige Salz, Pfeffer und sogar Chilimühlen.
| Die Speisen |
Der Salat war eine gute Mischung unterschiedlicher Blattsalate mit Paprika-, Karotten- und Zwiebelstreifen in einer nicht zu sauren, augenscheinlich hausgemachten Vinaigrette. Darüber gestreut reichlich aufgeschnittene Scheiben von sehr flacher (mutmaßlich TK) Hähnchenbrust. Diese allerdings weich und gerade noch saftig gegart und ausreichend gewürzt. Für Madame von der Menge her genau richtig und angesichts des Preises kann man auch nicht meckern.
Lokale Fischgerichte scheinen hier die Kernkompetenz zu bilden. Der Hornhecht kam in großen Stücken, saftig aber nicht glasig und wunderbar knusprig gebraten, in Begleitung von Omas Bratkartoffeln und etwas holzigen, naturbelassenen Kohlrabistücken daher. Bis auf den Kohl war das alles sehr stimmig, reichlich frischer, sehr delikater Fisch, freundlicher Weise mit gut sichtbaren Gräten und dazu ehrlich, bodenständige Bratkartoffeln, mehr braucht es eigentlich nicht. Für den aufgerufenen Kurs auf jeden Fall ein Schnäppchen.
Nach dem Essen unterhielten wir uns noch eine ganze Weile mit der Gastronomin. Es ist wohl auch hier, wie überall an der Küste in der Saisonabhängigen Gastronomie, äußerst schwierig gutes oder auch nur arbeitswilliges Personal zu kriegen. Für heute war alles im grünen Bereich und für seine Nische ist das ‘Bistro Boddenblick‘ uneingeschränkt zu empfehlen. Für vier große Softs, einen Salat und ein typisches Fischgericht wurden 24,10 Euronen fällig, in Anbetracht der Qualität des Gelieferten und insbesondere im Vergleich mit den typischen Fischkiosken in den übrigen Seebädern ein tolles Preis-Leistungsverhältnis. In der Hochsaison sollte man vorsorglich wohl etwas Zeit mitbringen…
Auf unserem Weg von Stralsund nach Usedom legten wir unter anderem einen Zwischenstopp im Seebad Lubmin ein. Ein netter kleiner Ort, eventuell etwas Renovierungsstau, aber authentischer als die durchgestylten, etablierten Seebäder. Natürlich gibt es die unvermeidliche Seebrücke aber die ‘Promenade‘ am Bodden, im Wesentlichen ein Bohlenweg zwischen Dünenvegetation und Waldrand ist uns lieber als die asphaltierten Versionen. Derart verleitet liefen wir weiter als ursprünglich angedacht und es begann ein wenig zu tröpfeln. Sch…., die Schirme waren natürlich in der Blechkiste... mehr lesen
4.0 stars -
"Sundownerlage, bodenständige Küche -oder: "Selbst ist die Frau!"" Ehemalige UserAuf unserem Weg von Stralsund nach Usedom legten wir unter anderem einen Zwischenstopp im Seebad Lubmin ein. Ein netter kleiner Ort, eventuell etwas Renovierungsstau, aber authentischer als die durchgestylten, etablierten Seebäder. Natürlich gibt es die unvermeidliche Seebrücke aber die ‘Promenade‘ am Bodden, im Wesentlichen ein Bohlenweg zwischen Dünenvegetation und Waldrand ist uns lieber als die asphaltierten Versionen. Derart verleitet liefen wir weiter als ursprünglich angedacht und es begann ein wenig zu tröpfeln. Sch…., die Schirme waren natürlich in der Blechkiste
Wir hatten zum Abend bei "HoteLux" via Internet reserviert, was unnötig war. Das Lokal war leer, obwohl alle anderen Lokalitäten auf der Pontstr. brechend voll waren. Das hätte mich skeptisch machen müssen.
Begrüßung oK, man möge sich einen Tisch aussuchen. Dann bekamen wir eine 8seitige Vodka-Karte und einen fotokopierten Zettel, der die Speisekarte wohl ersetzen sollte. Nichts russisches drauf! Auf Nachfrage bekamen wir zur Vorspeise eine Portion Pelmeni, die lecker waren. Sofort danach wurde ein Salat serviert.
Hauptgang: Wir bestellte einmal den Schweinespieß, einmal das gegrillte Schweinesteak. Alles ging rasend schnell, kaum den Salat angerührt, kamen die Pelmeni an den Tisch, kaum aufgegessen brachte man die Hauptspeise. Zuerst fiel auf, dass das gegrillte Steak im Fett schwamm, zusammen mit einem riesigen Berg fettiger Zwiebeln. Die Bratkartoffeln waren grob halbierte Kartoffeln mit Schale, auch fettig wie nur was. Der Schweinespieß dagegen mit trockenem Reis, und beim Anschneiden stellte sich heraus, das Schweinefleisch war noch roh. Wir ließen das zurückgehen zum Nachbraten, bekamen aber zwei neue Spieße, einmal Schwein, einmal Hähnchen (wozu, nicht bestellt) mit einem riesigen Champignonkopf gekrönt. Aber auch diese Spieße waren wieder roh!
Wir zahlten, der Spieß wurde nicht berechnet, aber keine Entschuldigung für den ruinierten Abend, ein Kaffee oder der Abzug der Getränke wäre nett gewesen. Aber so: NIE WIEDER!
Wir hatten zum Abend bei "HoteLux" via Internet reserviert, was unnötig war. Das Lokal war leer, obwohl alle anderen Lokalitäten auf der Pontstr. brechend voll waren. Das hätte mich skeptisch machen müssen.
Begrüßung oK, man möge sich einen Tisch aussuchen. Dann bekamen wir eine 8seitige Vodka-Karte und einen fotokopierten Zettel, der die Speisekarte wohl ersetzen sollte. Nichts russisches drauf! Auf Nachfrage bekamen wir zur Vorspeise eine Portion Pelmeni, die lecker waren. Sofort danach wurde ein Salat serviert.
Hauptgang: Wir bestellte einmal den... mehr lesen
1.0 stars -
"nicht russisch, dafür schlimm" Ehemalige UserWir hatten zum Abend bei "HoteLux" via Internet reserviert, was unnötig war. Das Lokal war leer, obwohl alle anderen Lokalitäten auf der Pontstr. brechend voll waren. Das hätte mich skeptisch machen müssen.
Begrüßung oK, man möge sich einen Tisch aussuchen. Dann bekamen wir eine 8seitige Vodka-Karte und einen fotokopierten Zettel, der die Speisekarte wohl ersetzen sollte. Nichts russisches drauf! Auf Nachfrage bekamen wir zur Vorspeise eine Portion Pelmeni, die lecker waren. Sofort danach wurde ein Salat serviert.
Hauptgang: Wir bestellte einmal den
Wir waren mit 6 Personen vergleichsweise spontan zu Gast im Gasthof "Zur Börse". Eine überaus freundliche Begrüßung lies gleich zu Beginn des Besuches eine gemütliche, häusliche Atmosphäre entstehen. Weiße Tischdecken und ein frischer Blumen - Tischschmuck hat uns regelrecht eingeladen Platz zu nehmen. Die Speisenkarte ist übersichtlich und konzentriert sich auf das wesentliche. Zusätzlich zur Karte wurden auch weitere Tagesangebote gemacht, welche ich so in den letzten 20 Jahren nicht mehr in einem Restaurant gesehen habe. Trotz der Übersichtlichkeit der Karte fiel es uns nicht leicht aus den angebotenen Speisen zu wählen. Hier hat uns die Chefin (und Köchin) mit Rat geholfen. Dabei erfuhren wir, das tatsächlich alle Speisen von Ihr frisch zubereitet werden. Die Wahl fiel auf den "Bremer Wurstsalat mit Krabben" , das "Arster Steinsetzer Schnitzel", das "Schnitzel Waidmannsheil" und eine "Große Salatvariation mit Lachs Filet. Bei den Getränken war es einfach, da die in Bremen üblichen Getränke angeboten wurden. Allerdings fiel mir auf, das ein umfangreiches Sortiment an "Störtebeker Bier" angeboten wurde.
Das Essen kam und wir haben wohl in den letzten Jahren nicht soooo guuut gegessen. Es war alles auf dem Punkt gewürzt, die Temperatur hat gestimmt und auch die Menge war absolut ausreichend. Wir konnten es schmecken, dass die Sachen frisch zubereitet waren. Der Service war aufmerksam und er hat uns jederzeit im Blick gehabt - wir haben uns sehr gut unterhalten und sehr gut gegessen. Nach einem so schönen Abend kam dann die Rechnung, welche uns nicht überrascht hat. Das was berechnet wurde, ist in jeder Hinsicht angemessen. Wir waren alle der Meinung das für ein so gelungenen Abend der Besuch im Gasthof Zur Börse eher preiswert war.
Wir werden künftig häufiger im Gasthof Zur Börse sein und wir haben auch schon für die Silvester 2015 - Party reserviert.
Wir waren mit 6 Personen vergleichsweise spontan zu Gast im Gasthof "Zur Börse". Eine überaus freundliche Begrüßung lies gleich zu Beginn des Besuches eine gemütliche, häusliche Atmosphäre entstehen. Weiße Tischdecken und ein frischer Blumen - Tischschmuck hat uns regelrecht eingeladen Platz zu nehmen. Die Speisenkarte ist übersichtlich und konzentriert sich auf das wesentliche. Zusätzlich zur Karte wurden auch weitere Tagesangebote gemacht, welche ich so in den letzten 20 Jahren nicht mehr in einem Restaurant gesehen habe. Trotz der Übersichtlichkeit der... mehr lesen
Gasthof Zur Börse
Gasthof Zur Börse€-€€€Restaurant, Gästezimmer, Gasthof042184805351Arster Heerstraße 35-37, 28279 Bremen
4.5 stars -
"Deutsche Küche - Futtern wie bei Muttern ..." Ehemalige UserWir waren mit 6 Personen vergleichsweise spontan zu Gast im Gasthof "Zur Börse". Eine überaus freundliche Begrüßung lies gleich zu Beginn des Besuches eine gemütliche, häusliche Atmosphäre entstehen. Weiße Tischdecken und ein frischer Blumen - Tischschmuck hat uns regelrecht eingeladen Platz zu nehmen. Die Speisenkarte ist übersichtlich und konzentriert sich auf das wesentliche. Zusätzlich zur Karte wurden auch weitere Tagesangebote gemacht, welche ich so in den letzten 20 Jahren nicht mehr in einem Restaurant gesehen habe. Trotz der Übersichtlichkeit der
Das Giovanni L. ist ein Eiscafe im Einkaufszentrum Kaiserwiesen in Fulda. Es gehört zur Bäckerei Pappert, was man aber auf den ersten Blick gar nicht merkt.
Die Bedienung war sehr freundlich.
Wir hatten einen "Früchtebecher" und einen "Eiscafe". Der Früchtebecher war wirklich sehr groß. Er enthielt sowohl frisches Obst wie auch Dosenfrüchte, was ich eigentlich nicht so gern habe. Der Früchtebecher kostete 5,80 Euro, der Eiscafe 3,80 Euro. Das ist okay, aber es gibt in Fulda schon billigere Eisdielen.
Das Ambiente geht so. Das Eiscafe ist mitten im Einkaufszentrum, wo es immer etwas hektisch zugeht. Draußen gibt es auch noch Plätze, von denen man aber direkt auf den Parkplatz schaut.
Die Sauberkeit war in Ordnung. Eigene Toiletten hat das Eiscafe nicht, man muss die Toiletten des Einkaufszentrums benutzen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist okay.
Das Giovanni L. ist ein Eiscafe im Einkaufszentrum Kaiserwiesen in Fulda. Es gehört zur Bäckerei Pappert, was man aber auf den ersten Blick gar nicht merkt.
Die Bedienung war sehr freundlich.
Wir hatten einen "Früchtebecher" und einen "Eiscafe". Der Früchtebecher war wirklich sehr groß. Er enthielt sowohl frisches Obst wie auch Dosenfrüchte, was ich eigentlich nicht so gern habe. Der Früchtebecher kostete 5,80 Euro, der Eiscafe 3,80 Euro. Das ist okay, aber es gibt in Fulda schon billigere Eisdielen.
Das Ambiente geht so. Das Eiscafe ist mitten im Einkaufszentrum, wo es immer etwas hektisch zugeht. Draußen gibt es auch noch Plätze, von denen man aber direkt auf den Parkplatz schaut.
Die Sauberkeit war in Ordnung. Eigene Toiletten hat das Eiscafe nicht, man muss die Toiletten des Einkaufszentrums benutzen.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist okay.
Giovanni L
Giovanni L€-€€€Eiscafe0611 38026536Am Emaillierwerk 1, 36043 Fulda
3.0 stars -
"Eiscafe im Einkaufszentrum" Ehemalige UserDas Giovanni L. ist ein Eiscafe im Einkaufszentrum Kaiserwiesen in Fulda. Es gehört zur Bäckerei Pappert, was man aber auf den ersten Blick gar nicht merkt.
Die Bedienung war sehr freundlich.
Wir hatten einen "Früchtebecher" und einen "Eiscafe". Der Früchtebecher war wirklich sehr groß. Er enthielt sowohl frisches Obst wie auch Dosenfrüchte, was ich eigentlich nicht so gern habe. Der Früchtebecher kostete 5,80 Euro, der Eiscafe 3,80 Euro. Das ist okay, aber es gibt in Fulda schon billigere Eisdielen.
Das Ambiente geht so.
„Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein“ steht als Einleitungssatz auf der ersten Seite der Speisenkarte. Ein Credo, dem man sich im „Piccola Italia“ allem Anschein nach mit Leib und Seele verschrieben hat. Er passt wie kein zweiter zur räumlichen und kulinarischen Entwicklung dieses Ristorantes am Landauer Stadtrand.
Was in den 80er Jahren noch im Herzen von Landau begann, ist nun im Gewerbepark „Am Messegelände“ zu einer der „Italo-Institutionen“ schlechthin avanciert. Das Erfolgsrezept schon damals: leckere Pasta, italienische Freundlichkeit und ein absolut faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Im alten, zentral gelegenen „Piccola“ waren die Platzverhältnisse noch etwas eingeschränkt. Uneingeschränkt gut waren dagegen schon damals die Nudelvariationen zum Mittagstisch.
Seit ein paar Jahren schon haben sich die beiden Geschäftsführer Giuseppe Baorda (Serviceleitung) und Leonardo Moschetta (Küchenchef) mit ihrer Idee einer „kulinarischen Wohlfühloase italienischer Prägung“ in der Landauer Lise-Meitner-Straße etabliert und haben sich auch konzeptionell weiterentwickelt. Mit angegliedertem Partyservice, urban-schicken Gasträumen, einer beschirmten Sommerterrasse, flinken und gut gelaunten Service-Kräften und einer nach wie vor sehr gelungenen Pasta-Küche stehen die Zeichen auch hier klar auf Erfolg. Dies macht sich besonders an den Abenden bemerkbar. Ohne Reservierung wird es nämlich schwer, einen der begehrten Plätze zu ergattern. Und drinnen kann dann der Geräuschpegel schon einmal nach oben hin ausschlagen, was ein romantisches Dinner zu zweit erschweren dürfte. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch behaupten, dass es sich hier mit Freunden vortrefflich feiern lässt.
In letzter Zeit kehre ich ins „Piccola“ (wie der Landauer Regionalkulinariker gerne abgekürzt zu sagen pflegt) vornehmlich am fortgeschrittenen Freitagmittag so zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr ein. Für mich eine perfekte Überleitung zum bevorstehenden Wochenende und zudem ein leckerer Wochenabschluss, der auch gerne mit guten Kollegen angegangen werden darf. Um diese Uhrzeit ist der große „Run“ aufs Mittagsmenü (die legendäre „Pasta Mista“ bestehend aus drei verschiedenen, ständig wechselnden Nudelgerichten, die es mit Getränk für unschlagbare 7,60 Euro gibt sowie ein fleisch- oder fischlastiges Tagesgericht, das preislich knapp unter der 10 Euro-Marke rangiert) schon vorüber und auch die Angestellten genehmigen sich da schon mal ihr wohlverdientes Mittagessen.
Bei meinen letzten Besuchen (es waren allein in diesem Jahr sicherlich schon 3 oder 4) orderte ich eigentlich immer die gemischten Nudeln, nicht selten auch nur als „Zweier-Kombi“. Da hat man von seinen Lieblingsteigwaren einfach etwas mehr auf dem Teller, falls man denn auf die „dritte Nudelei“ verzichten möchte…oder kann. Der Varianten gibt es viele. Die „Spaghetti Piemonte“ (mit Pilzen in Sahnesauce) oder die „Fusilli Saporiti“ (mit Brokkoli und Schinken in Tomatensauce) klingen genauso lecker wie sie schmecken. Und die herzhafte „Pasta alla Bolognese“ steht sowieso immer zur Auswahl. Ihrer würzigen Fleischsauce merkt man an, dass hier gerne mit Wein gekocht wird. Schön, dass dieser Klassiker als eine Art „feststehender Begriff“ jeden Mittagstisch bereichert.
Beim letzten Ma(h)l gab es zur „Bolo-Portion“ noch Rigatoni mit Auberginen und würziger kalabresischer Salami. Meine Begleitung entschied sich zusätzlich für die Linguine in Kartoffel-Sahne-Sauce. Wie man die Nudeln trotz „Wärmebox“ noch „al dente“ hinkriegt, ist mir zwar ein Rätsel, aber mit solchen Fragen beschäftigt man sich ungern, wenn es so delikat mundet. Bestellt wird beim Mittagsmenü an einer Essenstheke, an der auch die Scheckkarte mit dem zu zahlenden Betrag „beladen“ wird. Diesen zahlt man später bequem an der Kasse im Eingangsbereich. Für meinen grünen Beilagensalat (mit Olivenöl und mildem Balsamico) erhielt ich einen sogenannten „Pager“, dessen unangenehm vibrierender Klingelton mich auf die fertige Zubereitung hinwies. Den bekommt man übrigens mittags für alle „A-la-Carte-Bestellungen“ sowie fürs Tagesgericht.
Wenn wir uns abends mit Freunden im „Piccola“ treffen, wird traditionell die Bruschetta Tradizionale (passt ja dann vom Namen her…) mit Tomaten, Rucola und Parmesan (5,90 €) zur Eröffnung bestellt. Die Kritik von Kollege „Keeshond“ bzgl. des wenig üppig erscheinenden Belages und des antiproportional dazu üppig kalkulierten Preises teile ich nicht. Auf die Produkte kommt es an und die schmecken mir – angefangen vom feinen Olivenöl, bis hin zum würzigen Parmesan – hervorragend. Und preislich bewegt man sich da sicherlich auf Normalniveau. Was sich übrigens wie ein roter „Preis-Leistungs-Faden“ durch die ansehnliche Auswahl an Gerichten auf der Karte zieht. Auf eine ganze Reihe von Vorspeisen-Klassikern, wie beispielsweise Carpaccio vom Rinderfilet (11,90 €) oder Vitello tonnato (10,90 €), folgt eine ordentliche Auswahl an Pizzen (mit 32 cm im Durchmesser - preislich zwischen 7 und 13 Euro je nach Belag) und Pastagerichten. Die „Linguine ai gamberoni“ (12,90 €) kommen mit einer gut abgeschmeckten Curry-Sahne-Sauce auf den Teller und sind ihr Geld genauso wert wie die hausgemachten „Involtini Emiliana“ (11,90 €). Einer Art aufgeschnittener „Roll-Lasagne“, die mit Speck und Pilzen verfeinert wird.
Daneben befinden sich auch einige einfallsreiche Fleischgerichte (z.B. das „filetto di maiale piccante“, Schweinelende auf pikanter Sauce mit Rucola, Parmesan und Rosmarinkartoffeln, für 16,90 €) auf der Karte. Noch mediterraner geht es bei den klassischen Fischtellern zu. Egal ob man sich zu zweit ein Kilo gegrillter Gambas mit Kräutern, Dips und frischem Pizza-Brot (33,90 €) gönnt oder sich für das gegrillte Wolfsbarschfilet auf Rosmarinrisotto (19,90 €) entscheidet, man rückt in geschmacklicher Hinsicht dem Meer etwas mehr auf die Pelle und das macht besonders im Sommer richtig Laune.
Eine additive Monatskarte ergänzt die ohnehin schon große Auswahl an Gerichten aus der Standard-Karte saisonal. Im Monat Juni beinhaltete sie unter anderem Schwertfisch bzw. Lammkoteletts vom Grill (19,90 € bzw. 22,90 €), Saltimbocca alla Romana (19,90), Spargelrisotto (11,90 €) und Auberginenauflauf (10,90 €). Da kann man nicht meckern.
Der Service erledigt seinen Job gekonnt unaufgeregt. Mit viel Routine und einer gehörigen Portion italienischer Gelassenheit gelingt dies ohne große Hektik. Viele Stammgäste werden freundlich per Handschlag begrüßt und verabschiedet. Der freundliche, unaufdringliche „Small-Talk“ gehört zum guten Ton hier dazu.
Habe ich in früheren Rezensionen (auf einem Portal, dessen ehemals guter Name mittlerweile leider eher wie eine kaputte Klospülung klingt…) auf die im Laufe der Zeit gestiegene Qualität bei den Speisen hingewiesen, so hat man auch bei den Getränken zulegen können. Kreuz und quer durch die italienischen Weinbauregionen kann hier glas- oder flaschenweise geordert werden. Über Apulien, Kampanien, das Piemont, die Abbruzzen bis nach Südtirol führt die italienische Weinreise. Mit über 10 verschiedenen offenen Weiss- und Rotweinen kommen Freunde des „vino italiano“ voll auf ihre Kosten. Das falsche Viertel (0,2 Liter) ist dabei ab 4,90 € zu haben. Die Flaschenweinpreise liegen in vielen Fällen unter 20 €. Durch eine Neuerung im Angebot erhält man unter der Rubrik „Winzer des Monats“ die Chance unbekanntere Pfälzer Tropfen zu entdecken. Vom Oberhausener Weingut Geiger komplettierten deshalb im Juni ein trockener Grauburgunder und ein Chardonnay (beide für 4,90 € - 0,2 Liter) die gut sortierte Weinkarte.
Abschließend sei erwähnt, dass es mir drinnen abends etwas zu hell beleuchtet ist, weshalb ich die romantische Atmosphäre der Terrasse im Sommer bevorzuge. Bei der guten Essensqualität, dem reichhaltigen Angebot an italienischen Weinen und der geschmackvollen Einrichtung komme ich mit meinen Freunden und Kollegen immer wieder gerne an den Landauer Stadtrand gefahren, um Italien kulinarisch ein Stückchen näher zu sein. Und das Ganze ohne jeglichen Parkplatzstress!
„Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein“ steht als Einleitungssatz auf der ersten Seite der Speisenkarte. Ein Credo, dem man sich im „Piccola Italia“ allem Anschein nach mit Leib und Seele verschrieben hat. Er passt wie kein zweiter zur räumlichen und kulinarischen Entwicklung dieses Ristorantes am Landauer Stadtrand.
Was in den 80er Jahren noch im Herzen von Landau begann, ist nun im Gewerbepark „Am Messegelände“ zu einer der „Italo-Institutionen“ schlechthin avanciert. Das Erfolgsrezept schon damals: leckere Pasta,... mehr lesen
Piccola Italia
Piccola Italia€-€€€Restaurant, Bar, Partyservice, Pizzeria063419355466Lise-Meitner-Straße 20, 76829 Landau in der Pfalz
4.0 stars -
"Italienische Wohlfühlkulinarik am Stadtrand von Landau" Ehemalige User„Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein“ steht als Einleitungssatz auf der ersten Seite der Speisenkarte. Ein Credo, dem man sich im „Piccola Italia“ allem Anschein nach mit Leib und Seele verschrieben hat. Er passt wie kein zweiter zur räumlichen und kulinarischen Entwicklung dieses Ristorantes am Landauer Stadtrand.
Was in den 80er Jahren noch im Herzen von Landau begann, ist nun im Gewerbepark „Am Messegelände“ zu einer der „Italo-Institutionen“ schlechthin avanciert. Das Erfolgsrezept schon damals: leckere Pasta,
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Allgemein
Einen heißen Sommersonntag am Badesee verbracht. Zu Hause angekommen. Das Thermometer auf unserer Terrasse zeigt 39 Grad im Schatten an und das um 18 Uhr. Keine Lust, was selber zu machen. Also beschlossen wir, mal wieder den Schlemmerblock hervorzukramen und auswärts essen zu gehen.
Da wir nicht weiter weg fahren wollten, wählten wir hierfür die Pizzeria Da Pino im Ortsteil Großwelzheim unseres Heimatortes Karlstein aus. Die Pizzeria liegt zentral an der Hauptstraße gelegen, auf der man durch den Ort Richtung Main fährt. Da Pino ist seit Jahren im Schlemmerblock gelistet und trotz der Nähe eines der Lokale, die von uns eigentlich nur selten aufgesucht werden. Das letzte Mal im August 2014. Da dieser Besuch noch aus der RK-Zeit stammt, aber schon auf GG dokumentiert wurde, heute mal ein Update.
Als wir kurz gegen 18.30 Uhr unser Auto auf dem neu angelegten, zu dieser Tageszeit schattigen Parkplatz neben dem Haus abstellten, entschieden wir gleich, dass wir in den Innenraum gehen, da es im Außenbereich des Hofes, in dem sich auch ein paar Tische befinden, noch viel zu warm war.
Bedienung
Zu dieser Zeit waren gerade mal drei Tische mit jeweils zwei Personen besetzt und auf jedem Tisch lag deutlich sichtbar der Schlemmerblock.
Personal war erstmal nicht zu sehen, also begaben wir uns zu einem 4er-Tisch am Fenster auf der Straßenseite. Die Innentemperatur war hier gerade noch erträglich.
Kurz darauf wurden wir von der heute einzigen Servicekraft freundlich begrüßt. Dabei hatte sie für jeden eine Speisekarte dabei, die sie uns in die Hand gab. Die Frage nach einem Getränkewunsch kam prompt und wurde von uns mit ja beantwortet. Jeweils ein alkoholfreies Weizen (Bavaria, 0,5 l, 2,90 €). Kurz darauf wurden die beiden isotonischen Durstlöscher schön kalt serviert.
Die uns schon von früheren Besuchen her bekannte Bedienung hatte trotz der wenigen Gäste alle Hände voll zu tun, denn sie musste nicht nur Bedienen, sondern auch den Thekendienst leisten und dabei das ständig läutende Telefon abnehmen und die zahlreichen Außer-Haus-Bestellungen für den Liefer- oder auch Abholdienst aufnehmen.
Dies alles bewältigte sie stets freundlich und machte so gar keinen gestressten Eindruck. Allerdings war dadurch natürlich die Aufmerksamkeit für die anwesenden Gäste etwas getrübt, zumal sie ja auch noch den Außenbereich mit zu bearbeiten hatte. Insgesamt war es aber okay. Die Wartezeiten hielten sich im vertretbaren Rahmen
Das Essen
Das Angebot an Speisen ist sehr vielfältig. Es reicht von verschiedenen Burgern, Pasta und Pizza bis zu diversen Salaten, Fisch, Schwein, Rind, Lamm, Kalb etc. Hier haben deshalb TK, Glas oder Tüte einen gehörigen Anteil, denn dieses Angebot kann man nicht alles frisch vorrätig haben.
Wir dem auch sei, heute sollte es nur was Leichtes, also Salat sein. Ich entschied mich für den großen italienischen Salat für 7,50 € (Joghurt-Dressing). Meine Herzdame für den von ihr so geliebten Rucolasalat mit Champignons (teils gebraten, teils roh), Zwiebeln, Tomaten und Parmesan-Spänen. (Essig-Öl-Dressing, 8,- €).
Zu beiden Salaten gab es geröstetes Pizzabrot, für jeden ein Körbchen voll.
Schon die Präsentation der Salate war in meinen Augen sehr unterschiedlich. Der Salat meiner Frau auch optisch schön anzusehen, auf einem großen länglichen, flachen, weißen Porzellanteller angerichtet. Eine Flasche Olivenöl wurde auf Wunsch sofort nachgeliefert, aus der sich mein Schätzchen noch nach eigenem Gusto Öl über den Salat träufelte. Ich wurde direkt neidisch, ihr schmeckte es wunderbar, der Teller wurde zusammen mit dem guten Pizzabrot leergeputzt. Die letzten Öltropfen noch mit diesem aufgenommen. Hätte ich mal lieber das gleiche gewählt.
Mein italienischer Salat wurde von mir höchstens zur Hälfte gegessen. Überwiegend Eisbergsalat, dazu Mais aus der Dose, ein paar Gurkenscheibchen (nicht geschält), ein paar Tomatenachtel. Thunfisch aus der Dose, sparsam als Beigabe sowie einige Scheiben gekochtes Ei und Press-Schinken. Als Farbtupfer noch einige rote Salatblätter. Das darüber gegebene Joghurt-Dressing war viel zu dick aufgetragen und hatte zu viel Mayonnaise-Anteile, außerdem mindestens Zimmertemperatur. Optisch nicht der Hingucker und auch geschmacklich ein Reinfall. Das leckere Pizzabrot sorgte hierbei für die Sättigung meinerseits. Zum Glück stand dieser Salat dann nicht auf der Rechnung, sondern fiel preislich dem Schlemmerblock-Anteil zum Opfer.
Trotzdem als Abschluss noch einen schön heißen Espresso, der von der etwas besseren Sorte war und für 1,70 € auch preislich okay.
Die Salate waren sowas von unterschiedlich, dass mir die Beurteilung schwerfällt. Der Rucola-Salat bekommt 4 Sterne, der italienische Salat nur 1, macht 2,5 Sterne fürs Essen. Aber vielleicht kann man bei der Hitze auch nicht so viel erwarten.
Das Ambiente
Die Gaststube ist insgesamt etwa dunkel. Alles ein bisschen altbacken, in die Jahre gekommen, ein gewisser Renovierungsstau ist erkennbar, das verdecken auch nicht die auf den Fensterbrettern stehenden oder im Raum verteilten Pflanzen. Ich würde es aber dennoch als gerade noch okay bezeichnen.
Sauberkeit
Zum Thema Sauberkeit fiel mir nichts Negatives auf. Einzig allein die Speisekarte machte einen abgegriffenen Eindruck, sodass man sich nach dem Blättern darin lieber mal die Hände waschen sollte. Die Toilettenanlage ist in einwandfreiem Zustand.
Deshalb mein Gesamteindruck:
2,5 = wenn es sich ergibt, wieder! Dann aber nicht mehr bei so heißem Wetter.